Achensee Dampf-Zahnradbahn

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Diver

Guest
#1
Ich habe heute "zufällig" diese schöne Dampf-Zahnradbahn am Achensee in Tirol gesehen und dachte mir die könnte unseren Administrator @Josef gefallen.

Möchte mich mit diesen Fotos bei @Josef für seine stetige Hilfe bedanken, die er mir und anderen Usern in diesen Forum zukommen lassen hat. Ich weiß das die Arbeit eines Administrators nicht einfach ist und finde das diese Arbeit einmal gewürdigt werden sollte.

In diesem Sinne traue ich mich im Namen ALLER sagen: DANKE @Josef :danke:

Hoffe die Bilder gefallen dir.

Zitat aus dem Prospekt der Achensee Dampf-Zahnradbahn:

"Romantik erleben"

Pfeifend, fauchend und zischend arbeitet sich die Achenseebahn, mit den ältesten Dampf - Zahnradlokomotiven der Welt, den steilen Berg hoch zum Achensee, dem größten Gebirgssee Tirols.

Die Konzession für den Bau der Zahnradbahn wurde von Kaiser Franz Josef erteilt und seit 1889 befördert die Achenseebahn Sommerfrischler und Ausflugsgäste von Jenbach zur Dampferanlegestelle "Seespitz" am Südufer des Achensees. Der Bau der Bahn war eine Pionierleistung und nicht jedermann war anno dazumal überzeugt von diesem "neumodischen Zug".
Heute begeistern die 180 Pferdestärken mit ihrem alt ehrwürdigen Gründerzeit-Charme, nicht nur eingefleischte Eisenbahnliebhaber, wenn sie sich stampfend und dampfend, bei einer Maximalsteigung von 160 ‰ in 45 Minuten die knapp 7km Bergstrecke hocharbeiten.

Technische Daten
Konzession erteilt durch Kaiser Franz Josef I
Älteste, ausschließlich mit Dampf betriebene Zahnradbahn Europas, ausgehend vom 3-Spurweiten-Bahnhof Jenbach. Direktanschluss an die Achensee-Schifffahrt.
Technische Daten:
Erzeuger: Wiener Lokomotivfabrik
Floridsdorf
Baujahr: 1888/1889
Bauart: Bzt-n2
Baupläne: Lokomotivfabrik Esslingen
Leistung: 180PS oder 132kW
Gewicht: Lokomotive ausgerüstet 18,26 t
350 kg Kohle, 3 m³ Wasser pro Hin- und Retourfahrt

Kessel:

Heizfläche der Feuerbuchse: 4,6 m²
Heizfläche der Siederohre: 45,4 m²
Gesamte Heizfläche: 50 m²
Rostfläche: 0,91 m2
Anzahl der Siederohre: 169
Dm/Länge: 45/1900 mm
Betriebsdruck: 11 bar
Kesselneigung nach vorne: 1:1,625
Kesselspeisung: 2 nichtsaugende Injektoren

Triebwerk:

Zweizylinder-Zwillings-Maschine
Zylinderdurchmesser: 330mm
Kolbenhub: 500mm
Übersetzungszahnräder: 39/20 Zähne
Triebzahnrad: 890 DM/28 Zähne
Steuerung: Allan-Trick, innenliegend

Fahrwerk:

Spurweite: 1.000 mm
Adhäsionsräder: Dm 898 mm
Radstand: 2.350 mm
Länge über Puffer: 5.650 mm

Bremsen:

Gegendruckbremse nach Riggenbach
Rillenbandbremse am Vorgelege
Rillenklotzbremse am Bremszahnrad

Strecke:
Gesamtlänge: 6,7630 km,
davon Zahnstangenstrecke: 3.429,16 m
System Riggenbach, gemischter Betrieb Zahnstangen und Adhäsionsbetrieb
Größte Steigung Zahnstange 160‰
Größte Steigung Adhäsion 25‰
kleinster Radius Zahnstange 120 m, alle and. 150 m.
Jenbach: 530,80 m, Eben 970,98 m, Achensee 931,30 m ü.d. Adr. Meere

Allgemein:

Konzession: 1888 durch Kaiser Franz Josef I
Aktiengesellschaft: Gemeinden Eben, Jenbach, Achenkirch, Rest im Streubesitz.
Fahrtpersonal: Lokomotivheizer, Triebfahrzeugführer, Zugbegleiter, Bremser

Fuhrpark:
3 Zahnradlokomotiven, Nassdampf
1 Diesellokomotive zum Verschub
2 geschlossene und 4 offene Personenwagen a 55 Sitzplätze mit umlaufendem Trittbrett.
1 Salonwagen (Barwagon)
3 Güterwagen
1 Schiebebühne, Esslingen 1888
Quelle und weitere Informationen:

http://www.achenseebahn.at

Lg. Thomas
 

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josef

Administrator
Mitarbeiter
#6
Ich habe heute "zufällig" diese schöne Dampf-Zahnradbahn am Achensee in Tirol gesehen und dachte mir die könnte unseren Administrator @Josef gefallen.

Möchte mich mit diesen Fotos bei @Josef für seine stetige Hilfe bedanken,
Hallo Thomas,
zuerst einmal "DANKE FÜR DIE BLUMEN" :) ...hoffe, die Angelegenheit (PN) in deinem Sinne erledigt zu haben, hatte keine Zeit mehr für eine ordentliche Rückmeldung...
Hoffe die Bilder gefallen dir.
Natürlich! Erweckt schöne Erinnerungen, ist gut schon 20 Jahre her, dass wir mit der Bahn zum Achensee hochgefahren sind...

Möchte ebenfalls meinen Dank pauschal für alle deine Fotoserien aussprechen, weiter so! :superOK:superOK:superOK

lg
josef
 
D

Diver

Guest
#7
Hallo Josef!

die Angelegenheit (PN) in deinem Sinne erledigt zu haben, hatte keine Zeit mehr für eine ordentliche Rückmeldung..
DANKE für die Erledigung!! - Für mich ist es in Ordnung, hoffe das es auch für Robert so in Ordnung ist! Habe es leider nicht selber richtig stellen können, da das System nachwirkend eine Korrektur nicht zulässt.

Möchte ebenfalls meinen Dank pauschal für alle deine Fotoserien aussprechen, weiter so!
Danke, werde mich bemühen :D

Lg. Thomas
 

josef

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#9

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Soundy

Well-Known Member
#10
@Diver: Danke für die Fotos. Es ist schon viele Jahre her, da machte ich eine Woche Urlaub in Jenbach. Die Temperaturen im Inntal und Zillertal waren etwa wie derzeit in Wien (19.6.2013, 35 Grad), da bin ich jeden Tag zum Achensee mit der Zahnradbahn "geflohen" :D .

@josef: Es gab in Jenbach noch eine Spurweite! Der Steinbruch in Jenbach hatte früher eine Feldbahn mit 600 mm Spurweite. Diese Feldbahn hatte aber keine Verbindung zu den anderen Bahnen im Bahnhof Jenbach. Fotos habe ich leider keine, sie war damals nicht mehr in Betrieb.

Soundy
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
#11
Jenbach

Es gab in Jenbach noch eine Spurweite! Der Steinbruch in Jenbach hatte früher eine Feldbahn mit 600 mm Spurweite. Diese Feldbahn hatte aber keine Verbindung zu den anderen Bahnen im Bahnhof Jenbach...
Dieser Steinbruch wird interessanterweise bei Wichert in der Objektnummern-Liste zum Stand 15.01.1945 genannt:
Deckname "Almandin"
Stollen Tiergartenberg bei Jenbach
Objekt Nr. 5018
Leider ohne weiteren Angaben...? Vermute eine nicht mehr fertiggestellte bzw. nur am Papier bestehende Anlage für "Heinkel AG"...
...in Wien (19.6.2013, 35 Grad),
...auch bei uns war es nicht kühler :D und das Lesen im Liegestuhl unter schattigen Bäumen im Garten zu anstrengend :)

lg
josef
 

otto

Ruheständler im Dienst
Mitarbeiter
#13
@Diver :danke für das schöne Bilderbuch rund um die Achenseebahn.

Leider konnte ich die Achenseebahn so noch nicht in Augenschein nehmen.
Der Shoot ist vom gegenüber liegenden Ufer des Achensees.

Gruß
Gerd
 

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josef

Administrator
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#14


Achenseebahn: Anrainer „sehen oft schwarz“
Den Anrainern der Achenseebahn stinkt es. Seit Jahren fordern sie eine Modernisierung und Elektrifizierung der alten Dampf-Bahn, die mit Kohle betrieben wird. Das Problem ist bekannt, eine Lösung scheitert derzeit offenbar am Geld.
Vor knapp 120 Jahren wurde die Zahnradbahn auf den Achensee feierlich eröffnet. Seitdem bringt sie im Sommer mehrmals am Tag schnaubend Personen - mittlerweile hauptsächlich Touristen - von Jenbach nach Eben, Maurach und zum Seespitz. Betrieben wird die Bahn seit jeher mit Dampf, geheizt wird mit Steinkohle. Die Rauchentwicklung während der Fahrt ist gewaltig, für die Anrainer entlang der Stecke aber dementsprechend belastend.


ORF

Salatbeet entlang der Trasse undenkbar
Vor allem bei Windstille verflüchtige sich der beißende Rauch kaum, schildert ein Anrainer gegenüber ORF Tirol. Fenster schließen laute dann die einzige Devise. Ebenso unmöglich sei es, ein ungeschütztes Gartenbeet zu betreiben, beklagt eine Anrainerin und bei einem weiteren habe sogar unlängst der Balkon gebrannt.

Stichwort Brand: Für die Feuerwehr Jenbach ist die Achenseebahn Garant für viele Einsätze im Sommer. Auch wenn der Vorstand der Achenseebahn AG, Georg Fuchshuber erklärt, dass heuer in Bezug auf Böschungsbrände ein eher gutes Jahr sei, stehen in der Statistik der Feuerwehr schon elf bahnbedingte Brandeinsätze zu Buche. Brandursache ist in aller Regel Funkenflug.


ORf
Bisher elf Mal musste die Feuerwehr Jenbach heuer entlang der Achenseebahn-Strecke schon Brände löschen.

Mögliche Finanzierung wird geprüft
Bei der Achenseebahn räumt man ein, dass es Belastungen gebe. Dort gibt es bereits Pläne für eine Modernisierung. Die scheitern bislang aber am Geld. Direktor Georg Fuchshuber argumentiert, dass die Achenseebahn aus dem Mittelfristigen Investitionsprogramm des Bundes für Privatbahnen gefallen ist. Ohne Geld der Öffentlichen Hand sei die Bahn ohnehin nicht zu betreiben.

Von Seiten des Landes heißt es in einer Stellungnahme, dass der Sanierungsbedarf der Achenseebahn dem Land Tirol bekannt sei. Derzeit werde geprüft, ob und in welcher Form seitens des Bundes Finanzmittel zur Verfügung gestellt werden könnten. Eine Stellungnahme dazu sei im Herbst zu erwarten.


ORf
Die Anrainer warten seit Jahren auf eine Lösung

Elektrifizierung war und ist Thema
Die Bahn mit Strom zu betreiben, war schon vor über 100 Jahren Thema, wurde aber nie umgesetzt. Mittlerweile sind auch fünf elektrische Triebwägen im Besitz der Achenseebahn AG, zum Einsatz kommen können diese aber nur, wenn die Trasse großzügig umgebaut wird. Dafür fehle derzeit aber das Geld, heißt es. Die Achenseebahn ist eine Aktiengesellschaft. Aktionäre sind neben zwei Privatpersonen, die Gemeinden Jenbach, Eben, Achensee und die Sparkasse Schwaz.

Link:
Publiziert am28.08.2018
Achenseebahn: Anrainer „sehen oft schwarz“
 

HF130C

Well-Known Member
#15
Die Anrainerproteste erscheinen durchaus plausibel, würden doch die an die Bahn angrenzenden Liegenschaften durch eine Bahneinstellung/Elektrifizierung preislich erheblich aufgewertet. In den allermeisten Fällen wurden die Wohnhäuser erst nach dem Bahnbau errichtet und der Grund infolge der Bahnnähe günstiger erworben.

Möglich wäre auch, dass aktuell billigere und rauchfreudigere Kohle verwendet wird, oder aber das Wissen über die raucharme Feuerung einer solchen Lokomotive verloren gegangen ist. Naturgemäß wird es immer schwerer, die ideale Lokomotivkohle zu bekommen. Die bisher in Polen erhältlichen brauchbaren Sorten werden mit der laufenden Einstellung der dortigen Gruben rarer und man muss wohl für wirklich gute Lokomotivkohle auf britische Lieferanten zurückgreifen, was natürlich ein treibender Kostenfaktor ist.

Bezüglich der vorhandenen Dampflokomotiven wäre auch eine Beurteilung sinnvoll, ob nicht eine Umstellung auf Heizölbetrieb technisch machbar wäre. Am Schafberg fahren ja bekanntlich Heizol betriebene Zahnradloks, die jedoch für diese Art der Kesselfeuerung gebaut wurden.

Eine Elektrifizierung bei gleichzeitiger Aufwertung des Betriebes zu einem ganzjährigen Verbund-Verkehrsmittel abseites des derzeitigen Touristenbetriebes wäre allgemein zu begrüßen.

Ob nun die aktuell als Vorausleistung für eine Elektrifizierung aus der Schweiz angeschafften Zahnradtriebwägen eine sinnvolle Investition waren, wird sich zeigen. Für die nicht-niederflurigen Triebwagen wird man nur mit entsprechend umzubauenden Bahnsteigkanten eine Zulassung für den Alltagsverkehr erlangen. Für den reinen Touristenverkehr erscheinen die Aufwendungen für eine Elektrifizierung und Umbau/Zulassung der Wagen wiederum zu hoch zu sein.

Es ist zu hoffen, dass diese Triebwagen nicht dasselbe Schicksal erleiden, wie die seinerzeit zahlreich für die Mariazellerbahn nach St. Pölten gekarrten Triebwagen der Schweizer Waldenburgerbahn, die nach jahrelanger Abstellzeit letztendlich doch verschrottet worden sind.
 

josef

Administrator
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#16
Land zieht bei Achenseebahn die Notbremse
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Das Land Tirol will der Achenseebahn AG keine weitere finanzielle Unterstützung gewähren. Weitere Zahlungen seien fahrlässig, teilte das Land am Montagabend in einer Aussendung nach einem Gespräch mit Vertretern der Achenseebahn mit.
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Die wirtschaftliche Lage der Achenseebahn habe sich trotz intensiver Bemühungen nicht verbessert, daher seien dem Land aktuell die Hände gebunden, erklärten LHStvin Ingrid Felipe (Die Grünen) und LHStv Josef Geisler (ÖVP) nach dem Gespräch am Montagabend: "Auch eine zuletzt eingeholte externe Rechtsexpertise bestätigt, dass es zum jetzigen Zeitpunkt fahrlässig wäre, weitere Mittel durch das Land zur Verfügung zu stellen“.

ORF
Die Achenseebahn fährt auf der Strecke Jenbach – Seespitz am Achensee nur mit Dampflokomotiven

Dies sei insbesondere für die Achenseeregion sehr unerfreulich, erklärten beide Politiker. Allerdings seien weitere Fördergelder des Landes unter den aktuellen Voraussetzungen nicht mehr zu verantworten.

Achenseebahn erhielt mehrmals Zahlungen vom Land
Noch Anfang Februar kündigte das Land an, der Achenseebahn 300.000 Euro zu überweisen – mehr dazu in Achenseebahn: Betrieb vorerst gesichert. Damit sollten neben bereits getätigten Investitionen auch die Gehälter der insgesamt 14 Angestellten bezahlt werden.

Das Land hatte die Bahn wenige Monate zuvor mit einer Finanzspritze von 1,2 Millionen Euro unterstützt und erwartete sich eine Auflistung der monatlichen Fixkosten und einen Plan der notwendigen Sanierungsmaßnahmen und damit verbundenen Investitionskosten, wie es damals hieß. Zudem sollte ein mittel- bis langfristiges Betriebskonzept vorgelegt werden.
10.03.2020, red, tirol.ORF.at
Land zieht bei Achenseebahn die Notbremse
 

josef

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#17
Achenseebahn ist im Konkurs

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Nun ist es offiziell, dass die Achenseebahn insolvent ist. Am Mittwoch wurde über das Vermögen der Achenseebahn AG am Landesgericht Innsbruck ein Konkursverfahren eröffnet. Laut dem KSV1870 sind 17 Dienstnehmer betroffen, ein Weiterbetrieb sei unsicher.
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Die Verbindlichkeiten belaufen sich laut Insolvenzantrag auf 1,4 Millionen Euro. Nachdem das Land Tirol weitere Zuschüsse abgelehnt hatte, fehlten der Bahn liquide Mittel. Das Szenario, dass die Achenseebahn für immer eingestellt wird, sei nicht ausgeschlossen heißt es vom KSV1870.

Nicht überschuldet, aber Mittel fehlen
Die sechs Kilometer lange Bahnstrecke vom Bahnhof Jenbach bis zur Station Seespitz am Ufer des Achensees wurde im 1889 eröffnet. 2019 habe die Bahn einen Umsatz von 1,5 Millionen Euro erwirtschaften können, dabei habe sie aber einen Verlust von 250.000 Euro eingefahren. Aufgrund der vorhandenen Aktiva dürfte die Schuldnerin nicht überschuldet sein, heißt es vom KSV1870. Die Voraussetzung für die Eröffnung der Insolvenz liege trotzdem vor, da bei der Schuldnerin nicht ausreichend liquide Mittel für die Bedienung der kurzfristig fälligen Verbindlichkeiten vorhanden seien.

Hermann Hammer
Zwischen Jenbach und Eben ist die Achenseebahn eine Zahnradbahn

Der Insolvenzverwalter werde zu entscheiden haben, ob die Vorbereitungen für die Aufnahme des operativen Betriebes weiter vorangetrieben werden und es damit zu einem während des Insolvenzverfahrens kommt. Dabei bringe die aktuelle Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus zusätzliche Unsicherheiten. Aus der Sicht der Schuldnerin ist eine Schließung des Unternehmens nur dann vermeidbar, wenn von dritter Seite kurzfristig liquide Mittel beigebracht werden, heißt es vom KSV weiter.
Der KSV-Regionalleiter West, Klaus Schaller, stuft die Zukunft der Bahn als unsicher ein. Das Szenario, dass die Bahn den Betrieb zwischen Jenbach und Maurach am Achensee für immer einstelle, könne derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Bürgermeister unterstützen Sanierungsbemühungen
Der Vorstand der Bahn erklärte im Insolvenzeröffnungsantrag, dass er den Insolvenzverwalter bei seinen Bemühungen um den Fortbetrieb mit anschließender Sanierung, welche auch den Erhalt aller Konzessionen bedeuten würde, nach Kräften unterstützen werde. Nach Angaben im Insolvenzantrag unterstützen die Bürgermeister der Eigentümergemeinden die Sanierungsbemühungen der Schuldnerin. Zum Insolvenzverwalter wurde der Innsbrucker Rechtsanwalt Herbert Matzunski bestellt.
25.03.2020, red, tirol.ORF.at
Achenseebahn ist im Konkurs
 
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