St. Andrä -Wördern

S

SteveZ.

Guest
#1
Ich bin auf wien.at auf folgenden Bericht gestoßen, und ich fragte mich,
ob nicht einer von euch ein paar Infos über den Fall hat. Wieviele es waren, woher sie gekommen sind, einfach alles...

Dienstag, 24. April 1945
Die Rote Armee erobert in Berlin Haus um Haus, an der Westfront wird Stuttgart besetzt, der Rückzug in Italien ist zur ungeregelten Flucht geworden, alle Brücken über den Po werden von der Wehrmacht gesprengt, ohne dass dies den Vormarsch der Alliierten aufhalten kann. Fast ganz Jugoslawien ist von der Armee Titos befreit. -Der Großteil Wiens ist wieder mit Wasser und stundenweise mit Strom versorgt. Es gibt jedoch keine Lebensmittelversorgung. Vor allem alte und gebrechliche Menschen, die sich nicht an den Plünderungen der Lebensmittellager beteiligen konnten, haben nichts mehr zu essen. Menschen sterben am Hunger. - Im Apollo gibt es die ersten Kinovorstellungen im neuen Österreich. Gezeigt wird der russische Spielfilm "Iwan der Schreckliche". - Die meisten Apotheken öffnen wieder. Es gibt noch Vorräte verschiedener Medikamente. - Im Raum St. Andrä Wördern tauchen plötzlich versprengte deutsche Soldaten auf. Es kommt zu Gefechten mit mehreren Toten.

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Kurz nach dem ich den Bericht gelesen habe habe ich unter den Koordinaten 48°19´00.74"N 16°12´14.01" etwas bei GE gefunden, das komische ist man sieht ab 01 nicht viel da die Veg. sehr stark ist aber dann stark abnimmt.

Gab oder gibt es in der Gegend Reste von WKII bauten, Ruinen, Höhlen?
Nicht das ich behaupte da wäre was, hat nur mein Interesse geweckt,
den irgendwoher müssen die "versprengten" ja gekommen sein.


Danke
Steve
 

Geist

Worte im Dunkel
Mitarbeiter
#2
Schau dir die Gegend einfach mal per Geländespaziergang an und berichte dann! Wenn du nichts findest, war's zumindest eine schöne Wanderung. :D
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
#3
... Wieviele es waren, woher sie gekommen sind, einfach alles...
Dienstag, 24. April 1945
Im Raum St. Andrä Wördern tauchen plötzlich versprengte deutsche Soldaten auf. Es kommt zu Gefechten mit mehreren Toten.
Gab oder gibt es in der Gegend Reste von WKII bauten, Ruinen, Höhlen?
Nicht das ich behaupte da wäre was, hat nur mein Interesse geweckt,
den irgendwoher müssen die "versprengten" ja gekommen sein
.
Bis Kriegsende am 08.06.1945 gab es noch x-mal versprengte Soldaten, die halt irgendwie durch die chaotischen Verhältnisse des Rückzuges von den Stammeinheiten getrennt wurden oder die aussichtslose Lage erkannten und einfach ihre Haut retten wollten... Dabei kam es natürlich auch öfters (gewollt oder ungewollt) zum Zusammentreffen mit dem "Feind" und aus der Situation heraus auch zum Waffengebrauch bzw. Kampfhandlungen mit allen Konsequenzen!

Jedenfalls sollte man solche "Meldungen" nicht überbewerten, in vielen Berichten über die Kampfhandlungen der letzten Kriegswochen in Ortschroniken, Literatur zur Lokalgeschichte (Heimatbücher...) usw. gibt es solche Hinweise zu versprengten Soldaten und Einheiten.

lg
josef
 
#4
Im unmittelbar angrenzenden Wienerwald mit seinen auch heute noch riesigen zusammenhängenden Waldgebieten halte ich es durchaus für möglich, dass sich da noch Versprengte gehalten haben. Vielleicht wollten sie sich über die Donau Richtung deutsche Truppen durchschlagen, das Nordufer war ja noch in deutscher Hand?
 
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