"Eiserner Vorhang" - technischen Grenzsperren von CSSR und Ungarn

josef

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#1
Möchte hier einen Thread für Beiträge zum Thema der ehemaligen, ab 1989 abgebauten, Einrichtungen der "technischen Grenzsicherung" unserer Nachbarstaaten Tschechien (damals noch Tschechoslowakei) und Ungarn einrichten.

Anzumerken ist noch, dass die Anlagen der damaligen CSSR und H im Vergleich zu den Objekten an der damaligen innerdeutschen Grenze weitaus primitiver waren, aber dennoch ihre Opfer forderten...

Berichte und Bilder von damals zum "Eisernen Vorhang" sind willkommen!

lg
josef
 

josef

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#2
Nachbildung der tschechischen Grenzanlagen

Bei der "Niederösterreichischen Landesausstellung 2009" war am Ausstellungsstandort in Raabs an der Thaya auch eine Nachbildung eines kurzen Teilstückes der ehemaligen tschechischen Grenzanlagen ( vulgo "Eiserner Vorhang, Stacheldrahtzaun" usw. ...) dargestellt.

Hier unter Beitrag #21 und nachstehend einige Fotos der nachgebauten Zaunanlagen bzw. original Wachturm und Schranken:
 

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#5
Wenn man von Rainbach im Mühlkreis auf der B310 Richtung Grenzübergang Wullowitz fährt, nähert sich nach der Ortschaft Dorf Leopoldschlag auf der rechten Seite parallel zur Straße die Staatsgrenze, die dort der Maltsch folgt (siehe der gewundene Grenzverlauf auf der Karte). Die CSSR-Grenzsicherungen waren natürlich um einiges weiter hinten auf der anderen Seite des Flusses.
Es gab dort das Paradoxon, dass die Wullowitzer und Stiegersdorfer Bauern teilweise noch Grund auf der anderen Seite der Maltsch, also auf CSSR-Gebiet, besaßen, und diesen Grund im "Niemandsland" auch immer wieder unter Aufsicht der CSSR-Grenzorgane zur Futtermahd abmähen durften.
Dies wurde natürlich immer argwöhnisch von den österreichischen Zöllnern von der österreichischen Seite aus beobachtet.

Ab und zu kam es nun vor, dass die CSSR-Grenztruppen die Bauern dann nicht mehr gleich nach Österreich zurück ließen, was immer ein kompliziertes diplomatisches Prozedere in Gang setzte. Spätestens nach 1 Tag, meistens aber schon wenige Stunden später, wurden die Bauern dann in Wullowitz am Grenzübergang wieder freigelassen, meistens dann halt ohne ihre Futtermahd (eine richtige Getreidebewirtschaftung war natürlich nicht möglich), die die Tschechen dann einkassierten. Die Traktoren/Maschinen wurden jedoch immer mit ausgefolgt.
Einmal wurde sogar ein Bauer auf der österreichischen Seite der Maltsch von den Tschechen entführt!

Erzählt hat mir das mein Vater, der mit dem damaligen Leiter des Zollamtes Summerau, das damals auch für den Straßengrenzübergang Wullowitz und die Grenzüberwachung zuständig war, befreundet war.

Aufgehört hat sich das Ende der 70er Jahre, ab diesem Zeitpunkt verzichteten die österreichischen Bauern auf das "tschechische" Futter, eben wegen der Risiken mit den unberechenbaren CSSR-Grenztruppen.
 

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SuR

... wie immer keine Zeit ...
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#6
...
Es gab dort das Paradoxon, dass die Wullowitzer und Stiegersdorfer Bauern teilweise noch Grund auf der anderen Seite der Maltsch, also auf CSSR-Gebiet, besaßen, und diesen Grund im "Niemandsland" auch immer wieder unter Aufsicht der CSSR-Grenzorgane zur Futtermahd abmähen durften.
Das gab es in Berlin (West) sogar mehrmals, z. B. die sog. "Wüste Mark".

Mit den Jahren wurden diese Flächen dann im Zuge sog. Gebietsaustäusche - wie der Name sagt - zwischen Ost und West getauscht, und die Grenzen begradigt. Bekanntestes Bespiel ist das "Lenné-Dreieck" direkt neben dem Potsdamer Platz.
 

josef

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#8
Ehemaliger Todesstreifen als neue Lebenslinie

Ehemaliger Todesstreifen als neue Lebenslinie

Entlang der östlichen Grenzen des Burgenlandes gibt es einen besonderen Naturraum, der durch den ehemaligen Eisernen Vorhang entstanden ist. Experten beraten nun, wie dieses grenzüberschreitende sogenannte „Grüne Band“ erhalten werden kann.

Der Eiserne Vorhang trennte während der Zeit des Kalten Krieges Ost und West voneinander und zog sich vom Balitkum bis zur Adria. Nur wenigen Menschen war es erlaubt, dieses Sperrgebiet zu betreten. Dadurch entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte ein einzigartiger Naturraum, der sich als grünes Band quer durch Europa zieht.

Suche nach einer Lösung
Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs wird dieses Naturjuwel jedoch durch Straßenbauten und intensive Landwirtschaft bedroht. Experten bei der „2. Wissenschaftlichen GreenNet Konferenz“ tagen am Dienstag und Mittwoch an der Universität für Bodenkultur (Boku) in Wien, um Lösungen für den Schutz dieser Gebiete zu erarbeiten. An der Konferenz nehmen Teilnehmer aus sechs Staaten teil. Die österreichischen Projektpartner kommen von der Boku Wien, dem Naturschutzbund Niederösterreich und der Steiermark und dem Regionalmanagement Burgenland.
Quelle: http://burgenland.orf.at/news/stories/2572047/
 
#9
ich habe Schwierigkeiten mit dieser Idee, da diese an eine grauenvolle Zeit erinnert, die weder von Menschlichkeit noch von besonderem Demokratieverstaendnis gepraegt war.

Museum oder kurze realitaetsnahe Darstellungen von Einzelabschnitten sind sicher sehr lehrreich fuer zukuenftige Generationen, den Rest des Bereiches des ehemaligen eisernen Vorhanges haette ich aber so schnell wie moeglich in jenen Zusand zurueckveraendert, sodass nichtsmehr zu erkennen waere. Entweder wieder auf-forsten, oder dort einen Acker anlegen, so wie es zuvor war.

Meist treten da immer wieder von Denkmalschuetzern bis Umwelt und Bio-Juenger auf den Aktionismus Plan um sich selbst zu verwirklichen und ihren kurzen Zeitraum von Medien-Aufmerksamkeit zu erreichen.
 

josef

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#10
Neue Dokumente: 800 Tote an Grenze zu CSSR

Fast 800 Tote an Grenze Österreichs zur CSSR

Im Kalten Krieg war die Grenze zwischen Österreich und der damaligen CSSR nach Erkenntnissen von Historikern eine besonders grausame Todesfalle für Flüchtlinge und Soldaten. Laut Historikern starben 129 Menschen beim Fluchtversuch, 648 Soldaten kamen bei Unfällen im Minengürtel oder durch Selbstmord ums Leben.

Das geht aus bisher unter Verschluss gehaltenen Dokumenten der Geheimpolizei hervor, sagte der Leiter des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgen-Forschung, Stefan Karner, am Montagabend in Wien. "Diese Grenze war blutiger als die innerdeutsche", meinte Karner. Entlang der 453 Kilometer langen Grenze patrouillierten nach diesen Angaben bis zu 8.000 Soldaten.

Blutige Geschichte
In einigen Fällen hätten Grenzhunde Jugendliche zerfleischt, Menschen seien am Stacheldrahtzaun verblutet, Soldaten hätten sich wegen des enormen psychischen Drucks gegenseitig erschossen, sagt Karner, der mit seinen Mitarbeitern Einsicht in die Akten des tschechoslowakischen Geheimdienstes nehmen durfte.

Der Sperrgürtel im Böhmerwald sei bis zu zwölf Kilometer tief gewesen. "Das bedeutet, Grenzsoldaten haben ihre Opfer teils stunden- oder gar tagelang mit dem Fernglas verfolgt." Das sei offenbar nicht spurlos an vielen vorbeigegangen. "Die Motiv- und Ursachenforschung für die Todesfälle unter den Soldaten steht aber noch am Anfang."

20.000 Soldaten
Die eigentliche Grenze sei vergleichbar mit der deutsch-deutschen befestigt gewesen: mit Minenfeld, Flutlicht, dreifachem Stacheldrahtzaun, davon der mittlere unter tödlichem Strom. Die wenigen Jahre des politischen Tauwetters wie zu Zeiten des "Prager Frühlings" 1968 hätten auch unmittelbar Auswirkungen auf die Grenzsituation gehabt. "Dann waren weniger Soldaten unterwegs, wurde der Strom am Zaun abgestellt." Insgesamt gehörten den Grenztruppen 20.000 Soldaten an.

Die Recherchen, die nun in Buchform vorliegen, sind Teilergebnisse eines Projekts über den tschechoslowakischen Nachrichtendienst in Österreich von 1945-1989. Die Anregung dazu kam nach Karners Worten von tschechischer Seite.
http://science.orf.at/stories/1728183/
 

josef

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#11
Ein weiterer Artikel zum Thema:

Auch im "Profil" erschien in der letzten Ausgabe (Nr. 46 v. 11.11.) ein Artikel zu den von Stefan Karner angestellten Recherchen. Ein Ausschnitt davon:
Eiserner Vorhang: Tschechische Geheimakte über Morde

Schockierende Verschlussakten aus den tschechischen Geheimdienstarchiven: Welche Dramen sich am Eisernen Vorhang wirklich abspielten.


Von Herbert Lackner

Die Soldaten rückten in einer halbkreisförmigen Gefechtslinie vor. Als der Kommandant "Vorwärts, Attacke!" schrie, stürmten die Männer auf das Wäldchen zu und feuerten aus Maschinengewehren und Pistolen in das Dunkel unter den Bäumen.

Kugelhagel
Was sich wie ein Kriegsbericht liest, ereignete sich mehr als sieben Jahre nach Kriegsende, im Dezember 1952, kaum 45 Autominuten von Wien entfernt. 19 tschechoslowakische Flüchtlinge hatten nahe Petržalka, einem Vorort von Bratislava, versucht, den Eisernen Vorhang zu überwinden. Zehn der 19 Flüchtlinge starben im Kugelhagel, drei wurden schwer verletzt. Wie durch ein Wunder gelang einer Sechser-Gruppe die Flucht auf österreichisches Staatsgebiet.

Die 453 Kilometer lange Grenze zwischen Österreich und der damaligen Tschechoslowakei war ein Ort des Schreckens: 129 Flüchtlinge kamen hier zwischen 1948 und 1989 ums Leben - mehr als an der Berliner Mauer. Der letzte Flüchtende ertrank im Juli 1989, als er versuchte, bei Bratislava die Donau zu durchschwimmen.

Todesstreifen
In den grenznahen Dörfern des niederösterreichischen Wald-und Weinviertels vernahm man nachts oft Schüsse, die jenseits von March und Thaya abgefeuert wurden -welche Dramen sich in dem Todesstreifen wirklich abspielten, blieb meist ungeklärt.

Der Zeithistoriker Stefan Karner und sein Team vom Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgen-Forschung konnten nun in Prag, Brünn und Bratislava bislang unzugängliches Aktenmaterial einsehen, in dem der tschechoslowakische Geheimdienst die Vorgänge an der Grenze festgehalten hat. Daraus ist nun ein Buch entstanden.

Anders als in Österreich waren die Kommunisten in der Tschechoslowakei 1946 bei den ersten Wahlen nach Kriegsende mit 38 Prozent stärkste Partei geworden. KP-Chef Klement Gottwald, ein eherner Stalinist, wurde Ministerpräsident einer Allparteienregierung. Im Februar 1948 mobilisierten die Kommunisten die Straße, organisierten einen Generalstreik und setzten den von ihnen unterwanderten Polizeiapparat gegen Funktionäre der anderen Parteien ein. Die Rote Armee stand drohend parat.

Alle Parteien außer der KP wurden verboten, 3000 Menschen verhaftet. Bis 1954 wurden 241 Regimegegner hingerichtet - darunter viele Kommunisten, die den stalinistischen Terror nicht mitmachen wollten.

Schwerer Schock
"Nun hat auch die Tschechoslowakei aufgehört, eine Demokratie zu sein, und ist eine ,Volksdemokratie' geworden," schrieb Oscar Pollak, Chefredakteur der "Arbeiter-Zeitung" resigniert. Für den Sozialdemokraten war das ein schwerer Schock: Die Tschechoslowakei war die letzte Demokratie gewesen, als Mitteleuropa in den 1930er-Jahren im Faschismus versank. Auch er war nach Brünn und später nach London geflüchtet.

Ungarn hatte schon 1948 begonnen, die Grenze abzuriegeln; die CSSR, wie sie nun hieß, richtete ab 1950 eine zwei Kilometer breite Sperrzone ein. Stolperdrähte, Wachhunde und - bis 1964 - ein unter 3000 bis 6000 Volt Spannung stehender Grenzzaun sollten jede Flucht vereiteln.

Der Eiserne Vorhang war für die Wächter noch gefährlicher als für die Flüchtlinge: An der Grenze der Tschechoslowakei zu Bayern und Österreich starben bis 1989 nicht weniger als 648 Soldaten, weil sie in den Stromkreis geraten oder auf Minen getreten waren, viele begingen Selbstmord oder kamen bei Schießereien mit Kameraden ums Leben. Im selben Zeitraum gingen 390 Zivilisten an diesem Abschnitt des Eisernen Vorhangs zu Grunde.

Aus den nun von Karner und seinen Mitarbeitern eingesehenen Akten erschließt sich die Grausamkeit des kommunistischen Regimes vor allem an den Einzelschicksalen.

Die 20-jährige Pragerin Jarmila Jarmila Pospíšilová etwa will im Westen ein neues Leben beginnen. Im Oktober 1953 vertraut sie sich einem Fluchthelfer an, der sie über die March nach Österreich bringen soll. Den ersten der drei Stacheldrahtzäune haben die beiden im dichten Nebel bereits überwunden, der stromführende Draht ist durchtrennt, als Pospíšilová an einer Spitze hängenbleibt und der Zaun klappert. Unglücklicherweise ist eine Patrouille in der Gegend. Der Kommandant feuert mit seiner Maschinenpistole in die Richtung, aus der das Geräusch kam. Jarmila Pospíšilová wird tödlich getroffen, der Schlepper verhaftet und später zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt. Im offiziellen Bericht heißt es, "die Agentin Pospíšilová" habe eine "deutsche Maschinenpistole" bei sich gehabt - eine glatte Lüge.

Am Eisernen Vorhang erschossene Flüchtlinge wurden auf einem Friedhof des Bezirks bestattet, das Grab wurde sofort eingeebnet und nicht gekennzeichnet. Selbst die Angehörigen erfuhren nie, wo die Opfer beigesetzt waren. Dem Vater von Jarmila Pospíšilová wurde 1955 wenigstens mitgeteilt, auf welchem Friedhof seine Tochter ihre letzte Ruhe fand.

Im August 1950 versuchten drei Studenten bei Nikolsburg/Mikulov die Flucht. Ihnen war wegen mangelnder "ideologischer Standfestigkeit" das Studium verwehrt worden. Auch sie wollten mit Hilfe eines Schleppers die Grenze überqueren, der jedoch in Wahrheit ein Spitzel des Regimes war. Als sich die drei jungen Männer der Grenze näherten, lauerten die Soldaten schon im Gebüsch. Gleichzeitig mit dem Ruf "Stoj!" eröffneten sie das Feuer. Zwei der Studenten waren sofort tot, einer starb ein Jahr später an den Folgen der schweren Verletzungen. Wie aus den Akten hervorgeht, hatte man den Soldaten gesagt, die Flüchtlinge seien bewaffnet, weshalb sie rasch schießen sollten. Einige der Todessschützen, junge Wehrpflichtige, waren schwer geschockt, als sie bei den Toten nur Taschenmesser fanden. Sie wurden sofort vom Grenzdienst abgezogen.

Hatten es Flüchtende geschafft, den Grenzverhau zu überwinden, waren sie noch lange nicht in Sicherheit: Mühl-, Wald-und Weinviertel waren bis 1955 sowjetische Besatzungszone, die Kommandantur ordnete die sofortige Übergabe von Flüchtlingen an.

Bei Litschau überquerte das Ehepaar Kouba - er Automechaniker, sie Lehrerin - kurz vor Weihnachten 1949 die noch nicht vollständig befestigte Grenze. Sie hatten in der Nähe ein Wochenendhaus und waren ortskundig. 200 Meter hinter der Demarkationslinie warteten die österreichischen Zöllner. Die Koubas wurden wegen "Passvergehens" zwölf Tage in Haft genommen, dann wieder in die Tschechoslowakei überstellt und dort zu einem halben Jahr Haft verurteilt. Sie hatten Glück: Wenig später wurde wegen der anschwellenden Flüchtlingswelle das Strafmaß drastisch verschärft. Illegaler Grenzübertritt galt nun als Hochverrat, der mit der Todesstrafe geahndet werden konnte.

Die vom Karner-Team gesichteten Akten beziehensich jedoch nicht nur auf Flüchtlinge, sondern auch auf Agententätigkeit in Österreich. Dabei ging es mitunter zu wie in einem Film. Der slowakische Nationalist Josef Vicen etwa betrieb mit Hilfe des US-Geheimdienstes CIC eine antikommunistische Radiostation in Ried im Innkreis, die große Teile Mährens und der Slowakei erreichte. Nach dem Abzug der Besatzungsmächte musste der Sender 1955 seinen Betrieb einstellen. Vicen, er wohnte in der Alser Straße 32 in Wien, war nun dem Zugriff des CSSR-Geheimdienstes schutzlos ausgeliefert. Er schlug im Mai 1957 zu. Ein Spitzel lockte Vicen in ein Wirtshaus in Floridsdorf, wo man ihm K.-o.-Tropfen in den Cognac mischte. Der Slowake wachte im Kofferraum eines Autos auf, das längst die Grenze überquert hatte. Er wurde zu 25 Jahren Haft verurteilt und kam 1968 während des Prager Frühlings frei.

Manche Dramen klärten sich erst in jüngster Vergangenheit auf. Im August 1956 fuhren die jungen Familienväter Walter Wawra und Karl Benedikt bei Rabensburg im Bezirk Mistelbach spätabends zur nahen Thaya, um zu fischen. Auf einer Flussinsel legten sie ihre Wurfnetze aus. Tschechische Grenzsoldaten hielten die Fischer für Flüchtlinge und eröffneten das Feuer. Die österreichische Gendarmerie fand nur das Motorrad der beiden, die Leichen hatten die "Grenzschützer" beseitigt. Alle Anfragen der verzweifelten Angehörigen blieben unbeantwortet. 2009 erzählte der österreichische Zöllner Franz Huber seinem tschechischen Kollegen Milan Vojta die Geschichte vom mysteriösen Verschwinden der beiden Österreicher. Vojta ging der Sache nach und fand heraus, dass Wawra und Benedikt zehn Kilometer von ihrer Heimatgemeinde entfernt in nicht markierten Gräbern am Friedhof von Břeclav/Lundenburg bestattet worden waren. Am Ort ihres Todes steht seit Kurzem ein Kreuz.
http://www.profil.at/articles/1346/560/369339/eiserner-vorhang-tschechische-geheimakte-morde
 

josef

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#12
Aufbau der CZ-Grenzsperren

Nachstehend eine schematische Darstellung der Grenzsperren der ehemaligen Tschechoslowakei gegenüber der BRD und Österreich. Die technischen Einrichtungen waren einfacher ausgelegt als jene an der innerdeutschen Grenze seitens der ehemaligen DDR. Die Befestigungspfähle der Zäune waren hauptsächlich aus Holz, auch die Wachtürme waren einfache Holz- oder Stahlkonstruktionen.

Bildquellen: "Profil", Ausgabe Nr. 46 v. 11.11.
 

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josef

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#13
Buch zum Thema:

Da die Neuerscheinung punktgenau zum Threadthema passt, füge ich die Buchvorstellung gleich hier und nicht in die dafür vorgesehenen Literaturkategorie ein:

Stefan Karner;
Halt
Tragödien am Eisernen Vorhang - Die Verschlussakten

ecowin-Verlag, Salzburg 2013


Klappentext zu „Halt!“:
Schicksale zwischen Thaya und March
Der Eiserne Vorhang zwischen Österreich und der Tschechoslowakei gehörte zu den härtesten Sperrzonen im Kalten Krieg. An Thaya und March starben beinahe so viele Flüchtlinge wie an der Berliner Mauer. Spionage, Verrat, Verschleppung oder Flucht standen hinter den tödlichen Tragödien. Die Fäden im Hintergrund zogen die tschechoslowakischen Geheimdienste über ihr dicht verwobenes Netz in ganz Österreich, mit Zentralen in Salzburg und Wien.
Stefan Karner und sein Forschungsteam des Ludwig Boltzmann-Instituts haben mithilfe der Archive und Institute in Prag, Brünn und Pressburg erstmals Zugriff auf die bisher unter Verschluss gehaltenen Geheimakten bekommen. Zahlreiche Fallbeispiele erzählen die Schicksale, die sich bis zur Mitte der Fünfziger Jahre ereigneten und über die das kommunistische Regime der Tschechoslowakei für immer den Mantel des Schweigens breiten wollte.
http://www.ecowin.at/UEber_die_Erzi...cb12630b72&tx_cwtpresscenter_pi1[showUid]=135
 

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H

Harald 41

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#14
Hallo Josef;
:danke für die Info, hört sich allemal interessant an, war heute um 19 Uhr ein Bericht darüber in den Nachrichten.
Werde es mir wahrscheinlich kaufen.

LG Harry
 
#16
Ich habe das Buch ebenfalls gelesen und kenne die gesamte Grenzregion gut.

Zwei Dinge sind mir aufgefallen: Das Buch scheint sich mehr auf misslungene Fluchtversuche zu konzentrieren, positiv ausgegangene Fluchtversuche werden weniger genannt.

Im Falle Wawra hies sein Freund Benedik und nicht Benedikt, wie im Buch genannt. Wawra spionierte fuer die USA sowie fuer den Osten. Die CSSR Grenzer wussten, dass er regelmaesig fischen ging, und auch wo er exakt fischte und erschossen ihn. Der Tod war geplant und beabsichtigt, und kein Versehen. Sein Freund kam unschuldig dazu.
 

josef

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#17
Vor 25 Jahren, am 02.05.1989, begann Ungarn mit dem Abbau der Grenzsicherungen

Jubiläum: Fall des Eisernen Vorhangs

Vor genau 25 Jahren, am 2.Mai 1989, kündigte Ungarn den Abbau der Grenzsicherungsanlagen an. Damit wurde das Ende des Kalten Krieges eingeläutet. Die Zeit von Minen, Wachtürmen, Stacheldraht und Scheinwerfern gehörte von nun an für Ungarn der Vergangenheit an.

Im Laufe der Monate Mai und Juni demontierte Ungarn den Großteil der Anlagen. Mit dem Ende des Eisernen Vorhangs in Ungarn wurde die Grenze zu Österreich immer durchlässiger und in den Sommermonaten nutzten immer mehr DDR-Bürger die Schlupflöcher zur Flucht in den Westen. Den Höhepunkt erreichte die Flüchtlingswelle dann am 19.August 1989, als 600 DDR Bürger bei St. Margarethen über die Grenze flüchteten.

Der damalige ungarische Staatsminister und Chefreformer Imre Pozsgay bezeichnete den Grenzzaun einst als „historisch, politisch und technisch überholt“. Der 27. Juni, an dem die damaligen Außenminister Ungarns und Österreichs, Gyula Horn und Alois Mock, dann auch vor den Augen der Welt die Drahtscheren ansetzten, war eigentlich nur ein „Fototermin“, betonte Pozsgay. Damals seien nämlich nur noch 40 km des ehemals 350 km langen Grenzzauns gestanden.
Text und Bildquelle: http://burgenland.orf.at/news/stories/2644935/
 

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josef

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#18
Die damalige Tschechoslowakei öffnete erst am 04.12.1989 die Grenzen vollständig...

25 Jahre nach Fall des Eisernen Vorhangs

Der Fall des Eisernen Vorhangs war ein historisches Ereignis, das Millionen Menschen die langersehnte Freiheit gebracht hat und Niederösterreich war hautnah dabei. Vor 25 Jahren, wurde aus der toten Grenze zum ehemaligen Ostblock eine offene.

„Es ist ein unbeschreibliches Gefühl“ oder etwa „40 Jahre lang habe ich auf diesen Augenblick gewartet“ - das sagten jene Menschen, die am 4. Dezember von der Tschechoslowakei nach Österreich fahren konnten. Die Freude war überschwänglich als sich die Grenzbalken öffneten, kilometerlang war die Schlange vor den Grenzübergängen. 1989 veränderte der Fall des Eisernen Vorhangs das Antlitz Europas.

Fall des Eisernen Vorhangs zur CSSR
Am 4. Dezember 1989 konnten die Menschen aus der ehemaligen CSSR erstmals ohne Visum nach Österreich reisen. Der Eiserne Vorhang, ein 573 Kilometer langer Stacheldrahtzaun, der die beiden Länder jahrzehntelang trennte, fiel und die Grenzbalken gingen auf.

Die Nachkriegsordnung, die Europa in zwei Hälften teilte, wurde überwunden. 40 Jahre lang trennte der Eiserne Vorhang die Menschen, ehe der zwei Meter hohe Stacheldraht an der Grenze abgebaut wurde. Bei einem großen Fest der Begegnung in Haugsdorf und Laa an der Thaya wurde der Stacheldraht nochmals symbolisch durchschnitten. Tausende Menschen feierten gemeinsam. „Es geht heute schlicht und einfach darum, dass für die Menschen entlag der 400 Kilomter langen Grenze zwischen Niederösterreich und der CSSR ein jahrzehntelanger Wunsch in Erfüllung gegangen ist“, sagt der damalige Landeshauptmann Siegfried Ludwig.

„Tante Ingrid, bitte setz Dich hin - ich bin geflüchtet“
Schon im Sommer 1989 bekam der Eiserne Vorhang Risse, zuerst in Ungarn. Die Außenminister Alois Mock und Gulay Horn durchschnitten den Stacheldraht. Danach flüchteten hunderte DDR-Bürger von Ungarn nach Österreich. „Tante Ingrid, bitte setz dich jetzt nicht auf den Hintern, ich bin über Ungarn nach Österreich geflüchtet“, sagte ein junger Mann aus der damaligen DDR.

Ermöglicht wurde dieses Paneuropa-Picknick, weil die ungarischen Grenzsoldaten einfach wegsahen. Die Entwicklung ließ sich in ganz Europa nicht mehr aufhalten, am 9. November fiel die Berliner Mauer. In Niederösterreich erfüllte sich die einst tote Grenze nach und nach mit Leben. Niederösterreich lag nicht mehr am Rand der freien Welt sondern im Herzen des neuen, freien Europas.
http://noe.orf.at/news/stories/2637113/

Link zum Album "Paneuropa-Picknick" von @Harald41: http://www.unterirdisch-forum.de/forum/album.php?albumid=260
 

josef

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#19
"Die Presse" berichtet heute:

Der „Ostblock“ beginnt zu bröckeln
Hans Werner Scheidl (Die Presse)

Mai 1989. Ungarn reißt den Stacheldraht an Österreichs Grenze nieder – ohne viel Aufsehen. In Polen und in der DDR formiert sich die Zivilgesellschaft gegen die kommunistische Herrschaft.

So überraschend der Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 auch war – wer im Mai vor 25 Jahren feine Antennen besaß, der konnte nicht überhören, was sich hinter dem Stacheldraht abspielte, der den „Ostblock“ (noch) fest umschloss.

Es waren Blitzlichter, die in Europas Staatskanzleien ebenso emsig analysiert wurden wie im State Department: In der „Deutschen Demokratischen Republik“, in den „Volksrepubliken“ Polen und Ungarn kommt jetzt langsam die außerparlamentarische Opposition in Schwung – eine parlamentarische gibt es ja noch nicht. Gut informiert ist in Bonn der deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl. Aber er weiß nicht, ob er nächstes Jahr noch Kanzler sein wird: Seine Umfragewerte sind eher schlecht.

Gorbatschow und Kohl
Im Moskauer Kreml beobachtet der kommunistische Reformer Michail Gorbatschow die Entwicklung ebenfalls mit gemischten Gefühlen. Hat er mit „Perestroika“ und „Glasnost“ womöglich die Büchse der Pandora geöffnet? Können die feinen Haarrisse im Ostblock nicht bald zerstörerisch wirken? Und wird womöglich sein eigenes Reich, die Sowjetunion der vielen Völkerschaften, mit in den Abgrund gerissen? Die wirtschaftliche Lage in Moskau ist ebenso prekär wie jene der DDR, obwohl diese immer noch die Musterschülerin im europäischen Vorfeld der Supermacht zu sein scheint.

In Wahrheit bildet dieses Jahr 1989 nur noch den Schlusspunkt unter einer Entwicklung, die den kommunistischen Machthabern außer Kontrolle geraten ist. Auch Österreichs Gewerkschafter haben daran einen kleinen Anteil. Die FCG ist nämlich äußerst aktiv in der Untergrundarbeit, vor allem der Bundessekretär Günther Engelmayer. Während sich der offizielle ÖGB an die kommunistische Nomenklatur hält, hat Erhard Busek von Wien aus längst die Fäden zu den Ost-Dissidenten gesponnen. Die Fraktion Christlicher Gewerkschafter leistet logistische und materielle Hilfe für die polnische Solidarność des Lech Walesa. Der polnische Papst sieht dies gern.

Für 2. Mai hat das ungarische Innenministerium ein paar österreichische Medien zum Stacheldrahtverhau an der Grenze zum Burgenland gebeten. Ungarische Grenztruppen beginnen die elektrischen Signaldrähte an der Grenze zum Burgenland abzubauen. Sie gehen dabei rigoros vor: Mit Baggern werden gleich auch die Betonpfosten ausgerissen.

„Die Presse“ ist dabei
Die aufwendigen Sperranlagen seien veraltet, eine Erneuerung um eine Million Dollar lehnt Premierminister Miklós Németh ab. Peter Martos ist für „Die Presse“ dort. Aber in der internationalen Presse ist diese Weltsensation vorläufig nur eine Randnotiz. Im Abstand von 25 Jahren sind manche Kurzmeldungen freilich besser zu verstehen. Da meldet etwa die sowjetische Zeitung „Prawda“ ausführlich die Vorgänge an der ungarisch-burgenländischen Grenze: Man habe geglaubt, dass die Grenzpfosten aus Eisen und Stahlbeton „zur ewigen Wache“ geschaffen worden seien, „und doch sind sie durch die uns allen bekannten Abkommen von Helsinki erschüttert worden“.

Proteste gegen das ungarische Vorgehen hören sich anders an
Am 6. Mai meldet der Berlin-Korrespondent der „Presse“, dass im hermetisch abgeriegelten Ostteil der Stadt die Unruhe wachse: Bei den bevorstehenden Kommunalwahlen am 7. Mai dürfen wieder nur ausgesuchte Kandidaten der KP-Einheitspartei SED bzw. deren Vorfeldorganisationen antreten. Noch nimmt die Empörung nicht die konkrete Form einer Bürgerbewegung an, aber jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit.

In Ungarn tauscht die KP in panischer Eile ihre führenden „Betonköpfe“ aus und beginnt einen vorsichtigen Dialog mit ihren Bürgern. Der „Bund der Freien Demokraten“ umschließt auch viele Oppositionelle, die bis dato polizeilicher Willkür ausgeliefert waren. Jetzt soll also rasch ein „Runder Tisch“ nach dem polnischen Vorbild den Erosionsprozess aufhalten: nackte Verzweiflung.

In Ostberlin ist am 8. Mai die Blamage der greisen Führungsriege perfekt. Fassungslos müssen die KP-Führer einbekennen, dass 1,15 (!) Prozent der DDR-Bürger gegen die Einheitsliste gestimmt haben. Doch damit nicht genug: Kirchliche Friedens- und Umweltgruppen protestieren gegen das „Wahlergebnis“: Es seien noch viel mehr Nein-Stimmen gewesen. Im Bezirk Friedrichshain soll es 6,9 Prozent Dissidenten gegeben haben, wird behauptet, in Weißensee 7,7, am Prenzlauer Berg sogar zehn Prozent. Eine Katastrophe.

Die Leipziger Demos
Der Lauf der Geschichte sollte die Wahrheit ans Licht bringen. Die SED reagiert unsicher: Die Bespitzelungen nehmen zu, gleichzeitig versucht das Honecker-Regime, durch vermehrte Ausreisebewilligungen und Ausbürgerungen den Druck herauszunehmen. Doch in Leipzig finden ab sofort Abenddemonstrationen statt. Keiner weiß noch, was daraus werden wird. Polizei und Sicherheitskräfte nehmen immer wieder Anhaltungen und Verhaftungen vor.

„Ihr Völker der Welt! Schaut auf diese Stadt“, hatte einst Berlins Bürgermeister Ernst Reuter vor dem Schöneberger Rathaus gerufen. Das war 1948, also lange vor dem Bau der Mauer, kurz vor den Gründungen von BRD und DDR, inmitten von Berlin-Blockade und US-Luftbrücke. „Schaut auf diese Stadt!“ Genau das tun ab Mai 1989 die Medien in aller Welt.

Die Opposition formiert sich. In Anspielung auf eine gängige Leerformel der SED-Führung trägt ein Transparent den ironischen Slogan „Von der Sowjetunion lernen heißt Wählen lernen.“ Hans Ulrich Kersten, der zweite „Presse“-Korrespondent in der geteilten Stadt Berlin, berichtet von massiver Polizeipräsenz, unterstützt von den berüchtigten „Betriebskampfgruppen“ zur Einschüchterung.

Papst Wojtyła als Politiker
Auch in Polen wächst die Unruhe. Seit der Wahl des Krakauer Kardinals Karol Wojtyła zum römischen Papst 1978 ist dieser nicht nur Seelsorger, sondern auch weltlicher Politiker. Die polnische Kirche spielt seit damals eine Rolle, die zum Treibsatz für die sang- und klanglose Selbstauflösung des „Ostblocks“ werden wird.

Freilich: Mit Frömmigkeit allein lässt sich kein Umsturz machen. Dazu braucht man Geld für die Solidarność. Geschätzte fünfzig Millionen Dollar aus diversen westlichen Quellen sollen es gewesen sein. Der fromme Elektriker Lech Wałęsa aus Danzig ist dem Vatikan und dem freien Westen als Symbolfigur gerade recht.

In der Berliner SED laufen indes die Planungen für ein ganz besonderes Fest: Staatschef Erich Honecker und Stasi-Chef Erich Mielke wollen am 7. Oktober den 40. Geburtstag der DDR pompös zelebrieren. Schon zugesagt hat als Ehrengast der Generalsekretär der KPdSU, Michail Gorbatschow.

Das Volk hingegen hat ganz andere Planungen. Der Sommerurlaub steht vor der Tür. Viele wollen diesmal ins kommunistische Bruderland Ungarn, in die „fidelste Baracke des Ostblocks“. Dass sich dort im August bei einem „Paneuropa-Picknick“ die erste Bresche im „Eisernen Vorhang“ auftun sollte – mit Walburga von Habsburg in der Hauptrolle – das alles gehört zu dem Sommermärchen dieses ganz besonderen Jahres 1989.



HEUER VOR 25 JAHREN
Der Stacheldraht der Staatsgrenze zwischen Ungarn und Österreich wird zwar seit dem 2. Mai 1989 beseitigt. Aber die Berichte in den österreichischen Zeitungen fanden wenig Beachtung. Daher organisierte Außenminister Mocks Büro für den 27. Juni einen Fototermin mit Ungarns Amtskollegen Gyula Horn. Und der Pressefotograf Bernhard J. Holzner kam zu jenem berühmten (gestellten) Foto, das dann um die Welt gehen sollte.


"Die Presse", Print-Ausgabe, 03.05.2014
http://diepresse.com/home/zeitgeschichte/3800427/Der-Ostblock-beginnt-zu-brockeln
 
#20
Der Eiserne Vorhang - Scheinpanzer

Nachdem wir den Osten und die Anderen den Westen fürchteten, wurden viele Bunker, Stellungen und Sperren gebaut.
Auch damals war Geld für Verteidigung bereits knapp. Daher wurden auch jede Menge an Scheinstellungen errichtet.
Habe da einen "Scheinpanzer" nördlich von Kittsee auf slowakischem Staatsgebiet entdeckt.
Ja ja - Taktik und Not macht erfinderisch. :lol1:

Urheberrecht: Habe das Bild auf Googel entdeckt
https://www.google.at/maps/@48.1120...t/data=!3m5!1e2!3m3!1s28108590!2e1!3e10?hl=de
 

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