Dokustelle-Obersalzberg - Erweiterung

kallepirna

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#2
wer Interesse hat kann das ehemalige Wohnhaus "Speer" kaufen
Ist ja schon eine Weile im Angebot, bloß wer hat soviel Geld es zu Kaufen, und dann noch zum unterhalten. Vielleicht habe ich bald mal einen richtigen fetten 6er im Lotto, dann setze ich mich dort zur Ruhe. Landschaftlich gesehen kann man bald nicht besser wohnen. mfg.kallepirna
 
#6
Hallo Fred!

Ja in der Art sowas meinte ich, muss ja nicht so eine Stollenanlage gewesen sein wie die anderen es waren. Hätte ja nur Sinn wenn sie mit den anderen Anlagen verbunden wäre. Dazu war es aber glaube ich zuweit weg. Hatte es nur vermutet weil es auf den Bildern so aussah, als wenn das Haus an den Hang gebaut ist. Da bietet sich sowas ja direkt an. Danke für die Antwort. mfg.kallepirna
Ich habe es damals nur von weitem gesehen.
 

josef

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#7
Freistaat Bayern investiert 21 Millionen Euro in Erweiterung der Ausstellungsfläche

Dokumentation Obersalzberg wird ausgebaut

Die 1999 eröffnete Dokumentation Obersalzberg bei Berchtesgaden wird ab dem Frühjahr ausgebaut. Grund dafür ist das große Interesse an der Ausstellung in der Nähe des ehemaligen „Berghofs“ von Adolf Hitler.

Seit 1999 gibt es die Dokumentation Obersalzberg. Dort wurden ursprünglich 40.000 Besucher pro Jahr erwartet - mittlerweile sind es jährlich rund 170.000. Die Besucher kommen aus aller Welt: von bayerischen und Salzburger Schülergruppen bis hin zu Chinesen und US-Amerikanern schauen sich den „Täterort“ Obersalzberg an.

Der Freistaat Bayern investiert jetzt deshalb 21 Millionen Euro in die Erweiterung und wird die Ausstellungsfläche vervierfachen - nach Plänen des Dornbirner Architekturbüros Aicher unterirdisch im Berg. Die bisherige Ausstellungsfläche wird als Seminarzentrum für politische Bildung genützt. Denn schon jetzt kommen 40.000 Besucher jährlich, weil sie am Obersalzberg auch lernen wollen.

Die Aufnahmen Adolf Hitlers aus seinem „Berghof“ auf dem Obersalzberg seien nach wie vor sehr präsent, sagt Axel Drecoll, Leiter der Dokumentation Obersalzberg: „Diese Bilder, die Millionen und teilweise noch höhere Verbreitungsgrade hatten, schwirren ja heute noch in der medialen Landschaft herum. Und ich glaube, dass deshalb die Demaskierung dieses schönen Scheins und dieses auf rassischer Homogenität basierenden Heilsversprechens, das da drinnensteckt - dass das eine ganz wichtige Aufgabe ist. Und wenn wir schaffen, nachdenklich zu machen, solche Bildwelten zu dekonstruieren und darauf aufmerksam zu machen, dass das hier ein Täterort gewesen ist, dann haben wir in jedem Fall Erfolg.“

Die 170.000 Besucher pro Jahr sind ein wichtiger Faktor für die Stadt Berchtesgaden - auch wenn sie nur zurückhaltend darauf hinweist, sagt Bürgermeister Franz Rasp (CSU): „Wir bewerben die Dokumentation jetzt auch nicht groß touristisch, dass wir irgendwelche ‚Nazi-Tours‘ anbieten würden. Dagegen verwehren wir uns. Wir präsentieren’s natürlich auch unseren Gästen. Und wer die Zeit und die Muße hat, darf die Dokumentation sehr gerne besuchen.“

Mehr Bezüge zur Region in Ausstellung
Salzburg ist ein wichtiger Einzugsbereich für die Dokumentation Obersalzberg - nicht nur wegen der Besucher, auch wegen der gemeinsamen Geschichte, sagt Axel Drecoll: „Das wird übrigens auch eine Aufgabe der neuen Ausstellung sein, die Bezüge zur Region - und ich würde Salzburg zur Regionalgeschichte in jedem Fall noch dazuzählen. Da wollen wir sagen: Was am Obersalzberg entschieden wurde, hatte globale Auswirkungen, aber eben auch Auswirkungen vor Ort.“

Mit den Bauarbeiten wird im Frühjahr begonnen. Die Fertigstellung ist 2019 geplant. Die Bunkeranlage wird künftig in den unterirdischen Rundgang integriert sein. Während der Bauzeit bleibt die Dokumentation Obersalzberg geöffnet.
http://salzburg.orf.at/news/stories/2811388/

Link zu Dokumentation Obersalzberg
 
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