Weitenegg - Ofenanlage XIII u. XIV

josef

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#2
Weitenegg - Ofenanlage XIII u. XIV - Teil 2

Bilder Teil 2:

7. Rekonstruktion der ehemaligen Anschlussgleise an die Donauuferbahn auf GM-Bild lt. Lageplan.
8. Bereich der Abzweigung der AB von der zwischenzeitlich in diesem Bereich eingestellten Donauuferbahn.
9. Büro- und Werkstättengebäude der ehemaligen Bundesstrombauleitung östlich des Steinbruches.
10. Heute wird nur mehr im Westteil des Steinbruches abgebaut.
11. Die verwachsene Bruchwand im Ostbereich, hier befanden sich die Ofen-Anlagen.
12. Nochmals der letzte erhaltene Rest des Tanks.
 

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#3
Durchgang unter dem Bahndamm - Teil 1

Die Bahnstrecke verläuft im Bereich des Steinbruches auf einem Damm. 2 Durchfahrten unter der Gleistrasse ermöglichen die Zufahrt zum Steinbruchgelände von der zwischen Eisenbahndamm und Donau in tieferer Lage verlaufenden Bundesstraße (B3).

Im Bereich der alten Werkstättengebäude der ehemaligen Bundesstrombauleitung gab es noch einen schmalen Durchlass unter dem Bahndamm, der als Zugang von der Straße her diente.
Dieser Durchgang stammt, wie an der Bauausführung mit verfugten Granitblöcken ersichtlich, schon aus der Bauzeit der Strecke. Auf der Steinbruchseite wurde später, wahrscheinlich bei der Errichtung der „Ofen-Anlage“, ein Raum unterirdisch angebaut. Den teilweise noch vorhandenen Rohrleitungen und Fundamentresten nach zu schließen, dürften hier Pumpen installiert gewesen sein. In alten Baufortschrittsberichten (Quelle Bundesarchiv) wird von Brunnenanlagen im Uferbereich sowie Nutzwasserrechen- und Filteranlagen an der Donau berichtet. Jedenfalls dürften die Rohre für Prozesswasserversorgung der Destillationsanlagen usw. durch diesen Durchgang geführt haben.

Ob bei der Anlage Weitenegg wie in Spitz („Ofenanlage XV u. XVI“) auch eine „Schiffsverladeanlage“ an der Donaulände gebaut wurde, ist nicht sicher. Wenn ja, so könnten auch die Leitungen zur Ent- oder Beladung von Tankkähnen da durchgeführt haben (-> rein spekulativ…).

Heute ist die Donau in diesem Bereich durch das Kraftwerk Melk aufgestaut und zwischen Straße und Strom befindet sich ein Damm. Die B3 liegt heute dadurch tiefer als der Wasserspiegel der Donau, der in etwa gleich mit dem Niveau der Bahnstrecke ist.


Fotos Teil 1:

1. Foto aus 2000: Beim Blick von oberhalb der ehemaligen Bruchwand nach Süden erkennt man noch die beiden Tanks. Das rechte Tankobjekt ist heute verschwunden. Gut zu sehen ist der Bahndamm mit den 2 LKW-Durchfahrten zur dahinter liegenden B3 mit dem Damm zur Donau. Der kleine Durchgang befindet sich links außerhalb des Bildes. Die Anschlussgleise verliefen zwischen den Tanks und dem Bahndamm.

2. Blick vom Bahndamm auf die Donau. Im Vordergrund tieferliegend die B3 mit dem Damm dahinter.

3. Der Abgang zum Durchlass.
 

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#4
Durchgang unter dem Bahndamm - Teil 2

Teil 2:

4. Nochmals der Abgang beim Lager- und Werkstattgebäude.

5. Der Abgang in die Gegenrichtung. Im Hintergrund (Richtung W) sieht man einen abfallenden Fahrweg. Dies war der Verlauf der Anschlussbahngleise, die sich auf das Niveau des Steinbruch-Vorfeldes absenkten.

6. Der Aufgang, hier zweigte im rechten Winkel der Durchgang unter der Bahntrasse zur Straße ab.

7. Blick durch den Durchlass zur Straße…, hier konnte vor Errichtung des Dammes für das DOKW-Melk Hochwasser eindringen.

8. Im Bereich des „Stiegenplatzes“ Abgang-Durchgang wurde nachträglich ein unterirdischer Raum für Pumpen geschaffen. Dies ist an noch vorhandenen Fundament- und diversen Rohrleitungsresten erkennbar.

9. Nische vor dem Eingang zum Pumpenraum. Interessant die Pegelleiste! Vor Errichtung des Dammes für den Stauraum des DOKW Melk wurde der Durchgang bei Hochwasser überflutet.
 

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#5
LS-Stollen

1. An der Rückseite des Lager- u. Werkstättengebäudes führt ein LS-Stollen in die Felswand.

2. Der Eingangsbereich ist durch eine Splitterschutzwand gesichert.

3. Hinter der Splitterschutzwand ist der Eingang zum eigentlichen Stollen in die Felswand zu erkennen. Der Zugang befindet sich etwas über dem Bodenniveau, es dürften früher einmal Stiegen hinaufgeführt haben. Nach einem Knick des Ganges ca. 3 – 4 m nach dem Eingang führt dieser im rechten Winkel wieder ca. 3 – 4 m nach links. Dort führt der Stollen abermals im rechten Winkel abzweigend weiter in den Fels. Dieser weiterführende Teil ist durch eine mittels Vorhangschlösser gesicherten LS-Stahltür verschlossen.

4. Eingang bzw. Splitterschutzwand von der anderen Seite.

5. Ebenfalls an der Rückseite der Gebäudefront befinden sich noch 2 weitere durch Türen gesicherte Eingänge in die Felswand. Diese sind durch keinen Splitterschutz gesichert und es dürfte sich um „normale“ Lagerkeller handeln. In den Baufortschrittsmeldungen zur „Ofen-Anlage“ wird auch nur von einem LS-Stollen mit Splitterschutzwand berichtet.

6. Der 2. Eingang „in den Berg“…! Beide Türen sind auch mit Vorhangschlössern versperrt!
 

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