Die britische Marine hat mit Verbündeten russische U-Boote von Angriffen auf Unterseekabel und Pipelines abgehalten

josef

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Unterseekabel
London warnt Putin wegen U-Booten
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Die britischen Streitkräfte haben der Regierung in London zufolge gemeinsam mit Verbündeten russische U-Boote von möglichen Angriffen auf Unterseekabel und Pipelines abgehalten. London warnte am Donnerstag direkt den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Der Westen warf Moskau in den letzten Jahren die Beschädigung von Unterseekabeln in der Ostsee vor.
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Die russischen Schiffe hätten sich Anfang des Jahres rund einen Monat lang in britischen Gewässern aufgehalten, sagte Verteidigungsminister John Healey am Donnerstag. Die russische Botschaft in London wies nach einem Bericht der staatlichen russischen Nachrichtenagentur TASS die Vorwürfe zurück.

Zusammen mit Verbündeten wie Norwegen seien die russischen U-Boote verfolgt und von feindseligen Aktivitäten abgeschreckt worden, sagte Healey. Inzwischen hätten sie die Gewässer in Richtung Norden verlassen, Hinweise auf Schäden an der Infrastruktur lägen nicht vor. An dem Einsatz waren Healey zufolge ein russisches Jagd-U-Boot der Akula-Klasse sowie zwei Spezial-U-Boote der russischen Hauptverwaltung für Tiefseeforschung (GUGI) beteiligt.

„Wir haben Sie im Blick“
Der britische Verteidigungsminister warf Russland vor, eine verdeckte Operation versucht zu haben. Healey richtete eine direkte Warnung an den russischen Präsidenten Putin: „Wir haben Sie im Blick. Wir beobachten Ihre Aktivitäten an unseren Kabeln und Pipelines, und Sie sollten wissen, dass jeder Versuch, sie zu beschädigen, nicht toleriert und schwerwiegende Konsequenzen haben wird.“ Eine direkte Stellungnahme der Regierung in Moskau lag zunächst nicht vor.

APA/AFP/Royal Navy
Handout der britischen Navy, das laut London das russische U-Boot Krasnodar auf offenem Meer zeigt

Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine im Jahr 2022 ist es in Regionen wie der Ostsee wiederholt zu Ausfällen von Strom- und Telekommunikationskabeln sowie Schäden an Erdgaspipelines gekommen. Die NATO hat als Reaktion ihre Präsenz auf See und in der Luft erheblich verstärkt.

Russische „Schattenflotte“
Immer wieder kommt es zu Zwischenfällen mit russischen U-Booten und Schiffen. Mit Schiffen der „Schattenflotte“ versucht Russland außerdem, die von den westlichen Alliierten im Verlauf des Ukraine-Krieges verhängten Sanktionen zu umgehen. Die Schiffe werden oft angehalten und überprüft. Sie standen in der Vergangenheit auch im Verdacht, am Meeresboden verlegte Kabel mutwillig zu beschädigen.

Russland werde Maßnahmen zum Schutz seiner Interessen ergreifen, unter anderem durch den Einsatz von Kriegsschiffen, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow der russischen Agentur Interfax zufolge. Russland hatte zuvor angekündigt, seine Öltanker bei Gefahr einer Beschlagnahmung durch andere Staaten von der Kriegsmarine begleiten und schützen zu lassen.

Peskow spricht von „Piraterie“
„In den letzten Monaten waren wir Zeugen wiederholter Fälle von Piraterie in internationalen Gewässern“, sagte Peskow. Demnach „haben diese Fälle von Piraterie unter anderem auch den wirtschaftlichen Interessen der Russischen Föderation geschadet“. Der Kreml-Sprecher reagierte damit auf Berichte Londoner Medien, nach denen die russische Marine zwei Tanker vor der britischen Küste eskortiert habe.
09.04.2026, red, ORF.at/Agenturen

Unterseekabel: London warnt Putin wegen U-Booten
 

didi42

Well-Known Member
#2
Irgendwie, aber nur irgendwie, erinnert mich das an die Rechtfertigung für den Angriff der Wehrmacht 1939 auf Polen.
Aber nur entfernt irgendwie.
Notfalls gibt es Massenvernichtungswaffen
oder der Weltfrieden wird bedroht
oder
irgendwas fällt uns zur Rechtfertigung schon ein.
 
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