Die Geheimnisse in Wien's Unterwelt

H

Harald 41

Guest
#2
Hallo Peter;

Interessanter Beitrag,2 Etagren unter die Erde kann ich selbst bestätigen,in einem bekannten Innenstadtlokal am Fleischmarkt 1010 Wien gab es vor 20 Jahren einen 2 stöckigen Keller (gibt es sicher heute noch):D und im zweiten sind drei oder vier Gänge mit Ziegel verkleidet und mit Spinnhäuten verwachsen oder mit Kisten verstellt.
Kann mich noch erinnern das der zweite Keller etwas tiefer gelegen ist.

LG Harry
 
#4
Ein Freund von mir hatte auch ein Lokal in der Nähe der 2'er Linie.
Auch hier war die Wendeltreppe beim Abgang ins dritte Untergeschoß ebenerdig abgemauert.
Aber auch das zweite UG war schon beeindruckend mit seinen Hallen und Gängen (hier waren gleich beim Abgang die Kühlräume des Lokals). Es befanden sich hier auch eigenartige Nischen und kreisrunde Räume (ca. 10m Durchmesser). Einer davon von uns als Proberaum genutzt.
Keine meiner Lampen war damals in der Lage das Ende dieses Kellers auszumachen, und einer der Pläne da unten das Lokal als Diskothek zu erweitern, scheiterte am (zweiten offenen Not-) Ausgang der viel zu weit weg war.
 
S

Steyrfan

Guest
#7
Ich war Mitte der 80'er im ersten Bezirk in einem alten Palais beschäftigt.
Es hatte nicht nur zwei Kellergeschosse, sondern vier. Wobei das vierte Kellergeschoss im Krieg als Luftschutzraum verwendet wurde. Im zweiten waren noch die ab gemauerten Verbindungen in die neben Häuser zu sehen. Da das Palais sehr alt war, wahre die Keller sehr tief. Das vierte Geschoss hatte eine Raumhöhe von geschätzten fünf Meter. Dieses Palais wie wohl auch die Keller gibt es heute noch.
 
H

Harald 41

Guest
#8
Hallo;
Der "12 Apostelkeller" war es nicht,aber da sicher einigen Wiener hier im Forum sind und ich keine Werbung machen will,sage ich nur es ist das älteste Lokal von Wien (am Fleischmarkt1)
Kleiner Tip:Im ersten Keller sitzt der liebe Augustin wenn man das Lokal betritt,geht man über ein Gitter und darunter sitzt er.:D:gruebel


LG Harry

PS: Ein Gang soll angeblich bis zur Stephanskirche gehen?
 
#9
Es gibt auch heute noch Stollensysteme, die von den Ministerien genutzt werden.

Ich bin in Wien beruflich in diversen Palais unterwegs und kenne so manche Stahltür im Keller, die verschlossen ist und auch beschildert mit "Ausgang Ministerium XXX "
 
T

travelmate

Guest
#10
ja,die sind neu aufbereitet worden...

zb. der riesen Bunker unter der Radetzkystrasse (3.Bezirk)
oder der Gang zwischen dem Naturhistor. Museum zu XXX usw :)

Hofburgtunnel und so ist ja ganz nett, aber dort verkehren immer noch Personen...interessant wird es erst wenn seit 50 jahren keiner mehr den Weg benutzt den du gerade gehst:)

Ich weis jetzt nicht ob ich da werbung machen darf, aber auf www.viennaslide.com habe ich ähnliche bilder gesehen, ist übrigens auch verdammt interessant diese seite
 
#11
Hallo;
Der "12 Apostelkeller" war es nicht,aber da sicher einigen Wiener hier im Forum sind und ich keine Werbung machen will,sage ich nur es ist das älteste Lokal von Wien (am Fleischmarkt1)
Kleiner Tip:Im ersten Keller sitzt der liebe Augustin wenn man das Lokal betritt,geht man über ein Gitter und darunter sitzt er.:D:gruebel


LG Harry

PS: Ein Gang soll angeblich bis zur Stephanskirche gehen?
Ich kenne auch dieses Lokal, fast jeder in Wien kennt es. Nur habe ich dort keinen Keller in Erinnerung. Das Lokal ist ebenerdig, so meine Erinnerung, der liebe Augstin "liegt" unterirdisch, man geht darueber, aber so tief liegt er auch wieder nicht....
 
T

travelmate

Guest
#12
Ich kenne auch dieses Lokal, fast jeder in Wien kennt es. Nur habe ich dort keinen Keller in Erinnerung. Das Lokal ist ebenerdig, so meine Erinnerung, der liebe Augstin "liegt" unterirdisch, man geht darueber, aber so tief liegt er auch wieder nicht....


In der Regel hat eigentlich fast jedes GewölbeLokal in der Wiener Innenstadt einen Abgang zu den Tiefen von Wien.

Meist verstecken sich die Abgänge (meist zugemauert) hinter einer Holzfassade mit der das Lokal ausgekleidet wurde und oder auch erst im nächsten Keller wo die Bierfässer und andere Gastro Sachen gelagert werden:)
 
W

wois92

Guest
#16
Ich war mal als Kind bei einem bekannten Lokalbesitzer, der sein Lokal in der Schulerstraße hat (meine Eltern haben dort gearbeitet). Ich kann mich noch erinnern, dass wir mal in ein Haus der Wollzeile hineingegangen sind und im Haus, wo sich das Lokal befindet, im Keller wieder herausgekommen sind.
Ich war damals schon sehr fasziniert davon, allerdings sind meine Erinnerungen sehr trübe da ich zwischen 4 und 7 Jahre alt war und auch diesen Keller nur einmal sah.
Auf jedenfall finde ich es leiwand, dass dieses Thema hier mal aufgegriffen wurde! :)
 
B

bunkertommy

Guest
#17
Hallo Zusammen!
Ein interessantes Thema,das Ihr da geöffnet habt!
Im Jahr 2002 war auch ich in den Gängen unterwegs,die "travelmate" beschrieben hat!Den Zugang gibt es heute noch!Verraten werde ich Ihn ebenfalls nicht,da er unterhalb einer stillgelegten Fleischerei liegt und ich dem Fleischhauer mein Wort gegeben habe!Heute nicht mehr erkennbar,da ein anderes Geschäft eingezogen ist!Die ehemalige Fleischerei ist an der Gumpendorferstrasse xx unter einem Altbau!in der ersten Kelleretage sind versperrte Kellerabteile der Anrainer!Ein Durchgang führt in einen riesigen Raum,in dem noch Haken an der Wand sind,betonierte Tische,Blutrinnen usw. ein echtes Gruselkabinett!Eine weitere Etage tiefer sind eine Art Kühlräume oder Selchräume!In einem der Räume ist in der Ecke eine schmale Stiege,die locker 10 Meter in die Tiefe führt und in einem langen Gang endet!Der Gang ist voller Gerümpel!Der Gang (mit vielen Abzweigungen) führt die Gumpendorferstrasse entlang bis zur Ringstrasse und dort angekommen ist man schon in dem Labyrinth unter der inneren Stadt!Ich werde dort nicht mehr runtergehen,da dort hohe Werte von Radon-Gas gemessen wurden!Radon riecht man nicht,spürt man nicht,die Folgen kommen erst jahrzehnte später in Form von Lungenkrebs!Also denkt daran,wo immer Ihr auch runtersteigt!
Mfg.Thomas
 
T

travelmate

Guest
#19
In der Tat sich solche Gase nicht unbedeutend !

Man bedenke auch die Gase eines Weinkellers, dort sind auch schon einige liegen geblieben....

Daruch, NICHT ALLEINE absteigen!

Interessante Links und was zu lesen:

*Das Buch "Auf den Spuren des Dritten Mannes...."
auf amazone zu bestellen
http://books.google.at/books?id=U6O7xtH6gZAC&dq=kasematten+wien&printsec=frontcover&source=bl&ots=OJHatCEcSg&sig=4P1HWATh3e169v37mUaN7Z-n6DY&hl=de&ei=cjqgSp3rLcKG_AaEl6DmCw&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=3#v=onepage&q=&f=false

*einen offiziellen Abstieg in die Tiefen von Wien
http://www.drittemanntour.at/

*Suchbegriffe für Wikipedia:

Strotter in Wien / unter Wien
Kasematten,Katakomben,Gewölbe,

*www.kaisergruft.at

*www.michaelerkirche.at

*www.stephansdom.at

*www.unterwelt.at
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
#20
Radon ist in hohen Konzentrationen auch in den Granitgegenden des Waldviertels vorhanden.
So ist es! Aber auch in manchen Regionen des Alpenhauptkammes gibt es erhöhte Radon-Werte. Beispiel dazu Umhausen im Ötztal/Tirol. Da geisterten vor ein paar Jahren ständig Horrormeldungen durch die diversen Medien. Zwar ein wenig OT aber trotzdem interessante Fachbereichsarbeit zum Thema:

http://www.univie.ac.at/pluslucis/FBA/FBA99/Knapp/index.html

@travelmate:
In der Tat sich solche Gase nicht unbedeutend !
Man bedenke auch die Gase eines Weinkellers, dort sind auch schon einige liegen geblieben....
Stimmt auch, nur haben diese Gase ganz andere Ursachen und sind zeitlich auf die Zeit nach Einbringung der Traubenernte (Weinlese) begrenzt:

http://www.svb.at/mediaDB/MMDB85136_Gärgase.pdf


lg
josef
 
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