Lustig, da hatte scheinbar wer lange Ohren gehabt am Nebentisch im Lido in Klagenfurt oder das Buch das ich signiert hab und am Tisch gelegen ist falsch interpretiert. Bodenradar ja aber nicht bei „Leo“ sondern bei „Merkur“. Angeblich für das selben Autorenteam (Diesmal nicht der Böse Robert und Johannes) wie Lost Place in der Alpen Adria Region. Ob allerdings wirklich gemacht wird weiß ich nicht, hab auch nichts mehr bis dato wieder von dem gehört.
Aber danke für den Hinweis, werde beim entsprechenden Thema eine Aufruf zu Mitarbeit starten.
LG
Alexander
P.S.: die Bezeichnung es Objekts Cave del Predil als U-Bahn für den Personentransport zwischen SLO und IT, stammt nicht von mir sondern Lux/Weichselbraun Buch „Lost Place Alpen Adria Region Seite 22. ;)
 

josef

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Bei der Durchsicht der von der ÖNB zugänglich gemachten Lubi aus den 1930iger Jahren stieß ich auch auf 2 Aufnahmen von Langenzersdorf!

Teilaspekte der berechtigten Zweifel an der Fertigung von A9-Raketen in der Kelleranlage am Südhang des Bisamberges sind die Logistik und Geheimhaltung! Dazu 2 aus dem Konvolut von Beiträgen herausgelöste Darstellungen:
Keine Militärperson dieses Planeten hätte eine Herstellungsanlage für eine KOMPLETTRAKETE mit solchen Ausmaßen mitten in einen bewohnten Ort platziert. Die Geheimhaltung wäre völlig unmöglich gewesen. Spätestens beim Abtransport wäre es in den engen Gassen Langenzersdorfs sowieso zu Transportproblemen gekommen. Selbst wenn man für den Abtransport extra ein neues Gleis gelegt hätte, um nicht beim Personenbahnhof verladen zu müssen, wäre das nicht möglich gewesen, ohne es durch den Ort zu legen.
...wollte ich mit dem Fehlen einer umfassenden Logistik ausdrücken! Und das beginnt für die damalige Zeit nun mal mit einem Bahnanschluss! Solche Anschlussbahnen zu den größeren Untertageverlagerungswerken in Ö gab es bei Quarz, Bergkristall, Zement, Schlier...! Und ein (angeblicher) Fertigungsbetrieb für die legendäre A9 Rakete gehörte zwangsläufig zu den größeren Betrieben dieser Art, wäre ohne direkten Bahnanschluss isoliert! Über die sonstigen Unmöglichkeiten einer solchen "A9 Fertigung" wurde schon berichtet und ich will mich nicht wiederholen...
Mögen sich die werten User nach Ansicht der Bilder ihre eigene Meinung zur "oberirdischen" Logistikabwicklung und Geheimhaltung bilden:
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Bildquelle: Rechtsfreie Fotos aus dem ÖNB-Projekt Österreichische Nationalbibliothek Crowdsourcing
 
Ein Luftaufnahmen zb aus 1944 wäre sicher sinnvoller gewesen, außerdem wäre auch das einzeichnen der Bergasse (Haupteingang) hilfreich..... oder wie hat schon Wolfgang von Goethe gesagt „Wir sehen nur das was wir wissen“
 

Geist

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Ein Luftaufnahmen zb aus 1944 wäre sicher sinnvoller gewesen, außerdem wäre auch das einzeichnen der Bergasse (Haupteingang) hilfreich..... oder wie hat schon Wolfgang von Goethe gesagt „Wir sehen nur das was wir wissen“
Bin schon gespannt, ob ich es noch erleben werde, dass von dir irgendetwas kommt, das dich aus der FuV-Ecke holt. :D
 
Genau einfach überraschen lassen was so alles noch kommt, freue mich schon auf die pseudowissenschaftlich Abhandlung hier. Obwohl ich mir sicher bin, dass alles was von mir, Robert, oder Martin kommt sofort angezweifelt wird.
Mir ist schon klar, dass manche hier sauer und frustriert sind, weil sich unser Buch gut verkauft und die Fachleuten hier keine Einladungen zu Podiumsdiskussion und der Möglichkeit zu Gastreferaten usw. bekommen.Scheinbar sehen andere Organisationen die Sache anders und das ist gut so, sonst würde ja Forschung und Wissenschaft auf der Stelle treten wenn alle die gleiche Meinung und Überzeugung haben.
Wünsche allen hier alles gute und viele Entdeckungen im neuen Jahr.
 
Hab schon auf den Thread gewartet...

@josef und @Geist unser Problem ist glaub ich, dass wir alle davon ausgehen, dass die Raketen zu einer Raketen Abschussbasis transportiert wurden.

Tatsächlich könnten aber mobile Abschussrampen des Modells GF 1942 direkt vor Ort eingesetzt worden sein. Ich hab mal ein Bild einer solchen Abschussanlage im Einsatz (moderne Version) beigefügt:



Ich hoffe ich konnte allgemein etwas zur Aufklärung beitragen. =) Ein Schelm wer diesen Beitrag ernst nimmt. ;)
 

Geist

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Genau einfach überraschen lassen was so alles noch kommt, freue mich schon auf die pseudowissenschaftlich Abhandlung hier. Obwohl ich mir sicher bin, dass alles was von mir, Robert, oder Martin kommt sofort angezweifelt wird.
Mir ist schon klar, dass manche hier sauer und frustriert sind, weil sich unser Buch gut verkauft und die Fachleuten hier keine Einladungen zu Podiumsdiskussion und der Möglichkeit zu Gastreferaten usw. bekommen.Scheinbar sehen andere Organisationen die Sache anders und das ist gut so, sonst würde ja Forschung und Wissenschaft auf der Stelle treten wenn alle die gleiche Meinung und Überzeugung haben.
Wünsche allen hier alles gute und viele Entdeckungen im neuen Jahr.
Wie oben schon gesagt: Mach einfach mal was – eventuell erstmals in deinem Leben –, das dich aus der FuV-Ecke herausholt und schon werden wir dich ernstnehmen – erstmals in unserem Leben. ;)
 
Das ist Ansichtssache, immerhin 2 Universitätsprofessor sehen es nicht so wie schon einige Male erwähnt. Einfach mal sehen was die Zukunft bringt
Des ist eh das, was du immer sagst....die Zukunft....
aber gut welche Professoren wären das? Sollte kein Problem sein schnell mal zu klären ob die auch von einer A9-Fertigung im Bisamberg ausgehen. Immerhin wenn Sie dir beipflichten haben Sie ihre Meinung ja sicher wo veröffentlicht. Wobei seit ich weiß dass die Deutschen GF 1942 in Wien eingesetzt haben, halt ichs ja auch für möglich.
 
Schade ich hätte mir zumindest einen echten, sprich facheinschlägigen, Historiker erwartet... der sich mit der Materie auf Universitätsebene auseinander setzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe es nicht als meine Aufgabe die Erwartungen einiger Hobbyfachleute zu erfüllen, sondern Fehler in der Geschichte, egal ob’s zb um die unterirdische Anlagen in Klosterneuburg, oder um Leo geht aufzuklären bzw eine konstruktive Diskussion zu bewirken.
Dokumente bzw. Fotos die einen Bezug auf Familienangehörige darstellen werde ich sicher nicht in einem Forum Posten auch wenn es noch so gerne hier gesehen ist alles in das Forum zu stellen.
 

josef

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Bei den Personen lag ich mit meiner Vermutung richtig, da mir von einer akademischen Karriere von Robert B. nichts bekannt ist. Ich will auch die Ausbildung und (frühere) Tätigkeiten der beiden Herren nicht schmälern oder herabmachen!
Nur fehlt mir bei ihren absolvierten Studienrichtungen die Basis zu wissenschaftlichen Arbeiten betreffend "Hochtechnologie um das A9"!

- J. Sachsenlehner: 1982-85 war er Gastlektor für deutsche Sprache und Literatur an der Uni Krakau
- H. Kusch: Wirkte als Lehrbeauftragter der Grazer Universität.

Mit Letztgenanntem weichen wir zwar vom Ursprungsthema "A9 - Fertigung in Langenzersdorfer Kelleranlagen" ab, es muss aber erwähnt werden:
Kusch + Ehefrau trugen wesentliches zur Erdstallforschung bei! Nur glitten die Ergebnisse (Thesen...) in letzter Zeit immer mehr in den Esoterikberich ab...
-> Siehe auch die hier im Forum schon irgendwo angesprochenen und verlinkten kritischen Anmerkungen zu den Forschungsergebnissen von Heinrich Kusch von J. Weichenberger!
 

Geist

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Ich sehe es nicht als meine Aufgabe die Erwartungen einiger Hobbyfachleute zu erfüllen, sondern Fehler in der Geschichte, egal ob’s zb um die unterirdische Anlagen in Klosterneuburg, oder um Leo geht aufzuklären bzw eine konstruktive Diskussion zu bewirken.
Dokumente bzw. Fotos die einen Bezug auf Familienangehörige darstellen werde ich sicher nicht in einem Forum Posten auch wenn es noch so gerne hier gesehen ist alles in das Forum zu stellen.
Sachslehner ist ein Historiker, der alles bearbeitet, was ihm sein Verlagszugpferd Bouchal auf den Tisch legt. Sachslehner arbeitet bei dem Verlag, in dem Bouchal seine Bücher publiziert. Dass der aus reinem Verkaufskalkül da mitspielt, ist zwar peinlich, aber wirtschaftlichen Überlegungen des Verlags geschuldet. Die Bücher sind immer auf eine Art und Weise geschrieben, dass das Geschriebene wahr sein kann, es aber nicht sein muss. Dadurch entsteht in den Köpfen der Leser ein vermeintliches Wunschbild vom großen Geheimnis, was die Verkaufszahlen nach oben treibt. Inhaltliches steht hier nur an zweiter Stelle, was die Zusammenarbeit mit dir ja nur bekräftigt.

Ach übrigens: Wenn die personenbezogenen Daten in deinen Dokumenten das einzige Problem sind: Die kann man schwärzen. ;)

Meine Recherche zu Sachslehner ergab, dass er seinen Lehrauftrag an der Uni Wien am Institut für Germanistik im Bereich der neueren deutschen Literatur erfüllt hat (2002). Bezeichnend für die Zusammenarbeit mit dir ist seine der Blut-und-Boden-DICHTUNG gewidmete Vorlesung. :D:D:D
Für alle Kritiker und Skeptiker, die meinen bösen Worten nicht glauben, sei hier der Beleg nachgeliefert -> Johann Sachslehner – Institut für Germanistik an der Universität Wien

Warum du Heinrich Kusch überhaupt erwähnst, erschließt sich mir nicht. Er ist Fachmann für Alte Geschichte, Altertumsforschung, Ur- und Frühgeschichte. Keine dieser Disziplinen tangiert auch nur punktuell die Zeitgeschichte und schon gar nicht dein Langenzersdorfer Möchtegernthema.

Aber wie gesagt, leg Belege auf den Tisch, in denen du die Namen deiner Angehörigen geschwärzt hast und schon kann man dich wieder ernst nehmen. Bis dahin darfst du gerne in deiner beinahe schon exklusiv gepachteten FuV-Ecke schmollen. ;)
 
Ich sehe es nicht als meine Aufgabe die Erwartungen einiger Hobbyfachleute zu erfüllen, sondern Fehler in der Geschichte, egal ob’s zb um die unterirdische Anlagen in Klosterneuburg, oder um Leo geht aufzuklären bzw eine konstruktive Diskussion zu bewirken.
Dokumente bzw. Fotos die einen Bezug auf Familienangehörige darstellen werde ich sicher nicht in einem Forum Posten auch wenn es noch so gerne hier gesehen ist alles in das Forum zu stellen.
Deine unqualifizierten Diskreditierungen gehen mir am Seppel! Du hast nicht mal eine Ahnung ob ich ein Hobbyforscher oder ein Fachmann bin und sicher gehör ich nicht zu denen die mit der Taschlampe und ner Actioncam durch alte Bunker stiefeln und sich heroische Kriegsgeschichten vorstellen (Nix gegen die Jungs die hier seriöse Arbeit treiben, aber wie wir letztens in einem anderen Thread zum Thema Grenzbunker Italien wieder gesehen haben, gibts ja einige solche Kaschperl)

Solltest mein lieber @allexander_opa du jedenfalls jemals in den Genuss von Fachkenntnissen zum Thema Transport und Logistik, Militärischer Strategie oder zeitgeschichtler Kenntnisse kommen und diese verstehen und auch akzeptieren, dann darfst du gerne Beweise vorlegen. Solltest du hier aber weiter versuchen ein mystisches Bild eines Kellers zu erzeugen der vielleicht für die Fertigung von Kleinteilen etc. genutzt wurde, dann wirst du bald schlafende Hunde wecken und ich bin mir sicher dass "deine Freunde", sofern sie das wirklich sind, dir nicht sehr dankbar seien werden, denn wiederlegte Bücher verkaufen sich schlecht, vor allem wenns Fachhistoriker bearbeiten. ;)

Ahja und für dein Mandalabuch: eine versuchte Raketenfertigung gab es tatsächlich in der Gegend allerdings im Süden von Niederösterreich in der Serbenhalle, da das Werk allerdings relativ kurz nach Beginn der Produktionsaufnahme und noch vor Ende der Umbauarbeiten (Ursprünglich als Lok-Werk gedacht, dann teilweise für Rohr/Lauf-Fertigung (Panzer, Haubitze etc.) und danach V2 (A4) (dafür gibts belege)) bereits von allierten Bombern getroffen wurde, die dabei übrigens auch Wr. Neustadt sehr hart trafen, wurde die Fertigung relativ schnell wieder eingestellt und nach Ebensee, Zipf und Nordhausen verlegt. Interessant ist dabei auch die Herkunft der Halle und der darin am ursprünglichen Standort verübte Massenmord. Näheres findest du in der Chronik der Stadt Wr. Neustadt. A9 wurde lediglich im Neuschwabenland gebaut. In Europa gabs nur V1 (Fieseler Fi 103) u V2 (A4) und den einmaligen Versuch der A4b die sich übrigens als Fehlschlag herausstellte.

und erspar mir jetzt dein weinerisches gejammer was die Zukunft alles zeigen wird, ich bin nämlich Hellseher und sags dir voraus: Ein weiteres Buch voller Fabeln und Zauberwesen passend zum zweiten Teil von Iron Sky.
 
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josef

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von allierten Bombern getroffen wurde, die dabei übrigens auch Wr. Neustadt sehr hart trafen, wurde die Fertigung relativ schnell wieder eingestellt und nach Ebensee, Zipf und Nordhausen verlegt.
Erlaube mir eine kleine Korrektur zu Ebensee und Zipf:
Die Stollen in Ebensee wurden zwar zwecks Verlagerung der Entwicklungsabteilung aus Peenemünde und für die zur Fertigung der Raketen erforderlichen Dimensionen aufgefahren (Zement A -> Möglichkeit einer "stehenden" Montage...). Es kam aber zu keiner Umsiedlung und nie zu einer Fertigung von Raketen! Die Anlage "Zement A" wurde dem "Geilenberg-Programm" für den Einbau von Raffinerieanlagen zur Verfügung gestellt und in den fertiggestellten Teilbereich von "Zement B" zog die SDP ein...

Ebenso gab es in Zipf keine Fertigung sondern einen Prüfstand für Triebwerke des A 4 (V2) und eine Anlage zur Erzeugung des für den Raketenantrieb notwendigen flüssigen Sauerstoff, siehe ARGE-Schlier -> http://www.schlier.at/linked/hannes koch - schlier kz redl-zipf 05-04-10.pdf
 
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