Objekt- u. Liegenschaftsverkäufe des ÖBH

#21
Seit 25 Jahren Munitionslager

04.10.2007


Jubiläum beim Bundesheer: Vor 25Jahren wurde am Buchberg bei Bischofshofen das Munitionslager des Heeres eingerichtet.
bischofshofen. (taf) Gleich ein dreifaches Jubiläum feierte dieser Tage die Heeres-Munitionsanstalt Buchberg bei Bischofshofen: Seit 25 Jahren gibt es dieses wichtige Munitionslager, seit 35 Jahren die Grubenwehr, seit 40 Jahren den Militär-Standort Buchberg. Das wurde kürzlich gefeiert. Mit dabei war viel Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Militär. So begrüßte Kommandant Oberstleutnant Hubert Graser Generalvikar Franz Fahrner, Militär-Erzdekan Johann Ellenhuber, den obersten Logistikchef des Heeres, Generalmajor Bernhard Bair, sowie den stv. Mil-Kdt. Oberst Heinz Hufler.

Als militärisch Höchstanwesender würdigte der Kommandant des Kommandos Einsatzunterstützung, Generalmajor Bair, die erbrachten Leistungen der gesamten Belegschaft und appellierte an diese: "Nur wer aktiv mitarbeitet, kann letztlich die notwendige Reform beeinflussen und gestaltend wirken."

Höhepunkt des Festaktes bildete die Segnung einer neuen Barbara-Statue am Eingang der Heeres-Munitionsanstalt Buchberg durch die beiden Geistlichen. Abgerundet wurde der Festtag mit Vorführungen von Militär- sowie Polizeihunden, einer Geräte- und Ausrüstungsschau der Grubenwehr sowie einer Präsentation über die gelagerte Munition.

Bis zum Jahr 1959 wurde am Buchberg Kupfer abgebaut. Nachdem der Abbau nicht mehr rentabel war, wurde der Bergbaubetrieb geschlossen. 1964 entschloss sich das Bundesheer, das Bergwerk anzukaufen und als Standort für ein Munitionslager auszubauen.

Der Ausbau der Anlage begann im Jahr 1964 und wurde etappenweise fortgeführt. Heute stellt die Heeres-Munitionsanstalt Buchberg eine auf dem neuesten Stand der Technik beruhende wichtige Versorgungseinrichtung für das Bundesheer dar. Zu den Kernaufgaben zählen die Lagerung, Laborierung und Vernichtung von Munition sowie deren Transport zur Truppe.

© SN
_________________

ich habs mal hier hereingepackt. (will jetzt nicht damit sagen das sie verkauft wird)
Kennt jemand die Anlage? Scheint ja ein nicht zu kleines Lager zu sein?
So eine U-Anlage ist sicher auch nicht ganz billig in der Erhaltung!!!
Vielleicht weis jemand was genaueres!!
 

josef

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#22
Trollmann-Kaserne in Steyr verkauft

Lt, einer Meldung im ORF OÖ.:

Trollmann-Kaserne in Steyr verkauft
Das Verteidigungsministerium hat die Trollmann-Kaserne in Steyr um 7,75 Mio. Euro verkauft. Neuer Eigentümer ist die Kufsteiner S Holding Immobilien Entwicklung. Je nach Bedarf seien Geschäfte, Büros und Wohnungen geplant, hieß es.
Quelle: http://ooe.orf.at/
17.01.08
 

josef

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#23
Rainerkaserne Salzburg-Glasenbach

Noch immer Diskussion wegen geplanten Denkmalschutz der Rainerkaserne. Dazu ein weiterer Bericht im ORF-Salzburg:

GLASENBACH 30.01.2008
Das Bundesdenkmalamt will die Rainerkaserne in Elsbethen-Glasenbach (Flachgau) unter Denkmalschutz stellen. Das Verteidigungsministerium will die Kaserne aber verkaufen - ein Schutz würde den Wert um Millionen mindern.

Wert würde von 30 auf zehn Mio. Euro sinken
Nach der Schätzung von Immobilien-Fachleuten ist die 17 Hektar große Rainerkaserne in Elsbethen-Glasenbach rund 30 Millionen Euro wert. Sollte der Bau, der während der NS-Zeit errichtet und 1940 bezogen wurde, tatsächlich komplett unter Denkmalschutz gestellt werden, dann würde sich der Wert auf geschätzte zehn Millionen Euro verringern.

Bedeutsamer Baukörper des Dritten Reiches
Vor kurzem waren Experten beim Lokalaugenschein auf dem Kasernengelände: Das Bundesheer hat auch Historiker beauftragt, um den historischen Wert des Ensembles zu bestimmen. Die Rainerkaserne sei österreichweit als Baukörper des Dritten Reiches von großer Bedeutung, sagt der Salzburger Landeskonservator Ronald Gobiet.

Auswirkungen auf Verkaufsvorbereitung
Parallel zum Verfahren des Bundesdenkmalamt wird jetzt eine Studie über die künftige Nutzung des Kasernen-Areals erarbeitet. Für die Interessenten sei es jedenfalls entscheidend, dass in den Verkaufsunterlagen alle Auflagen des Denkmalschutzes vollständig enthalten sind, sagt Ernst Eichinger von der Immobiliengesellschaft SIVBEG, die den Verkauf der Kasernen für das Verteidigungsministerium organisiert. Nur wenn die Frage des Denkmalschutzes noch im Frühjahr entschieden ist, kann der Verkauf der Rainerkaserne noch heuer über die Bühne gehen.
Quelle: http://salzburg.orf.at/stories/253132/
 

josef

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#24
"Marc Aurel Kaserne" Hainburg verkauft, weiter Probleme mit "Kopal Kaserne" Spratzern

Dazu ein Bericht im ORF NÖ.:

Verkauf der Bundesheerkasernen geht weiter
Der Verkauf von Bundesheerkasernen geht weiter - alledings mit unterschiedlichem Erfolg. In Niederösterreich wurden bereits 14 Bundesheer-Liegenschaften um insgesamt 16 Millionen Euro verkauft.

Probleme mit Kopal Kaserne in St.Pölten
Vor zwei Wochen ist die Marc- Aurel- Kaserne verkauft worden. Eine Privatfirma hat die Kaserne in Hainburg erworben. Probleme gibt es allerdings weiterhin bei der Kopal-Kaserne in St. Pölten - seit mehr als einem Jahr wird dort vergeblich nach einem Käufer gesucht. Bis jetzt will niemand den geforderten Mindestpreis von knapp 18 Millionen Euro für die St. Pöltner Kopal-Kaserne zahlen. Es werde aber weiterhin mit mehreren Bietergruppen verhandelt, sagt Ernst Eichinger von der Verwertungsgesellschaft des Bundes.

"Keine nennenswerten Altlasten"
St. Pöltens Bürgermeister Stadler sieht den hohen Preis des Kasernengeländes als Grund für die schleppenden Verkaufsverhandlungen, die Stadt ist auch zu einer möglichen Umwidmung des Geländes bereit. Die Verwertungsgesellschaft weist auch Gerüchte über Altlasten auf dem Gelände der Kopal-Kaserne zurück, man habe ein detailiertes Bodengutachten anfertigen lassen, das keine nennenswerten Altlasten festgestellt habe, betont Ernst Eichinger.

11 Kasernen stehen noch zum Verkauf
In Niederösterreich stehen heuer noch elf weitere Bundesheer-Liegenschaften zum Verkauf, problematisch dürfte dabei das Übungsgelände bei Völtendorf sein. Laut Verwertungsgesellschaft wurde für dieses Gelände vor kurzem ein Restituierungsantrag gestellt - ob es sich bei dem Übungsplatz um enteigneten jüdischen Besitz handelt, müsse erst überprüft werden.
Quelle: http://noe.orf.at/stories/276772/
 

josef

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#26
Verzögerungen bei Kasernenverkäufen in Wien

Dazu ein Bericht im ORF-Wien:
Kasernen immer noch nicht verkauft
Vor drei Jahren hatte das Bundesheer angekündigt, zahlreiche Kasernen und andere Liegenschaften zu verkaufen. Erst drei davon stehen aber tatsächlich zum Verkauf. Sie hätten schon 2007 den Besitzer wechseln sollen.

Bisher blieb es bei Ankündigungen - Erlöse von einer Milliarde Euro?
Das Heer solle schlanker werden, so verkündete die Bundesheer-Reformkomission vor drei Jahren. Der Plan: Kasernen werden verkauft, einzelne, über die Stadt verteilte Ämter werden zusammengelget.
Die Verkaufserlöse sollen dem Heer für neues Gerät zur Verfügung stehen, österreichweit war von einer Milliarde Euro die Rede. In Wien ist bisher aber wenig geschehen. Lediglich drei der geplanten zehn Gebäude stehen zum Verkauf - und die auch nicht sofort. Es geht etwa um die ehemalige Marinekaserne Tegetthof in der Kuchelau und die Radetzky-Kaserne bei der Schmelz.

Unzufriedenheit mit Reform
So soll die Marinekasere Tegetthof erst 2009 verkauft werden, eigentlich hätte sie genauso wie das Heerssportzentrum Breitensee schon im Vorjahr zu Geld gemacht werden sollen. Allerdings kann erst verkauft werden, wenn alle Heeresabteilungen aus den jeweiligen Objekten ausgezogen sind. Hier gibt es immer wieder Verzögerungen. Denn nicht alle im Heer sind mit der Reform glücklich. Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) versucht seit einem Jahr, selbt Kasernen zu kaufen und zu verwerten - bisher ohne Erfolg.
Quelle: http://wien.orf.at/stories/297860/
 

josef

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#27
Salzurg - Garnisonsübungsplatz Vorderfager verkauft

Dazu ein Bericht im ORF-Salzburg:

Einheimische kaufen früheren Übungsplatz
Der ehemalige Garnisonsübungsplatz Vorderfager auf dem Gaisberg bzw. dem Rauchenbichl bei Elsbethen (Flachgau) hat neue Besitzer. Er wird künftig landwirtschaftlich genutzt.

Vier Mio. Euro auf den Tisch gelegt

Die Heeresimmobiliengesellschaft SIVBEG hatte das Areal Ende April öffentlich zum Kauf angeboten. Das Areal bleibt in Elsbethener Hand.

Zwei Brüder aus der Gemeinde, beide erfolgreiche Unternehmer, haben sich bei der öffentlichen Ausschreibung gegen finanziell sehr potente Konkurrenz, darunter Mitglieder der Familie Porsche, durchgesetzt. Der von der SIVBEG festgelegt Mindestkaufpreis für die insgesamt 77 Hektar große Fläche mit drei Gehöften lag bei knapp vier Mio. Euro, der tatsächliche Preis ist jedoch um einiges höher.

"Areal ist Preis schon wert"

Die künftigen Besitzer haben zu den Liegenschaften eine besondere Beziehung. Sie sind auf einem Hof auf der gegenüberliegenden Talseite aufgewachsen. Georg Steindl ist Chef der Elsbethener Kranbaufirma STEPA:
"Es ist fast unsere Nachbarschaft. Wir schauen da seit ewigen Zeiten schon rüber da. Wir möchten da nun einen Bauernhof bauen - mit Mutterkuhhaltung und Bio-Landwirtschaft. Da gibt es nun jede Menge Arbeit. Das Areal ist für mich diesen Preis schon wert, aber Heimatliebe ist auch dabei, das ist klar."

"Wenn Tiere umherlaufen, das hat was"

Georg Steindls Bruder Christian ist Tischlermeister. Er will sich nun seinen Traum von dem eigenen Bauernhof erfüllen: "Wir sind in einer Großfamilie in der Landwirtschaft aufgewachsen. Und ich möchte, dass meine Kinder auch so aufwachsen, wie wir aufgewachsen sind. Wenn die Tiere umherlaufen, das hat einfach etwas, das man mit Geld nicht bezahlen kann." Noch in dieser Woche werden die beiden Brüder die Kaufverträge unterschreiben. Der Elsbethener Bürgermeister Franz Tiefenbacher zeigt sich erfreut, dass das riesige Areal an den Südausläufern des Gaisbergmassivs in einheimischem Besitz bleibt.
Quelle: http://salzburg.orf.at/stories/309777/

Der Güpl der "Rainer-Kaserne" Elsbethen-Glasenbach dürfte bei einigen Forumsteilnehmern nostalgische Erinnerungen auslösen .... oder nicht @Markus ? Vor fast 40 Jahren hatte ich bei einem Truppen-(Chargen-)Kurs das Vernügen, ein paar Tage auf der Fager und Umgebung zu verbringen. Schwärme heute noch vom guten Bauernbrot, Speckjause und Most, die es bei einigen Gehöften an den Gaisberg-Hängen gab...

lg
josef
 

josef

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#28
NÖ.: Aufgelassene Kasernen - Ladenhüter?

Dazu ein Bericht im ORF NÖ.:

13.01.2009

Keiner will aufgelassene Kasernen kaufen
Sie stehen seit Jahren leer und warten auf Käufer - vier Kasernen in Niederösterreich. Unter den Gebäudekomplexen, die offenbar momentan keiner will, befindet sich unter anderem die Kopalkaserne.

Kasernen stehen seit Jahren leer
Die Berchtoldsheim-, die Maximillian-Kaserne in Wiener Neustadt und die Kopalkaserne in St. Pölten-Spratzern warten auf Käufer. Das Bundesheer hat das knapp 30 Hektar große Gelände der Kopalkaserne schon vor zwei Jahren geräumt. Seitdem wird um einen guten Preis gerungen.

Verkaufspreis kommt Bundesheer zugute
Die Bundesimmobiliengesellschaft will für die Kopalkaserne einen Preis von 18 Millionen Éuro erzielen - das ist mehr als der Erlös aller bisherigen Verkäufe in den letzten drei Jahren.

Auch das 40 Hektar große Gelände der Martinek- Kaserne in Baden steht zum Verkauf ebenso wie der Truppenübungsplatz in Völtendorf bei St. Pölten. Der angrenzende Flugplatz wurde vom Red Bull-Gründer Dietrich Mateschitz gekauft. Rein militärisch werden keine Auswirkungen durch Stilllegungen befürchtet.

Acht Kasernen bereits geschlossen
Durch die Heeresreform wurden acht Kasernen in Niederösterreich geschlossen. Der bislang letzte Verkauf betraf die Marc-Aurel-Kaserne in Hainburg. Sie ging an einen Bauunternehmer.

Im Jahr 2007 fanden die Smola-Kaserne in Großenzersdorf und der Großteil der Magdeburg-Kaserne in Klosterneuburg einen Käufer.

2006 wurde neben anderen Bundesheer-Liegenschaften die Prinz-Eugen-Kaserne in Stockerau verkauft.
Quelle: http://noe.orf.at/stories/334603/
 
#29
Ausverkauf von BH-Immobilien

Was bleibt eigentlich noch über, frag ich mich schön langsam?

Aber Gott sei Dank ist ja heute alles so friedlich, rund um uns herum. Was braucht man da überflüssige Kasernen, böse "Angriffswaffen", wie schwere Panzer, Eurofighter, Kanonen, an denen sich andere schlimm verletzen können, usw. Ja wozu brauchen wir in dieser Enklave der Harmonie das Bundesheer überhaupt? Das wird letztlich die Frage sein, wenn das BH von allen politischen Parteien genügend demontiert wurde. Lang ist es ja nicht mehr hin!
Aber Zeiten ändern sich schnell. Der Zusammenbruch des eisernen Vorhangs vor knapp 20 Jahren kam auch überraschend. Genau so schnell kann die Entwicklung auch wieder in die andere Richtung gehen. Was dann? Man kann dann ja einen künftigen Agressor freundlich ersuchen, seinen Einmarsch in Österreich um 10 bis 15 Jahre aufzuschieben, bis wir unser Heer wieder halb so dasteht, wie vor der lustigen Demontage. Unser Zivi-Verteidigungsminister (oder besser Abrüstungsminister) wird dieses Anliegen mindestens so überzeugend rüberbringen wie bei seinen EADS-Verhandlungen. Machen wir uns daher alle keine Sorgen, sondern sehen wir dieser Entwicklung fröhlich und mit verordnetem Optimismus entgegen (so wie es uns der Führungsstab des BH politisch korrekt vorlebt...).

Tu felix Austria....

Bo
 

Soundy

Well-Known Member
#31
Ein Artikel in der NÖN:

Custozza-Kaserne wird jetzt doch zugesperrt

NEULENGBACH / Das Rätselraten um das Ausbildungszentrum dürfte beendet sein: Es bleibt bei Verlegung nach Wr. Neustadt.

VON RENATE HINTERNDORFER

Jetzt ist es fix: Die Custozza-Kaserne in Neulengbach wird doch zugesperrt.
„Die Kaserne wird verlegt, das war immer so geplant“, sagt Oberst Michael Bauer von der Presseabteilung des Verteidigungsministeriums.

Betroffen von der Schließung zeigte sich Bürgermeister Franz Wohlmuth, der durch die NÖN davon erfuhr: „Das wäre schlimm, ich habe davon noch nichts gehört. Ich gehe davon aus, dass die Kaserne noch länger erhalten bleibt. Wir werden das jedenfalls sicher nicht kommentarlos hinnehmen.“

Das Rätselraten um die Neulengbacher Kaserne dauert schon einige Jahre: Bereits 2004 tauchten Gerüchte über eine Schließung auf. Mitte 2005 wurde es dann Gewissheit: Im Zuge der Bundesheerreform wird auch das Ausbildungszentrum Custozza in Neulengbach im Jahr 2010 zugesperrt.
Im Jänner des vergangenen Jahres gab es allerdings noch einmal „Entwarnung“: Militärkommandant Generalmajor Johann Culik versprach, dass die Kaserne erhalten bleibt.

Jetzt schaut es wieder anders aus. Die Neulengbacher Kaserne wird nach Wiener Neustadt verlegt, der genaue Zeitpunkt steht derzeit aber nicht fest. Oberst Bauer: „Wiener Neustadt ist derzeit noch belegt, erst wenn die entsprechenden Ersatzbauten vorhanden sind, kommt Neulengbach nach Wiener Neustadt. Das soll so schnell wie möglich passieren. 2010 wird sich vielleicht nicht ganz halten lassen, weil das Ganze von vielen Faktoren abhängt.“

Derzeit sind rund 20 Personen im Ausbildungszentrum beschäftigt, ob alle nach Wiener Neustadt kommen, kann Bauer nicht sagen: „Es wird mit jedem Einzelnen ein Gespräch geführt, welche Wünsche es gibt. Gegen seinen Willen kann niemand versetzt werden.“

Mit dem Verkauf von aufgelassenen Kasernen in Österreich wird die SIVBEG (Strategische Immobilien Verwertungs-, Beratungs- und EntwicklungsgesmbH) vom Ministerium beauftragt. Laut Pressesprecher Ernst Eichinger gibt es für die Neulengbacher Kaserne noch keinen Auftrag.

Quelle: http://www.noen.at/redaktion/news/article.asp?text=290101&cat=763

Soundy
 
#32
in Innsbruck ist's auch grad super:
das BH muß die Eugen-Kaserne bis Dezember räumen weil sie schon verkauft ist, hat aber keinen Ersatzplatz und muß sich jetzt irgendwo einmieten.

sehr sinnvoll geplant :ichsagnix:
 
H

Harald 41

Guest
#33
Kasernen in desolatem Zustand

Österreichs Kasernen sind in lebensbedrohlichen Zustand,wie im ORF.at nachzulesen ist.

LG Harry
Österreich ORF.at Login

Wien H.W. -0.6°C
Morgen trüb, Schneefall und Regen
SA | 21.02.2009


Desolate Kaserne (Bild: APA/Öst. Offiziersges.)
Bundesheer 21.02.2009
Kasernen in desolatem Zustand
Die Kasernen des Bundesheeres befinden sich teils in einem desaströsen Zustand. Die Offiziersgesellschaft beklagt "lebensbedrohliche" Zustände. 2009 sollen nun aus dem Heeresbudget gröbste Mängel behoben werden.


Schimmel und kaputte Fenster
In Salzburg etwa leidet der Dienstbetrieb laut Österreichischer Offiziersgesellschaft (ÖOG) unter den katastrophalen Zuständen der Kasernen: undichte Fenster, Schimmel, abbröckelnder Verputz an den Wänden. Ein Problemfall ist die Schwarzenberg-Kaserne in Wals-Siezenheim.

salzburg.ORF.at
Desaströse Zustände


Zustände "lebensbedrohlich"
Die Bauzustände in Österreichs Kasernen seien zum Teil "lebensbedrohlich", meinte der Präsident der Offiziersgesellschaft, Eduard Paulus. Der steirische Militärkommandant relativierte, forderte aber Geld für die Sanierung.

steiermark.ORF.at
Der Lack ist ab


Investitionen in burgenländische Standorte
Im Burgenland, wo der Zahn der Zeit ebenfalls an den Heeresgebäuden nagt, wird in die Instandsetzung investiert. Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) hat seit 2007 insgesamt 230 Mio. für die Modernisierung und den Neubau der Bundesheergebäude freigegeben.

burgenland.ORF.at
Kasernen werden modernisiert


"Ganz katastrophaler Zustand"
In der Bundeshauptstadt Wien beklagte der Kommandant der Heeresversorgungsschule, Brigadier Dieter Jocham, ebenfalls "katastrophale Zustände". Ein derartiger Fall: die Vega-Payer-Weyprecht-Kaserne in Hütteldorf, die Jocham "die vergessene Kaserne" nennt.

Er warte seit Jahren auf die dringend nötige Sanierung, diese werde aber immer wieder aufgeschoben oder nur im "Schneckentempo" vorangetrieben. "Das schaut aus wie Stalingrad", so Jocham.

wien.ORF.at
Dem Verfall preisgegeben


Bundesheer
ÖOG




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naja
bullion01, vor 6 Minuten
@alpenstimme ist doch eh gut so: es wird viel beim bundesheer gebaut, das belebt die wirtschaft. da ich vor wenigen jahren erst meinen grundwehrdienst absolvierte weiß ich noch aus eigener erfahrung. in "meiner kaserne" waren täglich renovierungsarbeiten im gange. sei es nur ausmalen von krankenzimmern aber man hat täglich elektrikerfahrzeuge gefunden. küchen und speisesääle werden meines wissens nach regelmäßig erneuert und das ist ja der wichtigste breich.
wenn vielleicht noch die betten öfters erneuer werden würden, sagen wir einmal alle 30 jahre dann wär das vom vorteil... wenn noch geld übrig bleibt vielleicht noch matratzen?!?
andererseits für hunderte personen in einer kaserne betten breit zu stellen wird auch ein sehr hoher aufwand sein;)

Ja wir haben uns ja das bundesheer nicht ausgesucht sondern müssen es laut verfassung haben denn Österreich muss in der lage sein sich gegen Angriffe anderer wehren zu können!
Und ich bin der Meinung das Bundesheer mag vielleicht keinen Weltkrieg vor Österreich abhalten können aber eine "kurzschlusshandlung" eines nachbarlandes kann wohl zumindest abgeschwächt werden;)
ganz zu schweigen von den kathastrophen wo das bundesheer enorme arbeit leistet und wenn die bundesheer angehörige bereits tage im einsatz stehen freuen sie sich auch wenn in...

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Es ist doch recht einfach - wer "A" sagt muss
alpenstimme, vor 24 Minuten
ja auch "B" sagen - entweder man BRAUCHT UND WILL das Heer, dann soll man auch die zeitgemäße Infrastruktur, Ausbildung usw. schaffen, oder man läßt es ganz. Bei letzterer Möglichkeit sähe ich allerdings andsere Probleme, doch das habe ich hier schon einmal geschrieben, ich wiederhole mich nicht gerne! Dieses Halbherzige ist eben typisch österreichisch und unsere Politiker können fast gar nichts richtig konsequent verfolgen oder durchziehen, wir sind eben ein (manchmal desolates) Kompromissland. Nur schade, SO wird man halt noch weniger junge Männer zum Heer locken, denn wer wohnt schon gerne in feuchten, verschimmelten Substandard-Unerkünften??

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thedude2002, vor 26 Minuten
Als ich beim Heer war haben sie im Speisesaal Dinge "repariert" obwohl sie noch sehr neu waren, weil das Budget noch nicht aufgebraucht war.

Als ich meinen dann Vize fragte ob es nicht sinnvoller wäre das Geld zu sparen oder zb für neue Ausrüstung zu verwenden meinte er: "Schau her. Wenn wir das Budget nicht aufbrauchen, dann wird uns nächstes Jahr das Budget gekürzt"

Toll, oder?

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das ist die berühmte K&K
doofman, vor 16 Minuten
Amtsschimmel-Mentalität ... die ist ungebrochen ins 21. jahrhundert gerettet worden .. trotz aller "Verwaltungsreformen" ...

Wichtigste Instanz beim Heer ist der Kantineur !
erlauchterkaiser, vor 27 Minuten
Wanns Essen und des Trinka passt , ist ollas in Urdnung -....des is Klass !!!

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auf jeden Fall für die Sysemerhalter ...........
simi577777, vor 22 Minuten
und wann dann einer eine Kellerausbildung hat,
lukriert dieser schon in der Messe oder im Casino .......

Wunderbare Chance zur Wirtschaftsförderung
friedl333, vor 33 Minuten
Die Kasernensanierungen sind vergleichsweise einfache Projekte. Weder lange Planungsverfahren mit Entscheidungen über zig Varianten sind dabei notwendig, noch brauchts jahrelange Umweltverträglichkeitsprüfungen mit hunderten Einsprüchen der Anrainer. Flotte Planung, ausschreiben und los gehts. Der Traum für Wirtschaftsförderer...

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nicht zu vergessen die thermische Sanierung .............
simi577777, vor 21 Minuten

Jaja in Zivil da is a net viel
simi577777, vor 34 Minuten
aber beim Heer da is er wer ...........

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@oder meint den Generälen geht des nix an !
toene, vor 41 Minuten
Nur dem Darabosch ! Na wer stellt beim Heer Verantwortungsträger dar ? DER WEHRMANN " Schütze Arsch " ! Der ist schuld ! Jetzt wissens wir . Der Kleinste ist schuld das alles fehlt und desolat ist .

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Anforderung muß der Offizier über sein
erlauchterkaiser, vor 33 Minuten
Ministerium im Generalstab schlußendlich fordern . Diese geht sehrwohl durch den General an seinem Minister .Wenn der Bedarf geprüft wird . Kratzt aber meistens niemand .

Sind die Teurofighter
wienerwasserwerke, vor 44 Minuten
wenigstens entsprechend untergebracht oder regnet es in die Elektronik???

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ALTLASTEN ............
putzimutz, vor 47 Minuten
01) Es geht hier um Altlasten, die sich seit Jahrzehnten nicht nur, aber überwiegend unter blauen und schwarzen Ministern aufgebaut haben.

02) Der damalige designierte Bundeskanzler Gusenbauer hat ja bei der Regierungsbildung nach der Wahl 2006 gesagt, dass der DARABOS das "große Los" gezogen habe (hat er damit den Kasernen-Saustall gemeint?).

03) Das hat Herr BK Faymann im nach der Wahr 2008 offenbar auch so gesehen.

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Investitionsquote?????
simi577777, vor 41 Minuten
= Neunaschaffungen/Abschreibungen SAV (evt. aditional IAV)

Das Heer war immer Stiefkind bei der Ausrüstung !
toene, vor 40 Minuten
Nur beim Gehalt habens gekämpft ! Aber ganz tapfer !

VERGESSEN
putzimutz, vor 34 Minuten
Ja, habt ihr denn immer noch nicht begriffen, dass das alles niemanden interessiert. Die Leute haben vielleicht noch Mitleid mit den Präsenzdienern (weil diese ohnehin nur sechs Monate dort sind und das nicht ganz freiwillig), aber nicht mit den Berufssoldaten, die kein Mensch ernst nimmt (trotz der hohen Geralsdichte)-

Im Burgenland sind die Soldaten als Wirtschafts- und Flirtfaktor noch willkommen, aber sonst nirgends.

Die meisten Politiker haben das aber noch nicht erkannt, weil sie nichts erkennen können oder wollen.

Herr, befreie uns von jenen Politikern durch massenhafte Abwahl, die weltfremd, nicht informiert, überheblich, dummdreist und so blind sind, dass sie nicht merken, was wirklich los ist.

Ihr, ja nur ihr, tréibt die Wähler in Richtung Faschismus. Und genau dieses Phänomen beklagt ihr.

(So im Stile von: Den ganzen Tag fressen und am Tag des Wägens jammern, weil man so schwerm ist).

Gefällt mir !
erlauchterkaiser, vor 31 Minuten
Die Bezeichnung " Generalsdichte " ! Na die ist bei uns permanent Hoch ! Und wie sichs gehört meist Ältere Herren mit Übergwicht !

rein mit den Asylanten
4mmmm, vor 54 Minuten
wenn sie wirklich aus Angst um ihr Leben flüchten mußten macht ein bisserl ein Schimmel nichts aus!
Unsere Soldaten, die aber Dienst an der Allgemeinheit leisten, verdienen ordentliche Unterkünfte!
Wäre gespannt auf den Gutmenschen-Aufschrei bei einem "derartigen" Wohnungstausch!

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josef

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#35
Baden - Martinek-Kaserne

Meldung ORF-NÖ., 03.05.09:

Martinek-Kaserne: Verkauf bis 2012 geplant
Im Zuge des Verkaufs von Bundesheer-Liegenschaften soll die Martinek-Kaserne in Baden bis 2012 veräußert werden. Spekulationen, dass die Kaserne bis 2015 in Betrieb bleibe, bestätigte das Ministerium nicht.

Soldaten übersiedeln nach Zwölfaxing

Die Planungen für den Verkauf der Martinek-Kaserne laufen weiter. Derzeit gehe man davon aus, dass die Kaserne 2012 zum Verkauf ausgeschrieben werde, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Peter Barthou. Die derzeit in Baden stationierten Soldaten sollen dann in die Kaserne Zwölfaxing übersiedeln. Dort soll noch heuer mit zusätzlichen Bauten begonnen werden.

Kasernenverkäufe verlaufen schleppend
Sollte sich deren Errichtung verzögern, könnte es allerdings auch zu einer späteren Ausschreibung der Martinek-Kaserne kommen, hieß es beim Verteidigungsministerium. Insgesamt verlaufen die Kasernenverkäufe eher schleppend. So gibt es für die Kopal-Kaserne in St. Pölten immer noch kein konkretes Kaufangebot. Man verhandle weiter mit potenziellen Interessenten, hieß es.
Quelle: http://noe.orf.at/stories/359313/
 

josef

Administrator
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#36
Wien - auch Heereslogistikzentrum Arsenal betroffen

Dazu Meldung bei ORF-Wien:

Bundesheer verlässt das Wiener Arsenal
Das Bundesheer zieht sich aus dem Wiener Arsenal zurück. Für 2010 ist die Absiedlung des dort stationierten Heereslogistikzentrums geplant. Die Liegenschaft soll verkauft werden, an wen ist derzeit noch unklar.

Mögliche Interessenten noch nicht bekannt
Wie aus der Anfragebeantwortung des Verteidigungsministers Norbert Darabos (SPÖ) an die FPÖ hervorgeht, soll die Liegenschaft samt den darauf befindlichen Objekten veräußert werden. Interessenten für die Kaserne seien noch keine bekannt, da das Grundstück noch nicht für den Verkauf freigegeben worden sei. Laut Ministerium wurde eine Projektgruppe eingesetzt, die sich mit der Absiedelung des Heereslogistikzentrums und der künftigen Dislozierung der einzelnen Dienststellen befasst. Ergebnisse seien im Laufe dieses Jahres zu erwarten.

Der Standort Arsenal in Wien-Landstraße besteht aus drei getrennten Liegenschaften - Heeresgeschichtliches Museum (HGM), "Objekt 13" und die Kaserne - mit einer Gesamtfläche von 249.575 Quadratmeter. Im Februar wurde bekannt, dass das "Objekt 13" künftig dem HGM als Ausstellungsfläche dienen soll.

Weitere Heeresgebäude stehen zum Verkauf
Dass das Bundesheer dem Wiener Arsenal den Rücken zukehrt, ist Teil der vor Jahren in die Wege geleiteten Bundesheerreform. Unter anderem werden Kasernen verkauft, um mit dem Verkaufserlös neue Heeres-Ausrüstung anzuschaffen. Abgewickelt sollen die Verkäufe von der SIVBEG werden. An der Gesellschaft sind zu 55 Prozent die Republik Österreich und zu 45 Prozent die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) beteiligt. Anfang des Jahres wurde bereits ein historisches Militärgebäude in Breitensee um mehr als eine Million Euro verkauft. Nach Angaben der SIVBEG soll weiters eine Teilfläche der General Theodor Körner Kaserne, die Marinekaserne Tegetthoff sowie ein Amtsgebäude in der Vorgartenstraße verkauft werden. Dass noch mehr Kasernen in Wien verkauft werden, gilt als sicher, um welche es sich handelt ist derzeit aber noch unklar.
Quelle: http://wien.orf.at/stories/360975/

Positiv finde ich jedenfalls die Zuweisung eines weiteren Objektes (13) an das unter Platzmangel leidende HGM!

lg
josef
 
#37
Ja, das gibts nur in Österreich...

Die wahrscheinlich schönste Kaserne des Landes (und gross auch noch) wird mit Funktürmen und Tennisplätzen überzogen und das ÖBH zieht in verfallenen Löchern wie der VPW ein. Und jetzt räumt man das Areal entgültig...

Und das mit dem HGM lass ich auch nicht gelten. Anstatt ein ganzes Stockwerk mit Hellebarden und MTh-Portraits voll zu stopfen (und Sonderausstellungen auf eine Fläche kleiner als das Klo vom HGM zu beschränken) könnte man den Platz auch besser nutzen. Klar, auf das ÖBH der 1. und 2. Republik kann man schwer stolz sein, da versteh ich dass man da die Fläche kleinhält...
 

josef

Administrator
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#38
Klagenfurt - Waisenhauskaserne verkauft

Waisenhauskaserne an N. Lanner verkauft
Der Klagenfurter Anwalt Nikolaus Lanner hat die Waisenhauskaserne in Klagenfurt um 3,67 Millionen Euro gekauft. Das Areal ist 22.000 Quadratmeter groß und befindet sich in der Nähe des Zentrums.

Lanner möchte auf dem Grundstück Wohnungen in der Fünf-Sterne-Kategorie bauen, aber auch Ordinationen und Büros sollen dort untergebracht werden. Der Kindergarten, der sich ebenfalls auf dem Areal befindet, soll erneuert werden.
Quelle: http://kaernten.orf.at/stories/366352/
 

josef

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#39
Verkauf Übungsplatz Völtendorf bei St.Pölten

Nach dem das im Norden des Güpl entlang der B39 gelegene Flugfeld bereits verkauft wurde (an eine Immobiliengesellschaft des "Red Bull" Bosses Mateschitz => siehe Beitrag #15) wird es nun für die größere Restfläche ernst...

Dazu ein Beitrag im ORF-NÖ.:

ST. PÖLTEN 21.08.2009
Übungsplatz Völtendorf wird verkauft
Der Garnisonsübungsplatz Völtendorf südlich von St. Pölten ist vor kurzem zum Verkauf ausgeschrieben worden. Der Mindestkaufpreis liegt bei 1,5 Millionen Euro, die Angebotsfrist endet am 16. Oktober.

Areal ist 140 Hektar groß
Die Liegenschaft besteht aus Wäldern, Wiesen und einem ehemaligen Panzerübungsgelände. Die bestehende Eigenjagd ist bis Ende 2010 verpachtet.
Das Grundstück umfasst rund 140 Hektar, wovon allerdings sieben Hektar für die durch den Truppenübungsplatz geplante Traisental-Schnellstraße S34 abzutreten sind, teilte die SIVBEG (Strategische Immobilien Verwertungs- Beratungs- und Entwicklungsgesellschaft) mit.

17 Bundesheer-Liegenschaften verkauft
Seit 2006 wurden in Niederösterreich 17 Liegenschaften des österreichischen Bundesheeres um insgesamt rund 17,4 Millionen Euro verkauft. Österreichweit hat die SIVBEG seit ihrer Gründung 77 Heeresliegenschaften um insgesamt 112 Millionen Euro veräußert.

Stadt hat Interesse am Übungsplatz
Die Stadt St. Pölten ist am Erwerb des Truppenübungsplatzes interessiert, einen entsprechenden Beschluss fasste der Gemeinderat bereits im Frühjahr 2008. Vorgesehen wäre, das für die Landwirtschaft nutzbare Areal den vom Verlauf der S34 betroffenen Grundeigentümern anzubieten und den ökologisch wertvollen Teil der Bevölkerung als Naherholungsgebiet zur Verfügung zu stellen.
Quelle: http://noe.orf.at/stories/384119/
 
H

Harald 41

Guest
#40
Hallo Josef;
Habe gestern auch den Beitrag im Fernsehen gesehen, aber für 140 Hektar sind 1,5 Millionen Euro ein Geschenk.
Aber wie Du selbst schon geschrieben hast und gestern auch zu hören war hat die Stadt St. Pölten auch schon die Hand drauf.

LG Harry

PS: Ein bis zwei Einkaufstempel ein paar Wohnhäuser und weg ist der Platz.
 
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