1838 gab Fürst Alfred von Schönburg den Auftrag für den Bau der Alfred-Hütte. Hier wurden die Erze aus dem Fröschnitz-Dürrgraben und von Rettenberg verschmolzen. Vor dem Bau dieses Hochofens musste das schwere Erzgestein mühsam über den
Semmering zum Schmelzofen in Aue (Gemeinde
Schottwien) zur
Verhüttung transportiert werden. 1844 übernahm Josef Ritter von Wachtler den Betrieb und modernisierte den Hochofen. Von da an zählte das Personal dieser Hütte bei vollem Betrieb 18 bis 20 Mann. Die produzierte Jahresmenge Roheisen belief sich auf 3000 t. In den späten 1870er-Jahren wurden zwei
Kupolöfen angeschafft, mit denen Gusswaren produziert werden konnten. Trotz Vergrößerung und Modernisierung der Arbeitsabläufe musste der Betrieb 1885 auf Grund der übermächtigen Konkurrenz und dem Mangel an Holzkohle und Erzen mit ausreichender Qualität eingestellt werden.