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Fuchs

Guest
#41
SOW Karte von Josef

Hallo Josef

Josef ich habe deine Karte von SOW in Gebiet Bratislava mir genau angeschaut und kann Dir sagen, dass genau auf den Roten Linien oder in der Naehe von Ihnen Reste von Graeben MG Stellungen sind und sogar an manchen Stellen recht gut erhalten, meistens in den hoehen Wald. Ausserdem ist noch da ueber den Weingerten Suedlich Bratislava eine sehr merkwuerdige Beobachtungsanlage die nach osten Orientiert ist. Sie hat Drei Lucken alle nach osten.
Hier die Adresse:
http://www.pevnosti.szm.sk/foto/raca1.JPG
Wenn man aber die Oefnungen betrachtet dan sieht man Genau die Oefnungen wie auf den Viereckigen Beobachtungstellen
http://www.pevnosti.szm.sk/foto/pozarch1.JPG
http://www.pevnosti.szm.sk/foto/pozarch2.JPG
Beide Arten Liegen an den Hoehen ueber Bratislava und man kann sehr gut aus ihnen die Umgebung Bobachten.
Die viereckigen haben Oefnungen nur an zwei Seiten.

Es gibt aber noch ein Typ von den Beobachtungsstellen:
http://www.pevnosti.szm.sk/foto/pozkalvaria1.JPG
Die Lucken sind hier Breiter Schmaler und meistens auf den drei oder allen vier Waenden runherum.

Fuchs
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
#45
Kugelbunker

Ein Detail zum Foto Einmann-Kugelbunker aus dem Burgenland:

Die Ausnehmung (Einkerbung) ist nicht so groß wie bei dem Exemplar im HGM! Beim HGM-Bunker dürfte sie mit Gewaltanwendung vergrössert worden sein.

Weiße Linie => eingeritztes Fertigungsdatum (17.2.45):fragend

josef
 

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Matthias

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#46
kugelbunker/mg ringstand

hallo,

@josef und fuchs
mir wird jetzt langsam klar worauf ihr hinauswollt...
klingt durchaus logisch.
bleibt nur noch die frage, warum kugelförmig und nicht eckig?
und deckung gabs auch nicht wirklich.
bei den ringständen auf deinen fotos, fuchs, war der eingang an der seite und man kam durch einen kleinen raum in den stand. ebenso auf josefs skizzen.
diesen raum konnte man sicher auch gut als deckung nutzen oder mun und ausrüstung darin ablegen. stellt euch mal vor ihr müsstet die ganzen sachen in einem betonierten loch, mit rundem (!) boden ablegen, und noch zu zweit darin stehen.
es kann natürlich auch sein das diese stände/bunker nur als behelfsmäßig zu betrachten sind. dann wäre allerdings der aufwand (produktion, eingraben) allerdings recht groß.
was mir auch noch fehlt ist der "Winkelstahl als Führungsschiene"
gibts sowas beim hgm bunker? :fragend

ich wünsch´euch noch einen schönen abend!

matthias
 
#49
@Josef:
Kenne dieses Bild. Sieht mir aber so aus als ob die Öffnung nachträglich verkleinert wurde damit die Erde darin höher aufgeschüttet werden kann. Stellt sich allerdings wiederum die Frage: Warum nicht gleich bis zum Rand?


Cerberus9
 

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#50
Winkelstahl Kugelbunker

Guten Morgen,

Mathias@ Wen ich fragen darf was meinst Du mit du verstehst worauf Josef und Fuchs hinauswollen, was die zusammenhänge der Kugelbunker und MG Ringstände angeht?

Ich denke das der Kugelbunker eine andere Verwendung hatte als so ein MG-Ringstand, wie Du schon schreibst Platz Ausrüstung und 2 Mann da wird’s eng,
Da liegts auf der Hand das (Führungsschiene) die Ausstattung einfacher ist als in einem Ringstand.
Die Angaben Breite, Öffnung. der Kugelbunker von cerberus und die in der Zeichnung des MGRings. sind auch unterschiedlich.

cerberus9@ ja irgendwie sieht das so aus als wen das 2
Verschiedene Betonarten bzw. nacharbeiten sind.
das Datum ist etwas sehr auffällig und na ja übertrieben eingeritzt, sieht man das so bei den anderen Bunkerkugeln auch.

Bis später,
Mario:suff
 
M

Matthias

Guest
#51
hallo mario,

ich meinte damit, zu verstehen, daß josef und fuchs der meinung wären, das ein kugelbunker ein ähnlich funktion wie ein mg ringstand hat.:fragend :fragend :fragend
korrigiert mich wenn ich das was falsch verstanden habe...;):D
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
#52
@Matthias:

Nein, dieser Ansicht war bzw. bin ich nicht! Die Öffnung beim Kugelbunker ist viel zu ungenau => waren bei den "echten Ringständen exakt betoniert und außerdem wäre da viel zu wenig Platz für MG + Bedienungsmannschaft...

Wie schon berichtet, wurde mir von WKII-Teilnehmern erklärt, Kugelb. hätte die Funktion eines , sagen wir mal "betongehärteten" Einmann-Schützenloches, eingegraben, mit Öffnung oben. Wobei sicher die Niederschlagsproblematik und die aufwendige Kugelform dagegen spricht...:confused: Diese Funktion erfüllte sicher das als "vereinfachter Einmannbunker" bezeichnete Betonrohr besser!

@cerberus9:

Nachträgliche Verkleinerung der Ausnehmung am offenen Rand bei Kugelb. (Foto) mit eingeritztem Datum ist auch eine Möglichkeit...
=> bliebe dann wirklich nur die Variante mit Öffnung unten, zum hineinkriechen, als "Einmannunterstand mit Splitterschutz"!

Wenn übers Wochenende keine fundierte Erklärung herauskommt, werde ich nächste Woche eine offizielle Anfrage ans HGM richten. Vielleicht können uns die dortigen Experten weiterhelfen?

lg
josef
 
#54
Kugel und Rätsel

Ja eine genaue Bestimmung wird uns hoffentlich gelingen,
wen Wir alle Fakten mal zusammenlegen und die Berichte von Josef mit den aussagen der Frontkämpfer,
Die Ausstattung der Kugelbunker ist ja einfach gehalten der "Ausbruch" gibt Rätsel auf und der Platz im Bunker könnt vielleicht auch nur für einen Spähposten der immer besetzt war ohne größere Feuerkraft vorgesehen sein. Theorie Öffnung nach oben. Vielleicht gab’s ne Abdeckung gegen Wind und Wetter Holz z.b.?

Da ja auch die Betondicke nicht gerade nem Artilleriefeuer stand hält, denke ich die Version zum reinkriechen ist unwahrscheinlich
zudem der Kugelbunker ja dann frei steht?, und wen auch nur Splitterschutz dann fällt der KBunker bei einer Explosion in unmittelbarer Nähe auf die Seite.
Also mussten sie die KBunker auch in die Erde mit Öffnung nach unten einlassen und somit vielleicht die Öffnung (Ausbruch) zum reinkommen vergrößern"Theorie"

:fragend

Eine Offizielle Antwort vom HGM mit nem Foto aus den 40 währe am sinnvollsten,

Gruß Mario:qualmer
 
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Fuchs

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#55
Kugelbunker bei der Burg Devin

Hallo alle!

Ich habe heute ein recht erhaltenes Exemplar fotografiert cca 1 Km noerdlich entlang der Strasse von „Devin“ nach „Devinska Nova Ves“ Die Raende der Oeffnung sind Glatt und es ragt auch kein Armierungseisen von den Raenden also ich naehme ann so wurde diese Kugel auf gezielt gefertigt. (In der Anlage das Foto)
Man kann ausserdem sehen, dass der Kugelbunker auf einem Huegel ueber der Strasse steht, entlang dem Fluss Maerch und hier eine richtige Feuersperre darstellt, (falls diese Teorie stimmen wuerde.

Ich fand noch ein Hinweis in unseren Literatur dass diese Kugeln auch als mobile Strasssensperren benutz wurden.
Ob es stimmt weiss ich nicht.

Ich denke auch - hier helfen nur Experten oder ein klares Fotodokument aus den Kriegsjahren 44-45.

MfG. Fuchs.
 
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#58
Grafik

Super Grafik!

Zu den Fotos, der Ausbruch ist unregelmäßig und groß,
Bestimmt erweitert oder durch andere Einflüsse (Mensch/Witterung) entstanden.
An den anderen Fotos im Beitrag erkennt man eine fast gleichmäßige geometrische Kontur.


Noch etwas zum Splitterschutz, wen man die Variante
der Zeichnung erstellen würde, währe es doch problematisch
Die Bunker Kugel richtig im Erdreich zu fixieren da ja die Öffnung nach unten und der Zugang sowie der Raum unter der Kugel dann eine gewisse Instabilität des Untergrundes ergibt(Fundament), bei Regen... weicht der Boden auf und der KBunker sagt seitlich ab oder schlimmer noch der Zugang bricht unter dem Bunker ein, dann ist man gefangen.
Man müsste eine Art Fundament mit Zugang errichten wen der KugelBunker im Erdreich eingelassen eingesetzt werden sollte.
Oder hat jemand ne andere Idee!

Gruß Mario
 
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Matthias

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#59
grafik

ja, eine wirklich tolle zeichnung!

@mario:

wenn man den die kugel vielleicht nur ein stück mit der öffnung nach unten eingegraben hat und z.b. auf ein provisorisches fundament (Holzbretter) gestellt hat, hätte man ihn gegen wegrollen und versinken gesichert.
was meint ihr?

lg
matthias
 
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