Salzachschifffahrt

josef

Administrator
Mitarbeiter
#1
In den vorigen Jahrhunderten war die Salzach ein wichtiger Transportweg hauptsächlich für Salz und Holz, welches weiter über den Inn zur Donau bei Passau befördert wurde. Mit aufkommen der Dampfschifffahrt unternahm man auch einige Versuche im Nahbereich der Stadt Salzburg mit der Personenbeförderung, die aber nicht zum gewünschten Erfolg führten.

Seit 2002 werden nun wieder mit dem Ausflugsschiff "Amadeus Salzburg" Rundfahrten auf der Salzach im Stadtbereich durchgeführt.

1. - 2. Anlege- u. Abfahrtsstelle beim "Makartsteg"
3. Nach dem Ablegen wird der Makartsteg passiert und die Fahrt geht Richtung Staatsbrücke...
4. - 5. Salzach aufwärts ist schon die Staatsbrücke erkennbar.
 

Anhänge

josef

Administrator
Mitarbeiter
#3
Ahoi auf der Salzach: Amphibienbus kommt

Gerade gelesen - ob man da nicht ein wenig übertreibt?
Meiner Meinung nach mutiert das historische Kulturangebot Salzburgs, gepaart mit den landschaftlichen Schönheiten der Region, immer mehr zu einem Disneyland!
Ahoi auf der Salzach: Amphibienbus kommt

Die Stadt Salzburg bekommt eine neue und umstrittene Touristenattraktion. Der Amphibienbus ist ein Zwitter aus Schiff und Bus, der auf der Straße und in der Salzach unterwegs sein wird. Die Idee stammt von Erich Berer, der auch das Ausflugsschiff „Amadeus“ betreibt.

Politik und Naturschützer waren schon vor einem Jahr gegen diese Pläne. Aber nun hat die Behörde den Amphibienbus genehmigt. Und er kommt bald. Derzeit wird das Gefährt für 26 Passagiere in der Fabrik fertiggebaut. Auf der Feuerwehrrampe in Salzburg-Mülln soll das Sonderfahrzeug künftig in die Salzach einfahren, dort dann aufschwimmen und zum Boot mutieren.

Aus dem Busfahrer wird dann der Schiffskapitän. Zwei Personen bilden die Crew. Die Sightseeing-Tour ist eine Stunde und 20 Minuten lang. Sie führt auch zur Anlegestelle der „Amadeus“. Vor einem Jahr wurden die Pläne als „politisch und ökologisch nicht lebensfähiges Projekt“ eingestuft.

Behörde dafür, Landesrat persönlich dagegen
Landesrat Josef Schwaiger ist zuständig für das Wasserrecht. Vor einem Jahr sagte er: „Das passt nicht zu Salzburg. Und es ist kaum genehmigungsfähig.“

Jetzt liegen dennoch alle behördlichen Genehmigungen vor - auch die aus dem Ressort Schwaiger: „Meine persönliche Einstellung dazu hat sich nicht geändert. Aber ich bin überzeugt, dass viele Salzburger das ähnlich sehen. Aber wenn die Genehmigung da ist, muss man sich abfinden.“

550.000 Euro werden investiert

Erich Berer greift für sein neuestes Tourismusprojekt wieder kräftig in die Firmenkasse - nach dem Ankauf des Salzach-Schiffes „Amadeus“ vor mehr als zehn Jahren. Der Amphibienbus kostet 550.000 Euro. Die Umweltbedenken der Fischer und Naturschützer versteht der Kapitän nicht: „Wenn das Fahrzeug dann da ist, wird es positive Resonanz geben.“

Die österreichweit einzigartige Touristenattraktion nimmt kommendes Frühjahr seine Fahrt auf.
Text u. Bild: http://salzburg.orf.at/news/stories/2674070/

Symbolfoto Amphibienbus:
 

Anhänge

josef

Administrator
Mitarbeiter
#4
In den vorigen Jahrhunderten war die Salzach ein wichtiger Transportweg hauptsächlich für Salz und Holz, welches weiter über den Inn zur Donau bei Passau befördert wurde. Mit aufkommen der Dampfschifffahrt unternahm man auch einige Versuche im Nahbereich der Stadt Salzburg mit der Personenbeförderung, die aber nicht zum gewünschten Erfolg führten.
Dazu ein historisches Foto aus 1889 vom Dampfschiff "Salzburg":

© Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Stadtarchiv
 

Anhänge

josef

Administrator
Mitarbeiter
#5
Der Start für den Amphibienbus auf der Salzach verzögert sich...

Amphibienbus auf der Salzach: Start verzögert

Der Start für den Amphibienbus auf der Salzach in der Stadt Salzburg verzögert sich: Das Fahrzeug sei noch nicht fertig, ein Betrieb sei in frühestens eineinhalb bis zwei Monaten möglich, sagt Betreiber Erich Berer.

„Aus heutiger Sicht gehen wir frühestens in sechs bis acht Wochen in Betrieb“, sagte Berer am Freitag zur APA. Ein zentraler Teil des Fahrzeugs, ein besonders leichter Boden aus Spezial-Aluminium, befinde sich noch mitten in der Produktion, dazu kämen technische Schwierigkeiten. So stelle etwa die Kühlung des Fahrzeugs eine Herausforderung dar. Immerhin ist das 450 PS starke Fahrzeug mit gleich drei Motoren ausgerüstet: einem Lkw-Motor und zwei Volvo Penta-Schiffsdiesel.

„An Land fährt der Bus bereits, die Schiffsmotoren werden in den nächsten Tagen eingebaut“, sagte der Unternehmer. Ursprünglich war der Start des Amphibienfahrzeugs, das sowohl auf der Salzach, wie auf der Straße fahren kann, für Mai angekündigt worden.

Rundfahrten starten bei der „Amadeus“-Anlegestelle
In dem 9,50 Meter langen und rund 600.000 Euro teuren Gefährt werden 26 Passagiere und zwei Besatzungsmitglieder Platz haben. Ausgangs- und Endpunkt der Rundfahrt wird die Anlegestelle des Ausflugschiffes „Amadeus“ sein, wo für den Amphibien-Bus gerade ein Anlege-Ponton umgebaut wird. Nach kurzer Fahrt auf der Salzach wird der Bus den Fluss über die Feuerwehrrampe am Müllnersteg verlassen und nach vollendeter Sightseeing-Tour durch Salzburg auf gleichem Wege wieder ins Wasser fahren.

Der Tourismusunternehmer Berer betreibt in der Stadt unter anderem die Salzach-Schifffahrt mit der „Amadeus“ und bietet Sightseeing-Touren mit einem roten Doppeldeckerbus aus London an. Sein jüngstes Projekt, die „Amphibious Splash Tours“, war aber keineswegs unumstritten: Zunächst wurden die Pläne als ökologisch nicht lebensfähig eingestuft, dann wehrte sich der Altstadtverband gegen das neue Angebot. Trotzdem erhielt Berer alle behördlichen Bewilligungen - zuletzt auch die wasserrechtliche Genehmigung.
http://salzburg.orf.at/news/stories/2718276/
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
#6
Brauchtum mit historischem Hintergrund...

...findet alljährlich mit dem "Schifferstechen" auf der Salzach im Bereich von Oberndorf (Salzburg) und Laufen (Bayern) statt:
Schifferstechen zieht Besucher an

Trotz brütender Hitze hat das Schifferstechen auf der Salzach bei Oberndorf (Flachgau) am Sonntag Schaulustige angezogen. Die Besucher sahen starke Lokalmatadore: Die Oberndorfer schafften es ins Finale.

Erwachsene Männer, die sich beim Schifferstechen mit einer Holzlanze gegenseitig ins Wasser werfen: Das hat Tradition in Oberndorf. Seit 375 Jahren gibt es diese Duelle, wo die Schifferstecher auf einer Zille stehend versuchen, den Gegner in die Salzach zu bugsieren.

Die fünf Manschaften, die dieses Jahr antraten, kamen aus den beiden durch die Salzach getrennten Nachbarstädten Oberndorf und Laufen (Bayern) sowie den deutschen Donaustädten Stepperg, Neuburg und Donauwörth. Für Oberndorf gingen heuer der Älteste und der Jüngste der Schifferschützen ins Rennen - Franz und Michael Standl.

Vater und Sohn vertreten Oberndorf gut

„Ich steche 32 Jahre, er sticht das zweite Mal - und wir schauen, dass das Beste herauskommt“, schildert Vater Franz Standl. „Wir stammen von einem Schiffergeschlecht ab. Wir haben ein eigenes Wappen, das 1530 von Kaiser Karl V. verliehen worden ist. Das haben wir auf dem Schiff droben.“ Sohn Michael Standl war auch froh, dass er antreten konnte: „Ich habe das die ganzen Jahre beim Papa gesehen - und mich hat es schon als kleiner Bub gereizt. Es ist schon recht cool.“

Die Oberndofer Schifferschützen fühlen sich durch ihre Mannschaft bestens vertreten, sagt Obmann Andreas Magreiter: „Der Junior ist so ehrgeizig - der hat seinen Vater beim Training schon versenkt. Und der Vater ist ebenfalls ehrgeizig - und die sind untereinander so, dass jeder gewinnen möchte.“

Auch zweiter Platz wurde gefeiert
Abkühlung bei dem Spektakel gibt es immer für die Verlierer - in der Salzach. Die Oberndorfer Schifferschützen blieben lange trocken und schlugen sich gut. Schließlich mussten sie sich nur dem langjährigen Dominator Donauwörth geschlagen geben. Aber auch der zweite Platz wurde gefeiert.
Quelle mit Filmchen: http://salzburg.orf.at/news/stories/2725629/
 

Anhänge

josef

Administrator
Mitarbeiter
#7
Salzach bei Oberndorf und Laufen

Letztens fand ich im TMW, - Abteilung historische Schifffahrt, ein SW-Foto der Salzach mit dem Bildtitel "Schiffbauplatz", leider ohne Jahresangabe. Es zeigt einige Holzzillen und ein etwas größeres Schiff beim Salzachbogen zwischen Oberndorf und Laufen. Jedenfalls muss die Aufnahme aus der Zeit vor 1901 stammen, da im Hintergrund noch die alte Holzjochbrücke zu sehen ist. 1901 wurde mit dem Bau der heute noch bestehenden Grenzbrücke zwischen Salzburg und Bayern (genietete Eisenkonstruktion) begonnen:

(Aufnahme v. 15.04.2016 - Bildtafel TMW)
 

Anhänge

josef

Administrator
Mitarbeiter
#8
Der seit drei Jahren erwartete Amphibienbus fährt ab Ende Juli

Amphibienbus in der Salzach fährt ab Ende Juli

Der seit drei Jahren erwartete Amphibienbus, der Touristen auf den Straßen und auf der Salzach durch die Stadt Salzburg fahren soll, wird Ende Juli seinen Betrieb aufnehmen. Das sagt Betreiber Erich Berer.

Das Amphibienfahrzeug ist auf den Straßen der Landeshauptstadt als Bus unterwegs und wechselt dann in die Salzach, wo es als Schiff fährt. Der Amphibienbus ist als Touristenattraktion gedacht, lädt aber auch Einheimische ein, sich die Stadt Salzburg aus verschiedenen Perspektiven anzuschauen. Ähnliche Modelle verkehren in Budapest und Rotterdam.

Der Amphibienbus soll auf den Straßen der Stadt und in der Salzach unterwegs sein
Er arbeite seit drei Jahren an dem Projekt, jetzt biege es in die Zielgerade, sagt Unternehmer Berer, dem auch das Salzachschiff Amadeus gehört. Berer will das Amphibienfahrzeug rund um den 20. Juli der Öffentlichkeit vorstellen.

Platz für 26 Passagiere
Die Inbetriebnahme des Fahrzeuges wurde mehrmals verschoben. Dieser Bus sei kein Produkt von der Stange, schildert Erich Berer. Es werde extra für Salzburg gefertigt. Er habe hohe Qualitätsansprüche und wolle nichts Mittelmäßiges, sondern etwas Gescheites präsentieren. Der Bus braucht etwa eine aufwändige Kühlung, schließlich arbeiten in ihm ein Lkw-Motor und zwei Schiffsdiesel. In dem Fahrzeug werden 26 Passagiere Platz haben.

Politiker und Naturschützer kritisierten das Projekt, die Behörde genehmigte es aber - mehr dazu in Amphibienbus auf der Salzach: Start verzögert (salzburg.ORF.at; 26.6.2015).
Text u. Bilder: http://salzburg.orf.at/news/stories/2784193/
 

Anhänge

josef

Administrator
Mitarbeiter
#9
Amphibienbus...

Bin gespannt, ob das in der Saison 2016 tatsächlich noch etwas wird... :)
Salzach-Amphibienbus: Start im August

Etwas später als ursprünglich gedacht, aber noch im August soll der Amphibienbus auf der Salzach in der Stadt Salzburg fahren. Derzeit werden noch Test auf der Donau durchgeführt, so Betreiber Erich Berer.

Der Bus, der sowohl auf der Straße als auch in der Salzach fahren wird, ist bereits seit vier Jahren geplant. Ursprünglich sprach Berer von einem Start Ende Juli, jetzt soll das Fahrzeug für 26 Fahrgäste „noch im August“ seinen Betrieb aufnehmen. Denn die Spezialanfertigung werde noch auf der Donau getestet, so der Betreiber. Der Bus ist neuneinhalb Meter lang und kostete rund 600.000 Euro.

Sonderanfertigung für Salzburg
„Das Fahrzeug fährt sich auch auf dem Wasser perfekt, ich bin absolut zufrieden“, sagt Erich Berer. Er betreibt mit seiner Unternehmensgruppe zahlreiche Betriebe in Salzburg - darunter auch das Salzachschiff „Amadeus“. Das neue Amphibienfahrzeug ist für ihn ein logischer nächster Schritt, da es im Wasser und auch auf der Straße unterwegs sein wird.

Der Bus wurde extra für Salzburg gefertigt und sei einzigartig in Österreich, so Berer. Er habe hohe Qualitätsansprüche und wolle nichts Mittelmäßiges, sondern etwas Gescheites präsentieren. Der Bus braucht etwa eine aufwendige Kühlung, schließlich arbeiten in ihm ein Lkw-Motor und zwei Schiffsdiesel.
Text u. Foto: http://salzburg.orf.at/news/stories/2789564/
 

Anhänge

josef

Administrator
Mitarbeiter
#10
Amphibienbus... endlich fährt bzw. schwimmt er

Amphibienbus nahm Fahrt auf

Der Amphibienbus in der Stadt Salzburg war am Freitag das erste Mal auf der Salzach unterwegs. Das Fahrzeug, das sowohl Bus als auch Schiff ist, soll in Zukunft eine Touristenattraktion sein.

Drei Jahre hat es gedauert, am Freitag konnte der Amphibienbus das erste Mal auf der Salzach fahren. Der Bus wurde extra für Salzburg gefertigt. Er habe hohe Qualitätsansprüche und wolle nichts Mittelmäßiges, sondern etwas Gescheites präsentieren, erklärte Betreiber Erich Berer. In dem Fahrzeug haben 26 Passagiere Platz.

Boot/Bus-Fahrzeug schlagzeilentauglich
Bereits bei der Präsentation der Idee 2013 sorgte der Amphibienbus für Schlagzeilen. Präsentiert wurde das Fahrzeug vor zwei Wochen - mehr dazu in: Neuer Amphibienbus für Touristen http://salzburg.orf.at/news/stories/2795737/
 

Anhänge

josef

Administrator
Mitarbeiter
#11
Wie der Gebirgsfluss ganz Salzburg prägte

1573634511281.png
Sie war oft Fluch und brachte viel Segen. Die Salzach gehört bei den Alpenflüssen nicht zu den ganz Großen, aber sie hat das Land, das sie durchfließt, geprägt wie kaum ein anderer. Ein Buch über die Geschichte der Salzach wird nun neu aufgelegt. Es umfasst viele Jahrhunderte.
Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen
Dichter Rauch über dem Land, Wälder als Brennstoff
Für die Salzpfannen in Hallein und die Schmelzhütten für Gold und Silber in Rauris und Gastein wurden in früheren Jahrhunderten enorme Mengen Holz zur die Feuerungen benötigt. Ganze Landstriche Salzburgs wurden dafür fast komplett abgeholzt. Erosion, Muren und Hangrutschungen waren die Folge. Zudem gelangte mit der Holztrift auf der Salzach dermaßen viel Geröll ins obere Salzachtal, dass der Fluss dies selbst nicht mehr abtransportieren konnte. Die Flusssohle stieg und immer größere Flächen im Tal versumpften.
Flugbild: Gerald Lehner
Die Salzach bei Zell am See und Bruck an der Glocknerstraße – Schnittpunkt zwischen Ober-, Mitter- und Unterpinzgau. Flugplatz Zell in Bildmitte, links der Zeller See. Bei Bruck gab es einst die „Brucker Schwelle“. Der heutige Wasserstand des Zeller Sees wurde ab 1852 mit der Tieferlegung der Salzach um rund einen Meter durch Sprengung der Schwelle erreicht.

Auch wenn mit dem Niedergang der Halleiner Saline und dem vermehrten Einsatz von Kohle der extreme Raubbau an den Wäldern zurückging, sollte es bis zur systematischen Flussregulierung im 19. Jahrhundert dauern, bis der Anstieg der Salzach-Sohle gestoppt, und der Talboden wieder erfolgreich entwässert wurde.

Früher war nicht alles besser – im Gegenteil
Im Unterlauf erfolgte der menschliche Eingriff später. Zwar wurden schon seit dem Mittelalter Hindernisse für die so wichtige Schifffahrt beseitigt und kleine lokale Uferverbauungen vorgenommen, die massive Veränderung kam im 19. Jahrhundert nicht zuletzt aus politischen Gründen: Ab 1816 wurde die Salzach von Salzburg abwärts zur Staatsgrenze. Sie war zu dieser Zeit noch ein weitläufiges Gerinne mit zahlreichen Haupt- und Nebenarmen. Durch die Regulierung und Begradigung sind Nebengewässer, Mäander und Kiesbänke verschwunden.

Reichtum Salzburgs hing an Salzach-Schiffen
Die Salzach hat die Geschichte des Bundeslandes geprägt. Denn erst der Abtransport des in Hallein gewonnenen Salzes über den Fluss machte das Fürsterzbistum zum Marktführer des „Weißen Goldes“, das in weite Teile Europas gebracht wurde, und verhalf ihm so zu Reichtum und Macht.

Der Fluss hat aber immer wieder auch Unheil gebracht, mit teils verheerenden Hochwässern. Der älteste Nachweis geht ins Jahr 964 zurück: Auf einem Kodex des Domkapitels heißt es: „In jenem Jahr stieg das Wasser aufgrund nicht nachlassender Regenfälle so, dass die Oberfläche des Landes schiffbar wurde.“ Und aus 1316 wird in einer Chronik erstmals ein Brückeneinsturz in der Stadt Salzburg berichtet: „In diesem Jahr war eine solche Überschwemmung, dass sie die Brücke zerriss und die Straßen der Stadt mit Schlamm füllte.“

Der Verein „Freunde der Salzburger Geschichte“ bringt das Buch „salzach-macht-geschichte“ neu heraus. Die erste Auflage erschien 2007, die neueste wurde inhaltlich weiter aktualisiert.

Buchhinweis:
„salzach-macht-geschichte“, von Heinz Wiesbauer und Heinz Dopsch, herausgegeben als Band 19 der „Salzburger Studien. Forschungen zu Geschichte, Kunst und Kultur“ des Vereins „Freunde der Salzburger Geschichte“, 2. und überarbeitete Auflage, 352 Seiten mit mehr als 300 Farb- und SW-Abbildungen, Verkaufspreis 24,90 Euro.
Präsentation am Donnerstag, 14. November, um 18.30 Uhr im Salzburger „Haus der Geschichte“.



Verein der Salzburger Geschichte - Cover des „alten“ und neuen Buches

Einer der Autoren mittlerweile verstorben

„Doch die Salzach hat in den Fließstrecken noch immer großes Potenzial für die Wiederbesiedlung typischer Arten“, geben die beiden Autoren Heinz Wiesbauer und der mittlerweile verstorbene Heinz Dopsch Hoffnung. Letzterer war auch ein begeisterter Wassersportler und Kajakfahrer. Wiesbauer plädiert für weniger Verbauungen: „Werden entsprechende Strukturen geschaffen oder lässt man dem Fluss wieder mehr Raum, so wird die eine oder andere Charakterart ihren ehemaligen Lebensraum zurückerobern.“ Und das soll zumindest im Kleinen wieder geschehen.


Link:
Wissenschaft: Wie der Gebirgsfluss ganz Salzburg prägte
 
Oben