Adolf Hitler - erste Zeitungsnotiz in Österreich (ANNO-Archiv)

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Ich habe mir im Anno-Online Archiv die ersten Einträge über Adolf Hitler angesehen.
Dies deshalb, um in den Worten der damaligen Zeit mir die Umwelt zu zeigen, wie Hitler auf sie gewirkt hat und wie Hitler seine Ideen greifbar machte.

Beim ersten verwertbaren Eintrag bin ich auf den Artikel des "Salzburger Volksblattes" vom 2.10.1920 aufmerksam geworden.

Man bedenke, Hitler war bis 31.3.1920 Soldat und ist erst seit September 2019 Mitglied der DAP.
Er hat im August 1920 ein Bündnis mit der österreichischen DNSAP um den alldeutschen Anspruch seiner Partei geschlossen und am 13.8. erklärt er erstmals ausführlich seine Ideologie.
Dieser Zeitungsartikel vom 2.10.1920 zeigt also einen frühen und ungeschminken Adolf Hitler, wie er sich seine Ideologie aus dem Versailler Vertrag bildete, seine Meinung über das Judentum und die Wechselrede mit seinen Gegnern, den Kommunisten und Sozialdemokraten.

Quelle ANNO
Detail in angehängter Datei
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Aus Wikipedia Informationen über das Salzburger Volksblatt:
Das Salzburger Volksblatt war eine Tageszeitung für das Bundesland Salzburg. Gegründet 1870, erschien sie regelmäßig ab 1871 bis 1942, als sie mit der Salzburger Zeitung und der Salzburger Landeszeitung vereinigt wurde, und nach dem Zweiten Weltkrieg wieder vom 15. Juni 1950 bis zum 14. April 1979.
Ihre politische Ausrichtung in der Ersten Republik war deutschnational. Sie stand der Großdeutsche Volkspartei nahe, wandte sich aber ab 1931/32 der österreichischen NSDAP zu.
In der Nachkriegszeit war ihre politische Ausrichtung rechts der Mitte mit Sympathie zur Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ). Langjähriger Chefredakteur war zu dieser Zeit Hans Menzel. Dieser setzte sich in zahlreichen Artikeln für die Freilassung des in Italien einsitzenden, zu lebenslanger Haft verurteilten Kriegsverbrecher Walter Reder ein. Gedruckt wurde das Salzburger Volksblatt im Verlagshaus Rudolf Kiesel.
Später wurde versucht, das Blatt als eine regionale Parteizeitung der FPÖ für das Bundesland Salzburg wiederzubeleben. Es erschien zweimal wöchentlich und konnte nur mit Hilfe von öffentlichen Fördermitteln überleben. Vom Land Salzburg erhielt das Volksblatt im Jahr 1987 noch etwa 651.000 Schilling (rund 47.000 Euro).
1991, in der Phase des Niedergangs der österreichischen Parteizeitungen, wurde das Blatt eingestellt.
 

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