Der Käfer müsste vom damaligen Nutzer des unteren Bereich sein eventuell von der Firma am Weg untern rechts
Ein Freund von mir behauptet, der Aktienkeller wäre nach dem Krieg durch Steyr-Daimler-Puch genutzt worden und dass der Käfer ein Dienstfahrzeug von denen war.
Dazu habe ich allerdings keinerlei Belege gefunden und für mich gilt das bis ich einen handfesten Beweis dafür habe als Mythos oder Lüge.

Fakt ist, dass dort sehr lange Champignons gezüchtet wurden, es finden sich auch Hinweise auf die Nutzung durch andere Firmen, eventuell durch eine Spenglerei, die dort mal angesiedelt war.
Wahrscheinlich gehörte der Käfer dazu oder war ein Privatfahrzeug, das aus irgendwelchen Gründen dort eingelagert war. Meines Wissens nach wurde er zumindest in den 90ern noch betrieben. Mittlerweile ist der Käfer jedoch so sehr zerstört, dass ich keine Anhaltspunkte für eine nähere Datierung mehr finden konnte.
 
Anhand der Fahrgestellnummer könnte ich nach schauen lassen wann wo was an dem Fahrzeug gemacht wurde, früher sind sehr viele zu ihrer Fachwerkstatt gefahren in dem fall Vw,aber nach der Nummer hab ich noch nie gesucht , wäre aber eine Idee...
 
Ich wäre ja sehr motiviert, diesen Käfer zu Retten und wiederbeleben. Ja er sieht auf den ersten Blick sehr ramponiert aus, aber ist auf jeden Fall noch zu retten.
Vor eineinhalb Jahren hätte ich deiner Aussage zugestimmt… Mittlerweile ist er wohl leider ein Fall für den Schrottplatz.
Nicht mal als Ersatzteilspender würde er taugen weil so viel zerstört ist und wahrscheinlich auch einiges gestohlen wurde.
 
Ich kenne den Käfer nur von Videos bzw Fotos, ich weiß nicht wie der tatsächlich in Realität aussieht. Fehlteile kann man alle ersetzen, das sollte kein Problem sein ;)
Vielleicht habe ich ja mal die Gelegenheit dass ich den Käfer selbst sehe.
 
Ich kenne den Käfer nur von Videos bzw Fotos, ich weiß nicht wie der tatsächlich in Realität aussieht. Fehlteile kann man alle ersetzen, das sollte kein Problem sein ;)
Vielleicht habe ich ja mal die Gelegenheit dass ich den Käfer selbst sehe.
Die Videos und Bilder zeigen nicht das aktuelle Ausmaß der Zerstörung. Mittlerweile wurde das Dach komplett eingedrückt, der Innenraum ist auch kaum mehr vorhanden, die Türen, Kofferraumdeckel und Motorhaube sind verbogen usw...
 
Heute teile ich mit euch einen sehr interessanten Plan, den ich kürzlich bei einer Recherche im Stadtarchiv gefunden habe. Wer sich mit den Linzer Stollen beschäftigt hat wird sehr schnell feststellen, dass er von dem tatsächlichen heutigen Ausbaustand erheblich abweicht und vieles nicht realisiert wurde oder eventuell nach dem Krieg verfüllt und vergessen wurde.

Besonders ungewöhnlich und auch abenteuerlich wirkt der lange, kurvige Verbindungsstollen zur Verbindung zwischen Aktien- und Limonikeller. Auf anderen Plänen gibt es eine ähnliche Verbindung, die allerdings gerader und kürzer ist und direkt in einen der Hauptstollen des Aktienkellers übergeht. Beide wurden allerdings nie realisiert.

Auch finde ich es interessant, dass auf keinem der Entwürfe eine Verbindung zwischen Cembran- und Limonikeller (bzw C-Lazarett) eingezeichnet ist, obwohl diese auf Grund der sehr geringen Entfernung am logischsten erscheint und am einfachsten zu realisieren wäre.

Auf jeden Fall ist der Plan ein interessantes Stück Zeitgeschichte, das es in dieser Form bis jetzt nicht im Internet zu finden gab.
Also auf diesem angehefteten Plan ist der Aktienkeller gar nicht eingezeichnet!

Dieser geschlängelte Stollen zeigt eine wohl geplante Verbindung mit dem Stollensystem Märzenkeller. Ausgehend von der Verbindung zwischen Limonistollen/Aktienkeller.
Statt dieser Abzweigung gibt es bei rechteckigen Tunnelanordnung danach einen Vortrieb in Richtung des Märzenkellers.

Kenn eigentlichen keinen Plan dieser Systeme der mit den heutigen Gegebenheiten wirklich exakt übereinstimmt.

Eine Verbindung zwischen den unteren Cembran/Märzenkeller Stollen und dem Sandgassen/Limoni-System hätte am direkten Weg zu wenig Überdeckung. Auch wollte man durch die unterschiedlichen Höhenlagen der bereits vorhandenen Stollen, deren Ausbau und Verbindung erst tief im Berg auf ein Niveau bringen anstatt Stufen oder steiler Rampen.

Danke fürs Teilen dieses Planes!
 
Also auf diesem angehefteten Plan ist der Aktienkeller gar nicht eingezeichnet!
Doch, sieht man eh. Ist sogar angeschrieben.

Kenn eigentlichen keinen Plan dieser Systeme der mit den heutigen Gegebenheiten wirklich exakt übereinstimmt.
Ja, jeder Plan unterscheidet sich vom anderen ein bisschen und keiner ist 100% akkurat... seit 80 Jahren hat sich einiges geändert, außerdem wurden teils große Teile der geplanten Stollen nie realisiert.

Es ist im Internet zu lesen, dass mehrmals - etwa in den 70ern, bzw später im Zuge des unsäglichen Westring-Projekts - die Stollen neu vermessen wurden. Das müssten die akkuratesten Pläne sein, die existieren.
Leider sind diese abgesehen von den digitalen Rundgängen der Schlossberg- und Rudolfstollen nicht im Internet zu finden.

Eine Verbindung zwischen den unteren Cembran/Märzenkeller Stollen und dem Sandgassen/Limoni-System hätte am direkten Weg zu wenig Überdeckung. Auch wollte man durch die unterschiedlichen Höhenlagen der bereits vorhandenen Stollen, deren Ausbau und Verbindung erst tief im Berg auf ein Niveau bringen anstatt Stufen oder steiler Rampen.
Ja, das ergibt Sinn. In den anderen mir bekannten Plänen war aber die Verbindung zwischen den beiden Stollensystemen Aktien/Limonikeller sowie Cembran/Märzenkeller ein langer Gang, der von einem der Hauptstollen des Aktienkellers ausgeht und beim Cembran/Märzenkeller dort endet wie der geschlängelte Gang zum Verbindungsstollen.

Gebaut wurden beide Varianten leider nicht, allerdings geht der besagte Hauptstollen des Aktienkellers in einen kleineren, leicht gebogenen Stollen über, der bald als Sackgasse endet. Es liegt nahe, dass der geschlängelte Gang zum Verbindungsstollen die ursprünglich geplante Variante war, man sich später umentschieden hat, dieses Vorhaben aber leider nie zu Ende gebracht wurde.
 
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