#41
Lt. Literatur gab es am Nordufer des Toplitzsees eine Baracke, einen Munitionsbunker und am SW-Ufer einen 10 m langen und 2 m hohen Stollen zur Aufbewahrung der Treibsätze für die zu testenden Unterwasserraketen. Außerdem gab es vor dem Mun-Bunker einen ca. 20 m langen und 3 m breiten Steg in den See und in einiger Entfernung einen weiteren T - förmigen Steg. Dazu kamen ein Messfloß mit Dachaufbau, ein zweites Floß, welches auf leeren Minenkugeln aufgebaut war und eine Plattform, die auf den Schwimmern eines Seeflugzeuges He-60 befestigt war.

In einem Gasthaus im nahen
Gößl war eine feinmechanische Werkstätte eingerichtet und als Unterkunft und Hauptquartier diente die "Villa Roth" am Grundlsee, die zuvor von der Familie Goebbels bewohnt wurde.
Quelle: Werner Kopacka; Enthülltes Geheimnis Toplitzsee

Wobei zu klären wäre, wie lange die Goebbels die Villa Roth als Feriendomizil nutzten bzw. ab wann die Marineversuchsanstalt, die ab 1943 am See angesiedelte war, dort residierte?

lg
josef

Hallo Josef,

danke für die ausführliche Antwort.
Ist dieses Buch von Werner Kopacka deiner Meinung nach empfehlenswert?


Gruß Stefan
 

josef

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#42
...Ist dieses Buch von Werner Kopacka deiner Meinung nach empfehlenswert?...
Buch ist m.E. zu hochtrabend, eher eine etwas umfangreichere Broschüre mit 66 Seiten, Qualität und Stil kann man vom Verfasser des Vorwortes (-> siehe Inhaltsverzeichnis im Anhang) ableiten... Ob dieses "Werk" noch zu haben ist, kann ich nicht sagen, erwarb es ca. 2002 in der "Fischerhütte" direkt vor Ort (Empfehlenswert -> siehe auch Beitrag #11 von @otto).
Ist das einzige Werk in meinem Besitz, wo auch die Objekte angeführt sind (Baracke, Stollen...), in anderen Büchern wird immer nur die Villa Roth erwähnt. Sonst geht es dort meistens nur um die Tauchgänge zur Schatzsuche, Fälschung der Pfundnoten usw. ...

Besser finde ich das Buch von Hans Fricke, Mythos Toplitzsee - Tauchfahrt in die Vergangenheit,
der, obwohl er vorgibt als Meeresbiologe nur am sagenumwobenen "Wurm" interessiert gewesen zu sein, auch über technische Dinge (Tests...) der Versuchsanstalt berichtet...

Im Buch von Gerhard Zauner, Verschollene Schätze im Salzkammergut - Die Suche nach dem geheimnisumwitterten Nazi-Gold,
geht es hauptsächlich um die Tauchgänge inkl. Bergungen bzw. den sonstigen gefundenen und vermuteten, von den Nazis versteckten Schätzen im Salzkammergut. Siehe auch hier...
 

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Sebastian__

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Sebastian__

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Lageskizze der ehemaligen Chemisch-Physikalischen Versuchsanstalt am Toplitzsee

Schwimmende Plattform, Steg, Labor (Arbeitsbaracke), Schiffhütte, Munitionsbunker, Forsthaus, Ärarische Schiffhütte, Kriegsgefangenenbaracke, Gedenkstein, Stollen
Skizze - Amazon Foto Link

Labor (Arbeitsbaracke): für Messinstrumente, Dunkelkammer - die gemauerten Fundamente sind noch heute zusehen
Munitionsbunker: zum Lagern des Sprengstoffes, 15 x 5 Meter
Stollen am Südwestufer: 8-10 Meter lang und 2 Meter hoch, zum Lagern der Treibsätze für die Unterwasserraketen

weitere Details sind im Buch Der Toplitzsee - Wo Geschichte und Sage zusammentreffen nachzulesen
 

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