Bunker Nähe Kaltenleutgeben

#3
Danke für die Fotos!
Eine Frage wegen der "vergifteten" Aufschrift, war die direkt im Bunker oder gibts da eine Gasschleuse? Wäre logisch, wer nimmt vergiftetes in den Bunker mit?
mfg Stefan
 
#6
Interessant, dass die Beschriftung nach all den Jahren noch so gut erhalten ist!
Im ersten Bild des zweiten Beitrages kann ich leider nur "Susi und Sepperl" entziffern. Wie lautet der Rest?
 
#7
Es gibt auch einen an der Kaltenleutgebenerstraße kurz vor der Mizzi-Langer Wand. Zwischen Hochstraße und Mizzi-Langer Wand auf der "bewaldeten" Seite.
Habe ich zufällig damals gefunden als ich am Weg zurück zum Auto war.
Man musste in den Straßengraben runter, und dann auf dem Bauch durchs Laub hineinkriechen.
Bin mir gar nicht sicher ob der Eingang nicht heute schon mit Laub verdeckt oder zugemüllt ist...
 
W

Wienermaedl

Guest
#8
Ich war in einem Art Stollen 1983 bei der Mitzi Langer Wand, wir sind durch den Wald den Hang bergauf gegangen, dann war da ein halb zugemauerter Eingang in ca. 150cm Höhe (man konnten nur mit Hilfe und den Beinen voran hinein) drinnen konnte man nur im Kreis gehen nur die Seitenstollen waren komplett zugemauert.
Hab Jahre später versucht den Eingang wieder zu finden aber ohne Erfolg.

LG Wienermaedl
 
D

Diver

Guest
#10
Gestern bin ich zufällig über einen kleinen Bunker gestolpert, der eine interessante Beschriftung zu bieten hat:
Da keine nähere Info über diesen Bunker gepostet wurde möcht ich erwähnen das es sich bei diesen Bunker um den Luftschutz Unterstand der Bahnbediensteten handelt. Bei Fliegeralarm liefen die Arbeiter in diesen betonierten Schutzraum.

Lg. Thomas
 

Geist

Worte im Dunkel
Mitarbeiter
#11
Da keine nähere Info über diesen Bunker gepostet wurde möcht ich erwähnen das es sich bei diesen Bunker um den Luftschutz Unterstand der Bahnbediensteten handelt. Bei Fliegeralarm liefen die Arbeiter in diesen betonierten Schutzraum.

Lg. Thomas
Wenn du Informationen aus soeben erschienener Unterhaltungsliteratur hier verbreitest, dann schreib doch bitte dazu, dass du sie aus dem Buch "Stumme Zeugen" von Bouchal/La Speranza beziehst. Sonst könnte noch jemand denken, du hättest dir das selbst ausgedacht und wer weiß, ob du das möchtest. ;-)
 
D

Diver

Guest
#12
Hallo @Geist,

sorry!!:leidtu: Habe mir das eh nicht selbst ausgedacht.

Ich ergänze:
Quelle: "Stumme Zeugen" von Bouchal/La Speranza

Lg. Thomas
 
#13
Luftschutzbunker Mizi Langer Wand

Ich möchte noch ein paar Infos zum Bunker in der Mizi Langer Wand geben.

Dieser ist im Jahr 2014 noch begehbar und in einem guten Zustand. Ein Eingang wurde von außen zugeschüttet, der zweite Eingang ist durch ein Gitter "optisch" gesichert. Dieses kann ganz leicht weggedrückt werden und dann ist ein Einstieg problemlos möglich.

Der Einstieg ist ca. 50m links neben der Kletterwand
 

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#14
War letztes Wochendende bei der Mizzi Langer Wand und musste feststellen, dass dieser (50m links neben der Kletterwand befindliche) Bunkereingang ordentlich verschlossen wurde. Schaut ziemlich frisch aus!

Dafür habe ich nicht weit weg davon im Wald etwas anderes entdeckt. habe mit einer Schnur an der Kamera ein paar Fotos vom Inneren machen können. Der darunter befindliche Raum ist aber nicht größer als 10qm.
Hat das überhaupt mit den LS Bunker zu tun?
 

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Geist

Worte im Dunkel
Mitarbeiter
#15
habe mit einer Schnur an der Kamera ein paar Fotos vom Inneren machen können. Der darunter befindliche Raum ist aber nicht größer als 10qm.
Hat das überhaupt mit den LS Bunker zu tun?
Wenn unten tatsächlich nur ein Raum ist ohne Zugänge, dann wird er wohl nix mit dem LS-Stollen zu tun haben. Magst du nicht die Fotos, die die an der Schnur hängende Kamera gemacht hat, auch zeigen? Dann könnte man sich das besser vorstellen.
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
#16
...Dafür habe ich nicht weit weg davon im Wald etwas anderes entdeckt...
Ist das ein schliefbarer Schacht? Die Abmessung ist nicht genau erkennbar...
Die Riffelblechabdeckung erinnert mich an einen Notausstieg für eine Gruppenunterkunft bei FAn. Der Eingangsbereich dürfte jedenfalls umgebaut worden sein (rechter Bereich inkl. Tür). Nächste Frage wäre dann, ob es in der Nähe eine FAn oder sonstige Sperre an der Straße ins Tal von Kaltenleutgeben gab (Stecksperre an der Straße, Pz-Igel...)?

Oder es ist ein ehemaliges Sprengmitteldepot der früheren Steinbrüche in der Gegend?

Ein paar Beispiele von Abdeckungen von Notausstiegen zu ehemaligen Gruppenunterkünfen von FAn:
 

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josef

Administrator
Mitarbeiter
#18
Also mit meiner Erstannahme, es sei eine militärische Unterkunft, dürfte ich vollkommen falsch liegen! Bei einem Notausstieg zu solchen unterirdischen Räumen wären Steigsprossen aus Rundstahl im Schacht. Dieser dürfte nur zur Belüftung des Raumes gedient haben, mit einem Gittereinsatz auf der rechteckigen Auflage...

Der "bunte" Koffer könnte für Werkzeug oder irgend welche Messgeräte usw. dienen? Inhalt kann ich leider bei Aufhellung nicht feststellen...

lg
josef
 
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