Fassbinder-Werkstätte

josef

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#1
In den Weinbauregionen gab es früher fast in jedem Ort einen Fassbinder.
So kann man auch in Langenlois beim Besuch des „LOISIUMS“ eine alte Fassbinderei im Winzerhaus „Loiskandl“ besichtigen:

Fotos Teil 1:

1. – 2. Die alten Gemäuer der Werkstätte.
3. Zugerichtete „Fassdauben“ bilden die Grundlage für den Aufbau des Fasskörpers.
4. Fassreifen mit verschiedensten Durchmessern…
5. -6. Jede Menge Holzbearbeitungswerkzeuge werden zur Herstellung der hölzernen Behältnisse benötigt.
 

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josef

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#2
Fassbinder-Werkstätte - Teil 2

Fotos Teil 2:

7. Das Grundgerüst für ein Fass wird zusammengestellt, gehalten von hölzernen Schraubzwingen.
8. Überblick über die eher geringe maschinelle Ausstattung der Binderwerkstatt. (Drechselbank und Bandsäge).
9. Einige Fassreifen halten die Dauben auf einer Seite bereits zusammen, so entsteht der „Fasskittel“.
10. Nun wird in einem Eisenkorb ein kleines Holzfeuer entfacht und der unfertige „Fasskittel“ über den Feuerkorb gestellt. Die Außenseiten der „Dauben“ werden nun ständig mit Wasser benetzt. Um den noch nicht mit Reifen fixierten Teil des „Fasskittels“ wird ein Seil gelegt, welches über eine „Fasszugwinde“ läuft. Durch Drehung der Spindel an der Winde wird das Seil immer straffer gezogen und zieht die „Dauben“ in die gewünschte Form. Nun werden auch auf der durch das Seil zusammengezogenen Seite die eisernen Fassreifen „aufgezogen“. Die Außenhülle des Fasses hat nun ihre Form erhalten…
11. Fasszugwinde.
12. Zuletzt werden die beiden Fassböden angefertigt und an den jeweiligen Enden eingesetzt. An einer Seite des Bodens wird noch das "Spundloch" ausgesägt und oben am Fassbauch das "Beilloch". Soweit die "grobe und laienhafte" Beschreibung der Holzfassherstellung :)
 

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