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  #1  
Alt 02-06-2013, 00:30
Benutzerbild von josef
josef josef ist offline
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Hochwassersituation an der Donau und Zubringer

War heute am frühen Abend mit Besuch bei der Schiffsstation Krems-Stein unterwegs. In Erwartung einer Verschärfung der Situation wird der mobile Hochwasserschutz aufgebaut, die Schifffahrt ist eingestellt und der Treppelweg steht knapp vor der Überflutung...
Nachstehend einige aktuelle Fotos:
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Man ist nicht feige, wenn man weiß, was dumm ist. Ernest Hemingway
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  #2  
Alt 02-06-2013, 09:27
Soundy Soundy ist offline
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Auch der Autobusverkehr am linken Donauufer ist ab heute eingestellt. Die NÖVOG fährt auf der Wachaubahn einen "Hochwasserfahrplan".

Soundy
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Dateityp: pdf W_KUNDENFAHRPLAN_-_Hochwasserverkehr_ab_02.06.13.pdf (118,0 KB, 12x aufgerufen)
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  #3  
Alt 02-06-2013, 16:06
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josef josef ist offline
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Dürnstein vor dem großen Ereignis

Gestern 01.06.2013 Nachmittag am Treppelweg in Dürnstein. Zum Vergleich 2 Fotos aus 2012 von den gleichen Plätzen:
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Dateityp: jpg 1 Treppelweg Dürnstein 01.06.13.JPG (432,6 KB, 55x aufgerufen)
Dateityp: jpg 2 Dürnstein 01.06.13.JPG (405,6 KB, 50x aufgerufen)
Dateityp: jpg 3 Dürnstein 01.06.13.JPG (454,4 KB, 54x aufgerufen)
Dateityp: jpg 4 Dürnst. 2012.JPG (320,8 KB, 51x aufgerufen)
Dateityp: jpg 5 Schiffstation Dürnstein 01.06.13.JPG (410,0 KB, 53x aufgerufen)
Dateityp: jpg 6 Schiffstation Dürnstein 2012.JPG (185,6 KB, 47x aufgerufen)
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  #4  
Alt 02-06-2013, 16:32
Benutzerbild von josef
josef josef ist offline
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Zitat:
Zitat von Soundy Beitrag anzeigen
Auch der Autobusverkehr am linken Donauufer ist ab heute eingestellt. Die NÖVOG fährt auf der Wachaubahn einen "Hochwasserfahrplan".
Zwischenzeitlich sind die Straßen an beiden Uferseiten (B3 u. B33) durch die Wachau gesperrt. Es werden Montag/Dienstag an der NÖ. Donau Wasserstände wie 2002 erwartet. Es wurden zwar in den letzten Jahren umfangreiche Schutzbauten errichtet, trotzdem ist nicht alles im geschützten Bereich. Mein Mitgefühl gilt den Betroffenen...

Erschreckend die Bilder im TV aus den Alpenregionen, z.B. die Wassermengen von Salzach, Inn, Enns usw. ...

Hochwassermarken am Gh. "Fährhaus" in Melk:
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  #5  
Alt 02-06-2013, 16:57
Stoffi Stoffi ist offline
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Dürre Ager - St.Georgen an der Gusen

Ja, unser Zeltplatz wurde heute Nacht auch evakuiert...
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  #6  
Alt 02-06-2013, 18:51
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Joe Joe ist offline
Fehlerkramrumschlager
 
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.... ist besser, sonst könnte ja keiner die Wasserrechnug für fließendes Kaltwasser im Zelt bezahlen....
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Das Leben ist kein Ponyhof und ich find´ kleine Ponys doof !

Stattlicher Satzverständiger für linguistische Irritationen
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  #7  
Alt 03-06-2013, 12:18
Benutzerbild von josef
josef josef ist offline
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Mehr zur Hochwassersituation

Chronologische Zusammenfassung der ORF-Berichte zur Hochwassersituation in Österreich und dem angrenzenden Ausland:

=> http://tvthek.orf.at/topics/Hochwass...C3%96sterreich
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  #8  
Alt 03-06-2013, 17:41
Benutzerbild von SuR
SuR SuR ist offline
... wie immer keine Zeit ...
 
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Zitat:
Zitat von josef Beitrag anzeigen
Erschreckend die Bilder im TV aus den Alpenregionen, z.B. die Wassermengen von Salzach, Inn, Enns usw. ...
Kössen ist der Hammer - das Wasser steht 2 m hoch im halben Ort.
__________________
Zeit bis zum Therapieversagen war einfach nicht Ingenieur. (meint google translate). :)
Fachübersetzung: Übersetzungsbüro
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  #9  
Alt 03-06-2013, 18:26
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Mercedes-Diesel Mercedes-Diesel ist offline
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Einfach nur schlimm Donau Hochwasser
Immer gut, wenn man auf einem Berg wohnt...aber !! durch diesen anhaltenden Dauerregen habe ich einen Totalausfall von Telefon, Fax usw.
Nur noch Internet (anderer Anbieter) geht. Bei der Telekom hat es einen Verteiler im Tal geflutet. So ruhig war`s im Betrieb schon ewig nicht mehr.
Wann war doch gleich Sommeranfang ???
__________________
Liebe Grüße
Andreas

http://www.team-sigma.de

"Take nothing but photos - Leave nothing but footprints!"
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  #10  
Alt 04-06-2013, 10:11
Benutzerbild von SuR
SuR SuR ist offline
... wie immer keine Zeit ...
 
Registriert seit: May 2002
Ort: nahe Berlin
Beiträge: 5.158
Zitat:
Zitat von Mercedes-Diesel Beitrag anzeigen
Wann war doch gleich Sommeranfang ???
Sommer ist die schönste Woche im Jahr.
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Zeit bis zum Therapieversagen war einfach nicht Ingenieur. (meint google translate). :)
Fachübersetzung: Übersetzungsbüro
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  #11  
Alt 04-06-2013, 10:20
Benutzerbild von josef
josef josef ist offline
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ORF-NÖ. - 04.06.2013 - 9h

Zitat:
Gespanntes Warten: Donau steigt langsam

Dienstagvormittag wird in der Wachau der Höchststand der Donau erwartet. In der Früh war die Lage angespannt, aber ruhig. Die Pegel steigen ständig, der Hydrographische Dienst des Landes erwartet aber, dass der Höchststand von 2002 nicht überschritten wird.

In Krems und auch in anderen Orten entlang der Donau war es in den Morgenstunden ruhig. Der Pegel steigt langsam, aber stetig. Die ungeheuren Wassermassen, die sich stromabwärts wälzen, werden von den mobilen Hochwasserschutzdämmen in Zaum gehalten. Die Aluminimwände in Krems „haben noch 75 cm Luft“, heißt es, der Pegelhöchststand wird für Dienstagmittag erwartet. Der Höchststand von 2002 mit 10,90 m sollte nicht überschritten werden, sagte Friedrich Salzer vom Hydrographischen Dienst des Landes im 7.00-Uhr-„NÖ-Journal“ von Radio Niederösterreich.

Schutzwälle stehen vor Bewährungsprobe
Überall wartet man gespannt, ob der Hochwasserschutz hält. Entlang der Donau in der Wachau und an weiteren Abschnitten ist er auf einer Länge von 35 Kilometern aufgebaut. In Krems stellte die Feuerwehr auch schon Gerüste bereit, um damit den Hochwasserschutz im Ernstfall zu verstärken, zusätzlich liegen 500.000 Sandsäcke bereit. Wo es keine Hochwasserschutzeinrichtungen gibt, breite sich das Wasser schon im Ortsinneren aus, etwa in Klosterneuburg, Melk und Emmersdorf.
Im Mostviertel wurden am Montagabend in drei Orten noch Häuser evakuiert: In Wallsee, Ardagger und Neustadtl (alle Bezirk Amstetten) brachten die Feuerwehren 238 Menschen in Sicherheit. Laut Alarmplan müssen ab einem bestimmten Pegelstand Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen.

Feuerwehr war die ganze Nacht im Einsatz
In der Nacht auf Dienstag waren mehr als 2.300 Feuerwehrmänner und -frauen im Einsatz, sagte Matthias Fischer vom Landesfeuerwehrkommando. Seit Montagnacht wird im Bereich Theiss (Bezirk Krems) ein Hochwasserschutzdamm mit Sandsäcken verstärkt, im Bereich Hundsheim bei Mautern (Bezirk Krems) gab es einen Wassereinbruch, das Wasser drang hinter dem Damm in eine Kleingartensiedlung ein, die aber bereits evakuiert wurde.

Bei Gottsdorf (Bezirk Melk) am nördlichen Donau-Ufer wurde ein provisorischer Damm errichtet, falls er nicht hält, müsste eine Siedlung bei Hagsdorf evakuiert werden. In den Orten an der Ybbs-Mündung ist die Lage ebenfalls kritisch, etwa bei Kemmelbach (Bezirk Melk), wo die kritische Grenze beim Hochwasserschutz erreicht wurde, einige Häuser wurden schon geräumt.

Pegel steigen langsamer als erwartet
Noch steigen die Pegelstände der Donau, allerdings nicht so rasch und nicht so dramatisch wie befürchtet. Nach Auskunft von Friedrich Salzer, Experte des Hydrographischen Dienstes des Landes, hält die Donau (Stand: 8.00 Uhr) in Kienstock bei 10,62 Metern. Im Lauf des Vormittags wird erwartet, dass sie auf etwa 10,80 Meter steigt - das wären noch um zwölf Zentimeter weniger als 2002.

Ähnlich ist die Situation in Ybbs und Korneuburg. Aus Korneuburg wurden um 8.00 Uhr 7,72 Meter gemeldet, bis zu 7,70 Meter erwartet der Hydrographische Dienst hier für die nächsten Stunden, 1992 waren es 7,89 Meter. In Ybbs wurden zuletzt 9,07 Meter gemessen, hier wird noch ein Ansteigen des Pegels auf 9,20 Meter erwartet, 9,48 Meter waren es 2002.

Insgesamt dürften die Pegelstände also nicht jene Rekordwerte erreichen wie vor elf Jahren. Bewohner und Einsatzkräfte warten nun gespannt, ob diese Prognosen auch halten. Gegen Dienstagmittag müsste der Scheitelpunkt des Donau-Hochwassers im Raum Ybbs erreicht werden, flussabwärts bei Korneuburg rechnen die Experten damit erst in der Nacht auf Mittwoch.
Text- u. Bildquelle: http://noe.orf.at/news/stories/2587100/

Hier einige Bilder vom aktuellen ORF-Beitrag aus Krems-Stein -> siehe auch Beitrag #1, teilweise gleiche Stellen v. Samstag 01.06.:
Angehängte Grafiken
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  #12  
Alt 04-06-2013, 21:08
struwwelpeter struwwelpeter ist offline
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Donau Hochwasser 2013 - Bereich Alberner Hafen

Donau Hochwasser 2013:

In Albern wurden die großen Getreidespeicher geschlossen und abgedichtet. Zudem verfügt jeder Speicher über Pumpwerke im Keller, diese sind bereits im Einsatz. In den Kellerbereichen der Speicheranlagen muss das einströmende Wasser abgepumpt werden, damit die dort befindlichen Antriebsmotoren der Förderbänder für das Getreide nicht überflutet werden.

Quelle:
http://wirtschaftsblatt.at/home/nach.../home/index.do
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  #13  
Alt 05-06-2013, 07:54
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josef josef ist offline
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Beiträge: 8.576
Situation NÖ. - 05.06.2013 - 04.00 h

Zitat:
Donau dürfte bald Höchststand erreichen

Die Hochwasserlage in Niederösterreich bleibt weiter kritisch. Der Pegel der Donau steigt „schleichend“, in der Wachau wird der Höchststand für Mittwochfrüh erwartet. Die Prognose lautet 10,90 m. Bei Kienstock war der Pegel um 4.00 Uhr bei 10,78 m.
Der Hochwasserscheitel trifft in der Wachau erst Mittwochfrüh ein und damit etwas später als ursprünglich angenommen. Der Pegel steige „schleichend“, hieß es beim Hydrografischen Dienst des Landes.
Das Wasser steht zum Teil schon bis an die Oberkante der neuen Schutzwände. Der Hydrographische Dienst spricht von einer „Zitterpartie“. In Kienstock in der Wachau wurden am Dienstag gegen 17.00 Uhr 10,69 Meter gemessen.

Feuerwehr dichtet Damm in Theiß ab
Bei der Ortschaft Theiß (Bezirk Krems) droht Mittwochfrüh ein Erddamm neben dem Kremsfluss zu brechen. Feuerwehrleute versuchen den Damm abzudichten. Der Damm war bereits am Dienstag total durchnässt und weich.

Hainburg erwartet Rekordpegel
Der Schwerpunkt des Hochwassers verschiebt sich mittlerweile immer weiter in den Osten Niederösterreichs. In der Jägersiedlung in Hainburg (Bezirk Bruck an der Leitha) wurden am Dienstagnachmittag 82 Häuser evakuiert. Zwei Siedlungen wurden komplett überflutet, das Wasser steht mehr als einen Meter hoch. 200 Menschen mussten ihr Zuhause verlassen und wurden mit Zillen in Sicherheit gebracht.
Dienstagabend lag der Pegel in Hainburg an der Donau bei 9 Meter, beim Jahrhunderthochwasser 2002 wurde ein Höchststand von 9,50 Meter erreicht. Hainburgs Feuerwehrkommandant Christian Edlinger rechnet damit, dass diese Höchstmarke spätestens am Mittwoch in den Nachtstunden überschritten wird. Man erwarte einen Pegel von 9,70 Meter, so Edlinger gegenüber noe.ORF.at. Auch in Bad Deutsch-Altenburg sind die Feuerwehren wegen des steigenden Donau-Pegels in Alarmbereitschaft, Tausende Sandsäcke wurden bereits verlegt.

In der Wachau hält der mobile Hochwasserschutz die Donau von Orten wie Spitz und Weißenkirchen zurück. Dort, wo es keine Schutzwände gibt, müssen jedoch immer mehr Menschen ihre Häuser verlassen. In Krems liegen hinter dem Hochwasserschutz Tausende Sandsäcke bereit und könnten als „Sekundärdamm“ aufgebaut werden. Nach den derzeitigen Prognosen dürfte das aber nicht notwendig sein.

Feuerwehrhaus in Melk überflutet
Einen „Hotspot“ gab es am Dienstag in der Gemeinde Mautern. Dort war im Ortsteil Hundsheim vermutlich unter der Schutzwand Wasser eingedrungen. Eine Kleingartensiedlung wurde überflutet. Die Feuerwehr rückte mit Großpumpen aus. Das Leck wurde mit Schotter und Sand abgedichtet. Dürnstein war nur mehr per Bahn und für Einsatzfahrzeuge erreichbar. Die Trinkwasserversorgung in der Gemeinde wurde wegen des Hochwassers außer Betrieb genommen.

Im teilweise überfluteten Melk sind etwa 70 Häuser und 200 Menschen direkt betroffen, 25 Personen mussten evakuiert werden. Die Feuerwehr der Stadt ist selbst ein Opfer der Überschwemmungen. Das Feuerwehrhaus in der Pionierstraße wurde unter Wasser gesetzt. Man sei dennoch „voll handlungsfähig“, hieß es in einer Aussendung. Alle nötigen Ressourcen seien in den Wirtschaftshof der Stadtgemeinde verlegt worden.

Hunderte Menschen gerettet
Die Einsatzkräfte bargen bis Dienstagvormittag 238 Menschen, sagte Franz Resperger vom Landesfeuerwehrkommando Niederösterreich. Nicht immer waren die Menschen allerdings bereit zu kooperieren. In Korneuburg weigerten sich etwa einige Menschen, die im Gefahrenbereich lebten, ihr Zuhause zu verlassen - mehr dazu in Korneuburg: Manche wollen in Häusern bleiben. In Kemmelbach im Bezirk Melk hielt ein mobiler, aufblasbarer Plastikdamm die Wassermassen von einer Wohnsiedlung mit 15 Häusern fern. In Hagsdorf drohte unterdessen ein Erdwall zu brechen - mehr dazu in Plastikdamm schützt Kemmelbach.

Die 350-Einwohner-Gemeinde Schönbühel konnte das Hochwasser allerdings nicht mehr aufhalten. 40 Häuser sind betroffen, in manchen davon steht das Wasser nicht nur im Keller, sondern auch im ersten Stock. Viele Bewohner haben aus dem Hochwasser von 2002 gelernt und besitzen ihre eigenen Pumpen. Feuerwehrkräfte aus dem Bezirk Gmünd waren zur Unterstützung angerückt. Ein Hochwasserschutz ist für Schönbühel zwar geplant - allerdings erst in ein paar Jahren.

„Unverantwortlich“: Jäger kentern auf der Donau
Am Dienstagnachmittag kenterte auf der Donau bei Wallsee ein mit fünf Personen besetztes Motorboot. Die Jäger und Feuerwehrleute wurden in einer dramatischen Aktion gerettet. Ein 70-Jähriger wurde unterkühlt und mit medizinischen Problemen in ein Krankenhaus geflogen.
„Es war sehr knapp, dass niemand ertrunken ist“, sagte Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner in der Sendung „Niederösterreich heute“ am Dienstag. Die Einsatzkräfte müssten ihr Leben riskieren, um Leute zu retten - das sei sehr „unverantwortlich“, so Fahrafellner. L
Insgesamt standen in Niederösterreich 177 Feuerwehren mit etwa 3.000 Mann im Hochwassereinsatz. Dabei waren auch acht Katastrophenhilfsdienstzüge aufgeboten. Die Spitze der Bundespolitik - Kanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) - verschaffte sich ein Bild von der Hochwassersituation und sicherte sofortige Hilfe zu. In das Budget der Feuerwehren fließen für das Jahr 2013 zusätzliche sieben Millionen Euro - mehr dazu in Feuerwehren bekommen 2013 mehr Geld.

400 Soldaten in NÖ. im Hochwassereinsatz
Neben den freiwilligen Helfern und den Feuerwehrkräften war auch das Bundesheer mit etwa 400 Mann in Niederösterreich im Assistenzeinsatz. Soldaten wurden nach Angaben des Militärkommandos in die Wachau, in den Bezirk Amstetten und nach Korneuburg entsandt. Die Bundesheerkräfte waren insbesondere für Evakuierungen und zur Dammverstärkung im Hochwasserschutz eingesetzt. In Korneuburg wurden durch einen Assistenzzug ein Durchlass der Autobahn und eines Bahndammes gesichert, so das Militärkommando Niederösterreich.
Text- u.Bildquellen: http://noe.orf.at/news/stories/2587100/

Bilder Teil 1:
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  #14  
Alt 05-06-2013, 07:56
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josef josef ist offline
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Donauhochwasser - Bilder Teil 2

Bildquelle: http://noe.orf.at/news/stories/2587100/

Der Bereich Rollfähre Spitz ist auch hier auf bildern vom 13.05.2013 in den Beiträgen #2 u. #3 zu sehen...
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Dateityp: jpg 8.Mobile Wände Weißenkirchen B3.jpg (141,7 KB, 15x aufgerufen)
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Dateityp: jpg 10.Spitz - Rollfähre 2.jpg (123,1 KB, 15x aufgerufen)
Dateityp: jpg 11.Wallsee.jpg (85,9 KB, 13x aufgerufen)
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  #15  
Alt 05-06-2013, 09:58
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Bereich Wien 05.06.2013

Zitat:
Hochwasserspitze nun in Wien

Das Hochwasser hat heute in Wien seinen Höhepunkt erreicht. Bisher gibt es aber nur kleinere Überflutungen. Betroffen sind etwa die Lokale auf der Donauinsel. Wie hoch die aktuellen Schäden sind, konnte noch nicht beziffert werden.

Korneuburg meldete am Mittwoch gegen 8.30 Uhr einen Pegel von 7,93 Meter. Der Wert lag damit bereits über 2002 (7,89). Der Hydrografische Dienst erwartete im Laufe des Tages etwa 8,00 Meter. Die MA 45 ging davon aus, dass „für die nächsten Stunden der Pegelstand laut Prognosen gleich bleiben wird und dann voraussichtlich leicht zurückgehen wird“.

Besonders betroffen vom Hochwasser sind in Wien jene Lokale, die direkt am Entlastungsgerinne liegen, wie etwa an der Copa Cagrana. Hier begann man schon vor Tagen damit, Einrichtung und Vorräte in Sicherheit zu bringen. Doch hunderte Schaulustige werden laut Generalpächter Norbert Weber zum Problem: „Die Leute fladern alles, nehmen zum Beispiel die Sessel mit, die wir ausgeräumt haben.“ Mitarbeiter weisen die Menschen nun daraufhin, dass das Mobiliar nicht zur freien Entnahme ist.

Partymeile in Hochwasserzone
Die Copa Cagrana und die gegenüber auf der Donauinsel liegende Sunken City befinden sich in einem von der Stadt als Hochwassergebiet definierten Zone. Das wüssten die Pächter auch, betonte eine Sprecherin von Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ). Wie hoch die aktuellen Schäden sind, könne noch nicht beziffert werden.
Generalpächter Weber bezeichnete die Überflutungen als „überraschend stark“. Er gab sich im doppelten Sinn betrübt, „weil zuerst war der Saisonbeginn wegen des Wetters schlecht, jetzt sind die Lokale hin.“ Vor einer Inbetriebnahme nach dem Hochwasser muss unter anderem überprüft werden, ob das Wasser Leitungen oder die Statik der Gebäude beschädigt hat.

Wirtschaftskammer richtet Notlagenfonds ein
An Copa Cagrana und Sunken City liegen auch einige Betriebe, die von einem Notlagenfonds der Wirtschaftskammer Wien (WKW) profitieren können. Der Fonds wurde von der Wirtschaftskammer eingerichtet, um durch das Hochwasser in eine Notlage geratene Betriebe zu unterstützen. Bis zu 10.000 Euro Soforthilfe als nicht zurückzuzahlende Zuschüsse können beantragt werden.

Einige Betriebe hätten sich bereits gemeldet, so die Wirtschaftskammer. Dabei handle es sich um Lokale entlang der Donau, die vom Hochwasser betroffen sind. Mit dem Geld sollen existenzbedrohende Krisen von den Betrieben abgewendet werden. Hochwasser bedeute zerstörte Einrichtungen, durchnässte Lagerbestände bis hin zu ausbleibenden Gästen und Mitarbeiter, die trotz geschlossenen Betriebs weiter beschäftigt werden müssen
Text-u. Bildquelle: http://wien.orf.at/news/stories/2587235/
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Dateityp: jpg Donau gegenüber Klobg..jpg (28,1 KB, 22x aufgerufen)
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