1974: Erstes großen Oral-History-Projekts Österreichs zum Thema Kriegsende - russische Besatzer

josef

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#1
1974 unternahmen Dissertanten des "Zeitgeschichte Institutes der Uni Wien" erste "Gehversuche" mit einem "Oral-History Projekt" über das Kriegsende bzw. russische Besatzungszeit in der Waldviertler Ortschaft Ottenschlag. Dazu ein Bericht im "derStandard.at"
-> http://derstandard.at/2000058779338/Oral-History-neu-entdeckt-In-Ottenschlag-drinnen-sind-die-Russen

Zu diesem Artikel wurde auch nachfolgendes Foto mit Bildtext

Eine Kontrollstelle in der russischen Zone nach dem Zweiten Weltkrieg. Auch Ottenschlag im Waldviertel war "russisch"
foto: Votava




veröffentlicht.

Das Foto hat als "Symbolbild" direkt nichts mit Ottenschlag zu tun!
Kennt jemand die Örtlichkeit, wo dieser russische Kontrollposten aufgenommen wurde?
 

josef

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#2
Meiner Meinung nach ist das kein Kontrollposten an irgend einer Straße innerhalb der ehemaligen russischen Zone, sondern der Übergang zu bzw. von einer anderen Besatzungszone (Grenze...). Dieser Torbogen symbolisiert wohl die "Einfahrt in das Sowjet-Paradies" :D (nach damaliger Propaganda)! Könnte also eine Übertrittstelle von Niederösterreich oder Burgenland nach Oberösterreich (US-Zone) oder die Steiermark (GB-Zone) sein. Aber auch von einem "nicht russischen Bezirk in Wien" nach/von Niederösterreich - eventuell Wienerwald?
 
#3
@josef:
Vielleicht irgendwo im Wiental oder bei der Einfahrt nach Perchtoldsdorf?

Links im Bild ist eine Tafel, mit der Jahreszahl mit einer russischen Beschriftung, darunter steht 1946. Ebenfalls links der Strasse wuerde ich einen Bach oder ein Tal vermuten. Die Zonengrenzen in Wien waren meines Wissens nicht umbedingt deckungsgleich mit der heutigen Stadtgrenze. Die Architektur der Haeuser und Daecher wuerde ich eher in Richtung Wien schliessen lassen. Auch weis ich nicht, ob der LKW gerade die russische Zone verlaesst oder dort hineinfaehrt? Da ich vermute, dass die Russen strenger waren und da auf der anderen Seite nicht kontrolliert wird, verlassen die beiden LKWs die russische Zone und werden von Russen kontrolliert.

Weiter hinten sind auf der linken Seite ganz normale Zivilisten zu beobachten und auch keine Grenzer zu sehen. Haetten die Russen damals Zivilisten so nahe an die Grenze rangelassen? Ich meine im Hintergrund liegt irgendeine West-Zone.
 

josef

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#4
Vielleicht irgendwo im Wiental oder bei der Einfahrt nach Perchtoldsdorf?
Glaube ich nicht, da sowohl die Wiener Westeinfahrt aus Richtung NÖ. durch das Wiental als auch Perchtoldsdorf direkt an die Sowjetzone in Wien anschlossen.

lg
josef
 
#5
Glaube ich nicht, da sowohl die Wiener Westeinfahrt aus Richtung NÖ. durch das Wiental als auch Perchtoldsdorf direkt an die Sowjetzone in Wien anschlossen.

lg
josef
Moeglich? Irgendwann waere man im Wiental oder auch ueber Perchtoldsrof in die West-Zone gelangt, egal wo die Grenze damals auch war.

Kann es sein, dass es eine Betriebs- oder Werksausfahrt war, eines Unternehmens bzw. Staatsbetriebes der fuer die Russen von Interesse war? Die OeMV, bzw. damalige Sovjetische Mineraloel-Verwaltung hatte kommunistische Emblems an den Einfahrten der Werksgelaende.

Bemerkenswert ist, dass auf der anderen Seite niemand kontrolliert, d.h. keine Soldaten oder sonstige Exekutive zu sehen ist. Daraus koennte man schliessen, dass auf der anderen Seite "lockere" Zustaende herrschten ( etwa eine West-Zone) , oder keine Kontrollen notwendig waren, da es ohnehin in der russischen Zone lag?
 
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josef

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#6
Sieht mir nicht wie eine Betriebseinfahrt aus, außerdem passt die Umgebung (Berge im Hintergrund...) zu keinen der SMV-Standorte. Könnte aber tatsächlich ein (von mir früher bezweifelter) Kontrollpunkt der Russen bei der Stadteinfahrt nach Wien in ihre Zone gewesen sein, egal welche Besatzungsmacht "dahinter" residierte...?
 
#7
Sieht mir nicht wie eine Betriebseinfahrt aus, außerdem passt die Umgebung (Berge im Hintergrund...) zu keinen der SMV-Standorte. Könnte aber tatsächlich ein (von mir früher bezweifelter) Kontrollpunkt der Russen bei der Stadteinfahrt nach Wien in ihre Zone gewesen sein, egal welche Besatzungsmacht "dahinter" residierte...?
Ja, es wirkt eher nach einer Durchgangsstrasse, als einer Betriebsausfahrt. Ein Kontrollpunkt, von der russischen Zone in Niederoesterreich, in die russische Zone in Wien? Dies koennte erklaeren, warum auf der anderen Seite niemand kontrolliert?

Der LKW wirkt nicht russischer Herkunft und scheint zivil zu sein, offenbar wird Holz transportiert? Der LKW weiter hinten im Bild? moeglw. militaerisch? Da scheinen Soldaten drinnen zu sitzen?
 

josef

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#9
Wie kommst Du auf Ottenschlag? Da passt mir der steile Hang rechts oberhalb der LKW's aber gar nicht! Und die gepflasterte breite Straße...? So etwas gab es in den späten 40iger Jahren vielleicht im Zentrum zwischen Kirche und Schloss, aber sicher nicht bei einer Ortseinfahrt nach Ottenschlag ;), da "staubte" es noch ordentlich auf den Waldviertler Straßen :D
 
#10
Wie kommst Du auf Ottenschlag? Da passt mir der steile Hang rechts oberhalb der LKW's aber gar nicht! Und die gepflasterte breite Straße...? So etwas gab es in den späten 40iger Jahren vielleicht im Zentrum zwischen Kirche und Schloss, aber sicher nicht bei einer Ortseinfahrt nach Ottenschlag ;), da "staubte" es noch ordentlich auf den Waldviertler Straßen :D
Ich vermute, da hat sich jemand geirrt, oder es ist wirklich eine Form von "Oral History". Es handelt sich nicht um Ottenschlag sondern Ottenstein oder um einen Ort in dessen Naehe. Die Kontrollstelle kann da die Ein- oder Ausfahrt zu dem Truppenuebungsplatz Doellersheim sein?

Die Landschaft rings um koennte auch Zwettl sein?
Vielleicht kommt auch Bruck an der Leitha in Frage, sowie der Truppenuebungsplatz?
 
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josef

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#11
...Es handelt sich nicht um Ottenschlag sondern Ottenstein oder um einen Ort in dessen Naehe. Die Kontrollstelle kann da die Ein- oder Ausfahrt zu dem Truppenuebungsplatz Doellersheim sein?

Die Landschaft rings um koennte auch Zwettl sein?
Vielleicht kommt auch Bruck an der Leitha in Frage, sowie der Truppenuebungsplatz?
Ottenstein sicher nicht und auch bei den restlichen Ortsangaben habe ich meine Zweifel ;)

Ottenstein:
 

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#12
Ottenstein sicher nicht und auch bei den restlichen Ortsangaben habe ich meine Zweifel ;)

Ottenstein:
Dieser Ort im Bild ist vermutlich schwer zu finden. Menschen, die sich daran erinnern koennen, sind eher weniger im Netz unterwegs.

Vielleicht weis die Zeitung mehr dazu? Am Ende hat man ja das Bild veroeffentlicht.

Die Berge im Hintergrund lassen fuer mich auch auf die Wachau schliessen? Vielleicht hatten die Russen an allen moeglichen strategischen Orten irgendwelche Kontrollposten? Moeglich waere es.

Interessant finde ich, das in der Mitte unter dem Hammer & Sichel eine Lampe haengt, fast eine Art Ampel, da sie zwei Lichter zeigt. Moeglicherweise auch ein Hinweis?
 
#13
Zur Tafel links:
Das Wort über der „1946“ könnte „Kalender“ auf Russisch heißen (Übersetzung). Mir wäre allerdings kein Kalender bekannt, der so (oder so ähnlich) aussieht. Wenn es tatsächlich ein Kalender ist, wurde das Foto wahrscheinlich im Jahr 1946 aufgenommen.

Was mir sonst noch auffällt:
  • Das sind ziemlich viele Strommasten und -leitungen.
  • Die auf dem Foto sichtbaren Häuser sind sicher nicht allein. Das Gelände links dürfte abschüssig sein (Geländer am linken Bildrand!) und im toten Winkel hinter der Säule haben nicht allzu viele Gebäude Platz, nach rechts (hinter dem Hügel) könnte sich eine Ortschaft erstrecken. Hinter dem Fotografen könnte etwas sein, das die doch recht vielen Leute erklärt (die hier möglicherweise eine Grenze passieren). Vom Gefühl her könnte „Durchgangsstraße irgendwo bei Wien“ gut hinkommen.
  • Es würde mir logisch erscheinen, dass sich hinter dem Fotografen der Kontrollposten einer anderen Besatzungsmacht befindet, deren Zone die beiden Fahrzeuge gerade verlassen haben.
  • Der LKW im Vordergrund scheint einen Anhänger zu haben (ganz rechts im Bild erkennbar), bei dem im Hintergrund deutet mMn nichts auf eine militärische Verwendung hin. Der auf der Ladefläche unter der Plane erkennbare Soldat(?) führt möglicherweise gerade eine Kontrolle durch.
  • Die Uhren an den Säulen: Moskauer Zeit?
 
#14
Zur Tafel links:
Das Wort über der „1946“ könnte „Kalender“ auf Russisch heißen (Übersetzung). Mir wäre allerdings kein Kalender bekannt, der so (oder so ähnlich) aussieht. Wenn es tatsächlich ein Kalender ist, wurde das Foto wahrscheinlich im Jahr 1946 aufgenommen.

Was mir sonst noch auffällt:
  • Das sind ziemlich viele Strommasten und -leitungen.
  • Die auf dem Foto sichtbaren Häuser sind sicher nicht allein. Das Gelände links dürfte abschüssig sein (Geländer am linken Bildrand!) und im toten Winkel hinter der Säule haben nicht allzu viele Gebäude Platz, nach rechts (hinter dem Hügel) könnte sich eine Ortschaft erstrecken. Hinter dem Fotografen könnte etwas sein, das die doch recht vielen Leute erklärt (die hier möglicherweise eine Grenze passieren). Vom Gefühl her könnte „Durchgangsstraße irgendwo bei Wien“ gut hinkommen.
  • Es würde mir logisch erscheinen, dass sich hinter dem Fotografen der Kontrollposten einer anderen Besatzungsmacht befindet, deren Zone die beiden Fahrzeuge gerade verlassen haben.
  • Der LKW im Vordergrund scheint einen Anhänger zu haben (ganz rechts im Bild erkennbar), bei dem im Hintergrund deutet mMn nichts auf eine militärische Verwendung hin. Der auf der Ladefläche unter der Plane erkennbare Soldat(?) führt möglicherweise gerade eine Kontrolle durch.
  • Die Uhren an den Säulen: Moskauer Zeit?
Oft dachte ich an Mariazell bzw. Mitterbach Richtung Niederoesterreich. Auf dem Bild scheint Winter zu sein, und Nebel, Wolken oder schlechtes Wetter koennte die Berge verdecken.
An sonsten irgendwo Wienerwald, Richtung Wien.
Die Uhren an den Saeulen scheinen beide die gleiche Zeit zu zeigen, warum sind dann zwei Uhren? Moskau und Wien sind 2 Stunden Unterschied.
Was mich auch noch verwundert, ist was hier fuer ein baulicher Aufwand getrieben wurde. Selbst der Uebergang bei Enns in die US-Zone sah nicht so aus, und den Uebergang bei Enns haette ich als einen der Wichtigsten gesehen?
 

josef

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#15
Von der Landschaft und der Straße nach tippe ich nach wie vor auf den Wienerwaldabschnitt der B1! Auch die Telefonleitung parallel zur Straße deutet darauf hin, da dies eine wichtige Leitungstrasse sein dürfte und diese "Überlandleitungen" immer entlang der Hauptstraßen führten. Kann mich dazu noch auf Erzählungen eines längst verstorbenen "Telefoners" (-> ehem. Mitarbeiter der alten "Post- und Telegraphenverwaltung) erinnern, der bei einem "Telegraphenbautrupp" in St.Pölten arbeitete. Er berichtete immer von den Nachteinsätzen zur Störungssuche bzw. Behebung entlang der B1, was besonders im Winter bei Eis und Schnee sehr anstrengend war...und die Fernleitung Wien - Linz an der B1 natürlich immer 1. Priorität hatte.

Auf eine Hauptverkehrsstraße wie die B1 deutet auch die Fahrbahnbreite hin, da auch viele der anderen Hauptverbindungen (ausgenommen B17 usw.) sowie die untergeordneten Straßen damals weit schmäler waren.

lg
josef
 
#16
Von der Landschaft und der Straße nach tippe ich nach wie vor auf den Wienerwaldabschnitt der B1! Auch die Telefonleitung parallel zur Straße deutet darauf hin, da dies eine wichtige Leitungstrasse sein dürfte und diese "Überlandleitungen" immer entlang der Hauptstraßen führten. Kann mich dazu noch auf Erzählungen eines längst verstorbenen "Telefoners" (-> ehem. Mitarbeiter der alten "Post- und Telegraphenverwaltung) erinnern, der bei einem "Telegraphenbautrupp" in St.Pölten arbeitete. Er berichtete immer von den Nachteinsätzen zur Störungssuche bzw. Behebung entlang der B1, was besonders im Winter bei Eis und Schnee sehr anstrengend war...und die Fernleitung Wien - Linz an der B1 natürlich immer 1. Priorität hatte.

Auf eine Hauptverkehrsstraße wie die B1 deutet auch die Fahrbahnbreite hin, da auch viele der anderen Hauptverbindungen (ausgenommen B17 usw.) sowie die untergeordneten Straßen damals weit schmäler waren.

lg
josef
Deine Vermutung klingt schluessig. B1, irgendwo halbwegs parallel zum Wienfluss, irgendwie auf der Strecke nach Linz. Nur, die B17 ist es sicher nicht, das ist doch die Triester Strasse? An dieser Strecke waere die Landschaft zumindest auf einer Seite deutlich flacher.

Auch meine ich wie schonmal geschrieben, dass die Zonengrenze damals nicht gleichlautend war mit den heutigen Grenzen von Bezirken bzw. Landesgrenzen zu Niederoesterreich. D.h. eine Kontrollstelle der Russen waere nach heutigen Grenzen deutlich innerhalb des heutigen Stadtgebietes in Wien gewesen.
 
#17
Glaube ich nicht, da sowohl die Wiener Westeinfahrt aus Richtung NÖ. durch das Wiental als auch Perchtoldsdorf direkt an die Sowjetzone in Wien anschlossen.

lg
josef
Lieber Josef !

Die Wiener Westeinfahrt über die B1,schloss keineswegs an eine russische Wiener Besatzungszone an. Die Wientalstrasse entlang 13; Bezirk, von Auhof und der Lainzer Tiergartenmauer, war britische Besatzungszone. Wobei bei den Staubecken des Wienflusses, einige Zeit ein amerikanischer Kontrollposten besetzt war. Nördlich des Wienflusses, im 14; Bezirk die Linzerstrasse, gehörte zur französischen Besatzungszone.
Der Kontrollposten im Bild war jedenfalls nicht am Stadtrand von Wien oder der näheren Umgebung Wien West, bis St. Pölten vorhanden.

Gruß goedeke
 

josef

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#18
Hallo goedeke,
Deine Ausführungen sind richtig!
Nur habe ich meinen Hinweis auf "Wiener Westeinfahrt über die B1" zu ungenau definiert!

Die "Westeinfahrt" begann damals nicht in Auhof sondern weiter westlich im russisch besetzten Purkersdorf und grenzte damit an das anschließend ebenfalls "russische" NÖ.! Purkersdorf war damals Teil des Bezirkes "Wien-Penzing" und wurde erst 1954 vom damaligen "Groß Wien" getrennt. Die Gebietsrückgliederungen von Wien nach NÖ. wurden zwar von den österreichischen Gremien bereits 1946 beschlossen, aber durch ein Veto der sowjetischen Besatzungsmacht blockiert und erst 1954 durchgeführt. Demnach begann die "Westeinfahrt über die B1" an der Ortsgrenze Gablitz/Purkersdorf oder direkt im Wiental an der B1a an der Ortsgrenze Pressbaum/Purkersdorf...jeweils eindeutig auf Gebiet der "russischen Zone".

lg
josef
 
#19
Hallo Josef !

So genau wollte ich das wiederum nicht zu Papier bringen. Denn den Unterschied zwischen alter B1, Pressbaum - Wienerwaldsee und der neuen B1, Purkersdorf - Riederberg, dürfte unter Umständen, ohne Karte zu Verwirrungen führen. Du bezeichnest das ja recht genau, worüber ich sehr verwundert bin, denn für uns Alle, welche in diesem Grätzel gewohnt haben, war es schlicht und einfach nur - die Alte oder Neue - B 1.
Damals wurde als West-Einfahrt, wenn ich die heutigen Wien Grenzen als Basis nehme, folgende Strecke gemeint: aus Pressbaum - Purkersdorf kommende Fahrzeuge benutzen die gleiche Strecke durch Hadersdorf bis zur Gabelung - Linzerstrasse - Wientalstrasse (Auhof), oder Hadersdof-Weidlingau. Dann wurde die Strecke Linzerstrasse über Wolf in der Au bis Baumgarten gefahren. An dieser Gabelung, li. Hütteldorferstrasse, re. Linzerstrasse, wurde die Linzerstrasse bis zur Einmündung in die Mariahilfer Strasse, bei der Remise Rudolfsheim gefahren. Und letzt endlich die Mariahilfer Strasse bis ins Zentrum gefahren.
Warum damals kaum jemand die Wientalstrasse gefahren ist, ist vollkommen unverständlich.
Selbst Adolf Hitler, muss so 1942/43 gewesen sein, fuhr bei seinem Wien Besuch die Linzerstrasse Richtung Zentrum.
War damals ein riesen Auflauf im Kreuzungsbereich - Linzerstrasse - Johnstrasse - Felberstrasse - Schlossallee.

Gruß goedeke

PS. Habe ich leider vergessen. Groß-Wien wurde von den Alliierten bei der Zonen Einteilung nicht berücksichtigt. Für die Einteilung der Besatzungszonen wurden die Wien Grenzen von vor 1938 herangezogen. Ich denke, an Groß-Wien kann sich kaum noch jemand erinnern. Für mich wäre die russische Verhaltensweise nur dadurch erklärlich, dass sie bezüglich Wien, einen Fuß in der Türe haben wollten.
 
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#20
Ich denke, das Bild ist irgendwo im Raum Hainburg, Bad Deutsch-Altenburg, der Hundsheimer Berg im Hintergrund und dgl. Moeglw. Richtung Wolfsthal. Sinn ist nur ein Kontrollposten in Richtung damalige Tschechoslowakei, also sovjetisch auf beiden Seiten.
 
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