So minimieren Fotografen den JPEG-Qualitätsverlust

SuR

... wie immer keine Zeit ...
Mitarbeiter
#1
Der Spiegel schreibt heute zum o. a. Thema:

Kameras, PCs, DVD-Player, Handys oder Navigationsgeräte – sie alle zeigen Bilddateien im JPEG-Format an. Doch Vorsicht: JPEGs haben einen eingebauten Qualitätsverlust. Das Fachmagazin "ColorFoto" erklärt, was Sie beachten müssen.

Kein Dateiformat ist so beliebt wie JPEG: Nicht nur Kameras und PCs zeigen JPEG-Bilddateien, auch DVD-Player, Handys oder Navigationsgeräte eignen sich. Freilich: Weit verbreitet ist vor allem die JPEG-Variante mit Qualitätsverlust. Wenn Sie das Bild mit geringer Qualität speichern, sparen Sie zwar Festplattenplatz und Übertragungszeit – doch feine Bilddetails sind auf immer verloren.

Qualitätsstufen, Stapelverarbeitung, Vorschau - "ColorFoto" nennt die Probleme beim beliebten JPEG-Dateiformat und zeigt, wie man sie vermeiden kann.

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H

Harald 41

Guest
#2
Hallo Sur;da ich mich seit jahrzehnten auch mit Astrofotografie beschäftige,
und seit ca.6 Jahren Digital Arbeite,kenne ich das Problem schon lange.
Ich verwende hauptsächlich die Formate TIFF oder RAW,wobei RAW Dateien vollkommen unkoprimiert sind.:)

LG Harry


PS: Es gibt auch noch die HDR Fotografie, mit dieser Technik werden die Fotos so kontrastreich wie das menschliche Auge.
 
K

Kahlscher

Guest
#3
Naja ein "Problem" ist es ja nicht wirklich. JPG ist nun mal ein Kompressionsverfahren und damit was kleiner wird, muss halt irgendwas verloren gehen (oder man muss es mathematisch beschreiben können, dass wirds auch ganz klein).
Die im Artikel angesprochenen Dinge sind ja quasi der Urschleim der Bildbearbeitung und sollten jedem der digital fotografiert bekannt sein.

RAW und TIFF sind, wie du schon geschrieben hast, keine wirklichen Pendants des JPG-Formates, sondern haben ein ganz anderes Einsatzgebiet.
 
#4
Es gibt auch noch die HDR Fotografie, mit dieser Technik werden die Fotos so kontrastreich wie das menschliche Auge.
Leider sind sie aber als reines HDR weder auf Bildschirm noch Papier darstellbar, weshalb die Dynamik per Tonemapping wieder eingeschränkt werden muß. Vielleicht gibt es irgendwann mal ein Ausgabegerät, welches blendend hell bis lichtlos schwarz kann... Trotzdem immer wieder schöne Bilder.

Ansonsten kann ich mich nur anschließen. Es ist kein Problem, sondern die Eigenschaft des Formates an sich. Jpeg bietet (läßt man das zur Zeit noch exotische *.jp2-Format außer Acht) den besten Kompromiß zwischen Platzbedarf und Qualität und ist erste Wahl, wenn nicht eine spätere Weiterverarbeitung ansteht. Für Puristen und Bildprofis bieten ja die Kameras ab Mittelklasse auch RAW an.
 
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