WIFO Tanklager Krummnussbaum und Torso Brückenwiderlager

#1
Weiss vielleicht Jemand für welchen Zweck der Betonklotz in der Nähe des Hafens Krummnussbaum gedient hat. Hab im Moment leider kein Foto von Diesem bei der Hand.
Hab mal gehört, dass die Nazis dort eine Donaubrücke bauen wollten, was angesichts des direkt dahinter liegenden Hangs mir aber nicht sinnvoll erscheint.
Jedenfalls dürfte man dieses "Gebäude" betreten können, die Zugangstür liegt allerdings auf Privatgrund.
 

josef

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#2
Hallo,

habe betreffend dieses Betonklotzes auch schon einmal Erkundigungen eingeholt. Dies ist der Rest des südlichen Widerlagers einer geplanten Donaubrücke zwischen Krumnußbaum und Marbach. Sollte Teil einer Zubringerstraße zwischen Waldviertel und der damals begonnen Reichsautobahn (heute A1) werden. Nur wurden die Arbeiten kriegsbedingt, wie auch bei der Autobahn, eingestellt und nach Kriegsende nicht mehr fortgesetzt.

In Annastift, oberhalb des Bahnhofes Krumnußbaum befand sich ein Arbeitslager, welches nach Baueinstellung ca. Ende 42 ein Umsiedlerlager wurde und nach Kriegsende den Sowjettruppen als Sammellager für deutsche Kriegsgefangene diente.

Weißt Du etwas über ein angefangenes bzw. geplantes Tanklager in Krumnußbaum? Habe davon gehört aber dazu nichts konkretes erfahren...

lg
josef
 
W

WA1971

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#3
Brückentorso von Krummnußbaum

josef hat geschrieben:
Streckenführungsvarianten der RAB (München – Salzburg) - Linz – Wien:

H. Weihsmann schreibt in „Bauen unterm Hakenkreuz – Architektur des Untergangs“ ISBN 3-85371-113-8 auf Seite 143:

…sollte eine andere Strecke nach Wien führen, wobei sich die Autobahn bei Melk in einen südlichen und in einen nördlichen Ast teilen sollte. Die eine Strecke war nördlich der Donau über Pöchlarn und Melk (neue Autobrücke über die Donau) nach Krems vorgesehen, die andere – südlich von Böheimkirchen – sollte bei Alland über Heiligenkreuz und Sittendorf nach Mödling geführt und beim „Kleeblatt“ Vösendorf mit der Hauptstrecke Wien – Graz verbunden werden.

Die Ruinen der Widerlager für eine Brücke über die Westbahn bei Krummnußbaum zeugen davon, dass zumindest mit einem Bauwerk dieses Projektes begonnen wurde… Die Breite der Betonkonstruktion zur Auflage des Brückentragwerkes lässt darauf schließen, dass es sich bei diesem „nördlichen Ast“ um keine vollwertige Autobahn mit 2 Fahrspuren je Richtung, sondern um eine „normale“ Straße (Schnellstraße ?) mit je einer Richtungsfahrbahn gehandelt hätte.
Die Trasse hätte westlich Erlauf von der Westautobahn ca. 5 km Richtung N nach Krummnußbaum (3 km westlich Pöchlarn) geführt, dort mit der als Torso vorhandenen Brücke die Westbahn übersetzt und kurz danach wäre die Donaubrücke nach Marbach gefolgt. Der weitere Verlauf nördlich der Donau nach Krems dürfte mit der 1954 – 58 neu gebauten Wachaustraße (B3) ident gewesen sein, da eine parallele Streckenführung zur Donau weiter nördlich über topografisch ungünstiges Gelände geführt hätte.
Da ich kürzlich in der Gegend war, und mir diese Bauruine schon vor längerer Zeit vom Zug aus aufgefallen ist, habe ich mir die Umgebung etwas angeschaut.
Wie bei vielen Bauwerken aus der Zeit des 3. Reichs fällt auf, dass es scheinbar aus dem Zusammenhang gerissen mitten in die Welt gesetzt worden ist.
Der planerische Zusammenhang ist mit schleierhaft. Die Gegend von Pöchlarn hätte sich für einen Anschluss des nördlichen Donauufers und der Wachau an das Autobahnnetz doch viel eher angeboten. Was für einen Sinn hätte es gemacht, eine Schnellstraße um teures Geld und mit großen Steigungen über das dünn besiedelte Plateau zwischen Ybbs und Pöchlarn (etwa in der Linie Plaika - Krummnußbaum) zu einer Donaubrücke zu führen, wenn die Autobahn bei Pöchlarn fast die Donau berührt? Das Fehlen jeden späteren Straßenbauprojekts in dieser Relation spricht Bände, während der vor einigen Jahren erfolgte Bau einer Donaubrücke in Pöchlarn den Sinn dieser Variante bestätigt.
Könnte es sein, dass die Ruine doch von einem viel kleineren Projekt stammt, etwa einer Überführung der (heutigen) Landesstraße Krummnußbaum - Kolm (B1) über die Westbahn?
Südlich von Krummnußbaum bei der Siedlung Annastift kreuzt übrigens eine eigenartige Straße die Landesstraße und die Trasse des möglichen Schnellstraßentorsos. Sie führt in Ost-West-Richtung oberhalb der Donau, und obwohl es sich bestenfalls um eine lokale Siedlungsstraße bzw. einen Güterweg handelt, besteht die Straßenoberfläche aus massiven Betonfeldern, teilweise schon überwachsen und zerbrochen, sodass teilweise nur mehr eine Hälfte befahrbar ist. In der Bundesamtskarte ist sie als "Straße 3. Ordnung" ersichtlich; sie ist deutlich breiter als ein Güterweg. Die mysteriöse Straße endet im Westen bei einem Marterl ("Bildeiche") bzw. führt von dort als Schotterstraße weiter durch den Wald. Dort befindet sich eine Versuchspflanzung der Bundesforste mit einigen ebenerdigen Gebäuden. Im Osten endet die Betondecke ca. hundert Meter nach der Kreuzung im Bereich von Siedlungshäusern, bald danach endet auch die Straße. Der Straßendecke nach würde sich sagen: Baujahr 1940 bis 1960. Braucht eine Baumschule wirklich eine so großzügige Zufahrt?
 

josef

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#4
Raum Krummnußbaum

@WA1971:
Der planerische Zusammenhang ist mit schleierhaft. Die Gegend von Pöchlarn hätte sich für einen Anschluss des nördlichen Donauufers und der Wachau an das Autobahnnetz doch viel eher angeboten. Was für einen Sinn hätte es gemacht, eine Schnellstraße um teures Geld und mit großen Steigungen über das dünn besiedelte Plateau zwischen Ybbs und Pöchlarn (etwa in der Linie Plaika - Krummnußbaum) zu einer Donaubrücke zu führen, wenn die Autobahn bei Pöchlarn fast die Donau berührt?
Aus heutiger Sicht vollkommen richtig... ! Der Grund für den geplanten Standort der Donaubrücke war die Anbindung eines projektierten, aber nie fertiggestellten Wifo-Tanklagers an die RAB bzw. des Gebietes nördlich der Donau. Ein Relikt aus dieser Zeit ist die bereits genannte Betonstraße bei Annastift. Im Wald westlich des Bundesforste-Geländes sollten Tanks entstehen, mit dem Bau wurde aber wegen der fortschreitenden Kriegsereignisse nicht mehr begonnen. Auf der Fläche des ÖBF-"Lärchensamengartens" befand sich ein Baulager...

lg
josef
 
#5
Hallo,

kennt irgendjemand von Euch eine Spur des WIFO-Tanklagers in Amstetten mit dem Decknamen "Ammenau"???

Wurde das tatsächlich errichtet?
Wo sollte es liegen?
Was ist davon übrig?

LG,
Markus
 

josef

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#6
Hallo Markus,
...WIFO-Tanklagers in Amstetten mit dem Decknamen "Ammenau"???
Die Idee "Ammenau"/Amstetten wegen der örtlichen Nähe mit Krummnussbaum in Zusammenhang zu bringen, hatte ich auch schon...

Leider Fehlanzeige! Bei "Ammenau" handelt es sich um den kleinen Ort Amstetten in Baden-Württemberg in der "Schwäbischen Alb" mit Bahnhof an der Hauptstrecke Ulm-Stuttgart...Das Tanklager liegt (lag ?) an der Nebenbahn "Amstetten-Gerstetten":

Wirtschaftliche Forschungsgesellschaft – Wikipedia

lg
josef
 
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MikeG

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#9
Moin!

BIOS Final Report No. 122 Item 30 listet das Ganze übrigens als Heerestanklager mit einer Kapazität vom 7.200 Kubikmetern. Wichert gibt zumindest dieselbe Kapazität an.

Weiterführende Angaben sind leider nicht enthalten - und diese waren wahrscheinlich schon bekannt ....

Mike
 

josef

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#10
@MikeG schrieb:
BIOS Final Report No. 122 Item 30...
Michael :danke für die Info.

Unser Problem sind fehlende Daten/Unterlagen zum Projekt "WIFO Tanklager Krummnussbaum" an der Donau, etwa in der Mitte zwischen Linz und Wien bei Pöchlarn:

Projekte der WIFO - Krummnußbaum an der Westbahn

@Markus und ich dachten an einem Zusammenhang mit "Ammenau" - Amstetten. Die niederösterreichische Stadt Amstetten liegt ca. 20 km westlich Krummnussbaum, bei "Ammenau" handelt es sich jedoch um Amstetten in BW!

Das Projekt eines WIFO-Lagers in Kummnussbaum wurde jedoch nicht fertiggestellt, örtliche Archivunterlagen sind nicht vorhanden (angeblich vor Einmarsch der Sowjettruppen vernichtet), die spärlichen Angaben stammen von Zeitzeugen und Gemeinde. Als Beweis, dass dort Aktivitäten von WIFO stattfanden, dient ein Foto im Buch von A.Knipping, R.Schulz "Die Deutsche Reichsbahn 1939-1945 zwischen Ostfront und Atlantikwall" (Seite 19) von Kesselwagen mit der Aufschrift DR, Wien 922 98..? "Wirtschaftliche Forschungsgesellschaft mbH" Berlin und im Raster für Heimatbahnhof "Krummnussbaum"...! Bei Wichert ist nichts über ein derartiges WIFO-Lager angeführt.

Vielleicht kommt jemand die Ortsbezeichnung Krummnussbaum (Krummnußbaum) im Zusammenhang mit WIFO unter...

lg
josef
 
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MikeG

Guest
#11
Moin!

Im Report 30/1436 (US Navy Technical Oil Mission) sind die Werke der WIFO aufgeführt. Es handelt sich um ein deutsches Dokument, das aber scheinbar auch nicht komplett ist (minestens ein Hoko-Ersatzlager fehlt z.B.).

Wie auch immer: Krummnussbaum wird einmal genannt (in einem Block mit Riga und Haudsitz). Weitere Infos fehlen. Aber immerhin: Damit wäre per Primärquelle belegt, daß "WIFO" und "Krummnussbaum" miteinander zu tun hatten.

Mike
 

josef

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#12
Wie auch immer: Krummnussbaum wird einmal genannt (in einem Block mit Riga und Haudsitz). Weitere Infos fehlen. Aber immerhin: Damit wäre per Primärquelle belegt, daß "WIFO" und "Krummnussbaum" miteinander zu tun hatten.
Danke Michael :superOK

lg in den Norden
josef
 

josef

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#13
Da ich eine Anfrage zu einer Masterarbeit die Gegend um Krummnußbaum/Pöchlarn betreffend bekam und zur Beantwortung in alten Unterlagen herumsuchte, fand ich Fotos von meiner Erkundung vor Ort aus 2007. Da es bisher keinen eigenen Thread zum Thema, außer zum "Brückenwiderlager" an der Westbahnstrecke aus 2004 gab, habe ich einige weitere Beiträge aus 2007 vom "Reichsautobahn-Thema" hier herüberkopiert, um eine kompaktere Übersicht zum Gesamtprojekt "Wifo-Lager Krummnußbaum" zu schaffen.


Kopie der Web-Seite mit dem ersten Hinweis auf ein "Wifo-Lager" in Krummnußbaum aus 2005, die bei @Markus und mir die Recherchearbeit für geheimprojekte.at auslöste:

1575312817471.png

Nun die Niederschrift von ursprünglich handschriftlichen Aufzeichnungen eines Gespräches mit dem Zeitzeugen Josef Sch. (Jahrgang 1929) am 14. März 2007 in der Veranda seines Hauses in Krummnußbaum:

Ca. 1939 wurde im Ortsteil Annastift, auf der Hochfläche südlich von Krummnußbaum, mit dem Bau eines (Zwangs-) Arbeiterlagers begonnen. Es wurden mehrere Unterkunftsbaracken und eine Küchenbaracke errichtet. Zum Lager wurde eine heute noch bestehende Betonstraße angelegt.
Nach dem Lageraufbau und der Schaffung der nötigen Infrastruktur, wie Brunnen- und Wasserleitungsbau von der Donauau zum Lager, Kanalisation usw. begann man mit dem Bau von Fundamenten für eine Straßenbrücke über die Westbahn. Diese Brücke sollte später ein Teil einer Straßenverbindung von der Autobahn über eine Donaubrücke nach Marbach, auch mit einer Anbindung an das projektierte Tanklager, werden.

Hauptaufgabe der Lagerinsassen sollte jedoch die Errichtung folgender Vorhaben sein:

- Donauhafen für Umschlag von Raffinerieprodukten,
- Tanklager (Wifo)
- und die Errichtung von Gleisanlagen mit Abfüllanlagen für Kesselwaggons.


Am westlichen Ortsende von Krummnußbaum wurden südlich der Westbahn ein Materiallager und Werkstätten gebaut. An der Donau begann man mit den Baggerarbeiten für ein Hafenbecken. Dabei wurde ein Dampfbagger und später, nach Flutung des Areals, ein Schwimmbagger eingesetzt. Das aus dem Becken gewonnene Material wurde zur Schüttung der Fläche für die Bahnanlagen verwendet. Diese entstanden südlich des Bahnhofes in Richtung des parallel zur Westbahn verlaufenden Berghanges. Den Materialtransport besorgte eine mit Dampfloks betriebene Feldbahn.

Das eigentliche Tanklager sollte im Wald zwischen dem Lager Annastift und dem „Steinbründl“ entstehen. Durch die fortschreitenden Kriegsereignisse wurden die Bauarbeiten jedoch eingestellt. Im August 1942 gerieten beim Vergasen von Ungeziefer 2 Baracken in Brand. Dabei kam es in einer Baracke zu einer gewaltigen Explosion, die 2 Todesopfer und mehrere Schwerverletzte forderte. Teile des Bauwerkes wurden bis in den Ort geschleudert. Nach Einstellung der Bauarbeiten kamen Umsiedler in das Lager Annastift und nach Kriegsende wurde es von den Sowjets beschlagnahmt.

Von den projektierten Vorhaben wurde der Hafen nur teilweise fertig gestellt. Erst mit Errichtung des Donaukraftwerkes Melk wurde das Becken voll ausgebaggert. Für das Tanklager wurde nur Material angeliefert, mit dem Bau wurde nicht mehr begonnen. Nur im Bahnbereich wurde das dafür vorgesehene Gelände entlang der Westbahn aufgeschüttet und einige Abstellgleise errichtet.

Heute ist außer den Torsos der Brückenfundamente an der Westbahn, dem Hafenbecken, einer Bauruine des einstigen Pumpenhauses für die Wasserversorgung, der brüchigen Betonstraße und einem von den Bundesforsten umgebauten Gebäudes in Annastift, nichts mehr erhalten . Die Abstellgleise wurden abgebaut, auf der eingeebneten und geschütteten Fläche entstanden Wohnhäuser und Sportstätten… Im Wald bei Annastift soll es noch ein paar Betonfundamente für die Stützen einer nicht mehr fertig gebauten Materialseilbahn geben.
Diese Niederschrift diente auch als Basis für meinen Bericht bei Geheimprojekte.at

Nachfolgend nun einige kleine Fotoberichte mit Bildern aus 2007:
 
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josef

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#14
Torso von den Brückenwiderlagern an der Westbahnstrecke

1575312513043.png
Die wuchtigen Betonklötze nördlich der Westbahnstrecke

1. - 4. Die Betonfundamente nördlich der Bahnstrecke
5. Das Widerlager am Hang südlich der Eisenbahn
(Alle Aufnahmen vom 14.03.2007)
 

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josef

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#15
Lager "Annastift" auf der Hochfläche südwestlich von Krummnußbaum

1575313951760.png
Lager "Annastift" mit Blickrichtung Nordufer (NW) des Donautales oberhalb von Marbach...

1575314123871.png
...und Blickrichtung NO mit Marbach an der Donau, überragt von der Wallfahrtskirche Maria Taferl

Die beiden Fotos (leider ohne genauere Datierung) wurden mir damals von Herrn Josef Sch. zur Verfügung gestellt.

1. Ein von den Bundesforsten umgebautes Gebäude des ehemaligen Lagers, davor die Betonstraße
2. - 3. Die Beton-Straße als ehemalige Lagerzufahrt
4. Ruine des Pumpenhauses für die Wasserversorgung des Lagers in der Au zwischen Westbahn und Donau (westlich des Hafens).

(Aufnahmen 1. - 4. vom 14.03.2007)
 

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josef

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#16
Projektierter Ölhafen - nun Sportboothafen Krummnußbaum

1575315590429.png
Blick von Maria Taferl ins Donautal mit der Hafeneinfahrt am Südufer: Rechts das westliche Ortsende von Krummnußbaum, hinter dem Hafen die L5320 und die (alte) Westbahntrasse (seit dem 4-gleisigen Ausbau verlaufen die beiden Gleise der "Neuen-Strecke" im Tunnel durch den Hang dahinter -> Sittenbergtunnel 4692 m). Am bewaldeten Hang hinter der Bahn befand sich in der rechten Bildhälfte das Lager "Annastift". Parallel zum oberen Bildrand erkennt man vage die "Betonstraße" und rechts das Dach des ÖBF-Gebäudes...
(Aufnahme aus 2009)

1. Nochmals ein Blick von Maria Taferl auf die Hafeneinfahrt in Bildmitte. Oberhalb des bewaldeten Hanges erkennt man nun gut die Betonstraße als Zufahrt zum ehemaligen Lager im Bereich der rechten Bildmitte. Das eigentliche Tanklager sollte rechts anschließend (außerhalb des Bildes) im Wald beim "Steinbründl" entstehen...

2. Unvergrößerte "Donaupartie" von Maria Taferl aus: Im Vordergrund die Straße von Maria Taferl nach Marbach am Nordufer. Am Südufer wieder links Krummnußbaum und Richtung Westen (rechts) der Donaubogen Richtung Säusenstein - Gottsdorf. Rechts im Waldgebiet oberhalb des Hafens war das nicht begonnene Wifo-Tanklager geplant.

3. Das heutige Hafenbecken mit Blick nach NO zur Einmündung in den Strom. Dahinter am Nordufer Marbach an der Donau, gekrönt von der Basilika Maria Taferl...

4. Nochmals Blick zur bei Strom-Km 2.049,8 gelegenen Hafeneinfahrt...

5. ...und Rückblick zum Beckenende. In der dahinterliegenden Au befand sich das Brunnenfeld für die Wasserversorgung des Lagers "Annastift" mit der noch vorhandenen Ruine des Pumpenhauses.

6. Westbahntrasse und links davon nicht mehr sichtbar Richtung Donau die Landesstraße L5320 - Blickrichtung Osten gegen Ortsanfang von Krummnußbaum. Hier verlief lt. Zeitzeugen eine Feldbahntrasse zwischen Hafenbaustelle und Werkstätten- sowie Materiallagerbaracken in der Gegenrichtung. Jedenfalls müssten da in irgend einer Form die Westbahngleise gequert worden sein... (?)

7. Blick nach Westen (Gegenrichtung): Auf den Flächen entlang des Waldrandes befanden sich angeblich die Werkstattbaracken...
(Ungeklärt Gleisquerung der Feldbahn...?). In den Wald dahinter sollte das Tanklager kommen...


(Fotos 1.- 2. aus 2009, 3. - 7. v. 14.03.2007)
 

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