Bericht: Hunderte Iraner überqueren Grenze zu Türkei
Hunderte Iraner und Iranerinnen überqueren laut Reuters am Grenzübergang Kapiköy die Grenze zur Türkei. Einreisende berichten von Angst in der Hauptstadt Teheran, Bombardierungen militärischer Ziele und langen Schlangen an Tankstellen.
In der Früh hat die Türkei den Grenzverkehr für Tagesausflügler noch ausgesetzt. Der türkische Handelsminister Ömer Bolat erklärt, der Frachtverkehr gehe unter kontrollierten Bedingungen weiter.
14.53 Uhr
Israel: Mehr als 600 Ziele im Iran angegriffen
Seit Beginn des Angriffs gegen den Iran haben die israelischen Luftstreitkräfte nach Angaben eines israelischen Militärsprechers mehr als 600 Ziele im Iran angegriffen.
Darunter seien mehr als 20 gezielte Angriffe auf iranische Militärführer, mehr als 150 auf Boden-Boden-Raketen und über 200 auf iranische Luftverteidigungssysteme, heißt es in einer Mitteilung. Dazu kämen mehr als 30 Hisbollah-Ziele im Libanon.
14.49 Uhr
Wadephul: Deutschland bereitet Rückholungen vor
Die deutsche Regierung bereitet die Rückholung von Kindern, Kranken und Schwangeren unter den im Nahen Osten gestrandeten Staatsangehörigen vor. Dazu würden Maschinen von Fluglinien nach Riad und Maskat geschickt, so Deutschlands Außenminister Wadephul.
14.39 Uhr
US-General Dan Caine: „Wird Zeit brauchen“
Laut dem mit Hegseth vor die Presse getretenen US-Stabschef Dan Caine haben die USA den Luftraum über dem Iran unter Kontrolle. Gleichzeitig stellt Caine einen längeren US-Militäreinsatz in Aussicht.
Das sei "keine einmalige, über Nacht durchgeführte Operation“, zitiert CNN den General: „Die militärischen Ziele, mit denen Centcom und die Joint Force beauftragt wurden, werden einige Zeit in Anspruch nehmen und in einigen Fällen schwierig und mühsam zu erreichen sein.“
14.33 Uhr
Spanien untersagt Nutzung von Stützpunkten
Spanien untersagt die Nutzung seiner Militärflughäfen für die US-israelischen Angriffe auf den Iran. Gleichzeitig verlassen Daten der Flugtracking-Website FlightRadar24 zufolge 15 US-Flugzeuge die Stützpunkte Rota und Moron in Südspanien. Mindestens sieben der Maschinen seien auf dem US-Luftstreitkräftestützpunkt Ramstein in Deutschland gelandet.
„Spanische Stützpunkte werden nicht für diesen Einsatz genutzt“, sagt Außenminister Jose Manuel Albares dem Sender Telecinco. Madrid werde keine Handlungen zulassen, die nicht im Einklang mit der UNO-Charta stünden. Im Gegensatz dazu hat Großbritannien die Nutzung seiner Basen nach anfänglichem Zögern genehmigt.
14.29 Uhr
Hattmannsdorfer sieht Energieversorgung gesichert
Für Österreich besteht laut Aussage von Wirtschafts- und Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) kein Anlass zur Sorge. Die Energieversorgung sei gesichert.
„Weder der Iran noch die Straße von Hormus sind für unsere unmittelbare Versorgungssicherheit entscheidend.“ Die nächsten Tage würden zeigen, in welchem Ausmaß sich die Entwicklungen vor allem bei den Preisen niederschlagen.
14.26 Uhr
Hegseth: „Kein Regimewechselkrieg“
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth bestätigt in einer Pressekonferenz, dass militärische Operationen gegen den Iran weitergehen. Einen „endlosen Krieg“ werde es aber nicht geben, so Hegseth, der dementiert, dass es sich um einen Regimewechselkrieg handle.
Vielmehr habe der Iran „uns mit konventionellen Waffen bedroht, während er versucht, sich mit Lügen eine Atombombe zu verschaffen“.
Laut CNN handelt es sich nicht nur um Hegseths ersten öffentlichen Auftritt seit dem Beginn der Angriffe auf den Iran, sondern auch um die erste Pentagon-Pressekonferenz seit dem 2. Dezember.
14.22 Uhr
Russland fordert „sofortige“ Waffenruhe
Russland wirft den USA und Israel vor, einen Regimewechsel im Iran anzustreben. Es fordert eine „sofortige“ Waffenruhe im Nahen Osten. „Wir sprechen uns für eine sofortige Einstellung der Kämpfe aller Parteien aus“, erklärt das russische Außenministerium.
Jeder Angriff auf „zivile Ziele, seien sie im Iran oder in arabischen Ländern“, sei „unzulässig und muss vollkommen ausgeschlossen“ werden.
14.18 Uhr
Gaspreis in Europa steigt
Der Gaspreis in Europa ist nach iranischen Angriffen auf Energieanlagen im Golfemirat Katar deutlich gestiegen. Der als Referenzwert betrachtete niederländische TTF-Gaskontrakt steigt zeitweise um über 50 Prozent und notiert bei 47,70 Euro pro Megawattstunde.
Der Staatskonzern QatarEnergy hat zuvor angekündigt, seine Produktion von Flüssiggas (LNG) wegen der Angriffe anzuhalten. Katar meldet, dass ein Kraftwerk und eine weitere Energieanlage durch iranische Drohnen angegriffen worden seien.
Reuters
14.11 Uhr
Das Österreichische Rote Kreuz stellt als Soforthilfe für den Nahen Osten 100.000 Euro zur Verfügung. Zudem appelliert die Hilfsorganisation, Hilfslieferungen für Gaza wieder zu ermöglichen. Im Zuge der Eskalation sind die Grenzen zum Gazastreifen wieder geschlossen worden.
14.07 Uhr
Lufthansa-Piloten vertagen Streik
Wegen des Krieges im Nahen Osten verzichtet die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit diese Woche auf Streiks bei der AUA-Mutter Lufthansa. In der gegenwärtigen Situation hätten vor allem Rückführungsflüge, die Sicherheit der Passagiere sowie die Aufrechterhaltung der Versorgung über die Luftfracht höchste Priorität.
Die meisten Airlines meiden derzeit den Nahen Osten weitgehend. Wegen des Iran-Krieges sind Zehntausende Reisende im Nahen Osten gestrandet.
Zuletzt ist ein Lufthansa-Airbus ohne Passagiere von Abu Dhabi Richtung München gestartet. „Eine Passagierbeförderung ist geprüft worden“, sei aber leider nicht möglich, heißt es in der Mitteilung der Fluggesellschaft: „Sobald es die Lage vor Ort und die damit verbundenen Luftraumsperrungen erlauben, werden wir über zusätzliche Flüge aus der Region entscheiden, um unseren Gästen baldmöglichst eine Heimreise anbieten zu können.“
14.03 Uhr
Katz: Iranisches Volk soll Regierung stürzen
Der israelische Verteidigungsminister Katz setzt auf einen Umsturz der Führung im Iran durch die Bevölkerung. Es sei das angestrebte Ergebnis, „dass das iranische Volk in der Lage sein wird, dieses Regime für sich selbst zu beseitigen und damit auch für uns, für die gesamte Region und für die ganze Welt“.
Das soll Katz nach Angaben seines Büros bei einer Lagebeurteilung mit hochrangigen Vertretern des Sicherheitsapparats gesagt haben. Zuvor hat bereits Ministerpräsident Netanjahu die Bevölkerung im Iran zum Sturz der politischen Führung in Teheran aufgerufen.
13.57 Uhr
Iran: Golestanpalast bei Angriffen beschädigt
Bei den US-israelischen Angriffen im Iran ist laut iranischen Nachrichtenagenturen der seit 2013 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Golestanpalast in Teheran teilweise beschädigt worden.
IMAGO/Wirestock (Archivbild)
Fenster, Türen und Spiegel hätten durch die Druckwellen Schaden genommen. Der einstige Regierungspalast der Kadscharen ist bis zur Errichtung der Islamischen Republik offizieller Sitz des persischen Monarchen gewesen.
13.50 Uhr
Centcom: Vierter US-Soldat tot
Centcom meldet den Tod eines vierten US-Soldaten. „Der vierte Soldat, der bei den ersten Angriffen des Iran schwer verletzt wurde, erlag schließlich seinen Verletzungen“, teilt Centcom auf X mit. Unbestätigten CNN-Angaben zufolge sind alle vier US-Soldaten bei einem iranischen Angriff in Kuwait gestorben.
13.47 Uhr
Grossi: Keine Anzeichen für Atomwaffenprogramm im Iran
Aus Sicht der UNO-Atomaufsicht hat es keine Anzeichen für ein Kernwaffenprojekt im Iran gegeben. „Wir sehen kein strukturiertes Programm zur Herstellung von Atomwaffen“, antwortet der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, bei einer Pressekonferenz in Wien auf eine entsprechende Frage.
US-Präsident Trump hat als Begründung für die jüngsten Angriffe auf den Iran unter anderem behauptet, dass die Islamische Republik dabei sei, ihr Nuklearprogramm zur Entwicklung von Atomwaffen wieder aufzubauen. Grossi schließt aber nicht aus, dass die aktuellen Militärschläge auf politischen Erwägungen beruhen oder auf weiteren Informationen zum iranischen Atomprogramm, die der IAEA nicht vorlägen.
13.41 Uhr
Stocker beruft Nationalen Sicherheitsrat ein
Als Reaktion auf die militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten beruft Bundeskanzler Stocker für Mittwoch den Nationalen Sicherheitsrat ein. Zuvor wird auch das Bundeskrisensicherheitskabinett tagen, heißt es aus dem Kanzleramt.
13.36 Uhr
Arafi hofft auf schnelle Ernennung des obersten Führers
Der iranische Geistliche Aliresa Arafi hofft laut einem Medienbericht auf eine schnelle Ernennung eines neuen obersten Führers. Arafi ist nach der Tötung von Ali Chamenei Mitglied des vorübergehenden dreiköpfigen Führungsrats des Landes.
Am Montag hat er sich laut Times of Israel in einer TV-Ansprache erstmals in dieser Funktion zu Wort gemeldet. Weitere Mitglieder der Übergangsführung sind Präsident Massud Peseschkian und der Chef der Justizbehörde, Gholamhossein Mohseni-Eschei.
APA/AFP/IRIBNEWSGholamhossein Mohseni-Eschei, Massud Peseschkian und Aliresa Arafi
13.35 Uhr
Tausende Reisende gestrandet
Durch die Sperre internationaler Flughäfen etwa in Dubai, Abu Dhabi und Doha sitzen zahlreiche Reisende fest. Allein aus Wien kommen täglich 5.000 betroffene Passagiere und Passagierinnen hinzu – mehr dazu in
noe.ORF.at.
Deutschland nimmt bei der Rückholung der im Nahen Osten gestrandeten Urlauber vor allem die Reiseveranstalter und Fluglinien in die Pflicht. „Die Bundeswehr ist wirklich das letzte Mittel der Wahl“, heißt es aus dem deutschen Verteidigungsministerium.
13.31 Uhr
Das israelische Militär teilt mit, bei einem Angriff in Beirut im Libanon Hussein Makled, den Leiter des Geheimdiensthauptquartiers der Hisbollah, getötet zu haben.
13.27 Uhr
Experte: Iran-Angriffe „völkerrechtswidrige Aggression“
Nach Einschätzung des Völkerrechtsexperten Leon Seidl handelt es sich bei den Angriffen Israels und der USA auf den Iran um eine „völkerrechtswidrige Aggression“. Die UNO-Charta verbiete den Einsatz militärischer Gewalt zwischen Staaten mit ganz wenigen Ausnahmen: „Diese Angriffe fallen unter keine dieser Ausnahmen.“
13.22 Uhr
Weitere Details über Abschuss von US-Kampfjets
Der „versehentliche“ Abschuss dreier US-Kampfflugzeuge ist Centcom-Angaben zufolge „während aktiver Kampfhandlungen – darunter Angriffe durch iranische Flugzeuge, ballistische Raketen und Drohnen“ – durch die kuwaitische Luftabwehr erfolgt.
In der Hauptstadt Kuwait-Stadt ist in der Früh Luftalarm zu hören gewesen, wenig später ist von der Botschaft der USA Rauch aufgestiegen. Die diplomatische Vertretung bestätigt zunächst keinen Einschlag, ruft jedoch dazu auf, dem Botschaftskomplex fernzubleiben.
Reuters
In Kuwait sind seit den 90er Jahren US-Soldaten stationiert. 1990 hat das Nachbarland Irak das Land besetzt, woraufhin eine von den USA angeführte Militärkoalition einen Krieg gegen den Irak begonnen hat, der nach rund sechs Wochen mit der Niederlage des Irak geendet hat.
13.20 Uhr
Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) wird um 16.30 Uhr zu den aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten Stellung nehmen.
13.15 Uhr
Iran meldet Angriff auf Netanjahus Amtssitz
Die iranische Revolutionsgarde hat nach eigenen Angaben den Amtssitz des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und das Hauptquartier des israelischen Luftstreitkräftekommandanten mit Raketen angegriffen. Laut AFP sind neue Explosionen über Jerusalem zu hören gewesen.
13.09 Uhr
Zwei Drohnen auf Zypern abgefangen
Nach dem Alarm auf dem britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern sind zwei Drohnen abgefangen worden. Das teilt der zypriotische Regierungssprecher Konstantinos Letymbiotis auf X mit. Vom Militärstützpunkt wurde bereits wenige Stunden zuvor ein Vorfall mit einer Drohne gemeldet. In der Folge haben etliche Personen den Stützpunkt verlassen.
12.56 Uhr
Libanon verbietet Hisbollah militärische Aktivitäten
Die libanesische Regierung erklärt die militärischen Aktivitäten der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz für illegal. Das kündigt Ministerpräsident Nawaf Salam in einer TV-Ansprache an. Damit verändert sich der Status der Gruppe von einer teilweise geduldeten Widerstandsbewegung zu einer verbotenen Organisation.
APA/AFP/Lebanese Government Press Office
12.47 Uhr
Fluchtbewegung aus Iran befürchtet
Die Geschäftsführerin von Amnesty International (AI) Österreich, Shoura Hashemi, befürchtet eine Fluchtbewegung aus dem Iran, „wenn der Krieg länger andauert“. Sollte es dazu kommen, erwartet die gebürtige Iranerin, dass die Menschen „eher Richtung Europa und Richtung westliche Staaten“ flüchten.
12.42 Uhr
Augenzeugen: Neuer Angriff nahe Parlament in Teheran
Die israelischen Luftstreitkräfte haben in den Mittagsstunden einen neuen Angriff auf Ziele im Iran gestartet. Gestützt auf Geheimdienstinformationen ziele der Angriff im Zentrum Teherans auf Sicherheitseinrichtungen des Landes, teilt das Militär mit.
AP/Vahid Salemi
Zuvor hat ein Sprecher bekanntgegeben, dass zwei Mitarbeiter des iranischen Geheimdienstministeriums getötet worden seien, darunter ein für Israel zuständiger Beamter.
Augenzeugen in Teheran bestätigen laut dpa schwere Bombardierungen in der Stadtmitte. Sie sollen sich auch in der Nähe des Parlaments ereignet haben.
12.32 Uhr
Einige Amazon-Rechenzentren in VAE ausgefallen
Nach einem Einschlag mehrerer „Objekte“ sind einige Rechenzentren von Amazon Web Services (AWS) in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ausgefallen. In den Anlagen seien wegen eines Feuers die Stromversorgung und die Datenverbindungen gestört, teilt der Betreiber AWS mit. Davon betroffen seien neben Standorten in den VAE auch Server in Bahrain.
12.26 Uhr
Neuer Verteidigungsminister im Iran ernannt
Nach dem Tod des bisherigen iranischen Verteidigungsministers Asis Nasirsadeh hat Präsident Massud Peseschkian den derzeitigen Brigadegeneral der Revolutionsgarde, Madschid Ebn-ol-Resa, mit der kommissarischen Leitung des Ministeriums beauftragt, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur IRNA.
12.21 Uhr
Centcom: Drei US-Flugzeuge versehentlich abgeschossen
Nach Angaben des US-Zentralkommandos (Centcom) sind drei eigene Kampfjets durch die kuwaitische Luftabwehr abgeschossen worden. Die Maschinen vom Typ F-15E seien versehentlich ins Visier genommen worden. Alle sechs Besatzungsmitglieder der drei Kampfflugzeuge hätten sich retten können und seien in stabilem Zustand. Der Vorfall werde untersucht.
12.12 Uhr
„Weitere großangelegte Angriffe“ auf Teheran
Israel greift einem Medienbericht zufolge weiter Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran an. Die Armee habe „weitere großangelegte Angriffe“ auf „Ziele des iranischen Terrorregimes“ gestartet, so die Nachrichtenseite Times of Israel mit Verweis auf eine Mitteilung der israelischen Streitkräfte.
Journalisten der Nachrichtenagentur AFP meldeten starke Explosionen in Teheran. Eines der Ziele der neuen Angriffe sei ein Polizeizentrum im Zentrum von Teheran, so die iranische Nachrichtenagentur Tasnim.
12.09 Uhr
Öltanker vor Oman angegriffen: Ein Toter
Vor der Küste von Oman ist ein Öltanker von einem mutmaßlich iranischen Drohnenboot angegriffen worden. Ein aus Indien stammendes Besatzungsmitglied sei daraufhin bei einem Brand im Maschinenraum ums Leben gekommen, teilt die omanische Behörde für maritime Sicherheit mit.
Nach Informationen von Schiffsortungsdiensten ist der Tanker auf dem Weg zur Küste Saudi-Arabiens gewesen. Nach omanischen Angaben hat der Tanker rund 60.000 Tonnen Öl geladen.
12.01 Uhr
Israel: Iran greift systematisch Wohnhäuser an
Israels Armee wirft dem Iran vor, bei seinen Angriffen in Israel gezielt zivile Ziele ins Visier zu nehmen. „Wir haben konkrete Informationen erhalten, die belegen, dass der Iran systematisch zivile Wohnhäuser in Israel angreift“, sagt Militärsprecher Nadav Schoschani.
Die iranische Führung wolle auf diese Weise Panik in Israel auslösen und die öffentliche Meinung beeinflussen. Der Iran wiederum betont stets, Ziel seiner Angriffe seien etwa Einrichtungen des israelischen Militärs und der israelischen Regierung. Die Angaben beider Seiten lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
11.46 Uhr
Wieder Luftalarm auf Zypern
Auf dem britischen Luftstreitkräftestützpunkt Akrotiri auf Zypern gibt es erneut Alarm. Der staatliche zypriotische Sender CyBC berichtet in einer Livesendung von Sirenengeheul. Zudem starten Flugzeuge von der Basis in der Nähe der Stadt Limassol. Der Stützpunkt ist erst wenige Stunden zuvor von einer iranischen Drohne getroffen worden.
AP/Petros Karadjias
Aufgrund eines verdächtigen Gegenstands auf Radargeräten ist der zivile Flughafen in Paphos laut einem Medienbericht evakuiert worden.
11.42 Uhr
Frankreich sagt Golfstaaten Hilfe zu
Frankreich sichert den vom Iran angegriffenen Golfstaaten und Jordanien Hilfe bei ihrer Verteidigung zu. Paris sei bereit, „sich an ihrer Verteidigung zu beteiligen“, sagt der französische Außenminister Jean-Noel Barrot. Diese Länder seien in einen Krieg verwickelt worden, den sie nicht gewählt haben.
11.34 Uhr
Völkerrechtsexperte: Iranische Angriffe auf Israel „zulässig“
Die iranischen Angriffe auf Israel und US-Militärstützpunkte in der Region sind völkerrechtlich „zulässig“. Das sagt der Völkerrechtler Manfred Nowak. Als „klar angegriffener Staat“ habe Teheran nach der UNO-Charta das Recht, sich zu verteidigen.
Grafik: APA/ORFM; Quelle: ISW/CNN
11.14 Uhr
Islamischer Staatenverband verurteilt Angriffe
Ungeachtet der Darstellung des iranischen Präsidenten Massud Peseschkian, die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei durch die USA und Israel sei eine „Kriegserklärung an Muslime“, hat der Weltverband 57 islamischer Staaten ein Ende der Eskalation und die Rückkehr an den Verhandlungstisch gefordert – mehr dazu in
religion.ORF.at.
11.12 Uhr
Öl: EU-Kommission sieht keine Beeinträchtigung
Die Europäische Kommission erwartet keine unmittelbaren Folgen für die Ölversorgung der EU durch die Eskalation im Nahen Osten. Das geht aus einer E-Mail der Brüsseler Behörde an die EU-Regierungen hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt. Zum jetzigen Zeitpunkt sehe man keine Beeinträchtigung der Versorgungssicherheit.
11.10 Uhr
Schulen im Iran bis Ende März zu
Die Schulen im Iran bleiben bis Ende März geschlossen. Der Unterricht erfolge stattdessen nun online, berichten iranische Nachrichtenagenturen. Die Regelung gelte bis zum Ende des persischen Kalenderjahrs, das am 21. März endet.
11.03 Uhr
Der Iran werde für die Angriffe auf das katarische Volk einen Preis zahlen müssen, kündigt das Außenministerium in Doha an. Katar habe Angriffe auf zivile Infrastruktur abgefangen. Darunter sei auch der internationale Flughafen gewesen.
Ein Angriff wie dieser könne nicht ohne Vergeltung bleiben, sagt Sprecher Madschid al-Ansari dem Sender CNN. Er zeigt sich aber überzeugt, letzten Endes werde der Konflikt am Verhandlungstisch gelöst. Der Sprecher betont, die Ölanlagen vor der Küste und auf dem Land seien geschützt. Alle Arbeiter seien in Sicherheit.
OMV sieht Versorgung gesichert
Der Energiekonzern OMV sieht die Versorgung mit Öl und Gas derzeit als gesichert an. Die Versorgung mit den potenziell betroffenen Ölmengen sei sichergestellt, teilt das Unternehmen auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters mit.
Für den Fall einer länger andauernden Einschränkung der Schifffahrtsroute bereite man jedoch alternative Szenarien vor. „OMV geht davon aus, dass betroffene Mengen über alternative Bezugsquellen ersetzt werden können“, heißt es weiter. Auch auf die Gasversorgung habe die Situation in der Straße von Hormus derzeit keinen Einfluss.
Grafik: APA/ORF
10.57 Uhr
Iran meldet Angriff auf Atomanlage Natans
Nach Angaben des hochrangigen iranischen Diplomaten Resa Nadschafi ist am Sonntag die wichtige Atomanlage in Natans angegriffen worden. Nadschafi ist Teherans Vertreter bei der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA).
Natans ist bereits bei US- und israelischen Angriffen im Sommer bombardiert und beschädigt worden. Dort steht eine Anlage zur Anreicherung von Uran.
Reuters/Planet Labs (Archivbild Juli 2025)
IAEA-Chef Rafael Grossi hat zuvor berichtet, man habe keine Anzeichen auf Treffer oder Schäden an Atomanlagen im Iran festgestellt.
10.52 Uhr
Gestrandete: Prag schickt Militärflugzeuge
Tschechien schickt zwei Militärflugzeuge in den Nahen Osten, um Bürgerinnen und Bürger in Sicherheit zu bringen. Die eine Maschine werde in den ägyptischen Küstenort Scharm al-Scheich, die andere in die jordanische Hauptstadt Amman fliegen, sagt der tschechische Regierungschef Andrej Babis nach einer Sitzung des nationalen Sicherheitsrats in Prag.
Bei einem Teil der Passagiere soll es sich um tschechische Bürger handeln, die Israel auf dem Landweg verlassen haben. Wie Babis weiter ankündigt, wird die Fluggesellschaft Smartwings mehrere hundert Touristen aus Oman nach Hause bringen.
10.44 Uhr
Die russische Regierung steht nach eigenen Angaben in ständigem Kontakt mit der iranischen Führung und erörtert die Situation. Auch mit anderen betroffenen Ländern, darunter die Golfstaaten, tausche man sich aus, erklärt der Kreml.
Die iranisch-amerikanischen Gespräche hätten sich auf einem guten Weg befunden, als die Lage dann in „offene Aggression“ gekippt sei.
10.26 Uhr
IAEA: Bisher keine Schäden an Atomanlagen
Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat bisher keine Schäden an iranischen Atomanlagen festgestellt.
Es gebe derzeit keine Hinweise darauf, dass Anlagen wie das Kraftwerk Buschehr oder der Forschungsreaktor in Teheran getroffen worden seien, teilt IAEA-Chef Rafael Grossi mit.
Grafik: APA/ORF
10.2
0 Uhr
Ölpreise ziehen an
Die Ölpreise haben nach der Eskalation im Nahen Osten zunächst kräftig zugelegt, sind dann aber wieder etwas gesunken. In der Nacht sind die Notierungen für Brent-Öl aus der Nordsee und Rohöl aus den USA in den ersten Handelsminuten um jeweils mehr als zehn Prozent gestiegen.
Dabei hat die Nordsee-Sorte Brent-Öl in der Spitze bei 82,37 US-Dollar (69,78 Euro) je Barrel (159 Liter) den höchsten Stand seit Juli 2024 erreicht. Zuletzt ist der Preis je Barrel bei 78 Dollar gelegen.
Grafik: APA/ORF
Die Sorte West Texas Intermediate (WTI) ist in der Spitze mit 75,33 Dollar auf den höchsten Stand seit Juni 2025 gestiegen und liegt jetzt bei rund 72 Dollar.
10.10 Uhr
US-Kampfjets abgestürzt: Besatzung in Krankenhäusern
Laut einem Sprecher des Verteidigungsministeriums in Kuwait haben bei den Abstürzen mehrerer US-Kampfjets über dem Golfstaat alle Besatzungsmitglieder überlebt. Sie seien zur medizinischen Behandlung in Krankenhäuser gebracht worden und befänden sich in „stabilem“ Zustand.
Reuters/UGC/Social Media
Die Ursache des Absturzes wird derzeit untersucht. Die iranische Armee erklärt, sie habe den Stützpunkt Ali al-Salem der US-Luftwaffe in Kuwait ins Visier genommen.
9.51 Uhr
Israels Verteidigungsminister Israel Katz bezeichnet Hisbollah-Chef Naim Kassem als „Ziel für eine Eliminierung“. Die mit dem Iran verbündete Miliz im Libanon hat zuvor Israel beschossen.
Ein Sprecher des israelischen Militärs erklärt auf die Frage, ob eine Invasion des Libanon mit Bodentruppen geplant sei: „Alle Optionen liegen auf dem Tisch.“
9.50 Uhr
Iran: Roter Halbmond meldet über 550 Tote
Bei den Angriffen Israels und der USA sind im Iran nach Angaben des Landes mindestens 555 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 100.000 Rettungskräfte seien landesweit im Einsatz, berichtet die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf den Roten Halbmond im Iran.
APA/AFP
9.08 Uhr
Bericht: Detonationen auch in Erbil
Im Irak hat es in der Nähe des auch von US-geführten Truppen genutzten Flughafens von Erbil laute Explosionen gegeben.
Die Nachrichtenagentur AFP berichtet von Detonationen nahe dem Flughafen, auf dem unter anderem US-Truppen stationiert sind.
9.07 Uhr
Der saudi-arabische Ölriese ARAMCO fährt einem Insider zufolge seine Raffinerie Ras Tanura nach einem Drohnenangriff herunter. Es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme, die Lage sei unter Kontrolle, sagt eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Die Anlage zählt mit einer Kapazität von 550.000 Fass pro Tag zu den größten im Nahen Osten.
9.05 Uhr
Iran: Angriffe auf Tel Aviv, Haifa, Ostjerusalem
Der Iran meldet den Start einer weiteren Angriffswelle auf Israel. Attacken gebe es auf Tel Aviv, Haifa und Ostjerusalem, so die iranische Revolutionsgarde in einer vom Staatsfernsehen verbreiteten Mitteilung.
Aus Jerusalem und Tel Aviv gibt es Berichte über mehrere Explosionen, in Jerusalem ist binnen 40 Minuten zweimal Luftalarm ausgelöst worden.
Die israelische Armee erklärt, sie habe „mehrere aus dem Iran abgefeuerte Raketen“ festgestellt, die Luftabwehr sei aktiviert worden.
9.02 Uhr
Kuwait bestätigt Absturz von US-Militärjets
In Kuwait sind laut offiziellen Angaben mehrere US-Militärflugzeuge abgestürzt. Die Besatzungen hätten überlebt, teilt ein Sprecher des kuwaitischen Verteidigungsministeriums mit.
Zu den Absturzursachen macht der Sprecher keine Angaben. Online zirkulieren Videos von den Abstürzen.
8.58 Uhr
GB bereitet Evakuierung vor
Großbritannien bereitet sich auf das Ausfliegen seiner Bürgerinnen und Bürger aus dem Nahen Osten vor.
Schätzungsweise 300.000 Britinnen und Briten seien in der Region, sagt Außenministerin Yvette Cooper dem Sender Sky News. Die Regierung arbeite an verschiedenen Optionen. Zudem seien Eingreiftruppen in die Region entsandt worden.
Deutschland schließt eine militärische Rettung seiner Bürgerinnen und Bürger laut Außenminister Johann Wadephul (CDU) indes aus. „Das werden wir nicht machen können, denn die Lufträume sind insgesamt geschlossen“, so Wadephul zur „Bild“. Man setze auf konsularische Unterstützung.
APA/AFP/Anna Kurth
8.54 Uhr
China ruft zu Stopp der Angriffe auf
China zeigt sich besorgt über die Gefahr einer Ausweitung der Kämpfe auf die gesamte Region und ruft alle Parteien zum sofortigen Stopp der Angriffe auf.
Die Volksrepublik stehe bereit, zusammen mit der internationalen Gemeinschaft zur Verhandlungslösung des Konflikts beizutragen, teilt das Außenministerium in Peking mit. Es bekräftigt seine Haltung, die israelischen und amerikanischen Angriffe auf den Iran seien eine Verletzung des internationalen Rechts.
8.43 Uhr
Morgendlicher Raketenalarm in Israel
An verschiedenen Orten Israels, darunter in Tel Aviv, hat heute Früh Raketenalarm vor neuen Angriffen gewarnt.
8.38 Uhr
Bericht: US-Kampfflugzeug in Kuwait abgestürzt
Im Golfstaat Kuwait ist Berichten zufolge ein US-Kampfflugzeug abgestürzt. In sozialen Netzwerken kursieren mehrere Videos, die den Vorfall zeigen sollen.
Der Pilot des Kampfjets vom Typ F-15 sowie ein Waffenoffizier sollen sich örtlichen Berichten zufolge rechtzeitig aus der Maschine befreit haben. Weitere Videos zeigen, wie Anrainer einen US-Kampfpiloten im Kofferraum ihres Autos in Sicherheit bringen. Auch ein Fallschirm ist auf Bildern vom Absturzort zu sehen.
Der US-Nachrichtensender CNN berichtet, der Absturz habe sich wenige Kilometer vom US-Luftstreitkräftestützpunkt Ali al-Salam entfernt ereignet. Es handle sich um ein Kampfflugzeug des Typs F-15 oder F/A-18. Allerdings hätten auch Kuwaits Streitkräfte solche Flugzeuge im Einsatz. Eine offizielle Bestätigung des Absturzes gibt es noch nicht.
8.30 Uhr
Der Westen des Iran ist nach Angaben von Staatsmedien erneut aus der Luft angegriffen worden. Dabei seien mindestens drei Menschen getötet worden.
Die staatliche Nachrichtenagentur IRNA berichtet unter Verweis auf den dortigen Gouverneur Gharib Sadschadi von Attacken auf Wohngebäude in der Stadt Sanandadsch. Die Zahl der Todesopfer könne weiter steigen.
8.18 Uhr
Deutschland plant keine Beteiligung
Der deutsche Außenminister Johann Wadephul schließt eine militärische Beteiligung Deutschlands an Angriffen der USA und Israels auf den Iran erneut aus. „Wenn wir keine Absicht haben, dann werden wir das auch nicht machen. Wir beteiligen uns daran nicht“, so Wadephul im Deutschlandfunk.
In einer gemeinsamen Erklärung der E3-Staaten hat die deutsche Regierung gemeinsam mit Frankreich und Großbritannien bei Bedarf „Defensivmaßnahmen“ als Reaktion auf iranische Angriffe angekündigt.
Deutschland ziehe hieraus andere Schlüsse für sich als die beiden Verbündeten, sagt Wadephul nun und ergänzt: „Für uns bedeutet es nichts weiter, als dass unsere Bundeswehrsoldaten, wenn sie angegriffen werden würden, sich defensiv verteidigen würden.“ Weitere „Maßnahmen darüber hinaus“ seien nicht geplant.
8.08 Uhr
Das US-Militär hat in den ersten 24 Stunden seiner Angriffe im Iran nach eigenen Angaben mehr als 1.000 Ziele angegriffen.
Dazu gehörten unter anderem das Hauptquartier der Revolutionsgarde, Luftabwehrsysteme, Kriegsschiffe, U-Boote, militärische Kommunikationseinrichtungen, Kommandozentren und Stellungen mit ballistischen Raketen. Das teilt das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) mit.
Reuters/X/Centcom
Die Bilanz auf der Website des US-Militärs bezieht sich auf die ersten 24 Stunden der Angriffe, also bis einschließlich Sonntagfrüh. Seither hat es zahlreiche weitere Angriffe durch das israelische und das US-Militär gegeben.
7.38 Uhr
Berichte: Rauch aus US-Botschaft in Kuwait
Auch in Kuwait sind Augenzeugenberichten zufolge den dritten Tag in Folge laute Explosionen und Sirenen zu hören. Aus dem Gebäude der US-Botschaft soll laut Nachrichtenagenturen eine hohe Rauchsäule aufsteigen.
Die Botschaft fordert Menschen auf ihrer Homepage auf, die Einrichtung zu meiden. „Kommen Sie nicht zur Botschaft! Suchen Sie Schutz in Ihrer Wohnung, auf der untersten verfügbaren Etage und fern von Fenstern! Gehen Sie nicht nach draußen!“
Der Iran hat bereits am Wochenende den Golfstaat angegriffen.
7.26 Uhr
Libanon meldet 31 Tote
Nach den nächtlichen Angriffen Israels meldet der Libanon 31 Tote und 149 Verletzte.
APA/AFP
Augenzeugenberichten der Nachrichtenagentur AFP zufolge gibt es im Südlibanon bereits große Fluchtbewegungen. Familien in Autos, einige mit Matratzen auf ihrem Dach, füllen die Straßen der Stadt. In Beirut sollen indes weitere Explosionen zu hören sein.
AP/Bilal Hussein
7.04 Uhr
Israel beginnt weitere Angriffswelle im Libanon
Das israelische Militär beginnt nach nächtlichen Angriffen eine neue Angriffswelle im Libanon. Ziel seien Stellungen der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz, teilt die Armee in der Früh mit.
Reuters/Mohamed Azakir
Dazu gehörten Waffenlager sowie weitere Infrastruktur der Schiitenmiliz in mehreren Gebieten des Libanon.
7.00 Uhr
Für Aufregung hat in der Nacht auch der Absturz einer Drohne auf der britischen Luftstreitkräftebasis Akrotiri im EU-Staat Zypern gesorgt.
Reuters/Yiannis Kourtoglou
Der Angriff habe begrenzten Schaden verursacht, aber keine Verletzten mit sich gebracht, so die zypriotischen Behörden und das britische Verteidigungsministerium. Das Vereinigte Königreich beteiligt sich nach eigenen Angaben im Nahen Osten an einem defensiven Militäreinsatz gegen den Iran.
Zyperns Regierung hat zuvor Berichte zurückgewiesen, wonach iranische Raketen in Richtung der Mittelmeer-Insel abgefeuert worden seien.
6.55 Uhr
Iran schließt Verhandlungen mit USA aus
In den frühen Morgenstunden hat sich auch der iranische Sicherheitschef Ali Laridschani zu Wort gemeldet. Teheran werde nicht mit Washington verhandeln, so Laridschani am Montag auf der Plattform X. Er reagiert damit auf einen Bericht, wonach der Iran versuche, die Verhandlungen wiederzubeleben.
6.53 Uhr
Bombardements nun auch im Libanon
Im Nahen Osten gibt es nach der Eskalation vom Wochenende auch am Montag keine Anzeichen für Entspannung. Nach der Tötung des iranischen Staatsoberhaupts Ajatollah Ali Chamenei überziehen einander Israel und der Iran weiter mit Angriffen.
Reuters/Ammar Awad
Zudem weitet sich der Konflikt erneut aus: In der Nacht auf Montag hat es nach Drohnen- und Raketenangriffen der proiranischen Hisbollah-Miliz auch israelische Angriffe auf den Libanon gegeben.
Die Hisbollah hat in der Nacht mehrere Raketen auf Israel abgefeuert. Eine wurde laut Israels Militär abgefangen, mehrere weitere Geschoße seien auf offenem Gelände niedergegangen. Israel hat daraufhin unter anderem die Hauptstadt Beirut bombardiert. Dabei seien ranghohe Mitglieder der Miliz getroffen worden.
02.03.2026, Florian Amelin, Peter Prantner (Text), Peter Pfeiffer (Bild), Florian Zischka (Video), Daniela Illich (Lektorat), alle ORF.at/
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