Problem mit Workx 503

#1
Hallo allseits,
habe das Problem das ich die ersten zwei Batterien nicht mehr heraus bekomme; also die beiden Lampenkopfnahen. Nach erfolgreicher Tour wollt ich sie routinemäßig tauschen, aber irgendwie hängen sie fest. Man kann auch leicht weiße Ablagerungen erkennen, ähnlich dem einer ausgelaufenen Batterie. Frage nun, wie komm ich da ran? Läßt sich der Leuchtkopf demontieren und man kann von oben rein?

Gruß Marcus
 
#5
notfalls den Akku aufbohren und mit einer schraube rausziehen ... :)
Bitte liebe Kinder, macht's solche Sachen nicht. Akkus und Batterien aufbohren kann (nicht nur säurespritzenderweise) böse ins Auge gehen.

Ich bin da eher noch bei @Malachit, oder was rostlösendes (evtl. WD40).

Und das Wichtigste:
Batterien immer getrennt vom Gerät lagern. Im Allgemeinen: Je billiger die Batterien, desto kürzer würde ich sie im Gerät lassen.


lg siebzehn
 

Stoffi

Well-Known Member
#6
wenn die Batterie aufgequollen ist, wie bekommst du sie dann zerstörungsfrei raus? Das wäre nicht das erste mal das ich eine Batterie kopfen muss um sie aus dem Gerät zu bekommen ....
 
#7
Ich möchte nur ein klassisches "Weltklassetipp mit dem Bohren, ich bin jetzt links blind" verhindern und nicht Dir Deine Fähigkeit es hinzubekommen absprechen. Meiner Meinung ist jemand der diese Frage stellt, nicht informiert was passiert, wenn eine Batterie sich auflöst. Und bevor der Korkenzieher zum Einsatz kommt, wäre es besser, einen fachkundigen Freund/Bekannten um Hilfe zu bitten.


Und zu Deiner Fage:
Eine richtig aufgequollene Batterie würd ich wahrscheinlich auch mit dosierter manueller Gewalt aus der Lampe ziehen, klopfen oder was auch immer. ABER ich bin dann extra in einer Werkstatt, habe geeignete Kleidung an, Brille und Handschuhe auf UND weiß genau was ich tue.


lg siebzehn
 

Stoffi

Well-Known Member
#8
ok, ich gebe zu, so professionell würde ich das nicht angehen, ich ziehe meinen Rat zurück ....

weil du meinen Spruch zitiert hast ... lieber wäre ich auf einem Auge blind als das ich diesen Spruch hätte schreiben müssen ...
 
#9
Und ich wollte Deine Aussage durch das Zitieren nur bekräftigen. Wegen unsachgemäßem Herumreissens an doch recht gefährlichen Sachen sind schon zu viele Dinge schief gelaufen. Und wenn ich "Batterie" und "aufbohren" als Tipp lese, gehen bei mir die Alarmlampen sehr schnell an, wahrscheinlich zu Lasten des Feingefühls. Wollte Dir nicht zu nahe treten.

Und bevor wir uns endgültig vom Thema entfernen:
Mein Tipp an @Bergwacht9902

Probier das mit dem Ballistol/WD40 einsprühen, einwirken lassen und dann die Batterien mit Schwung raus. Aber denk daran, dass sie auch irgendwo landen.

Wenn das nicht klappt, lass Dir helfen.

lg siebzehn
 

malachit

Well-Known Member
#10
Ja, leichte Ablagerungen an einer Stelle.
Obwohl die Batterien alle halbe Jahr gewechselt werden.
Bislang taten sie immer gute Dienste,
die günstigen von Lidl.
Mensch M.,
Die Lidl Dinger bringen 2,5 Stunden- die kannst Du doch nicht alle paar Monate
austauschen. Letztens hast Du doch die Lampe kaum gebraucht, wegen den Großen.Die sind ganz klar ausgelaufen WD 40 oder B`stol rein.
Und abwarten.Hatte ich auch schon- klappt 1a.Geduld und Spucke.
 
#12
Hallo zusammen,
ich bin zwar als Opa nicht mehr fähig, in den Untergrund zu gehen, aber ich habe wegen eines Problems mit der Workx 503 diesen Thread gefunden und hoffe, daß mir geholfen werden kann.
Wegen eines Fotoprojektes in der Bretagne (mit selektiver Beleuchtung von Felsen in der NAcht mit Langzeitbelichtung) habe ich mir vor langem die Workx 503 gekauft, sie hat auch damals wirklich sehr gute Dienste geleistet.
und danach wurde die nur gelegentlich mal im Auto oder bei Pannen benutzt.
Und ich habe ebenfalls das Problem, daß ich zwar 5 der leeren (bzw. leergelaufenen) Duracell-Batterien relativ leicht zwecks austausch herausbekommen habe, aber die letzte, also sechste nicht mehr…
Heute habe ich den Thread gefunden und Ballistol eingesprüht, die Lampe auf die Leuchtseite gestellt und warte nun, ob ich Erfolg habe, morgen die Batterie herauszubekommen.
ABER: ich sehe in der Tiefe einen grünen Plastikring, welcher der letzten Batterie den Weg nach draußen zu versperren scheint… merkwürdig..
Meine Frage:
Könnte das eine Dichtung der Endkappe sein, die durch Unachtsamkeit in den langen Schaft der Workx 503 gelangt ist?
Befindet sich bei den Workx 503 ein grüner Dichtungsring in dem Endstück des Griffes?
Dort ist jetzt nur noch das Schraub-Endstück und die Kontaktspirale, mehr nicht….

Moregn oder Übermorgen werde ich versuchen, mit dosierter Aufschlag-Gewalt der Lampe auf das wieder aufgeschraubte „Hinterteil“ die blockierte Batterie zu lösen. Wenn das nicht klappen sollte, muss ich wohl irgendwie zuerst diesen grünen Ring herausspuhren oder ?

Vorab schon mal herzlichen Dank an die Taschenlampenprofis….

Beste Grüße
Dirk
 
#14
Hallo Bergwacht9902,
Danke für die nette Begrüßung und die Inaugenscheinnahme Deiner Workx 503

Nach meinem gestrigen posting fiel mir nach und nach ein, daß ich die 503 seinerzeit mit einem neuen Satz Duracell-Batterein versehen habe…. und mir fiel dann bei längerem Nachdenken ein, daß die letzte Batterie nur mit Mühe und knapp rein passte. Und JETZT erinnere ich mich auch, daß etwas am Veerschlussstück fehlte und mir wegen damaliger Eile nur in den Sinn kam, daß die fehlende Dichtung möglicherweise iragender zwischen die Battrien gekommen sein könnte - was dann logischerweise für die Enge im Gehäuse sorgte.

Ich bin mir also recht sicher, daß „der grüne Ring“ der sichtbar ist, die damals fehlende Dichtung des Verschlussstückes ist….
Gestern habe ich erst mal ordentlich Ballistol eingesprüht und die Lampel seitdem „aufs Gesicht“ gestellt, damit alles eingeölt wird.
Ich warte noch einen weiteren Tag und werde dann schauen, ob ich irgendwie den Ring mit oder ohne die dahinter liegende Batterie wieder rausbekomme.
Die anderen 5 Batterien gingen ziemlich problemlos raus, sie waren auch nicht aufgequollen (wenigstens ein Vorteil der überteuerten Duracell-Batterien). Daher nehme ich an, daß nur ein wenig des „Weißen Zeugs“ nach vorne gedrungen ist und bin verhalten optimistisch.

Allerdings war der jahrelang nicht genutzte Fokussierring zwar kurz nach der Ballistol-Aktion wieder frei gängig, aber eine halbe Stunde später wieder fest…

Ich habe mal gestern den „Taschenlampen-Papst“ angeschrieben, und ich habe prompt eine ausführliche und sehr nette und hilfreiche Antwort bekommen, was ein großes Lob wert ist.
Jedoch war deren Prognose eher dahingehend, daß es wohl höchstwahrscheinlich bei ausgelaufenen Batterien ein Totalschaden ist.

Die reparieren wegen der damit nach EU-Regeln verpflichtend verbundenen Garantie nach erfolgter Reparatur keine Lampen, die nicht bei denen gekauft wurden - was völlig ok und nachvollziehbar ist.

Ich vermute also, daß ich es irgendwie beim Batteriewechsel geschafft habe, diesen grünen Ring beim Hantieren in den Tubus zu befördern und ihn mit den letzten 5 Batterien immer weiter nach vorne geschoben habe….

Die Leuchtkraft der Workx 503 hat mich übrigens damals wirklich sehr beeindruckt.
Insofern würde mir die Workx 503 auch weiterhin völlig reichen, falls sie wieder zum Leben erweckt werden könnte….
Jedoch wäre eine zusätzliche, kleine und ausreichend helle LED Lampe irgendwann sicherlich eine gute Ergänzung zum dicken Brummer Workx503…

Bin gespannt, ohne mein Verdacht auf verschleppte Dichtung bestätigt werden kann oder nicht..

Vorab schon mal herzlichen Dank für Deine Mühe !
beste Grüße
Dirk
 
#15
Hab mir heute meine 503 mal genauer angeschaut, ja, da ist ein Gummiring am Ende des Batterieschachtes, der erscheint mir aber weiß / milchig und sitzt auch fest. Einfach mal über zwei drei Tage immer wieder mal WD40 reinsprühen und die Zeit nehmen das es wirkt. Ja das stimmt, die Workx 503 ist / war (damals) ein echter Brummer mit einer Wahnsinns Leuchtkraft, aber auch riesig und unhandlich.
 
#16
Hab mir heute meine 503 mal genauer angeschaut, ja, da ist ein Gummiring am Ende des Batterieschachtes, der erscheint mir aber weiß / milchig und sitzt auch fest. Einfach mal über zwei drei Tage immer wieder mal WD40 reinsprühen und die Zeit nehmen das es wirkt. Ja das stimmt, die Workx 503 ist / war (damals) ein echter Brummer mit einer Wahnsinns Leuchtkraft, aber auch riesig und unhandlich.

Herzlichen Dank !!

Nur kurz zwei dumme Fragen, die ich sicherheitshalber stelle, weil ich die Workx ja viele Jahre nicht benutzt habe und daher
1) An welchem Ende des Battrieschachts Sitzt der Kunststoffring ? Im Verschlussdeckel oder Refflektorseitig? Nach meiner Erinnerung am Verschlussdeckel - oder nicht?
2) Ich hatte mir die Bedienungsanleitung neulich im Internet besorgt, es stimmt doch, daß sechs Mono-Batterien reinkommen (wie in der Bedienungsanleitung steht) oder nur 5 ?

Beste Grüße
Dirk
 
#17
Meine Workx 503 ist mangels Zurechtbasteln eines flachen Hakens zum Entfernen der Dichtung unten im Gehäuse, welche die letzte Batterie blockiert, noch in Warteposition.
Die tage werde ich das wohl versuchen.
Wenns es nicht klappen sollte,
hole ich mir halt eine Fenix LR35R - nicht gerade billig - aber im Auto aufladbar, viele Leuchtstufen und deutlich kleiner und leichter.
Die wird dann wohl viele Jahre problemlos bereitliegen und sicher funktionieren.
 
#18
Habe mir jetzt die Fenix LR35R angesehen - die liegt ja bei ca. 160 Euro.
Als Alternative bietet Amazon auch die Fenix TK16 um ca. 100 Euro an Quelle

Diese, angeblich als "Dual Schwanz Presse taktische Taschenlampe" bekannt, bietet folgende Funktionen:
Eine Berührung zu leuchten, eine Taste Burst Flash, Doppelschwanz drücken Kontrolle, Stärke zeigen taktischen Stil. Lange drücken Sie die Funktion Schalter für 0,5 Sekunden, eine Taste Burst Flash 3100 Lumen. Klicken Sie zum Schalten, fünf Gänge Einstellung. Berühren Sie den taktischen Schalter, um zu leuchten; drücken Sie vollständig nach unten, um kontinuierlich zu leuchten."
 
#20
Habe mir jetzt die Fenix LR35R angesehen - die liegt ja bei ca. 160 Euro.
Als Alternative bietet Amazon auch die Fenix TK16 um ca. 100 Euro an Quelle

Diese, angeblich als "Dual Schwanz Presse taktische Taschenlampe" bekannt, bietet folgende Funktionen:
Eine Berührung zu leuchten, eine Taste Burst Flash, Doppelschwanz drücken Kontrolle, Stärke zeigen taktischen Stil. Lange drücken Sie die Funktion Schalter für 0,5 Sekunden, eine Taste Burst Flash 3100 Lumen. Klicken Sie zum Schalten, fünf Gänge Einstellung. Berühren Sie den taktischen Schalter, um zu leuchten; drücken Sie vollständig nach unten, um kontinuierlich zu leuchten."

Hallo Struwwelpeter,
DANKE für den Hinweis !
Werde dem mal nachgehen, falls die Workx nicht mehr zu retten ist.
Ist aber schon beeindruckend, wie extrem die LED-technologie in den letzten 10-15 Jahren fortgeschritten ist:
2012: gigantisches und schweres gehäuse = max. 1000 Lumen,
2025: sehr stark geschrumpftes, leichteres Gehäuse mit max. 5.000 Lumen !!!
Mehr benötige ich wahrlich nicht, vermutlich ist das bereits deutlich mehr als ich benötige … aber wenn man mal in einer Notsituation ist, hat man ja auch längere Leuchtzeit bei geringeren Intensitäten. Und die vielen Abstufungen der 35R finde ich daher auch gut. Und es gibt für ein paar € auch lange tütenartige Silikon-Aufsätze in Alarmrot und weiß, um im Notfall auf sich aufmerksam zu machen…

beste Grüße
dirk
 
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