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Fuchs

Guest
#1
Hallo Leute
Weil ich viel erfahren habe ueber den SOW moechte ich noch ein Thema beginnen, dass mich sehr interessiert und ich darueber mehr infos wissen moechte. Es ist Brueckenkopf Pressburg.
Hier ueber der Bratislava in den kleinen Karpaten gibt es mehrere Kavernen. Ich habe mir die Positionen auf der Karte markiert und es kam mir eine Linie daraus. Inzwischen kenne ich cca. vierzig. Ich bin dann in Wien in Kriegsarchiv auf die Karte von Brueckenkopf Pressburg aus dem Jahre 1914 gestossen und mein Verdacht, dass es auch auf der Oesterreichischen Seite so etwas durch den Koenigswarte (zwischen Berg und Wolfthal) geht hat sich bestaetigt.
(Da habe ich aber nicht viel forschen koenen weil der halber Berg ist ein Wildschweinzuchtrevier und wenn man von den Weg abbiegt findet man eher ein Wildschwein als eine Kaverne. Da Spuren von den Kavernen zu suchen ist also schon recht gefaehrlich.)
So bildete diese Reihe von Kavernen eine geschlossene Stellung rund um das Zentrum von Bratislava (Pressburg).
Meine Frage ist wer kann mir von Ihnen eine Informationsquelle geben sicherlich wuerde es schon in Oesterreichischen Fachliteratur beschrieben oder eine Internet Seite ueber die anderen Brueckenkopfe aus diesen Jahren der Monarchie.

Im Internet fand ich folgende Links dazu:
kitzbuhel.demon.co.uk

Ich habe auch eine Spur das Projeck Brueckenkopf Wien existiert hat.....
http://schule.diefenbach.at/FBA/Wurzer/Teil1.htm
lese unter 1.1.3 Die Reichsschutzstellung

Kavernen in Krakau gibt es auch af dieser polnischen Seite ....
Stronghold - Kawerny fortu Bodzów

Eine von den Kavernen hier in Bratislava ....
Kaverna

Im Anhang ist die gefundene Kaverne hinter dem Wolfsthal auf den Galgenbergl, welche eher als in kleiner Fort aussieht (Ich war von Kurzen in Krakau in Polen und habe mir dortige richtig ausgebaute Fortbefestigung angeschaut)
Hier die links dazu....
Twierdza Krak galeria zdjęć. Festung Krakau - gallery of pictures

MfG. Fuchs
 

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#2
Hallo!

Ja, der "Bruckenkopf Wien" hat tatsächlich existiert bzw. existiert er noch. Es war ein riesiges Bauprojekt, das tausende von Soldaten während des ersten Weltkrieges beschäftigt hat.
Man darf von den Beschäftigten aber nicht wirklich auf die errichteten Anlagen schließen, da dieses Projekt zur Schutzeinrichtung für "besondere" Soldaten ausgeartet ist => viele bessergestellte Persönlichkeiten der Donaumonarchie haben versucht ihre Verwandten und Bekannten in diesem sehr sicheren Bauvorhaben unterzubringen...

LG,
Markus
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
#4
Brückenköpfe WKI

Hallo!

Leider sind im Heft 42 der MHS "Befestigungen an der Donau in Österreich" eben nur die österreichischen Brückenköpfe im WKI => Krems, Tulln und Wien behandelt.

Im Anhang, Seite 76+77 ist ein Nachdruck nach einem Originalplan aus dem Kriegsarchiv Wien betreffend "Brückenkopf Wien".

@Fuchs: Fand in meiner bescheidenen Literatur bisher leider nichts zu Brückenkopf Preßburg :-(

lg
josef
 
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Fuchs

Guest
#5
Brueckenkoepfe

Hallo Josef macht nichts, trozdem vielen dank.
Ich lese mir durch das Heft 42, ich denke dass hilft mir schon weiter, weil bestimmt gibt es da Paralellen in der Geschichte dieser Werke an der Donau.

MfG. Fuchs
 
#7
Endlich Bilder davon gemacht wofür auch immer das war.
Dort wurde auch schon Mal nach dem Krieg vom Entmienungsdienst oder den Russen Munition entsorgt 155 mm.
Hat mein Großvater aufgeschrieben aber ich finde sein Buch momentan leider nicht. IMG_20191024_104837.jpg IMG_20191024_104748.jpg IMG_20191024_105926.jpg
 
#10
Wenn man sich den Standort Galgenberg betrachtet, ist dieser nur noch ein Bruchteil seiner selbst. In den 1970-1980er Jahren wurde dort in großem Stil Erdmaterial abgebaut, welches zur Aufschüttung des Hochwasserschutzdammes bis zur Staatsgrenze verwendet wurde. Auch ortsansässige Leute bauten dort Putzsand ab, was auch das Loch hinter dem Bauwerk bezeugt. Oberhalb liegen noch etliche große Betontrümmer herum. Man kann durchwegs annehmen, dass dort noch weitere Bauwerke existierten. Es wird von Kampfhandlungen im April 1945 einer Heimatartillerieabteilung mit 4stelliger Hausnummer berichtet, welche am Berg bzw Hügel Stellung hatten (angenommene Kaliber: 10,5 oder 15 oder auch 18 cm)und die von Osten vorrückenden Russen mit Steilfeuer über die Ortschaft Wolfsthal hinweg bekämpften. Diejenige, welche sich noch Einnahme der Ortschaft von dort nicht mehr absetzen konnten, fanden dort den Tod, es sollen 60 Gefallene dort aufgefunden worden sein. Für Sucher gibt es dort nichts mehr, der Hügel wurde abgebaggert. Pech gehabt, 30 Jahre zu spät!
Quelle: mein Großvater, der für eine ortsansässige Baufirma dort den Sand abfuhr. Es soll dort zu dieser Zeit noch viel Einschlägiges gefunden worden sein.
 
#11
Vielen Dank für deine Infos Kavallerie !
Ja kann mich noch an die riesige Grube erinnern am Acker davor.
Und hinter der Stellung wurde bis ca vor 10 Jahren der ganze Hang abgebaut das ging ja früher bis zum Feldweg.

Überdeckter Eingang Bild 2 ,da hat es auch etwas zerissen siehe Loch im Stahlbeton und die Splitterwirkung. IMG_20191027_133122.jpg
IMG_20191024_104920.jpg
 
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