Alte Gemischtwarenhandlung im Salzburger Freilichtmuseum Gr.Gmain

josef

Administrator
Mitarbeiter
#1
Im Bereich der Region "Flachgau" des Museums Groß Gmain steht auch eine typische "Gemischtwarenhandlung" wie sie früher in den Landgemeinden anzutreffen war. Das Warenangebot war auf den Bedarf der bäuerlichen Landbevölkerung ausgerichtet. Waschmittel und Lebensmittel, Kaffee neben Tabakwaren, alles auf einer Stellage vereint. Dann noch in der Ecke neben dem Zuckersack das Fass fürs Petroleum...:D

Leider kannte ich das am letzten Bild beworbene "Extract von Jacobi" nicht! Frage mich, ob es mir geholfen hätte?
 

Anhänge

H

hebbel

Guest
#4
Ach Josef. Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Also: "Schöne Menschen entstellt nichts." "Petrolioloim" auf der "Birne"? :D Na, ich weiß nicht?

Grüße an die Kuckucks in BLi
Dieter
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
#8
Noch ein wenig OT:

Wie jetzt? Verkaufen die dort immer noch den Überlauf ihrer Sickergruben ...?
Kann über die Rezeptur nichts sagen, durfte nur beim Anrühren mithelfen! Bekam als Ausländer keine Erlaubnis zur Akteneinsicht mit den chem. Analysen :D
...wie die gerissenen Schweizer?
Darüber werden wir auch nichts genaueres erfahren, Werner ist vereideter Geheimnisträger :D

lg
josef
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
#9
Noch ein Foto vom Laden

Ernsthaft wieder zurück zum Thema:

Interessant ein Schrank mit diversen Schubladen!
Lt. den angebrachten Emailschildern war da wirklich "Kraut & Rüben" nebeneinander:

Soweit für mich lesbar und mit Hilfe von Wiki entschlüsselt, hoffe auf Richtigkeit meiner Interpretationen :D
2. Reihe von oben, v. l. nach r.:

INGBER CAND. - mit Zucker, Nüssen usw. kandierter Ingwer ?
SCHWÄMME - zum Putzen und Waschen ?
WEINBEER - getrocknete Weinbeeren -> Rosinen ?
VOGELFUTTER - eh klar :)

3. Reihe von oben, v. l. nach r.:

WEINBEER GR. - große Rosinen ?
SALPETER - wurde lt. Wiki im ländlichen Raum zum einpöckeln (konservieren) von Fleisch verwendet
UNSCHLITT - lt. Wiki -> Rindertalg (Fett) für Seifen usw.
 

Anhänge

H

hebbel

Guest
#10
@Josef
Auf die Schnelle: Unschlitt auf jeden Fall auch als "Brennmaterial" für die "Funzeln" der Armen. Wurde, wenn ich mich recht erinnere, auch im Bergbau als "Brenner" für´s Geleucht verwendet.

LG
Dieter
 
Oben