Munitionslager des ÖBH

H

Harald 41

Guest
#26
Hallo Harald;
:danke für das Album des ehemaligen Lagers Kalsdorf, ist interessant anzusehen und noch sehr gut erhalten.:bravo:

LG Harry
 
#27
Naja, es musste ja so einiges wiederhergestellt werden. Sämtliche Widmungen waren mit dem Verkauf durchs ÖBH verfallen. Es musste eine Notlichtanlage eingebaut werden, Sicherheitsmarkierungen für jeden Palettenabstellplatz, selbst ein Dixieklo wurde vorgeschrieben obwohl es ein festes WC vor Ort gibt...

Kanns sich ja jeder vorstellen welcher Aufwand es war wieder Bewilligungen zu bekommen, abgesehen von den Auflagen. Die Verfahren haben immerhin 1 1/2 Jahre gedauert.
 
K

Khriss

Guest
#28
Hallo Freunde!

Ich habe wieder einige neue Fotos vom ehemaligen Lager Kalsdorf eingestellt.

Viel Spaß beim ansehen!


LG
Harald


Anbei der Link:

http://www.unterirdisch-forum.de/forum/album.php?albumid=402
Hallo,

Ich hoffe, das liest noch wer.
ich war sehr oft bei den (im Feld freistehenden) MH Gebäuden in Kalsdorf, da sie aufgekauft wurden und einem anderen Zweck zugeführt wurden. Ich habe 2 Hallen als Proberaum genutzt. Außerdem wurden die alten gebäude weiß umgestrichen.

Zugefahren bin ich immer vom Industriegebiet über die Pulverturmstraße, diese entlang gefahren kommt man zu einer Gabelung, fährt man diese links weiter, sieht man links und rechts diverse MH Hallen, bis man irgendwann eine art Kaserne/Stützpunkt passiert. Weiß jmd was das ist/war?
Fährt man noch weiter, steht man irgendwann bei einem Zaun an, hinter diesem Zaum verbirgt sich ein getarntes Gebäude, das ich in der Dämmerung nicht erkannt habe.

Meine Frage an dich: Wo genau ist das MH 8 und MH 9? Was bezeichnest du als Haupttor und wo ist dieses Handgranatenlager genau?

Danke schonmal
 
#30
Hallo!

Die neue gestrichenen Haeuser stehen im noerdlichen Teil des ehemaligen Lagers.

Der Stuetzpunkt war das ehemalige Verwaltungsgebaeude, Garage, Munitionswerkstatt, Kantine und Unterkunft.

Die MH 8 & 9 sowie noch einige andere stehen weiter im Sueden,weitraeumig eingezaeunt, direkt im Wald. Dort waren mal die teureren Sachen gelagert...:D
 
#31
Teil 2

Wo du "anstehst" ist ein Tor, wenn du aus der ehem. Kaserne wieder Richtung Sueden rausfaehrst, kommst du am MH 5 & 6 vorbei. Nach ca. 150m befindet sich eine kleine Kreuzung. Gerade drueber (rechts, die Asphaltstrasse, geht ueber die Autobahn nach Kasten/Wundschuh, der Schotterweg links geht aussen zurueck zum Pulverturmweg) und du stehst nach weiteren 150m am Tor der suedlichen Anlagen.



Dort steht auch fast jeden Tag die Funkueberwachung mit dem Messwagen, zumindest meistens wenn ich dort war. :ichsagnix:
 
K

Khriss

Guest
#32
Teil 2

Wo du "anstehst" ist ein Tor, wenn du aus der ehem. Kaserne wieder Richtung Sueden rausfaehrst, kommst du am MH 5 & 6 vorbei. Nach ca. 150m befindet sich eine kleine Kreuzung. Gerade drueber (rechts, die Asphaltstrasse, geht ueber die Autobahn nach Kasten/Wundschuh, der Schotterweg links geht aussen zurueck zum Pulverturmweg) und du stehst nach weiteren 150m am Tor der suedlichen Anlagen.



Dort steht auch fast jeden Tag die Funkueberwachung mit dem Messwagen, zumindest meistens wenn ich dort war. :ichsagnix:
danke für die Info, werd das alles mal abgehen.
Gibts Probleme mit der Funküberwachung? Werden die mich weg scheuchen? das würde mich nicht freuen
 
K

Khriss

Guest
#33
werden diese Gebäude noch genutzt, da sie so versteckt sind und werden diese bewacht?
Deine Fotos sehen aus, als wärst du direkt am gelände gewesen
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
#37
Ehemaliges Mun-Lager Gois, Gemeinde Wals-Siezenheim:


Pyrotechnik-Großdepot: Erlaubnis nach 15 Jahren
Nach 15 Jahren Genehmigungsverfahren darf das ehemalige Bundesheer-Munitionslager in Gois (Flachgau) doch als Depot für bis zu 4.000 Tonnen Pyrotechnik genutzt werden. Das erlaubte die Bezirkshauptmannschaft am Dienstag.

Der Mondseer Pyrotechnikhändler Peter Schickl hatte das Areal im Jahr 2003 vom Bundesheer ersteigert. Jetzt kann er seine jahrelangen Pläne für ein Pyrotechnikdepot in dem ehemaligen Munitionslager endlich umsetzen. Selbst der Kaufpreis von 550.000 Euro für die Hälfte des 20 Hektar großen Geländes ist erst jetzt fällig. Die andere Hälfte muss er den Waldeigentümern ablösen. „Ich kann’s eigentlich noch gar nicht glauben“, sagte Schickl am Dienstag. „Es ist doch ein so lange Zeit, die wir drauf hingekämpft haben. Ich kann das noch gar nicht richtig fassen. Aber ich freue mich.“


ORF
Die ehemaligen Bundesheerbunker werden Lagerflächen für Feuerwerkskörper

Monsterverfahren eine „einmalige Angelegenheit“
Nach aufwändigen Prüfungen durch Sachverständige für Sicherheit, Gewerbe und Umweltschutz gab die Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung am Dienstag grünes Licht - allerdings mit strengen Auflagen. Das 15 Jahre lange Verfahren „ist auch für mich eine einmalige Angelegenheit“, sagte Karin Gföllner von der Bezirkshauptmannschaft. „Das hängt sicher auch mit der Komplexität der Raumordnung, mit den langwierigen Umwidmungsverfahren, aber auch mit den Einreichunterlagen, die zur Beurteilung vorgelegen sind, die immer wieder ergänzt worden sind.“

Die Standortgemeinde Wals-Siezenheim erwirkte im Raumordnungsverfahren eine komplizierte Schichtenwidmung. Das heißt, dass das Pyrotechnik-Unternehmen nur die unterirdischen Bunker nutzen darf, die oberirdischen Gebäude dagegen nicht. Trotzdem lehnt die Gemeinde eine kommerzielle Nutzung im Landschaftsschutzgebiet abl: „Wir sind mit der ganzen Situation natürlich nicht glücklich“, sagt Bürgermeister Joachim Maislinger (ÖVP). „Ursprünglich wurde das seitens der Gemeinde im Umwidmungsverfahren einmal genehmigt. Aber es hat in der Gemeindevertretung ein Umdenken gegeben. Eigentlich wollten wir das da nicht mehr so haben.“


ORF
Das 20-Hektar-Areal liegt mitten in einem Naturschutzgebiet

Platz für 4.000 Tonnen Feuerwerkskörper
Für den nun offiziellen Eigentümer Peter Schickl sind die alten Heeresbunker der ideale Ort, um hier bis zu 4.000 Tonnen Feuerwerkskörper zu lagern: „In ganz Österreich gibt es kein Areal mit dieser Lage, in dieser Abgeschiedenheit. Da hier rundherum Naturschutz ist, darf niemand herbauen. Genau das ist das Wichtigste.“

Pyrotechnikdepot: „Ja“ nach 15 Jahren
Nach 15 Jahren Verfahren wurde das Pyrotechnikdepot in Gois jetzt doch genehmigt - gegen den Willen der Gemeinde Wals-Siezenheim.

Beschwerden gegen den positiven Bescheid können zwar noch eingebracht werden. Aber Peter Schickl geht davon aus, dass er sein Firmenschild, das er vor Jahren wieder abmontieren musste, nun fix anbringen kann.

Links:
Publiziert am 30.05.2018
http://salzburg.orf.at/news/stories/2915829/
 
#38
Was ist denn daraus geworden?
Konnte der neue Eigentümer dort seine Feuerwerkskörper unterbringen?
Weiß jemand wie große dieser geschütze Raum ist?
Was ist aus dem Resten der Anlage geworden?
 
#39
Kalsdorf wurde zum großen Teil erst in den 1960er Jahren errichtet.

Einzig zwei Lager- und das Verwaltungsgebäude sind aus der Monarchie, bzw. aus der Vorkriegszeit.
 
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