josef

Administrator
Mitarbeiter
Hall: 125-Kilogramm-Fliegerbombe entschärft
1770730765837.png

Am Dienstagnachmittag konnten Spezialisten des Entminungsdienstes des Bundesheeres in Hall in Tirol (Bezirk Innsbruck-Land) eine 125 Kilogramm schwere Fliegerbombe entschärfen. Die Bombe war am Vormittag bei Grabungsarbeiten entdeckt worden.
Online seit heute, 12.22 Uhr (Update: 14.28 Uhr)
Teilen
Nach dem Fund der Bombe gegen 9.30 Uhr wurde eine Sperre mit einem Radius von 200 Meter rund um den Fundort errichtet. 170 Menschen im Bereich der Weinfeldgasse im Westen der Stadt mussten ihre Häuser verlassen.

ORF/Roman Wagne
rDie entschärfte Bombe auf der Baustelle

Auch Tiroler Straße wurde gesperrt
Während der Arbeiten wurde der Sperrkreis kurzzeitig auf rund 400 Meter erweitert, auch die B171, die Tiroler Straße, wurde deswegen kurzzeitig gesperrt. Bei der Entschärfung wurde niemand verletzt.

ORF/Roman Wagner
Rund um den Fundort wurde eine Sperrzone errichtet

250-Kilo-Bombe vor Jahren entschärft
Im November 2021 wurde in Hall eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe, die bei Grabungsarbeiten in einem Wohngebiet nahe des Bahnhofs gefunden wurde, entschärft – mehr dazu in 250-Kilo-Fliegerbombe in Hall entschärft. Das Gebiet war abgesperrt, 180 Personen durften wieder in ihre Wohnungen und Häuser zurück.

ZOOM.Tirol
Vor einigen Jahren wurden in Hall eine 250 Kilogramm schwere Bombe gefunden
10.02.2026, red, tirol.ORF.at
Hall: 125-Kilogramm-Fliegerbombe entschärft
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
OÖ.: Gefährlicher Fund in Schiedlberg - Elfjähriger entdeckt Weltkriegsmunition und Handgranate

Ein außergewöhnlicher und zugleich gefährlicher Fund sorgte am Dienstagnachmittag im Gemeindegebiet von Schiedlberg für einen Polizeieinsatz.
SCHIEDLBERG. Am Dienstag, 3. März, gegen 15.15 Uhr war ein elfjähriger Bub aus dem Bezirk Steyr-Land mit seinem Metalldetektor unterwegs, als er in rund 40 Zentimetern Tiefe auf verdächtige Gegenstände stieß. Wie sich herausstellte, handelte es sich um rund zehn Kilogramm Infanteriemunition sowie eine Handgranate mit Bügel und angebrachtem Sicherungssplint.

Entminungsdienst im Einsatz
Der junge Finder reagierte vorbildlich: Er verständigte seine Mutter, diese rief umgehend die Polizei. Nach dem Eintreffen des Entminungsdienstes wurde die Fundstelle erneut sorgfältig abgesucht. Die aufgefundenen Sprengkörper wurden schließlich fachgerecht geborgen und ordnungsgemäß entsorgt.

Polizei ruft zu Vorsicht auf
Seitens der Einsatzkräfte wird betont, dass bei derartigen Funden größte Vorsicht geboten ist. Verdächtige Gegenstände sollten keinesfalls berührt, sondern umgehend der Polizei gemeldet werden.
04.03.2026, MeinBezirk-Ausgabe Steyr&Steyr-Land, Ulrike Plank
https://www.meinbezirk.at/steyr-ste...-weltkriegsmunition-und-handgranate_a8484971#
 

Geist

Zeitgeschichte im Untergrund
Mitarbeiter
Evakuierungen nach Fund einer Fliegerbombe

Bei Grabungsarbeiten im Donaufeld in Floridsdorf ist am Montagnachmittag eine Fliegerbombe entdeckt worden. Die Arbeiter verständigten gegen 15.45 Uhr den Notruf. Es handelte sich um einen 200-Kilo-Sprengkörper. Das Gebiet wurde großräumig abgesperrt.

Die Exekutive entsendete zunächst einen sprengstoffkundigen Beamten zum Einsatzort in der Ichagasse in Floridsdorf. Der sah sich die Fliegerbombe an und forderte daraufhin den Entminungsdienst des Bundesheeres an. Außerdem wurde das Einsatzgebiet großräumig abgesperrt.

Rund 250 Anrainer wurden evakuiert. Die Berufsrettung betreute sie während des Einsatzes in einem Großraumbus. Auch die Berufsfeuerwehr war im Einsatz. Der Entminungsdienst entschärfte die Bombe gegen 20.00 Uhr. Danach wurde die Absperrung aufgehoben und der Sprengkörper abtransportiert.

Tipps für das richtige Verhalten bei Sprengstofffund

Die Wiener Polizei erinnerte in diesem Zusammenhang an ihre Tipps in solchen Fällen: Wenn sprengstoffverdächtige Gegenstände oder Kriegsmaterial gefunden werden, soll man sich den Auffindungsort merken und sich in eine sichere Distanz begeben. Dann müssen sofort die Notrufe 133 oder 112 gerufen werden. Außerdem dürfen sprengstoffverdächtige Gegenstände und Kriegsmaterial nicht bewegt oder manipuliert werden.

red, wien.ORF.at/Agenturen
Quelle: Evakuierungen nach Fund einer Fliegerbombe
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
Limberg
Panzergranaten entdeckt: Baustelle gestoppt
Bei Grabungsarbeiten in Limberg bei Ziersdorf (Bezirk Hollabrunn) sind zwei Panzergranaten aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Der Entminungsdienst des Bundesheeres musste anrücken. Die Baustelle wurde vorläufig gestoppt.
Online seit heute, 15.46 Uhr
Teilen
1773761306196.png
Gleich zwei Mal innerhalb von 24 Stunden musste der Entminungsdienst nach Limberg ausrücken, berichtete der Strom- und Gasnetzbetreiber Netz NÖ am Dienstag in einer Aussendung. Die beiden Panzergranaten waren bei Grabungsarbeiten im Zuge eines Verkabelungsprojektes entdeckt worden. „Unsere Baufirma sicherte umgehend das Gelände und verständigte die Polizei", so Netz-NÖ-Regionsleiter Thomas Haunold in der Aussendung.


1773761673283.png
Fotos Netz NÖ
Die Kriegsrelikte waren bei Grabungsarbeiten entdeckt worden

Für Anrainer kommt der Fund laut Netz NÖ wenig überraschend: Das Gebiet soll einst als Panzerfeld genutzt worden sein. Das umliegende Gelände soll nun von einer Fachfirma gezielt auf weitere Kriegsrelikte untersucht werden. Bis die Ergebnisse des sogenannten „Granaten-Screenings“ vorliegen, sind die Bauarbeiten eingestellt.
17.03.2026, red, noe.ORF.at
Panzergranaten entdeckt: Baustelle gestoppt
 
Zuletzt bearbeitet:

josef

Administrator
Mitarbeiter
Für Anrainer kommt der Fund laut Netz NÖ wenig überraschend: Das Gebiet soll einst als Panzerfeld genutzt worden sein.
Den von der ORF-NÖ. Redaktion verwendeten Begriff "Panzerfeld" habe ich noch nie gehört! Wurden dort wie die Früchte von Getreide-, Gemüse- oder Kartoffelfeldern "Panzer" angebaut und geerntet? :);):D

Dürften vermutlich am Feld Panzer abgestellt gewesen sein oder es fand dort ein Panzergefecht statt...
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
Immer noch Weltkriegsbomben unter Graz
Vor 15 Jahren ist eine Fliegerbombe am Grazer Hauptbahnhof gefunden und kontrolliert gesprengt worden. Es war die größte Sprengung der vergangenen Jahrzehnte. Laut Bombenblindgängerkataster dürften immer noch dutzende Kriegsrelikte in Graz vergraben sein.
Online seit heute, 17.20 Uhr
Teilen
16.000 Bomben wurden im Zweiten Weltkrieg über Graz abgeworfen. Viele davon liegen auch mehr als 80 Jahre nach Kriegsende noch im Untergrund. Im sogenannten Bombenblindgängerkataster ist festgehalten, wo diese Relikte vermutet werden, schildert der Sicherheitsmanager der Stadt Graz, Gilbert Sandner. Der Kataster ist aus Luftbildaufnahmen aus dem Zweiten Weltkrieg berechnet und erstellt worden.

„Die letzte Aktualisierung hat nach Luftbildfreigaben der Alliierten 2015 stattgefunden. Da sind 190 Verdachtspunkte von Bombenblindgängern entsprechend aufgepoppt. Durch die Bauarbeiten hat es eine Fülle von Sondierungen gegeben. Wir rechnen schon, dass sich diese Anzahl reduziert hat“, so Sandner.

APA/MARKUS LEODOLTER
Nach dem Fund einer Fliegerbombe bei Bauarbeiten am Grazer Hauptbahnhof ist am 25. März 2011, der Grazer Hauptbahnhof evakuiert worden.

Bahnhofsgegend besonders betroffen
Der Kataster ist hier öffentlich einsehbar. Bauwerber oder Firmen können sich bei Bauvorhaben vorab erkundigen, ob in einem Gebiet mit Kriegsrelikten zu rechnen ist. 70 bis 80 derartige Anfragen gibt es jährlich. Ein Großteil der Kriegsrelikte wird im Bereich des Hauptbahnhofs und des Ostbahnhofs vermutet.

„2021 hat es entsprechende Funde von Kriegshelmen in einem Bombentrichter gegeben. Also, es kommt schon immer wieder etwas ans Tageslicht, oftmals ist das harmlos. Manchmal kommen natürlich auch gefährlichere Gegenstände ans Tageslicht.“

Entminungsdienst jedes Jahr im Einsatz
Vor exakt 15 Jahren wurde am Grazer Hauptbahnhof bei Bauarbeiten eine englische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ausgegraben, die kontrolliert gesprengt wurde. Dabei wurden Dutzende Fensterscheiben und 17 Hotelzimmer im benachbarten Hotel Daniel zerstört.

Fotostrecke mit 3 Bildern
ORF
Die Entschärfung der englischen Fliegerbombe vor 15 Jahren hinterließ Schäden in der Bahnhofshalle, …
ORF
… beim Hotel Daniel und vielen weiteren Gebäuden.

ORF
Ein Baggerfahrer stieß zuvor während Bauarbeiten auf die Bombe.

Seit diesem Fund sind in der Steiermark weitere 25 Kriegsrelikte entschärft worden. Österreichweit rückt der Entminungsdienst jedes Jahr etwa tausendmal aus, um Funde aus den Weltkriegen zu sichern.
25.03.2026, red, steiermark.ORF.at

Link:
Bombenblindgängerkataster Graz
Beiträge zum Bombenfund vom 25.03.2011 - Beiträge #54 - #64
Immer noch Weltkriegsbomben unter Graz
 
Zuletzt bearbeitet:

josef

Administrator
Mitarbeiter
Linz
250 Kilo schwere Fliegerbombe gefunden
In Linz in der Nähe des Hauptbahnhofes läuft aktuell ein Großeinsatz der Einsatzkräfte. Eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg ist gefunden worden.
Online seit heute, 18.39 Uhr (Update: 18.41 Uhr)
Teilen

Bei Bauarbeiten ist die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe in der Kudlichstraße Montagabend gefunden worden. Das Gebiet ist aktuell großräumig abgeriegelt. Häuser im Umkreis von 250 Metern werden evakuiert.
30.03.2026, red, ooe.ORF.at
250 Kilo schwere Fliegerbombe gefunden

Update 20.28 h, Bombe entschärft
250 Kilo schwere Fliegerbombe entschärft
 
Zuletzt bearbeitet:

josef

Administrator
Mitarbeiter
Linz
Fliegerbomben: Versteckte Gefahr im Boden

Immer wieder werden – so wie zuletzt Montagabend – bei Bauarbeiten in Linz Fliegerbomben im Boden gefunden. Linz und das Umfeld der ehemaligen Hermann Göring Werke (heute voestalpine) wurden im Zweiten Weltkrieg intensiv mit Bomben beworfen und es ist unklar wie viele Blindgänger noch im Untergrund schlummern.
Online seit heute, 12.40 Uhr
Teilen
Es waren in etwa 13.000 Fliegerbomben, die im Zuge des Zweiten Weltkriegs allein über dem Linzer Stadtgebiet abgeworfen wurden, heißt es aus dem Stadtarchiv.

4.000 Bomben an nur einem Tag
Vor allem der Hauptbahnhof, das heutige Gelände der voestalpine und auch der Hafen wurden bombardiert. Der heftigste Angriff erfolgte am 25. Februar 1945, aus 600 Flugzeugen sind an diesem Tag allein 4.000 Bomben abgeworfen worden. Linz ist vor allem von amerikanischen Streitkräften bombardiert worden.

Bombekataster nicht öffentlich
Laut dem Magistrat gibt es für Linz keinen öffentlich zugänglichen Bombenkataster, auf dem Bombenabwürfe eingesehen werden können. Städte wie Salzburg oder Graz haben einen.

FOTOKERSCHI / WERNER KERSCHBAUMMAYR
Am Montag wurde auf einer Baustelle in der Kudlichstraße eine Fliegerbombe gefunden und entschärft

Anhand historischer Bildaufnahmen der amerikanischen und britischen Luftwaffe hat die Stadt Linz jedoch intern eine Karte, die Bauherren einsehen können. Wäre die Karte öffentlich, könnte sie falsch interpretiert werden, so die zuständige Abteilung im Magistrat Linz.
31.03.2026, red, ooe.ORF.at
Fliegerbomben: Versteckte Gefahr im Boden
 

Anhänge

Andreas

Well-Known Member
Bombentrichter
werden häufig als „bereits abgearbeitet“ wahrgenommen, da die ursprüngliche Detonation erfolgt ist.
In der Praxis stellen sie jedoch ein relevantes Risiko dar. (LinkedIn, Wikipedia)
5.jpg

Historisch wurden diese Krater vielfach zur raschen Geländebereinigung genutzt – oft unter Einbringung von Schutt, Materialresten und auch Munition. Dadurch entstehen inhomogene Verfüllungen mit potenziell gefährlichen Inhalten.
2.jpg

1.jpg

Für Bau- und Infrastrukturprojekte bedeutet das:
Ehemalige Bombentrichter sind gezielt zu untersuchen und im Zuge von Kampfmittelräumungen vollständig freizulegen.
4.jpg

Gefundene Kampfmittel werden dokumentiert und dem Entminungsdienst des Bundesheeres zur fachgerechten Entsorgung übergeben.
3.jpg
 

Geist

Zeitgeschichte im Untergrund
Mitarbeiter
Granate aus Donaukanal „gefischt“

Einen explosiven Fund hat am Samstag ein Wiener gemacht, der mit einer Magnetangel im Donaukanal nach wertvollen Gegenständen gesucht hat: Er fischte eine Granate aus dem Ersten Weltkrieg aus dem Wasser. Der Entminungsdienst entschärfte sie.


LPD Wien
Magnetfischer hatte die Granate an der Angel

Der Magnetfischer rief gegen 15.30 Uhr die Polizei an den Donaukanal, nachdem er einen verdächtigen Gegenstand an der Angel hatte. Der Bereich bei der Freda-Meissner-Blau-Promenade wurde kurzzeitig abgesperrt.

Ein Sprengstoffexperte der Wiener Polizei identifizierte den Gegenstand als Sprenggranate aus dem Ersten Weltkrieg. Der Entminungsdienst des Bundesheers barg die rund 7,5 Zentimeter große Granate und sorgte für den gesicherten Abtransport.

„Kriegsmaterial darf nicht bewegt werden“

Die Wiener Polizei erinnerte am Sonntag an das gebotene Vorgehen in solchen Fällen: „Wenn Sie sprengstoffverdächtige Gegenstände oder Kriegsmaterial auffinden, merken Sie sich den Auffindungsort und begeben Sie sich in eine sichere Distanz. Rufen Sie unverzüglich 133 oder 112. Sprengstoffverdächtige Gegenstände und Kriegsmaterial dürfen nicht bewegt oder manipuliert werden.“

red, wien.ORF.at/Agenturen
Quelle: Granate aus Donaukanal „gefischt“
 

Geist

Zeitgeschichte im Untergrund
Mitarbeiter
Arge Sache, das sieht nach Absicht aus.

Explosion bei Lagerfeuer: Kinder verletzt

In St. Oswald bei Freistadt (Bezirk Freistadt) ist es am Samstagabend bei einer Jugendherberge an einem Lagerfeuer zu einer Explosion gekommen, die durch ein Kriegsrelikt verursacht worden ist. Fünf Kinder im Alter von zehn bis 14 Jahren wurden laut Rotem Kreuz verletzt. Die Polizei ermittelt nun, wie das Kriegsrelikt dorthin gelangte.

Das Kriegsrelikt, das sich unter der Feuerstelle befand, explodierte laut Aussendung der Polizei gegen 20.00 Uhr.
Fünf Kinder einer Jugendgruppe aus dem Bezirk Vöcklabruck, die sich zu diesem Zeitpunkt um die Feuerstelle aufgehalten haben, wurden bei der Explosion verletzt.
Alle fünf Kinder, ein Bub und vier Mädchen, wurden nach der Erstversorgung durch die Rettungskräfte zur medizinischen Abklärung in das Kinderklinikum nach Linz gebracht. Laut Spital wurden die Kinder dort ambulant behandelt. Sie konnten das Krankenhaus noch am Samstag wieder verlassen.

Team Fotokerschi/Tobias Schartner
Feuerwehr, Rotes Kreuz, Polizei und auch Sprengstoffexperten standen im Einsatz

Ermittlungen und Entschärfung

Die Polizei durchsuchte im Anschluss die Umgebung der Feuerstelle und fand dabei in einer zweiten Feuerstelle noch ein weiteres Kriegsrelikt. Ein Sprengstoffexperte und der Entschärfungsdienst wurden hinzugezogen, um die Gefahr zu beseitigen. Wie die gefährlichen Gegenstände dort hingelangten, ist unklar und Gegenstand der Ermittlungen.

red, ooe.ORF.at
Quelle: Explosion bei Lagerfeuer: Kinder verletzt
 
Oben