Goldbarren im Königssee gefunden

josef

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#1
Schwimmerin fand Goldbarren im Königssee

Einen ungewöhnlichen Fund hat eine junge Urlauberin am Freitag beim Schwimmen im Königssee gemacht: Die Frau fand im Wasser einen Goldbarren. Die ehrliche Finderin gab das wertvolle Fundstück bei der Polizei ab.

Dort laufen jetzt die Ermittlungen zur Herkunft. Die junge Frau war am Freitagnachmittag beim Schwimmen im Königssee, als sie in Ufernähe in rund zwei Metern Tiefe den außergewöhnlichen Fund machte, nämlich einen 500 Gramm schweren Goldbarren. Fest steht bisher nur, dass es sich um echtes Gold handelt. Wie der Barren aber dorthin kam und wem er gehört, ist noch ungeklärt. Auch er genaue Wert ist noch nicht bekannt, weil der genaue Goldgehalt des Barrens erst überprüft werden muss. Kriminaltechnische Untersuchungen sollen hier Klarheit bringen.

Polizeitaucher aus München suchten am Montag großflächig und genauestens den Bereich um den Fundort ab, weitere Goldbarren oder Wertgegenstände wurden aber nicht gefunden.
http://salzburg.orf.at/news/stories/2726119/
 
#5
Ich weiss nicht ob ich den Barren abgegeben hätte. Ich weiss es nicht.
Warum nicht? Das ist Bayern und nicht Niedersachsen. :D
Außerdem hätte sie sich sonst der Fundunterschlagung strafbar gemacht. Und das ohne Grund Wenns aus einer Straftat stammt, darf sie es eh nicht behalten. Aber das ist eh nur Makulatur.

Doch ihn wundert, warum sich überhaupt jemand so intensiv um die Nummer gekümmert hat. "Die ist für nichts gut und steht da nur wegen internationaler Gepflogenheiten. Beim Verkauf von 500-Gramm-Barren wird sie nirgends registriert."Wenn ein Diebstahl vorliegt, war der Täter womöglich in Sachen Gold nicht besonders bewandert.
So aber, wenn nix dazwischenkommt, gehört ihr das Teil in spätestens einem Jahr. Kann man schon ein nettes kleines Auto von kaufen für...:gut:

Sollte der Eigentümer nicht ermittelt werde können, ginge das Gold an das Fundbüro der Gemeinde. Und wenn sich nach einem halben Jahr immer noch niemand findet, könnte die 16-Jährige das Gold bekommen.
 
#6
Ausgezeichnet so offizell kann man gold waschen....und die medien machen fleißig mit...
da bestell ich mir doch lieber nen ofen und paar gussformen und dann bekommt der schmuckhändler paar ringe....und ne punze zu basteln ist ja dank cnc nix problem mehr....
Ne aber mal ehrlich ich hätte bis zum 1.4 gewartet.

in diesem sinn
 

josef

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#7
Zwei mögliche Spuren zu Kriminalfällen in Österreich

Weiter Rätsel um Goldbarren vom Königssee

Im Rätsel um den Goldbarren vom Königssee in Berchtesgaden (Bayern) gibt es zwei mögliche Spuren zu Kriminalfällen in Österreich. Der Goldbarren wurde vor knapp zwei Wochen beim Schwimmen im See entdeckt.

Eine 16-jährige Urlauberin aus Norddeutschland fand den Goldbarren im Wert von 16.000 Euro beim Schwimmen in zwei Metern Tiefe. Seither versucht die Polizei die Herkunft des wertvollen Fundes zu klären. Allerdings ist die Seriennummer des Goldbarrens weggefräst. Das mache die Ermittlungen schwierig, sagte Günther Adolph, der Polizeichef von Berchtesgaden: „Ich gehe davon aus, dass der Barren aus einer Straftat stammt, weil die Seriennummer weggefräst ist. Das wird derzeit untersucht. Wir wollen die Seriennummer sichtbar machen, deswegen haben wir den Goldbarren am Dienstag zum Kriminalamt nach München gebracht.“

Goldbarren zwischen 1990 und 2005 gegossen
Adolph bestätigte, dass es bereits verschieden Anfragen wegen dem Goldbarren gab: „Ich habe auch eine Anfrage aus Niederösterreich bekommen. Dort wurde einem alten Ehepaar im August ein Goldbarren gestohlen. Auch aus dem Zillertal gab es eine Anfrage im Zusammenhang mit einem Mordfall von 2012. Damals verschwanden Goldbarren im Wert von 330.000 Euro. Das waren allerdings Kilo-Barren, wie man schon weiß. Deswegen scheidet der Köngssee-Schatz dafür aus.“

Wenn das Rätsel um den Goldbarren vom Königsee in einem halben Jahr noch immer nicht gelöst ist, dann gehört der wertvolle Fund seiner Entdeckerin.
http://salzburg.orf.at/news/stories/2727317/
 

josef

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#8
Seriennummer des Barrens konnte rekonstruiert werden

Goldbarren vom Königssee identifiziert

Im Fall jenes Goldbarrens, den eine Schwimmerin kürzlich im Königssee gefunden hatte, konnte Experten jetzt die Seriennummer des Barrens rekonstruieren. Der Barren ist ein halbes Kilo schwer und etwa 16.000 Euro wert.

Ein Mädchen hatte den Barren mit der herausgefeilten Nummer beim so genannten Malerwinkl in zwei Metern Tiefe gefunden. Mittlerweile konnten Spezialisten im Labor einen Buchstaben und sechs Ziffern, also die gesamte Kombination, rekonstruieren.

Dieser Fortschritt bei den Ermittlungen hilft der Polizei in zwei Richtungen: Erstens können die Ermittler das Fundstück nun dem rechtmäßigen Eigentümer zuordnen, soferne dieser sich bei der Polizei meldet, erläutert der Leiter der Polizei Berchtesgaden, Günther Adolf. „Wir haben die Nummer bereits im Sachfahndungssystem überprüft. Dort ist kein Goldbarren mit dieser Nummer erfasst.“

Eigentümer muss Nummer per Beleg nachweisen
Alle, die versuchen, ohne die betreffende Kombination zum Goldbarren zu kommen, seien von vornherein gleichsam überführt, betont Polizeichef Adolf. „Es kann sich ja grundsätzlich jeder melden, der irgendwann einmal einen Goldbarren besessen hat. Ohne Rechnung oder sonstigen Beleg, auf dem die Nummer registtriert ist, wird der Barren aber sicher nicht ausgehändigt. Wenn also jemand Ansprüche auf den Goldbarren stellt, so muss er dies mittels Zertifikat mit der entsprechenden Seriennummer belegen können.“

Mit großer Akribie hätten Experten die Seriennummer des Barrens wieder rekonstruieren können, ergänzt Adolf. "Man muss sich das so vorstellen wie bei der Fahrgestellnummer eines Autos, die verfälscht ist. Da sind wir unter günstigen Umständen auch in der Lage, die tatsächliche Nummer wieder sichtbar zu machen. Es handelt sich um einen Buchstaben und sechs Ziffern. In der Anfangsphase nach dem Fund haben sich sechs Interessenten gemeldet.

Finderin muss sich noch gut fünf Monate gedulden
Mittlerweile hat das aber nachgelassen und in den vergangenen Tagen hatten wir keine weiteren Anfragen mehr. Ich würde den Barren jedenfalls dem Mädchen gönnen, die ihn gefunden hat. Und ich glaube, dass die Chancen dafür auch gut sind, denn wenn jemand die Nummer belegen kann, dann hätte er oder sie sich wohl schon bei uns gemeldet."

Die 16-jährige Finderin aus dem deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen muss sich noch etwas mehr als fünf Monate gedulden. Wenn sich der rechtmäßige Eigentümer innerhalb dieses Zeitraums nicht meldet, dann gehört der 500 Gramm schwere Barren der 16-Jährigen.
http://salzburg.orf.at/news/stories/2728292/
 

josef

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#9
Schülerin darf Goldbarren vom Königssee behalten

Die ehrliche Finderin ist um 15.000 Euro reicher
München – Ein Bad im oberbayerischen Königssee hat einer Schülerin aus Nordrhein-Westfalen Glück gebracht. Die Jugendliche hatte im vergangenen Sommer in Ufernähe etwas blitzen sehen und einen 500 Gramm schweren Goldbarren herausgefischt.Als ehrliche Finderin gab sie das kostbare Pfund bei der Polizei ab. Nach einem halben Jahr Wartezeit darf die Schülerin den Goldbarren im Wert von mindestens 15.000 Euro nun behalten.

Ein Polizeisprecher in Berchtesgaden bestätigte am Donnerstag einen Bericht der "tz", wonach kein Eigentümer ausfindig gemacht werden konnte. Spezialisten beim Landeskriminalamt in München hatten zwar eine beschädigte Nummer auf dem Barren wiederherstellen können. Dennoch führte dies nicht zum Besitzer. Nach Ablauf der gesetzlich vorgeschriebenen Frist geht das Goldstück daher an die Jugendliche.
http://derstandard.at/2000030363998/Deutsche-Schuelerin-darf-Goldbarren-vom-Koenigssee-behalten
 
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