ÖBH - Abverkauf von Postenhütten und Hochständen

josef

Administrator
Mitarbeiter
#1
Durch die Verschiebung der "Schengen-Außengrenze" ab 21.12. werden die vom ÖBH beim Grenzeinsatz verwendeten Holzhütten überflüssig...

Dazu eine Meldung vom ORF-Burgenland:

SCHENGENGRENZE 14.12.2007
Abverkauf beim Bundesheer

Der Abschied von der Grenze rückt für das Bundesheer beim Assistenzeinsatz näher. Dann haben auch Hochstände und Postenhütten ausgedient. Daher bietet das Bundesheer rund 120 Stück auf Anfrage zum Verkauf an.

Ins Landesinnere
Mit der Verlegung der Schengenaußengrenze am 21. Dezember werden sich die Soldaten ins Landesinnere zurückziehen. Daher müssen die für den Assistenzeinsatz errichteten Bauten ohnehin im Lauf des nächsten Jahres abgebaut werden. Begonnen werden soll damit im Frühjahr.

120 Stück zum Verkauf
Einige Unterstände benötige das Bundesheer selbst zur Ausbildung auf Truppenübungsplätzen, heißt es. Zwischen 100 und 120 Stück werden verkauft - kosten sollen die Hochstände zwischen 100 und 500 Euro.

Bestbieter kommt zum Zug
Für die zum Verkauf angebotenen Posten wird ein Mindestgebot festgesetzt. Interessierte können sich bei der Intendanzabteilung des Militärkommandos Burgenland in der Eisenstädter Martinkaserne melden. Sollte es für ein Objekt mehrere potenzielle Käufer geben, kommt der Bestbieter zum Zug. Wer eine Hütte oder einen Hochstand erwirbt, muss allerdings selbst für Abbau und Abtransport sorgen.

Veranda, Ofen und Sitzecke
Die Unterstände sind von der Beschaffenheit her verschieden: Die Hochstände bieten im Durchschnitt Platz auf einer Fläche von zweieinhalb mal zweieinhalb Metern. Außen befindet sich teilweise eine überdachte Veranda. Auch die Ausstattung variiert. Meist besteht sie aus Plexiglasfenstern, einem Tisch und Bänken sowie einem Ofen.

Komfort in der Höhe
"Man kann es sich so vorstellen wie einen sehr komfortablen Hochstand", so Presseoffizier Wolfgang Gröbming vom Militärkommando Burgenland, "einige Jäger werden sicher Interesse haben".

Saniert und sicher
Hochstände und Postenhütten wurden in Vergangenheit immer wieder von Baupionieren saniert und seien betriebssicher, so das Bundesheer. Einige Hütten hat das Bundesheer in der Anfangsphase des seit 1990 laufenden Assistenzeinsatzes von der Zollwache übernommen. Keiner der Hochstände ist älter als 17 Jahre.
Quelle: http://burgenland.orf.at/stories/242729/
 

Soundy

Well-Known Member
#2
Räumungsverkauf: Heer versteigert Hochstände

Für leidenschaftliche Naturbeobachter, Hobbyjäger oder Baumhaus-Fans empfiehlt sich ab Freitag ein Blick auf die Bundesheer-Website: Dann finden sich dort laut Militärkommando Burgenland nämlich Fotos von Dutzenden Hochständen und Postenhütten, die bis vergangenen Dezember Soldaten beim Assistenzeinsatz im Burgenland und in Niederösterreich zur Beobachtung der Staatsgrenze dienten. Mit der Verlegung der Truppen ins Landesinnere haben die Bauten ihren militärischen Zweck erfüllt und werden deshalb im September an den Bestbieter versteigert.Die mehr als 150 Einrichtungen, vom einfachen Hochstand bis zur als Stützpunkt ausgebauten Postenhütte, befinden sich derzeit noch an ihren ursprünglichen Standorten, die sich vom Bezirk Gänserndorf in Niederösterreich bis in den Bezirk Jennersdorf im Südburgenland erstrecken. Einige Objekte bleiben, beispielsweise für Übungszwecke, im Besitz des Heeres, erläuterte Vizeleutnant Norbert Giefing von der Territorialen Staffel des Militärkommandos Burgenland.

Tische und Bänke als Extra

Ab Freitag können die einzelnen Hochstände auf Fotos via Bundesheer-Homepage im Internet betrachtet werden. Für alle Objekte gibt es eine Beschreibung: "Bei jedem Postenstand ist der Allgemeinzustand angeführt", so Giefing. Die Bewertungen reichen dabei von "sehr gut" bis "brauchbar". Außerdem werden Details genannt, etwa über die Bauweise oder, ob eine Einrichtung über eine Leiter verfügt. Die Unterstände seien zumeist aus Holz, manche haben ein Eternit- oder Ziegeldach. Tische und Bänke hat man in den Hütten belassen.

Binnen 30 Tagen nach Kauf abzubauen

Im Vertrag, den ein potenzieller Käufer unterschreiben muss, ist auch enthalten, dass ein erworbener Hochstand binnen 30 Tagen von ihm abzubauen ist - inklusive der Treppen, Fundamente sowie Abspannseile und -haken, schildert Giefing. Wenn jemand sein neu erworbenes Eigentum allerdings an Ort und Stelle stehen lassen möchte, muss er dies selbst mit dem jeweiligen Grundbesitzer regeln.

Mindestgebot: 1 Euro

Die Versteigerungen finden am 10., 11. und 12. September jeweils am Vormittag statt und werden in den Kasernen Bruckneudorf, Eisenstadt und Güssing durchgeführt: Pro Tag kommen etwa 50 Gebäude "unter den Hammer". Der Rufpreis für die einzelnen Hochstände und Postenhütten wurde mit jeweils einem Euro festgelegt. Wer mitbieten will, muss persönlich anwesend sein.

Quelle: http://www.krone.at/krone/S2/object_id__110983/hxcms/index.html

Soundy
 
O

osterhase

Guest
#3
Hallo,

ich denke mal, da werden wohl viele Grundbesitzer vertreten sein. Das Interesse wird sich bei nicht ortsansässigen bzw. nicht Anrainern wohl in Grenzen halten. Ich hatte bei 3 Grenzeinsätzen permanent das Vergnügen, auf solchen Posten viel Zeit zu verbringen. Die Hochstände sind wirklich sehr stabil gebaut. Der Grund für das "verschleudern" der Hochstände/Hütten sind wohl die Kosten, die ein abbauen durch das Heer verursachen würden. Da ist es billiger, die Dinger zu verschleudern und schon hat ein Anderer die Arbeit.

Schöne Grüsse
osterhase
 
#4
Verkauf von Beobachtungsstände

Hallo Leute!

Unter dem Link - http://www.heer.at/ausschreibungen/menu_ausb.php

findet Ihr die Ausschreibung zum Verkauf der Beobachtungsstände.

Liegenschaftsverkäufe/Ausbietungen
Angebotsfrist Gegenstand
Kein Datum angegeben Beobachtungsstände entlang der Österreichischen Staatsgrenze zu Ungarn und der Slowakei



Liegenschaftsverkauf bzw. Ausbietung: Beobachtungsstände entlang der Österreichischen Staatsgrenze zu Ungarn und der Slowakei
Anbotfrist: Kein Datum angegeben
Foto zu dieser Ausbietung

Das BMLV, vertreten durch das Militärkommando Burgenland, veräußert aus dem Bestand genommene (ausgeschiedene) Beobachtungsstände, die entlang der österreichischen Staatsgrenze zu Ungarn und der Slowakei aufgebaut sind und für die Grenzraumüberwachung im Rahmen des Assistenzeinsatzes des Österreichischen Bundesheeres verwendet wurden.
Die Beobachtungsstände sind im Anhang (ZIP-Archiv zum Herunterladen) detailliert illustriert und beschrieben (Bilder, Beschreibungen, Zustand, Kennzeichnungen und Standorte).
Kennzeichnung der Beobachtungsstände:
Jeder Beobachtungsstand ist mit Buchstaben, für den politischen Bezirk (Standort) -
• GF für GÄNSERNDORF
• BL für BRUCK a.d.L.
• ND für NEUSIEDL
• EU für EISENSTADT
• MA für MATTERSBURG
• OP für OBERPULLENDORF
• OW für OBERWART
• GS für GÜSSING
• JE für JENNERSDORF
und Nummern gekennzeichnet (z.B. ND 01, OP 22 etc.). Diese Kennzeichnungen sind auf den Beobachtungsständen aufgemalt und in den Beschreibungen und den Kartenausschnitten so geführt.
Die Dateien mit den Kartenausschnitten tragen den Namen der Gemeindegebiete in denen sie aufgestellt sind und die Beobachtungsstandnummern (z.B. NICKELSDORF ND 25 bis ND 30). In den Karten sind die Standorte mit Kreisen eingezeichnet. Im Mittelpunkt des Kreises befindet sich der Aufstellungsplatz.
Die Beobachtungsstände werden in der Form einer Versteigerung an den bestbietenden Bieter vergeben. Während der Vergabe erfolgen keine Besichtigungen der Beobachtungsstände. Besichtigungen haben Interessenten vorweg selbständig durchzuführen. Die Standorte sind mit Koordinaten in den Beschreibungen und grafisch in den Kartenausschnitten angegeben.
Die Teilnehmer an der Vergabe haben einen amtlichen Lichtbildausweis (z.B. Reisepass, Personalausweis, Führerschein etc.) für den Zutritt in die Kasernen, in denen die Vergaben stattfinden, mitzuführen. Die Käufer haben vor der Unterzeichnung des Kaufvertrages ihre Identität mit einem amtlichen Lichtbildausweis nachzuweisen.
Die Vergaben erfolgen für die Beobachtungsstände mit den Aufstellungsorten in den Bezirken - GÄNSERNDORF, BRUCK a.d.L. und NEUSIEDL a.S.
am 10. September 2008 von 0900 Uhr bis ca. 1200 Uhr in der BENEDEK-Kaserne in BRUCKNEUDORF, Informations- und Kommunikationszentrum (Objekt 043).
EISENSTADT, MATTERSBURG und OBERPULLENDORF am 11. SEPTEMBER 2008 von 0900 Uhr bis ca. 1200 Uhr in der MARTIN-Kaserne in EISENSTADT, Hauptgebäude (Objekt 014), Festsaal (Erdgeschoß RaumNr. 21).
OBERWART, GÜSSING und JENNERSDORF am 12. September 2008 von 0900 Uhr bis ca. 1200 Uhr in der MONTECUCCOLI-Kaserne in GÜSSING, Hauptgebäude (Objekt 021)., Lehrsaal (Kellergeschoß RaumNr. 4).
Die erworbenen Beobachtungsstände sind vor Ort nach der Versteigerung in bar zu bezahlen (Muster eines Kaufvertrages, siehe im Anhang).
Der Ausrufungspreis ist für alle Beobachtungsstände mit € 1.- festgelegt.
Werden Beobachtungsstände erworben, die nicht am Aufstellungsplatz verbleiben, so muss das Bauwerk innerhalb von 30 Tagen ab dem Erwerb vollständig entfernt werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass auch Fundamente, Treppen, Abspannseile, Abspannhaken, anfallender Abfall etc. entfernt werden müssen. Der ursächliche Zustand der Grundstücksfläche, wie sie vor der Errichtung des Objektes Bestand hatte, ist wieder herzustellen. Dabei muss der Aufstellungsplatz und die damit unmittelbar verbundenen Flächen (z.B. Zugangsweg, Zufahren) dem umliegenden Gelände und Bewuchs angepasst werden (z.B. begradigt, begrünt).
Besonders wird darauf hingewiesen, dass für erworbene Beobachtungsstände, die am jeweiligen Aufstellungsplatz verbleiben und weiter Bestand haben sollen (z.B. der Grundstückseigentümer oder der Verfügungsberechtigte erwirbt den Beobachtungsstand), mit dem Ende der Nutzung des Objektes durch das Österreichische Bundesheer der rechtliche Bestand erlischt. Durch die neuen Eigentümer müssen erforderliche behördliche und privatrechtliche Genehmigungen für den weiteren Bestand selbständig auf eigene Kosten eingeholt werden. Je nach Widmung der Grundstücksflächen können behördlich z.B. naturschutzrechtliche, baurechtliche, raumplanungsrechtliche, jagdrechtliche, forstrechtliche und oder wasserrechtliche Genehmigungen erforderlich sein.
Rückfragen können fernmündlich an das MILITÄRKOMMANDO BURGENLAND Ing. Sylvesterstraße 6 7000 EISENSTADT Tel. Nr. 05020115 60110 gerichtet werden.
Unterlagen
• ZIP-Archiv zum Download

wenn Ihr die Dicke ZIP-Datei herunterladet bekommt Ihr detailierte Beschreibung aller Beo-Stände incl. genauem Kartenblatt!

So etwas sollte man öfters finden!


mfg Fred
 
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