Flugplatz Altenrhein

josef

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#1
Museum für Auto- und Flugzeugliebhaber
In Altenrhein in der Schweiz, direkt beim Flughafen an der Grenze zu Vorarlberg, wird an diesem Wochenende das neue Flieger- und Fahrzeugmuseum eröffnet. Vom Kampfflugzeug bis zum fast hundert Jahre alten Lastwagen gibt es vieles zu sehen.
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Die Exponate lassen die Herzen der Auto- und Flugzeugliebhaber höher schlagen: Bei der Eröffnung des Museums sind unter anderem Hunter- und Vampire-Jets, der Stearman-Doppeldecker, das Trainingsflugzeug AT-6, ein Ferrari GTO, ein Jaguar E-Type und ein Rolls-Royce Phantom zu sehen.

Interaktives Museum
Der Besucher kann aber nicht nur die Exponate bestaunen, das Museum funktioniert auch interaktiv. Der Besucher wird über sein Handy angesprochen und hat dann die Möglichkeit, zu verschiedenen Exponaten, Fragen beantwortet zu bekommen, sagt Johannes Vonier, Geschäftsführer des Flieger- und Fahrzeugmuseums.

ORF Vorarlberg
Alles auch interaktiv

140 Exponate auf 5.000 Quadratmetern
Das FFA-Museum am Flughafen Altenrhein stellt 140 Exponate auf 5.000 Quadratmetern aus. Allein die Autos haben einen Wert von zehn Millionen Euro. Und bemerkenswert: Die Fahrzeuge sind alle immer noch flieg- und fahrtauglich.

ORF Vorarlberg
Besondere Exponate sind zu sehen

FFA steht für Fliegermuseum/Fahrzeugmuseum Altenrhein und ist eine Kooperation zwischen dem Fliegermuseum Altenrhein (FMA) und Johannes und Bernhard Vonier. Die Eröffnung des FFA-Museums dauert noch bis Sonntag.
ORF Vorarlberg

Link:
Lifestyle: Museum für Auto- und Flugzeugliebhaber
 

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#2
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Flugplatz Altenrhein stoppt Investitionen
Der Flugplatz St. Gallen-Altenrhein (CH) will vorerst nicht mehr groß investieren. Eine für diesen Sommer geplante Pistensanierung werde auf unbestimmte Zeit verschoben, sagt Thomas Krutzler, CEO der People’s Air Group. Grund sind die geplanten finanziellen Kürzungen für regionale Flughäfen in der Schweiz.
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Die für kommenden August 2025 geplante Sanierung der Start- und Landepiste werde vorerst verschoben. „Denn ohne Planungssicherheit macht es keinen Sinn, Millionenbeträge in eine Pistensanierung zu investieren. Stattdessen werden gezielte Reparatur- und erhöhte Instandhaltungsmaßnahmen einen weiterhin sicheren Betrieb gewährleisten“, so Krutzler.

Betriebsunterbrechung im August
Diese Sanierungen sollten voraussichtlich in Nachtarbeit durchgeführt werden, sodass der Flugplatz an den betrieblichen Öffnungszeiten festhalten kann. Die geplante Betriebsunterbrechung der Linien- und Charterflüge zwischen dem 11. bis 29. August 2025 bleibt jedoch unverändert.

Weniger Geld für regionale Flughäfen
Hintergrund der Entscheidung ist, dass der Schweizer Bundesrat überlegt, die finanzielle Unterstützung für regionale Flughäfen zu kürzen, wenn diese nicht den Bundesinteressen dienen. Krutzler stellt aber in einer Presseaussendung klar: „Es werden auch heute schon keine Mittel aus der allgemeinen Bundeskasse für die Flugsicherung aufgewendet. Die Gelder kommen ausschließlich zweckgebunden aus der Mineralölsteuer auf Flugbenzin. Die Luftfahrt finanziert sich also selbst“.

Der Bund finanziert in der Schweiz die Flugsicherung auf 60 Regionalflughäfen mit. Das Geld dafür kommt aus der Mineralölsteuer. Bei Flughäfen, deren Betrieb nicht im Interesse des Bundes ist, könnte sich das aber bald ändern. Denn der Bund prüft derzeit die Streichung von Subventionen für die Flugsicherung auf diesen Regionalflughäfen – mehr dazu in Flughafen könnte in Existenz bedroht sein Vorarlberg.ORF.at).
31.03.2025, red, vorarlberg.ORF.at
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#3
Jubiläum
Land Vorarlberg segnet Altenrhein-Flugshow ab
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Bis zuletzt stand die Flugshow auf der Kippe, nun hat das Land grünes Licht gegeben: Zum 100-jährigen Bestehen des Flugplatzes Altenrhein ist es im August also erlaubt, dass fünf Kampfjets aufsteigen werden. Man habe sich mit den betroffenen Rheindeltagemeinden umfassend abgestimmt, heißt es in einer Aussendung des Landes.
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Dass das Land überhaupt mitreden kann, liegt an einem Staatsvertrag zwischen der Schweiz und Österreich. Dieser regelt den Betrieb des Flugplatzes Altenrhein im grenznahen Luftraum und soll die Vorarlberger Bevölkerung vor übermäßigem Fluglärm schützen. Sind zum Beispiel Flugshows geplant, kann Österreich mitwirken oder auch Einwände äußern.

Ende August
Das Jubiläumsfest ist vom 28. bis 30. August geplant. Die Gespräche zur Flugshow würden mit der Vorarlberger Landesregierung seit September laufen, hat die Schweizer Tageszeitung „St. Galler Tagblatt“ berichtet. Zuständig ist Landesstatthalter Christof Bitschi (FPÖ).
Die Organisatoren befürchteten bereits, die Flugshow absagen zu müssen – es wäre übrigens nicht der erste Einspruch des Landes gewesen. Jetzt gibt es Gewissheit und grünes Licht.

Positive Stellungnahme
Das Land Vorarlberg gibt eine positive Stellungnahme ab. Man habe sich mit den betroffenen Gemeinden ausgetauscht, heißt es in einer Aussendung. "Dabei standen insbesondere Fragen des Lärm- und Siedlungsschutzes sowie der Ablauf der Flugvorführungen im Mittelpunkt. Im Zuge dieses Abstimmungsprozesses wurden Anpassungen am Programm vorgenommen.


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So ist unter anderem vorgesehen, dass Düsenflugzeuge im Rahmen der Flugshow zweimal für jeweils eine halbe Stunde zum Einsatz kommen", wird seitens des Landes außerdem mitgeteilt.

Und: Komme es zu einem Einflug in den österreichischen Luftraum, sei das Überfliegen von Siedlungsgebieten im Rahmen der Flugshow möglichst zu vermeiden. „Diese Vorgabe soll ausdrücklich in die entsprechende Vereinbarung zwischen dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation und dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur der Republik Österreich aufgenommen werden.“

„Besondere Bedeutung“
Das Land Vorarlberg sehe damit die wesentlichen Anliegen berücksichtigt und „trägt der besonderen Bedeutung des Jubiläums in angemessenem Rahmen Rechnung“, heißt es in der Aussendung.
19.02.2026, red, vorarlberg.ORF.at

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#4
Flughafen Altenrhein muss nicht mehr zittern
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Der Regionalflughafen Altenrhein wird für die Flugsicherung weiterhin Geld aus dem Schweizer Bundesbudget bekommen. Das hat der Nationalrat in Bern entschieden, berichtet das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Die Sparmaßnahme hätte dem Schweizer Budget 25 Millionen Franken bringen sollen, aber gleichzeitig die Regionalflughäfen in eine Krise gestürzt.
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In der Schweiz werden die Bundesgelder für die Flugsicherung auf den Regionalflughäfen also weiter fließen. Das hat nach dem Ständerat nun auch der Nationalrat in der Eidgenossenschaft entschieden. Thomas Kutzler, CEO der Peoples Airline, war bei der Sitzung als Zuschauer dabei, berichtet das SRF. „Es ist wichtig, dass beide Räte erkannt haben, dass nicht die Regionalflugplätze das Problem sind, sondern die Flugsicherungsdienstleistung.“ Das müsse man nun angehen.

People’sAirGroup
Flughafen Altenrhein in der benachbarten Schweiz

Ziel bleibt nämlich, dass die Schweizer Regionalflughäfen ihre Flugsicherung mittelfristig selbst bezahlen, sagt der Regierungspräsident des Kantons St. Gallen, Beat Tinner dem SRF. Dies solle in drei bis vier Jahren möglich sein, so die Perspektive. Nun geht es also darum, die Kosten für die Flugsicherung zu senken und alternative Anbieter zu suchen.

Der Vorarlberger Landesrat Christof Bitschi begrüßt die Entscheidung des Schweizer Nationalrates: „Der Flugplatz Altenrhein stärkt den gesamten Wirtschaftsraum rund um den Bodensee und ist speziell für Vorarlberg von zentraler Bedeutung, weil er unsere internationale Anbindung maßgeblich attraktiv macht.“

Kostenersparnis von bis zu 40 Prozent möglich
Wie der ORF Vorarlberg berichtet hat, könnten mit einer Neuvergabe 40 Prozent der Flugsicherungs-Kosten eingespart werden. Eine Arbeitsgruppe der Schweizer Regionalflughäfen arbeitet bereits an einer Ausschreibung für eine gemeinsame Flugsicherung. Unter anderem braucht es auch eine gesetzliche Anpassung. Denn statt des bisherigen Anbieters „Skyguide“ soll ein neuer – nicht staatlicher – Anbieter die Flugsicherung übernehmen.
„Skyguide“ ist derzeit der einzige Anbieter in der Schweiz, wenn es um die Flugsicherung geht, und dementsprechend teuer. „Skyguide“ sichert und steuert im Auftrag des Bundes den zivilen und militärischen Luftverkehr. Mit ca. 1.400 Mitarbeitenden überwacht sie den Schweizer Luftraum sowie angrenzende Gebiete im benachbarten Ausland rund um die Uhr. Das Unternehmen betreibt 14 Standorte.
06.03.2026, red, vorarlberg.ORF.at
Flughafen Altenrhein muss nicht mehr zittern
 
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