Alles zu und über Drohnen („Octocopter“)

josef

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#82
Risikobewertung für zigtausende Drohnenflüge
Mit der Zunahme von Drohnen muss das Luftverkehrsmanagement umgekrempelt werden
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Drohnen gibt es in allen Formen und Größen. Digitale Technologien sollen das Management des neuen Luftverkehrs erleichtern.
Foto: AFP

Sie liefern Pakete und befördern Personen auf dem Luftweg. Sie machen 3D-Aufnahmen von Gebäuden oder prüfen Staudämme auf Strukturschwächen. Sie kontrollieren das Pflanzenwachstum auf Feldern und bringen Dünger aus: Drohnen werden im kommenden Jahrzehnt an Bedeutung gewinnen – weit über die bisher üblichen Spezial- und Unterhaltungszwecke hinaus. Bis 2030 erwartet die EU zigtausende tägliche Flüge. Die Entwicklung eines Milliardenmarkts zeichnet sich ab.

Die Drohnenschwärme, die auf Europa zukommen, müssen allerdings auch reguliert und gemanagt werden. Um die neuen Flugobjekte in ein Luftverkehrsmanagement integrieren zu können, ist ein hoher Automatisierungsgrad nötig. Drohnen und Flüge müssen bei Bedarf registriert und überwacht werden können. Um das Risiko möglichst gering zu halten, wird zum Teil smarte Steuerungstechnik – etwa zur Kollisionsvermeidung – an Bord der Drohnen um ein Verfahren zur Vorabrisikobewertung von geplanten Flügen ergänzt. In der Europäischen Union werden die entsprechenden Regeln von einer eigenen Roadmap für einen "harmonisierten Drohnenmarkt" vorgeschrieben. Bereits ab Juli 2020 werden nationale Bestimmungen von einem EU-Regulativ ersetzt, das Standardisierte Technologien, Flugabläufe und Luftverkehrsmanagement vorsieht.

EU-konforme Bewertung
In Österreich kümmert man sich im Projekt Drone Risk Austria um die Etablierung einer auf den EU-Normen basierenden Risikobewertung. Hier arbeiten die FH Kärnten, die Austro Control, der Wetterdienst Ubimet und das Unternehmen Frequentis zusammen, um ein System zu entwickeln, das mit einem kommenden automatisierten Luftverkehrsmanagement der EU kompatibel ist. Unterstützt wird Drone Risk Austria durch das "Take off"-Programm von Verkehrsministeriums und der Förderagentur FFG. "Das Air-Traffic-Management für Drohnen wird Stück für Stück umgesetzt werden", erklärt Projektleiter Gernot Paulus von der FH Kärnten. "Die Risikoabschätzung ist dabei ein wesentlicher Punkt."

Eine Drohne kann abstürzen und am Boden Schaden anrichten. Sie kann während des Fluges mit anderen Luftfahrzeugen kollidieren. Und sie kann selbst durch schlechtes Wetter in die Bredouille kommen. Boden-, Luft- und Wetterrisiko sind dementsprechend wesentliche Teile einer Bewertung der Flugpläne. Gleichzeitig kommt es darauf an, welche Art von Drohne den Flug absolviert. Hier wurden drei Kategorien etabliert: "Open" bezeichnet Drohnen, die nur in Sichtweite des Piloten und nicht über 120 Meter Höhe gesteuert werden dürfen. "Specific" dürfen auch außerhalb einer direkten Sichtverbindung fliegen, sind aber auf einen niedrigen Luftraum und vordefinierte Anwendungsgebiete beschränkt – etwa für komplexe Vermessungsflüge. Der "Certified"-Bereich für große Drohnen stellt die größten Anforderungen. Sie müssen hier ähnlich wie Flugzeuge registriert werden und müssen auch wie diese mit dem Flugmanagementsystem interagieren können.

Zur Planung und Risikoabschätzung der Drohnenflüge – vor allem im Certified-Bereich – braucht es eine Datengrundlage über die Gegebenheiten am Boden. Aspekte wie Bevölkerungsverteilung oder die Koordinaten von Kindergärten, Schulen oder Krankenhäusern, die nicht gefährdet werden sollen, müssen bekannt sein. "Wir versuchen diese Informationen in maschinenlesbarer Form abzubilden, damit es an ein Air-Traffic-Management-System übergeben werden kann", erklärt Paulus. Eine Schwierigkeit dabei wird sein, diese Informationen zentral zu sammeln und aktuell zu halten.

No-Fly-Zonen
Dazu kommen Informationen über den Luftraum: Jedes Land wird No-Fly-Zonen definieren müssen. Durch sogenanntes Geofencing werden mittels Satellitennavigationssystemen jene Regionen für den Drohnenverkehr abgeriegelt, die etwa vom Militär, von Segelfliegern oder Paragleitern genutzt werden. Gleichzeitig müssen aktuelle Wetterdaten einfließen, die Unwetter, Windgeschwindigkeiten, große Kälte oder Hitze auf der Flugstrecke einschätzen lassen. Ob eine gewisse Windstärke den Flug beeinträchtigt, hängt dabei auch von der jeweiligen Drohnentechnik selbst ab.

"Am Ende wird es ein System sein, mit dem ich meinen Drohnenflug plane. Dieser Flugplan wird dann in digitaler Form an ein Luftverkehrsmanagementsystem gesendet. Von diesem wird der Plan bewertet und freigegeben", erläutert Paulus die Prozedur. Planung und Bewertung müssen dabei auf derselben Datengrundlage erfolgen. Letzten Endes soll die Bewertung der Flugpläne selbst auch vollkommen automatisiert vonstattengehen. Die Beurteilung von Risiken kann so zu einem integrierten Bestandteil des Drohnenbetriebs werden.
(Alois Pumhösel, 16.1.2020)
Risikobewertung für zigtausende Drohnenflüge - derStandard.at
 

josef

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#83
Flughäfen fehlt Schutz vor Drohnen
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Der Rechnungshof (RH) hat sich in gleich zwei Berichten dem Thema Drohnen gewidmet. In einem geht es um die Sicherheit von Flughäfen, im anderen um die Kosten für den Betrieb beim Bundesheer. Beide fallen kritisch aus. Flughäfen verfügten über keine Schutzmechanismen, heißt es in den am Freitag veröffentlichten Papieren, beim Heer seien Flugstunden teuer und der strategische Nutzen unklar.
Zur Sicherheit von Flughäfen schreibt der RH, weder die Flugsicherheitsbehörde Austro Control noch die Flughäfen selbst verfügten über stationäre Abwehrsysteme für Drohnen. Im überprüften Zeitraum 2013 bis 2017 hätte man im Notfall auf Systeme des Innenministeriums zurückgreifen müssen, diese hätten aber erst um Einsatzort transportiert werden müssen, was Zeit kostet.

Flughäfen, heißt es nicht nur im aktuellen RH-Bericht, sind, was Drohnen betrifft, besonders während Starts und Landungen gefährdet. Auf dem Londoner Großairport Heathrow musste im vergangenen Jänner der Betrieb wegen einer Drohne unterbrochen werden. Zuvor hatten Drohnen den Flughafen Gatwick tagelang behindert, es mussten Hunderte Flüge abgesagt werden.

„Erhebliches Risiko“
Da in derartigen Situationen „ein erhebliches Risiko für Personen- und Sachschäden besteht“, empfiehlt der RH dem Innenministerium, „für die größten Flughäfen zumindest je ein Drohnenabwehrsystem vor Ort bereitzustellen“. Außerdem sollten Strategien zur Drohnenabwehr entwickelt werden, wie es sie international bereits gebe. Es werde dazu der Einsatz von „Greifvögeln, Netzpistolen und Laserkanonen getestet“.

APA/AFP/Getty Images/Drew Angerer
Laut Einschätzung des RH sind die meisten Drohnen ohne ordnungsgemäße Bewilligung in der Luft

Viele Drohnen ohne Registrierung in der Luft
Schließlich geht der RH davon aus, dass in Österreich deutlich mehr Drohnen in der Luft sind, als offizielle Zahlen sagen – also viele nicht registriert sind, wie es vorgeschrieben ist. Zwischen 2014 und 2018 seien bei der für „Luftfahrzeuge der Klasse 1“ und „Klasse 2“ zuständigen Austro Control 6.751 Bewilligungen für Drohnen erteilt worden, man könne davon ausgehen, dass es „wesentlich“ mehr davon gibt. Schätzungen gingen davon aus, dass lediglich sieben Prozent der Benutzerinnen und Benutzer ihrer Meldepflicht nachgekommen seien.

Klare Regeln für den Betrieb
Für den Betrieb gibt es klare Regeln. Geflogen werden darf nur montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr, samstags von 8.00 bis 14.00 Uhr, Sonntag ist „Ruhetag“. Stichwort Ruhe: Wer sich von den autonomen Fluggeräten gestört fühlt, habe nicht viele Möglichkeiten, heißt es in dem Bericht unter dem Titel „Drohnen in der zivilen Luftfahrt“.

Zumindest ist ein Sicherheitsabstand von 150 Metern zu Gebäuden vorgeschrieben. Gängige Drohnen für den zivilen Betrieb dürfen – bei ständigem Sichtkontakt – auch nicht höher als 150 Meter fliegen. Ab Juli soll es einheitliche Regeln für den Betrieb in der EU geben. Damit kommen neue Kategorien, Registrierungsmodalitäten und auch Tests – Spielzeugdrohnen unter 250 Gramm werden ausgenommen.

Flugstunde für 18.200 Euro
Bericht Nummer zwei widmete der RH dem Thema Drohen und Bundesheer und kam auch hier zu einigen kritischen Schlüssen. Vor allem seien die Betriebskosten zu hoch, ein strategisches Konzept fehle, es gebe Schwierigkeiten beim praktischen Einsatz. Das Verteidigungsministerium habe zwischen 2011 und 2018 knapp 3,3 Mio. Euro für die Anschaffung von Drohnen kalkuliert gehabt. Sechs Systeme seien angekauft worden, am Ende seien die Kosten (ohne Gesamtkalkulation) auf über 4,4 Mio. Euro gestiegen.

APA/Harald Schneider
Heer kaufte Drohnen für über drei Mio. Euro an, um Erfahrungen im Einsatz zu sammeln – nicht ohne Probleme

Zwischen 2015 und 2018 hätten die Drohnen vom Typ „Tracker“ aus französischer Produktion nur 243 Flugstunden geleistet, womit die Kosten pro Stunde 18.200 Euro betrugen. „Der Rechnungshof Österreich empfiehlt, daher Budgetvorsorgen zu treffen, Gesamtkosten nachvollziehbar und vollständig zu erfassen und die angekauften Drohnensysteme entsprechend zu nutzen.“ Schließlich gebe es auch noch „massive Probleme“ beim Einsatz unter schlechten Wetterbedingungen, heißt es in dem Bericht unter dem Titel „Beschaffung und Einsatz von Drohnen im Bundesheer“.

Heer widerspricht: Vorwürfe nicht nachvollziehbar
Der Einsatz im Katastrophenfall habe sich „durch die Erfahrungen beim sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz als nicht zielführend“ herausgestellt, auch für die Grenzraumüberwachung hätten die Drohnen nur „bedingt eingesetzt“ werden können. Fazit: „Der Rechnungshof Österreich empfiehlt, im Fall einer weiteren Beschaffung von Drohnen die bisherigen Erfahrungen in einer neuerlichen Leistungsbeschreibung zu berücksichtigen.“

Das Verteidigungsministerium meldete sich nach der Veröffentlichung des kritischen RH-Berichts am Freitag in einer Aussendung zu Wort. Man habe zwischen 2015 und 2018 Drohnen getestet, „um Erfahrung zu Kosten, Ausbildung der Piloten, Einsatzmöglichkeiten und Flugbedingungen zu sammeln. Viele Vorwürfe des Rechnungshofes können daher nicht nachvollzogen werden.“ Das Ministerium kritisierte seinerseits den „willkürlich festgelegten“ Beobachtungszeitraum und betonte, dass die Drohnen immer noch im Einsatz seien, sich die Kosten pro Flugstunde „daher längst verringert“ hätten und „auch noch weiter verringern“ würden.

Zur Kritik des RH an Einschränkungen im Flugbetrieb hielt das Heer fest: „Ein ausdrückliches Ziel der Erprobung war es aber, die Herstellerangaben im realen Einsatz und unter allen Wetterbedingungen zu überprüfen. Drohnen können bei schlechter Sicht fliegen, man kann aber nichts beobachten. Daher wäre ein Flug sinnlos.“ Einschränkungen im Assistenzeinsatz seien wiederum „rechtlicher Natur“. Es müsse „Änderungen bzw. Anpassungen in verschiedenen Gesetzen“ wie dem Luftfahrtgesetz geben. Aber auch das sei eine Erfahrung durch die Erprobung.
24.01.2020, geka, ORF.at

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josef

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#84
Amazon testet bald Lieferungen per Drohne in den USA
Luftverkehrsbehörde FAA erteilte nötige Zertifizierung


Amazon macht den nächsten Schritt in Richtung Drohnen-Lieferung.
Foto: AFP

E-Commerce-Riese Amazon will in den USA mit der testweisen Zustellung von Käufen mit seinen automatisierten Lieferdrohnen beginnen. Möglich wird dies dadurch, dass die Luftverkehrsbehörde FAA den Fluggeräten die nötige Zertifizierung erteilte, wie der Online-Händler am Montag (Ortszeit) mitteilte. Amazon schränkte zugleich ein, dass es noch dauern werde, bis Lieferungen per Drohne regulär zum Alltag gehören.

Amazon hatte zum ersten Mal bereits im Jahr 2013 eine Lieferdrohne vorgestellt. Seitdem wurden wiederholt neue Modelle gezeigt, zuletzt im vergangenen Jahr. Diese elektrische Drohne mit sechs Rotoren soll in einem Umkreis von bis zu zwölf Kilometern vom Lager fliegen und bis zu 2,3 Kilogramm befördern. Dank Sensoren kann sie Hindernisse erkennen und ihnen ausweichen. Amazons Plan ist, mit der "Prime-Air"-Flotte Einkäufe binnen 30 Minuten zu liefern. Die Rede ist zunächst von kleineren Haushaltsartikeln wie Zahnpasta oder Rasierer.

Die erste Drohnenzustellung von Amazon
CNN Business

Erste Testzustellung binnen 13 Minuten
Zuvor testete Amazon den Drohnen-Service bereits in Großbritannien, wo 2016 die erste Lieferung damit erfolgte. Ein Kunde hatte dort einen "Fire-TV"-Videostreaming-Stick und eine Tüte Popcorn innerhalb von 13 Minuten nach Abgabe seiner Bestellung erhalten, wie Amazon-Chef Jeff Bezos damals bei Twitter verkündete.

In den USA testet bereits auch die Google-Schwesterfirma Wind Warenlieferungen per Drohne zusammen mit der Drogeriekette Walgreens und dem Paketdienst FedEx.

Bevor reguläre Lieferungen beginnen können, muss die FAA noch grundsätzliche Regeln für automatisierte Drohnenflüge aufstellen, zum Beispiel auch im Bezug auf Lärm-Grenzwerte. Außerdem gibt es noch kein System zur Überwachung des Luftraums in niedriger Höhe, in der die Drohnen unterwegs sind.
(APA, 01.09.2020)
Amazon testet bald Lieferungen per Drohne in den USA - derStandard.at
 

Varga

Mann aus den Bergen
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#85
Das wird in der Stadt und Dörfer nicht funktionieren.
- Muss ich in der Wohnung ein Fenster offen lasse, damit die Drohne das Paket mit der Zahnpaste deponieren kann?
- Wieviel wird gestohlen, wenn das Paket vor der Haustüre abgelegt wird.
- Ich würde ich es geniessen, eine solche Drohne mit dem Luftgewehr abzuschiessen.
usw.

Gruss
Varga
 
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josef

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#86
US-Supermarktriese Walmart startet Expresslieferung per Drohne
Zwei Testläufe – Einzelhandelsriese liefert sich Wettlauf mit Amazon um fliegende Schnellzustellungen

Kommt ein Päckchen geflogen...
Foto: Zipline

Der Einzelhandelsriese Walmart will bald wieder Drohnen losschicken, um Kunden zu beliefern. In diesem Bereich liefert man sich einen Wettkampf mit Amazon, das ebenfalls an Flugzustellung arbeitet. Im Nordwesten des US-Bundesstaat Arkansas soll kommendes Jahr ein Experiment zur Expresslieferung von medizinischen Produkten und Wellnessartikeln starten.

Dazu kooperiert man mit dem Unternehmen Zipline, das Erfahrungen in diesem Bereich bereits in Ruanda und Ghana gesammelt hat. Von der Bestellung bis zur Lieferung soll es maximal eine Stunde dauern, berichtet Mashable.

Bestellung am Fallschirm
Das Konzept sieht vor, dass Bestellungen entsprechender Artikel von Adressen im Liefergebiet bei einer nahe gelegenen Filiale verpackt und von einer aus einem Hub anfliegenden Drohne aufgenommen wird. Diese fliegt dann einen vorprogrammierten Pfad in die Nähe der Haustür des Empfängers ab, wo das Packerl schließlich an einem kleinen Fallschirm abgeworfen wird. Die Drohne kehrt daraufhin zurück zu ihrer Station, die sich beim Walmart-Hauptquartier in Bentonville befindet.
Die eingesetzten Fluggeräte können von dort aus einen Radius von 50 Meilen (rund 80 km) abdecken. Sie erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von rund 130 km/h und können eine Ladung von bis zu 1,8 Kilogramm Gewicht transportieren.

Ausbau anvisiert
Sollte der Testlauf nach Ansicht von Walmart erfolgreich verlaufen, so möchte man das Lieferprogramm ausbauen. Dabei soll nicht nur die Abdeckung auf weitere Gebiete erhöht werden, sondern man überlegt auch den Einsatz von Drohnen, die mit schwererer Last fliegen können.
In North Carolina ist vor kurzem ebenfalls ein Testlauf des Unternehmens gestartet. Dort beschränkt man sich allerdings nicht auf Medizin und Wellness. Partner ist in diesem Fall das Start-up Flytrex, dessen Fluggeräte bis zu 3 Kilogramm befördern und maximal 51 km/h erreichen können. (red, 14.09.2020)

Links
Walmart
Mashable
Zipline

US-Supermarktriese Walmart startet Expresslieferung per Drohne - derStandard.at
 

josef

Administrator
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#87
...Drohne aufgenommen wird. Diese fliegt dann einen vorprogrammierten Pfad in die Nähe der Haustür des Empfängers ab, wo das Packerl schließlich an einem kleinen Fallschirm abgeworfen wird...
Bei stärkerem Wind freut sich der Nachbar auf das unerwartete Geschenk das vom Himmel fällt... :)
 

Varga

Mann aus den Bergen
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#89
Das wird nie in Städten gestattet werden. Fehlende Treffsicherheit, zu geringe Flughöhe der Dronen.
Meine Meinung als Pilot, und ehemaliger Fallschirmspringer. Rund- und Flächenschirme.

Gruss
Varga
 
#90
Die Zustellung erfolgt jetzt nach Corona auch viel flexibler.
Keine persönliche Entgegennahme, keine Unterschriften - oft werden die Packerl nur über den Zaun geworfen.
In Städten Gemeinschaftsboxen oder auch Geschäfte, die sich auf Abholung spezialisiert haben.
Nicht funktioniert hat jedoch die Idee der Abholung von der Ecke (z.B Tankstelle), sogar beim Billa nicht.

Wahrscheinlich wird sich das Zustellsystem per Drohne langsam entwickeln.
Zuerst z.B Berghütten mit genehmigten Flugrouten und Zeiten, Zubringer vom Zentrallager zum Abholshop oder von B2B (Ersatzteile, Services; Ölplattformen, innerbetriebliche Firmentransport von Standort A zu B...).
Für die "Zahnpasta" und Güter des täglichen Bedarfs, dürfte es schwieriger sein.

Allerdings beim Standard Junk Food wie z.B. McDonalds, Nordsee etc. sieht es wieder besser aus: alles bereits verpackt und von der Größe standardisiert. Hier wäre ein Drohnen Service leichter vorstellbar - löst dann praktisch das derzeitige Lieferservice ab (viele Kunden lassen sich schon jetzt Fast Food nach Hause liefern; hier ist die Wahlmöglichkeit von verschiedenen Anbietern bei einer Lieferung entscheidend).
Mögliches Szenario: ein Startup hat Verträge mit 50 Junk Food Anbietern und bietet ein neues Service an: Lieferung nach Hause innerhalb von x Minuten. Im Hintergrund ein Software Lieferalgorithmus, der über Drohnen die Lieferung übernimmt.
Kontaktlose Zahlung mit Kryptowährung.

Also ich seh's nicht so schwarz....
 
#91
Nicht nur als Spielerei ...
"Amazon" plant Auslieferung per Octocopter und auch die Pizza könnte in Zukunft "per Luftfracht" anschweben :D

Bis vor die Haustür: Amazon will Pakete mit Drohnen ausliefern
Ich denke, bei den Drohnen ist es wie mit anderem Spielzeug unter dem Weihnachtsbaum. Die ersten 3 -4 Wochen sind sie interessant, etwas neues Lustiges, aber dann hat man sich satt gesehen und sie liegen im Keller rum bis der Akku hin ist...
 

josef

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#92
Schweizer Forscher bauen eine gefiederte Drohne
Das Fluggerät wurde von Habichten inspiriert und soll deren Wendigkeit und Gleitfähigkeiten nacheifern

Kein "Copter", aber auch kein herkömmliches Tragflächenmodell – diese Drohne ist ein Modell für sich.
Foto: Enrico Ajanic, EPFL

Anstatt das Rad neu zu erfinden – oder in dem Fall den Flügel –, haben sich Forscher der ETH Lausanne (EPFL) an den unbestrittenen Meistern der Flugkünste orientiert: Das Team um Enrico Ajanic baute eine besonders wendige Flugdrohne nach dem Vorbild von Vögeln , genauer gesagt von Habichten. Dafür verpassten sie dem Fluggerät auch einen Schwanz aus künstlichen Federn.

Zuvor hatten die Forscher die Form der Flügel und des Schwanzes sowie das Flugverhalten von Habichten genau unter die Lupe genommen. Dieser Raubvogel bewege seine Flügel und seinen Schwanz im Tandem, um die gewünschte Bewegung auszuführen, sagt Ajanic. Damit erreiche er schnelle Richtungswechsel bei der Jagd im Wald und ebenso schnelle Flüge bei der Beutejagd im offenen Gelände. Außerdem könne er effizient und energiesparend gleiten.


Enrico Ajanic leitete das Team, das die Drohne baute.
Foto: EPFL

Bereits vor vier Jahren entwarfen die EPFL-Ingenieure eine ähnliche Drohne. Dank des gefiederten Schwanzes erlangte die im Fachmagazin "Science Robotics" präsentierte Drohne nun eine bessere Wendigkeit: Das hätten unter anderem Tests in einem Windkanal und Freiflugversuche gezeigt. Um schneller die Richtung zu wechseln, bei langsamen Flügen nicht auf den Boden zu fallen und um den Luftwiderstand bei rasender Geschwindigkeit zu verringern, verändert die Drohne im Flug die Form ihrer Flügel und ihres Schwanzes.

Einen großen Unterschied zu ihren biologischen Vorbildern weist die Drohne allerdings auf: Als Antrieb dienen ihr nicht Flügelschläge, sondern ein Propeller.

Verschmelzung zweier Varianten
Die gängigsten Flugdrohnen sind Quadrocopter. Diese besitzen vier Rotoren, von denen sich je zwei im Uhrzeigersinn und zwei im Gegenuhrzeigersinn drehen. Dadurch sind sie enorm stabil, wendig und können blitzschnell steil nach oben starten. Drohnen mit Flügeln respektive Tragflächen haben wiederum den Vorteil, dass sie eine längere Flugzeit besitzen.

Die vom EPFL-Team entwickelte Drohne liege irgendwo dazwischen, sagte der Robotikforscher Dario Floreano. Die Kombination der Eigenschaften sei besonders nützlich, um in Wäldern oder Städten zwischen Gebäuden hindurch zu sausen. Die Drohne zu bedienen sei jedoch alles andere als einfach. Deshalb möchten die Forscher sie künftig mithilfe von künstlicher Intelligenz fliegen lassen.
(APA, red, 29. 10. 2020)

Abstract
Science Robotics: "Bioinspired wing and tail morphing extends drone flight capabilities"

Schweizer Forscher bauen eine gefiederte Drohne - derStandard.at
 

josef

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#95
Führerschein für Drohnen ab 2021 Pflicht
Für alle Besitzer von Drohnen gelten im Jahr 2021 neue gesetzliche Vorschriften. So sollen Drohnen in Zukunft neu in drei Kategorien eingeteilt werden – je nach Gewichtsklasse und Registrierungspflicht.
Online seit heute, 14.05 Uhr
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Ab dem 31. Dezember werden Drohnen in verschiedene Kategorien unterteilt. Für den privaten Gebrauch gilt die Kategorie „Open“. Darunter fallen alle Drohnen mit einem Gewicht unter 25 Kilogramm. Bei diesen Drohnen entfällt in Zukunft auch die Registrierungspflicht. Neu ist aber die Online Registrierungspflicht für alle Drohnen, die diesen Wert überschreiten, sagt Benjamin Hetzendorfer vom ÖAMTC: „Für die meisten Fluggeräte besteht eine Versicherungspflicht. Die Drohne muss vor dem ersten Flug registriert werden. Das betrifft alle Drohnen mit mehr als 250 Gramm, mit Kamera oder ohne“.

Außerdem kommt der Drohnen Führerschein ab Jänner, bestehend aus einem Online- Lehrgang und einem Online-Test. Wenn man besteht, bekommt man einen Kenntnisnachweis zugesandt. Den muss man dann immer in elektronischer oder ausgedruckter Form mit sich führen.

Führerschein gratis
Der Drohnen -Führerschein ist gratis. Eine Online Registrierung kostet 30 Euro für drei Jahre. Mit den neuen Regelungen und den vergünstigten Gebühren möchte man die Dunkelziffer verringern. Im Moment werden jährlich rund 30-40.000 Drohnen gekauft, aber nur ein Zehntel wird bei der Austro Control registriert.
29.12.2020, red, salzburg.ORF.at
Führerschein für Drohnen ab 2021 Pflicht
 

josef

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#96
Die dafür nötige Prüfung wird von einigen als viel zu einfach kritisiert.
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Neue Führerscheinpflicht für Drohnenpiloten
Drohnen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Galten bisher in jedem Land eigene Regeln für das Fliegen der unbemannten Luftfahrzeuge, wurden diese mit Jahresbeginn EU-weit vereinheitlicht. Für den Betrieb von Drohnen, die schwerer als 250 Gramm sind, wird nun ein eigener Führerschein benötigt. Die dafür nötige Prüfung wird von einigen als viel zu einfach kritisiert.

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Zudem müssen sich Drohnenbesitzer bei der Austro Control registrieren und ihre Fluggeräte mit einem Nummerntaferl versehen, wenn eine Kamera an Bord ist.

Die neue EU-Registrierungs- und Führerscheinpflicht betrifft Drohnenpiloten genauso wie Lenker von Modellflugzeugen. Fluginteressierte ab 16 Jahren können den Führerschein (offiziell: Kompetenznachweis für Fernpiloten A1/A3) kostenlos und online mittels Multiple-Choice-Test absolvieren. Es gilt, 40 Fragen aus den Fachbereichen Luftrecht, Datenschutz sowie Flugsicherheit zu beantworten.

APA/dpa/Julian Stratenschulte
Nicht nur Kopter aller Art, auch Modellflieger benötigen den neuen Führerschein, wenn außerhalb von Modellflugplätzen geflogen wird

Allzu schwer ist das nicht. Um zu bestehen, müssen drei Viertel der Antworten innerhalb einer Stunde richtig geklickt werden. Zwar werden Lernvideos und Trainingsfragen zur Prüfungsvorbereitung angeboten, zwingend nötig sind diese allerdings nicht. Wer möchte, kann sofort und ohne jede Vorbereitung zur Onlineprüfung antreten und diese so oft wiederholen, bis sie erfolgreich abgeschlossen ist.

Führerscheinprüfung ein „Witz“
Der Lerneffekt wird von Beobachtern angezweifelt. Das deutsche IT-Portal Heise.de spricht sogar von einem „Witz“ – so leicht sei die Prüfung. Das sieht die zuständige Behörde, die Austro Control, anders. Auf Nachfrage von help.ORF.at erklärte man, es gehe in erster Linie um die Erhöhung des Sicherheitsbewusstseins.

Ziel des Führerscheins sei ein „In-Erinnerung-Rufen“, dass es sich bei Drohnen um Luftfahrzeuge handelt, die bei unsachgemäßer Handhabung oder einfach aus Unkenntnis Schaden anrichten und schwerwiegende Folgen nach sich ziehen können. Der Drohnenführerschein erweitere bei den Drohnenpilotinnen und -piloten das Fachwissen, schärfe das Bewusstsein und erhöhe damit die Sicherheit, so die Austro Control.

15.000 Führerscheine seit Jahresbeginn
Nach bestandenem Test erhält man den Führerschein per E-Mail zum Ausdrucken und darf dann Drohnen der „Open“-Kategorie bis zu einem Gewicht von 25 Kilogramm fliegen. Dabei muss immer Sichtkontakt bestehen und ein Abstand von mindestens 150 Metern (das sind eineinhalb Fußballfeldlängen) zu Personen und Gebäuden eingehalten werden. Seit Jahresbeginn wurden bereits 15.000 der Onlinedrohnenführerscheine ausgestellt.

ORF.at/Beate Macura
Auch die Schreiberin dieses Artikels hat den Drohnenführerschein ohne Vorwissen erfolgreich absolviert

Nur wer näher (30 Meter bzw. fünf Meter im Low-Speed-Modus) an Personen heranfliegen möchte, muss den erweiterten Drohnenpiloten-Führerschein A2 absolvieren. Dieser ist deutlich anspruchsvoller als der „kleine“ Onlinekompetenznachweis. Hier ist Flugpraxis nötig, und die Theorieprüfung wird nicht am Computer zu Hause, sondern vor einer behördlichen Stelle abgelegt.

30 statt 300 Euro: Registrierung nun deutlich günstiger
Außerdem muss sich jeder Besitzer einer Drohne mit Kamera (egal welche Gewichtsklasse) bei der Austro Control registrieren, um eine Betreibernummer für seine Drohne zu erhalten. Dieser 15-stellige Code muss an der Drohne angebracht werden – in welcher Form, steht dem Besitzer frei. Gut lesbares Beschriften mit einem wasserfesten Stift reicht aus.

Hier gibt es gute Nachrichten für alle Drohnenbesitzer. Verlangte die Austro Control bisher 300 bis 400 Euro für eine solche Registrierung, kostet diese nach den neuen EU-Regeln nur noch 31,50 Euro und ist drei Jahre gültig.

APA/APG/Carolina Burger
Um Schäden an Hochspannungsleitungen sowie Strommasten feststellen zu können, kommen schon jetzt Drohnen zum Einsatz

Führerschein & Registrierung in allen EU-Ländern gültig
Voraussetzung für die Registrierung sind ein Mindestalter von 18 Jahren und eine abgeschlossene Drohnen-Haftpflichtversicherung. Diese kostet je nach Anbieter zwischen 60 und 80 Euro pro Jahr. Die Registrierungsnummer kann auf beliebig viele Drohnen eines Besitzers angebracht werden und gilt wie der Führerschein in allen EU-Ländern, beide Dokumente müssen dabei immer mitgeführt werden. Das kann auch in digitaler Form etwa als PDF auf dem Smartphone erfolgen.

Fliegt man ohne Registrierung oder Drohnenführerschein, wird das als Verwaltungsübertretung geahndet, bei einem theoretischen Strafrahmen von bis zu 22.000 Euro.

APA/Rettungshundebrigade Österreich/Landesgruppe Kärnten
Drohnen werden auch dazu eingesetzt, junge Rehkitze (rechts unten) zu entdecken, bevor der Mähdrescher über das Feld rollt

Hersteller DJI klarer Marktführer
Besonders beliebt bei privaten Hobbyfliegern sind Minidrohnen ab 400 Euro, Marktführer ist der chinesischen Hersteller DJI. „Diese Minidrohnen haben knapp unter 250 Gramm, sind unkompliziert in der Handhabung und Inbetriebnahme und weisen sehr lange Akkulaufzeiten auf. Das macht sie sehr beliebt. Außerdem kann man mit ihnen schon sehr gute Landschaftsfotos und -videos machen“, so Christan Faymann vom österreichischen Flugsport-Fachverband Aeroclub im Gespräch mit help.ORF.at. Für diese Minidrohnen unter 250 Gramm wird kein Führerschein benötigt, eine Registrierung muss aber schon gemacht werden.

Einen aktuellen Überblick, wo das Fliegen erlaubt ist, geben die Apps „Drohnen-Info“ vom ÖAMTC sowie „Drone Space“ von der Austro Control. Am besten sei es, aufs Land zu fahren und dort im freien Gelände zu fliegen, rät Christian Faymann vom Aeroclub.
07.02.2021, Beate Macura, help.ORF.at

Links:
Neue Führerscheinpflicht für Drohnenpiloten
 

MHSTG44

Well-Known Member
#97
Meiner Ansicht nach, sollte jeder der eine Drohne fliegt zumindest sein Fluggerät kennenlernen um es sicher fliegen zu können. Zum anderen sind die heutigen Drohnen mit sehr viel hilfreicher Technik ausgestattet, die einem als Fernpilot sehr hilfreich sind um diverse Risiken zu vermeiden. Sicherheit und Gefahren zu vermeiden stehen immer an erster Stelle. Der Kompetenznachweis ist auf die Grundkenntnisse, Richtlinien, Vorschriften und Sicherheit aufgebaut und meiner Ansicht nach kein Witz, es geht hauptsächlich um Risiken, Gefahren zu vermeiden und was darf ich mit der jeweiligen Drohne und was nicht, was gilt es zu vermeiden.
 

josef

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#98
Autonome Ladestation für Drohnen
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Flugdrohnen gewinnen immer mehr an Bedeutung, die Einsatzgebiete werden immer größer. Das Klagenfurter Unternehmen Airsix (Air6) entwickelt neue Lösungen, unter anderem eine autonome Ladestation, mit der sich die Drohnen selbstständig aufladen lassen können und so die Reichweite enorm erweitern.
Online seit heute, 19.02 Uhr
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Egal ob in der Landwirtschaft oder bei der Feuerwehr, die Einsatzgebiete von Drohnen werden immer größer. Entscheidend dabei ist oft die Einsatzdauer, die durch die Akkuleistung beschränkt ist. Diesem Thema hat sich die Klagenfurter Firma Air6 gewidmet und eine Ladestation entwickelt, mit der sich Drohnen künftig selbst aufladen können.

ORF
Wenn die Drohne es schafft, exakt auf dieser Station auf den vier Tasten zu landen, wird sie automatisch aufgeladen

Reichweite steigern
In der tragbaren Ladevorrichtung wird die Drohne nach der Landung auf den vier Tasten automatisch aufgeladen. Alexander Fraess-Ehrfeld, der Geschäftsführer von Air6 sagte, zum automatischen Aufladen gehören aber noch Dinge wie das eher komplexe Batterie-Management, das genaue Fliegen und das genaue Landen.

Die Drohnen könnten dann vollkommen autonom – also ohne einer permanenten Steuerung durch den Menschen – ihre Aufgaben erledigen – ohne Einschränkung der Batterielaufzeit. „Was man hier aufbauen kann ist eine Kette von Drohnen, die hier landen und laden können und eine Strecke von 100 Kilometer abdecken könnten, wenn wir alle 25 Kilometer eine Ladestation haben.“

ORF
Alexander Fraess-Ehrfeld, der Geschäftsführer von Air6

Selbständige Kontrolle von Grenzen
Ein typisches Einsatzgebiet wäre hier etwa im Bereich Grenzschutz. Die Drohnen könnten selbstständig Grenzlinien abfliegen und sich immer wieder selbst aufladen. Das Klagenfurter Unternehmen hat die Entwicklung des ersten Prototypen abgeschlossen und will das Projekt auch weiter vorantreiben.

„Wir haben vor, das weiterzuentwickeln und wir wollen auch den Standort in Klagenfurt ausbauen. Es geht hier um die Themen Software und künstliche Intelligenz. Wir suchen in dem Bereich natürlich immer wieder Mitarbeiter, die sich darauf spezialisiert haben.“
30.08.2021, red, kaernten.ORF.at

Link:
Autonome Ladestation für Drohnen
 
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