Luftschutzbunker in St.Pölten

#21
Lieber Flughund!

Ich wollte mit mich Ihnen in Kontakt setzen, weil Sie weiter oben geschrieben haben, dass Sie zum ÖBB Werkgelände Zugang haben und bereits dort waren. Ich bin auch gebürtige St.Pöltnerin und war bereits in einem Bunker bei der ehemaligen Kopalkaserne... Falls Sie Interesse haben ein paar Freunden und mir gegen Bezahlung eine Führung am Öbb Werkgelände zu geben, können Sie mich unter der Nummer xxxxxxxx erreichen.

Liebe Grüße, xxxxxxxxxx
Hallo Cornelia

Ich bin auf Grund einer Erkrankung, inzwischen in Frühpension geschickt worden und habe daher keinen Zugang mehr zum Werksgelände.

Liebe Grüße, Felix

EDIT: Klardaten entfernt / Admin Geist
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
#22
Hallo Cornelia

Ich bin auf Grund einer Erkrankung, inzwischen in Frühpension geschickt worden und habe daher keinen Zugang mehr zum Werksgelände.

Liebe Grüße, Felix
Hallo Felix!

Das tut mir leid, dass Sie frühzeitig erkrankt sind, ich hoffe Sie können sich in der Frühpension erholen!
Wissen Sie zufällig an wen ich mich wenden kann oder anrufen kann?

Liebe Grüße,

Cornelia
 
#23
Hallo Felix!

Das tut mir leid, dass Sie frühzeitig erkrankt sind, ich hoffe Sie können sich in der Frühpension erholen!
Wissen Sie zufällig an wen ich mich wenden kann oder anrufen kann?

Liebe Grüße,

Cornelia
Keine Sorge, gesundheitlich geht es mir wieder bestens. Ich glaube es hätte keinen Sinn, jetzt das Gelände zu besuchen, denn als ich das letzte mal dort war, war alles schon wieder von Grünzeug und Stauden überwuchert. In diesen Zustand kann man unmöglich zu den Eingängen und man sieht auch nichts. Ich habe damals für das Forumsmitglied "Andreas" einen Besuch organisiert. Der wollte gemeinsam mit dem Buchautor Robert Bouchal die Anlagen untersuchen. Ich habe aber keine Ahnung, ob da was herausgekommen ist. Wenn du mir deine Email Adresse gibst, kann ich
dir meine Fotos schicken die wir damals gemacht haben.

Liebe Grüße
Felix
 
#24
Ein Nachtrag zum Kollerberg:
2025 ist das Buch "Die Hauptwerkstätte St. Pölten" von Ing. Erich Doleschal erschienen. Darin wird im Kapitel "Reichsbahnzeit 1938-1945" erwähnt (Seite 12): "Für die im Werk verbleibenden Sicherungstrupps trieb man einen Stollen in den Kollerberg".
Auf den Übersichtsplänen von 1943 und 1981 (im Einband) ist jeweils ein "Felsenkeller" erwähnt, der 1981 auch als "Farbenlager" tituliert ist.

Ansonsten bietet das Buch leider keine neuen Erkenntnisse zur Stollenanlage im Kollerberg.

Da die größere Stollenanlage im Kollerberg aber in dieser Zeit sicher nicht als Farbenlager verwendet wurde (Befahrung in meiner Kindheit), helfen diese Angaben auch nicht weiter. Es sind offensichtlich drei verschiedene Stollenanlagen: 1 x Reichsbahn Luftschutzstollen (späteres Farbenlager) und 2 x unbekannter Luftschutzstollen / U-Verlagerung.

LG
Markus
 
Zuletzt bearbeitet:
#25
Und noch ein Nachtrag zum Thema:
Ich habe jetzt vesrsucht die Pläne aus dem Buch "Die Hauptwerkstätte St. Pölten" mit google maps und meinen Erinnerungen bzw. den Spuren am Kollerberg in Deckung zu bringen.

Conclusio:

Es gibt wohl zwei Stollensystem, die wahrscheinlich beide "E"-förmig aufgebaut sind --> jeweils drei Eingänge, die miteinander unter Tage verbunden sind:

- Das nördliche System ist ganz klar "E"-förmig aufgebaut. Es war in den 90er-Jahren frei zugänglich, entsprechend gut kenne ich es aus meiner Erinnerung. Dies war nie ein Farbenlager - seine genaue Funktion ist mir trotz ofmaliger Befahrungen unbekannt.
- Das südliche System ist jenes, das im Buch als "Farbenlager" bzw. "Felsenkeller" bezeichnet ist. Seine genaue Form kann ich nur anhand der noch erkennbaren Mundlöcher erahnen (z.B. Erhebungen des Rad-/ Gehweges daneben). Es ist gut denkbar, dass es ebenfalls "E"-förmig ist. Alle Zugänge befinden sich innerhalb der Kleingartenanlage und waren in meiner Kindheit nicht frei zugänglich. Entsprechend habe ich die Anlage nie von innen gesehen.

- Nördlich der B1 / Stockinger-Brücke befinden sich weitere Luftschutzstollen, diese liegen aber nicht mehr im Kollerberg.

- Etwa 500m weiter südlich liegen die Stollen der ehemaligen Kopal-Kaserne.

LG
Markus
 
#26
Im Youtube gibt es einen Mann, der auf Untersuchung von alten Bergbaustollen und Bunkeranlagen in Ostösterreich spezialisiert ist. Ich habe teilweise mit ihm zusammengearbeitet und er hat alle Erforschungen filmisch festgehalten. Unter anderen, hat er auch die Bunker im Öbb Gelände untersucht und man kann sich das alles genau anschauen. Einfach in der Suchleiste "Graustufe" eingeben, dann kommt seine Übersicht, aus der man sich dann auswählen kann, was man sehen will!
 
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