Messerschmitt-Werke Kematen in Tirol

Ich frage mich immer wieder, warum ihr euch nicht erst informiert bevor ihr so einen Mist hier postet und wieder kräftig und völlig unnötig die nicht vorhandene Gerüchteküche anregt. Die fünf angehängten Fotos sind von der Gros Ouvrage A17 Metrich (Maginot-Linie) und nicht mit Seelachs in Verbindung zu bringen. Hinterfragt ihr eigentlich irgendetwas, bevor ihr derartiges in's Netz stellt? Seelachs ist kein Kinderspielplatz! Die Anlage wurde gesprengt und führt zudem noch Wasser, das im Winter gefriert und im Sommer wieder auftaut. Informiert euch bei einen Geologen, was das mit dem Berg und der Anlage macht... Der gesprengte Bereich von Seelachs gehört - aus meiner Sicht - zu einer der gefährlichsten Anlagen im U-Verlagerungsbereich und ich weiß wovon ich rede.
Ich stimme dir in den meisten Bereichen zu, eigentlich in fast allen außer im dem mit dem frieren, diese Zeiten sind bei uns schon lange vorbei, wir besitzen selber Stollen, ich arbeite regelmäßig in Stollen und Schacht und privat bin ich auch viel darin unterwegs, am Anfang ganz vorne kommt es vor das es mal frieren kann und wird aber in der Tiefe nicht.
PS wir arbeiten mit Geologen zusammen und ich weiß von was ich rede. Alles andere ist zu 100% richtig aber leider macht das Internet den seriösen und guten Urbexern alles zu nichte und bringt uns noch mehr in Verruf und vorallem bringen sich andere in Lebensgefahr weil sie es nicht einschätzen können und glauben es ist ein Sonntagsspaziergang
 
hi, was gibts neues vom seelachs? Ist er entgültig tot? oder gibts neuigkeiten?? mfg joe
Hallo Joe
Tote leben ja meist länger sagt man aber was soll ich zum Seelachs sagen. Es wird immer gefährlicher ihn zu befahren, im Eingangsbereich werden die Mühlberg immer mehr. Egal was man versucht an einem gewissen Punkt, der eigentlich schon weit über dem Menschenverstand liegt, weil einfach zu gefährlich, ist dann Schluss. Gerüchte flammen immer und überall wieder auf, das ist uns alle ja bekannt aber ob tatsächlich in der heutigen Zeit nochmal ein Mensch die versprengten Hallen im hintersten Bereich zu Gesicht bekommt bezweifle ich zum derzeitigen Moment sehr stark. Natürlich werde ich, der seid über 20 Jahren immer wieder mal rein schaut auch weiterhin immer wieder mal rein gehen aber ohne Erwartungen und ohne mich in Gerüchte und falschen Aussagen zu versteifen.
 
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier, über 50 Jahre alt und komme aus der Gegend von Kematen. Obwohl ich schon öfter von Seelachs gehört habe, habe ich mich bisher nicht intensiv damit beschäftigt. Überraschend fand ich, dass kaum jemand aus meinem Bekanntenkreis davon wusste. In den letzten Wochen habe ich mir selbst ein genaueres Bild gemacht und war einige Male in den Stollen.
Dabei habe ich eine Karte angefertigt, die den Plan des U-Werks mit einem Overlay einer Geländezeichnung kombiniert, wodurch ich die derzeitige Situation recht genau zuordnen konnte. Nun sind einige Fragen aufgetaucht, die mir Rätsel aufgeben. Vielleicht kann mir jemand helfen, diese zu klären.
Besonders mysteriös finde ich den sogenannten Lüftungsschacht, der laut Plan nach Osten führt und einen vermoderten Holzboden hat. Dort gibt es einen etwa einen Meter breiten und zur Felswand betonierten Absatz. Wenn man diesen Betonweg in den Raum hinein verlängert, führt er zu diesem erwähnten Betonsims. Eigentlich sollte der Weg geradeaus weitergehen. Bei genauer Betrachtung des darüberliegenden Felsens, der Bohrlöcher aufweist, sehe ich einige größere Flächen, die mit einer Art Mörtel ausgefüllt sind. Dieser Mörtel sitzt auch über den alten betonierten Mauern und hat eine sehr dunkle, fast schwarze Farbe und ist ziemlich grob. Ich habe Fotos von diesen Stellen sowie Referenzstellen gemacht.
Ich frage mich, ob der Lüftungsschacht vielleicht geschickt mit Bruchmaterial zugemauert wurde, so wie man es von den Bauten in Südtirol " Alpenwall" kennt, denn an einigen Stellen verläuft die Schieferstruktur unregelmäßig. Schließlich erscheint dieser Betonsims ebenfalls sinnlos.

Aufgrund der Größe der Anlage sind mehrere Lüftungskanäle notwendig, um die Luftzirkulation zu gewährleisten. Theoretisch würde ich diese in östlicher-südlicher Richtung planen und in die darüberliegende Schlucht führen, um deren Kanaleffekt zu nutzen. Hat jemand dort Beobachtungen gemacht? Wann wurde der Hauptzugang verschlossen? Meiner Meinung nach wurde er mit Geröllmaterial aufgefüllt.

Danke um Hinweise
LG Hari
 
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier, über 50 Jahre alt und komme aus der Gegend von Kematen. Obwohl ich schon öfter von Seelachs gehört habe, habe ich mich bisher nicht intensiv damit beschäftigt. Überraschend fand ich, dass kaum jemand aus meinem Bekanntenkreis davon wusste. In den letzten Wochen habe ich mir selbst ein genaueres Bild gemacht und war einige Male in den Stollen.
Dabei habe ich eine Karte angefertigt, die den Plan des U-Werks mit einem Overlay einer Geländezeichnung kombiniert, wodurch ich die derzeitige Situation recht genau zuordnen konnte. Nun sind einige Fragen aufgetaucht, die mir Rätsel aufgeben. Vielleicht kann mir jemand helfen, diese zu klären.
Besonders mysteriös finde ich den sogenannten Lüftungsschacht, der laut Plan nach Osten führt und einen vermoderten Holzboden hat. Dort gibt es einen etwa einen Meter breiten und zur Felswand betonierten Absatz. Wenn man diesen Betonweg in den Raum hinein verlängert, führt er zu diesem erwähnten Betonsims. Eigentlich sollte der Weg geradeaus weitergehen. Bei genauer Betrachtung des darüberliegenden Felsens, der Bohrlöcher aufweist, sehe ich einige größere Flächen, die mit einer Art Mörtel ausgefüllt sind. Dieser Mörtel sitzt auch über den alten betonierten Mauern und hat eine sehr dunkle, fast schwarze Farbe und ist ziemlich grob. Ich habe Fotos von diesen Stellen sowie Referenzstellen gemacht.
Ich frage mich, ob der Lüftungsschacht vielleicht geschickt mit Bruchmaterial zugemauert wurde, so wie man es von den Bauten in Südtirol " Alpenwall" kennt, denn an einigen Stellen verläuft die Schieferstruktur unregelmäßig. Schließlich erscheint dieser Betonsims ebenfalls sinnlos.

Aufgrund der Größe der Anlage sind mehrere Lüftungskanäle notwendig, um die Luftzirkulation zu gewährleisten. Theoretisch würde ich diese in östlicher-südlicher Richtung planen und in die darüberliegende Schlucht führen, um deren Kanaleffekt zu nutzen. Hat jemand dort Beobachtungen gemacht? Wann wurde der Hauptzugang verschlossen? Meiner Meinung nach wurde er mit Geröllmaterial aufgefüllt.

Danke um Hinweise
LG Hari
Hallo Hari - willkommen im Kreise der Interessierten :)

würdest du uns bitte an deinen Fotos und bearbeiteten Karten teilhaben lassen.
Dann kann man auch deine Überlegungen besser nachvollziehen.

lg

mugel
 
hy leute! Bin der Chris aus Tirol und hab vll. zu Seelachs neuigkeiten.

Bin heute mit dem Bike oberhalb der Anlage im Wald gewesen da ist mir ein verfallenes Gebäude aufgefallen.

Der Schacht geht ungefähr 100m rein und dann ist er offensichtlich zubetoniert worden.

Vll. ist es ja interresant für euch.

Falls jemand lust auf genauere Erkundung unten wie oben hat soll sich bitte melden.
 

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