Herzog Carl Eduard v. Sachsen-Coburg-Gotha

B

bobo

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#1
Habe da ein paar interessante Aspekte recherchiert.

Demnach war der Herzog ja der Präsident des Deutschen Roten-Kreuz.
Kann mir da jemand genauere Daten liefern - von wann bis wann?

Er trat 1933 der NSDAP bei.

Außerdem hatte er seit der Rede von A.H. im Hofbräu in Coburg persönlichen Kontakt mit diesem und hatte dazu auch ein Gespräch mit ihm 1940; wobei er über das Treffen von ihm mit US-Präsident Roosevelt kurz vorher berichtete.
Worum ging es denn bei dem Gespräch mit dem US-Präsi?
Nachdem Hitler an die Macht gekommen war überschüttete er den Herzog mit Ehrenämtern der SA, NSKK und NSFK.
Ist jemand was zu diesen Ämter näher bekannt?

Wie weit hatte er als Präsident des Deutschen Roten-Kreuz und durch die ihm verliehenen Ehrenämtern in der SA, NSKK und NSFK Einfluß auf evtl. Kunstverlagerungen?

Bitte nicht lachen: was heißt SA, NSKK und NSFK?
 
C

cisco

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#2
NSKK= Nationalsozialistisches Kraftfahrerkorps

NSFK= Nationalsozialistisches Fliegerkorps

SA= Sturmabteilung (Kampf-, Schutz- und Propagandatruppe der NSDAP)

Wenn Du weitere Infos haben willst, gib bei goooogle einfach die Kürzel ein:D

Grüße

Cisco
 
A

Arthur

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#4
Hallo bob, hier ein kurzes Zitat zu Deinem Herzog aus "Die Fürstenhäuser Thüringens" von Detlef Ignasiak, 2. Auflage 2001

"...Vor allzu starker Nähe zu den Nationalsozialisten bewahrten sie (die abgesetzten Fürsten in Thüringen) zumeist ihre national-konservative Grundhaltung und ihr kulturelles Selbstverständnis. Eine verhängnisvolle Rolle spielte allein der Coburg-Gothaer Herzog Carl Eduard, der sich durch seine englische Herkunft schon früh genötigt sah, sein Deutschtum besonders herauszustellen. Diese Haltung führte schon im ersten Weltkrieg zum Bruch mit Großbritannien und Anfang der 30-er Jahre zu einer engen Bindung an Hitler."

"Obwohl Carl Eduard ein führendes Mitglied des nationalkonservativen "Stahlhelm" war, unterhielt er schon Anfang der 30-er Jahre Bezihungen zur NSDAP und zu ihren Gliederungen. Als hoher SA-Führer wurde er nach dem Röhm-Putsch zwar kurzzeitig inhaftiert, behilt aber das Vertrauen Hitlers, der ihn schon 1934 zum Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes und zum Reichskommissar für freiwillige Krankenpflege machte. Zeitweilig soll der ehemalige Herzog sogar mit der Satthalterschaft Thüringen spekuliert haben. Doch Hitler blieb dem hohen Adel gegenüber eher reserviert und betraute Carl Eduard vor allem mit repräsentativen Aufgaben. Als Hitler aber 1943 viele Adlige ihrer Ämter enthob, behielt Carl Eduard seine Posten. eshalb ließen ihn die Amerikaner 1945 internieren und nach seiner Freilassung unter Hausarrest stellen. Als er 1954 in Coburg starb, war er in gebrochener Mann."

soweit kurz aus dem oben angegebenen Buch.
Ich hoffe, es hilft Dir etwas weiter.

Bis dann


Bernd
 
#5
Ihr sprecht hier den wichtigstens Punkt der Transporte an - Wie bekomme ich mitten im Krieg eine Handvoll Rot-Kreuz LKW´s zusammen???????????????
Auch die bestimmte Handvoll Fahrer benötige ich....
Das geht nur über direkte Quellen, zumal irgend etwas die LKW´s auf ihrem langen Weg wohin auch immer vor der Beschlagnahmung bewahrt haben MÜSSEN!
uwe
 
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