Ruinen im Landschaftspark zwischen Mödling, Hinterbrühl und Maria Enzersdorf

H

Harald 41

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#1
Amphitheater bei Maria Enzersdorf

Hier handelt es sich um eine künstliche Ruine mit denen sich Fürst Johann Joseph I. von und zu Liechtenstein seine ab 1808 gepflanzten Föhrenwälder schmücken ließ.
Das Amphitheater wurde 1810-1811 als Aussichtswarte errichtet.
Näheres im ersten Bildbeitrag.

LG Harry
 

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Hans1982

Guest
#5
Wo genau befindet sich diese Ruine? Ich weiss nur aus dem Internet das sie sich angeblich südöstlich von der Burg Liechtenstein befindet
 
#9
Die "Römerwand" bei Hinterbrühl:
Bei einer herbstlichen Wanderung nahe den Orten Mödling und Hinterbrühl, stieß ich auf dem Halterkogel auf eine Künstliche Ruine, sog. Römerwand (Spanische Wand) die erbaut, vermutlich 1826 von Joseph Kornhäusel unter Johann I. von Liechtenstein!


Einige Blickfänge aus Stein:
176.jpg


179.jpg
 

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#13
-> #2 Foto 1:
Meinst du die im Auftrag Liechtensteins von Kornhäusel zum römischen Pseudomauerwerk zusammengefügten Steine oder die filigrane Technik des stählernen Christbaumes dahinter? :);):p:D
Hallo Josef ,
natürlich meine ich das Pseudomauerwerk als Kunstwerk:);):p. Das sind so typische Bauwerke auf höher gelegen Lagen oder Orten , die mit solcher filigranen Technik geschmückt werden :(;).
Lg
Michi
 
#14
-> #2 Foto 1:
Meinst du die im Auftrag Liechtensteins von Kornhäusel zum römischen Pseudomauerwerk zusammengefügten Steine oder die filigrane Technik des stählernen Christbaumes dahinter? :);):p:D
Hallo Josef ,
natürlich meine ich das Pseudomauerwerk als Kunstwerk:);):p. Das sind so typische Bauwerke auf höher gelegen Lagen oder Orten , die mit solcher filigranen Technik geschmückt werden :(;).
Lg
Michi

Ohne diese Routingbäume täts Christkind nicht alles mithören können, dann weiß es ja nicht, was sich die Menschen so wünschen.
 

josef

Administrator
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#15
Ohne diese Routingbäume täts Christkind nicht alles mithören können, dann weiß es ja nicht, was sich die Menschen so wünschen.
Dieses neumodische Zeugs, als wir Kinder waren haben wir das altbewährte "Brieferl ans Christkind" geschrieben (gekritzelt oder gezeichnet...)
und es hat (meistens) auch geklappt :D
 
#16
Dieses neumodische Zeugs, als wir Kinder waren haben wir das altbewährte "Brieferl ans Christkind" geschrieben (gekritzelt oder gezeichnet...)
und es hat (meistens) auch geklappt :D
Das waren noch Zeiten , ich denke wir hatten eine glücklichere Kindheit und Jugend ohne den technischen Anhängseln die jetzt ja unwegdenkbar wären für manche ;):);). Wir wussten uns zumindest noch was mit der Natur und in der Natur anzufangen .
Lg
Michi
 
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josef

Administrator
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#17
Ruine Pfefferbüchsel: Grundriss neu erbaut
1602700149860.png

Zwischen Mödling, Hinterbrühl und Maria Enzersdorf (beide Bezirk Mödling) erstreckt sich ein Landschaftspark mit künstlichen Ruinen und Bauwerken des 19. Jahrhunderts. Die bereits verschwundene Ruine Pfefferbüchsel wurde nun wieder sichtbar gemacht.
Online seit heute, 19.15 Uhr
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Fürst Johann I. von Liechtenstein ließ eine Reihe von Bauwerken, ausgehend von der Burg Liechtenstein, errichten. Der Gedanke dahinter ist die für die damalige Zeit typische Verbindung von Architektur mit Natur, im Sinne eines romantischen Landschaftsparks. Dies entspricht auch dem Ansatz der Romantik, sich die Antike und das Mittelalter in der Architektur zum Vorbild zu nehmen. Die Erhaltung der etwa 20 Objekte ist heute eine große Aufgabe.

Die Gemeinde Maria Enzersdorf hat nun eines dieser Bauwerke, das sogenannte Pfefferbüchsel – bekannt als eine romantische Ruine – wieder sichtbar gemacht. Die Arbeiten daran haben 2017 begonnen. Das Pfefferbüchsel, auch Johanneskapelle genannt, wurde 1818 nach Plänen von Josef Kornhäusel als mittelalterliche Ruine einer Kapelle errichtet.

NÖ Landesbibliothek
So sah das Pfefferbüchsel früher aus
ORF
Die Größe der Ruine kann durch die neu errichteten Mauern erahnt werden

Dornröschenschlaf könnte auch für Amphitheater enden
Der Name Pfefferbüchsel entstand, weil das Kapellendach an eine Gewürzdose erinnerte. Dass jetzt wieder originale Mauern die frühere Gestalt erahnen lassen, ist der Gemeinde zu verdanken. Sie hat die fast schon komplett unter einem Erdhügel verschwundene, zugewachsene Ruine wieder frei gelegt und saniert. Das geschah mit Hilfe des Landes Niederösterreich und des Bundesdenkmalamts, die ein gutes Drittel der Kosten übernahmen. So wurde ein besonderer Kulturschatz erhalten.

Auch für das ebenfalls auf Maria Enzersdorfer Gemeindegebiet gelegene Amphitheater wird von der Gemeinde eine Sanierung überlegt. Insgesamt wollen alle drei Gemeinden, Mödling, Hinterbrühl und Maria Enzersdorf, langfristig die Lichtenstein’schen Ruinen erhalten. Sie sind ein prägender Teil der Kulturlandschaft im Gebiet.
14.10.2020, Sabine Daxberger, noe.ORF.at
Ruine Pfefferbüchsel: Grundriss neu erbaut
 
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