Fischamend - Werk III der WNF

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papaschlumpf915

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#21
bahnstrecke fischamend

hallo, meines wissens nach ging die bahstrecke für das wnf früher von der kl.neusiedlerstrasse zur enzersdorferstrasse hin, nur auf dem foto ist heutzutage fast nichts mehr zu sehen, das vor ein paar jahren die fa. svietelsky
die alten bahnstrecken für sich wiederhergestellt hat, es ist nur mehr ein teil der alten bahntrasse vorhanden, die brücke über die fischa gibt es auch nicht mehr, ich werde ein paar fotos machen, wenn ihr wollt...
 

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papaschlumpf915

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#22
wnf III

hallo tom,

mir ist heute eingefallen, was ein freund mir mal erzählt hat, das oberhalb vom bhf fischamend ein würzburg stehen soll, ich hab mal mit dem google earth etwas rumgeschnüffelt, und hab da was interessantes entdeckt, auf höhe der rosensiedlung, es wäre doch interessant doch ein wenig mal rumzuschnüffeln, wenn du mal zeit hast?
mfg werner
 
#23
Würzburg Riese!

Hallo!

Sorry für die Verspätung, habe aber Baustelle zu Hause, deshalb komme ich nur ab und an dazu hier reinzusehen....

Was genau meinst du? - Der Riese wird ja nichtmehr stehen.......
Fundamente evtl....

Oder was viel interessanteres??

Sag schon....

Grüße
Tom
 

josef

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#25
AB WNF ab Bf. Fischamend Markt

Laut der Bahnhofsskizze in Horn, 60 Jahre Preßburgerbahn (1974), Seite 46, zweigte die Anschlussbahn nicht erst am Ostkopf des Bahnhofs Markt Fischamend (heute nur: Fischamend, es gab dort nämlich früher maximal vier Stationen, davon drei Bahnhöfe) sondern schon auf Höhe des (früheren) Gütermagazins aus Gleis zwei (= südlichstes Gleis) ab, aber sonst dürfte alles stimmen.
Besuchte am Wochenende das "Eisenbahnmuseum Schwechat" => http://www.eisenbahnmuseum.at/joomla/
und fand auf einem Wandbild mit Bf. - Gleisplänen der Preßburgrbahn auch jenen des Bf. Fischamend Markt (alte Bf. Bezeichnung). Laut Plan werden die Angaben von @WA1971 bestätigt:

Quelle: Ausschnitt aus einer Schautafel im Eisenbahnmuseum Schwechat
 

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Harald 41

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#26
Hallo Josef;
:danke für den Link des Eisenbahnmuseums interessant anzusehen.
Habe diesbezüglich noch etwas gefunden,allerdings über die Luftfahrt in Fischamend,ist leider noch nicht ganz fertig aber sicher nicht uninteressant.
es handelt über die "Luftfahrt in Fischamend".


http://www.luftfahrt-fischamend.at/

LG Harry
 

josef

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#27
Hallo Josef;
:danke für den Link des Eisenbahnmuseums interessant anzusehen.
Habe diesbezüglich noch etwas gefunden,allerdings über die Luftfahrt in Fischamend,ist leider noch nicht ganz fertig aber sicher nicht uninteressant.
es handelt über die "Luftfahrt in Fischamend".

http://www.luftfahrt-fischamend.at/
:danke Harry für den Hinweis, du hast aber das Pech, nicht der Erste zu sein, @fruchtzwerg68 hat uns schon im Vorjahr darüber informiert :)

=> http://www.unterirdisch-forum.de/forum/showthread.php?t=5452&highlight=Luftfahrt+Fischamend&page=5

lg
josef
 

josef

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#30
Bombentrefferplan vom 12.4.1944

Stoffi :danke für den Plan!

Erlaubte mir eine Korrektur des Thread-Titels => der Plan zeigt zwar ein Werk der "Wiener Neustädter Flugzeugwerke" (WNF), aber nicht in WN sondern das Werk III in Fischamend.

lg
josef
 
#32
Danke, ich finde das immer interessant, das Bild von 2 seiten zu sehen, quasi von Seiten der allierten und unserer Seite.

@ Josef: Gerne kannst du diese threads auch zusammenfügen

lg stoffi
 
H

Harald 41

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#33
Reste des WNF Fischamend

Wie es der Zufall so will bin ich gestern von Winerherberg kommend in Fischamend zu früh abgebogen.
Als ich die Nebenstrasse entlang fuhr, sah ich rechts in einem Garten drei Betonpfeiler älteren Datums stehen.
Zuerst traf ich nur drei Kinder + - 10 Jahre, die mir sagten das rechts daneben wo heute eine Wohnanlage steht eine verfallene Ruine stand, kam dann mit einem älteren Herrn ins Gespräch der mir sagte das in dem Besagten Haus Flugzeugpropeller und Kugellager hergestellt wurden.
Zur selben Zeit kam die Frau die hier mit ihrer Familie wohnt mit ihren zwei Buben nach hause.
Ich kam mit ihr ins Gespräch, und durfte sogar Fotos im Garten und in der Halle machen. Desweiteren sagte sie mir das sie das Haus von ihrer Urgroßmutter erbte und sich die Bausubstanz noch im Urzustand befindet.
Sie sagte mir noch das sie vor einiger Zeit bei Arbeiten im Garten mit ihrem Mann auf riesige Betonbrocken stiess und diese maschinell wegräumen lassen mussten.
In der nähe befindet sich noch ein weiteres Haus wo sich heute der Hort von Fischamend befindet.
Hinter dem Spar in der Smolekgasse vor dem Wasserturm steht noch das ehemalige Offizierskasino aus der K.und K. Zeit, und dahinter noch drei weitere Gebäude dessen Zweck nicht mehr klar ist, wie mir der Herr sagte.
Mehr Infos im Museum Fischamend.

LG Harry
 

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josef

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#36
Fischamend - ehem. K.u.k. aeronautische Anstalt

Harry :danke für die Fotos!
Eine kleine Korrektur zum Titel "Reste des WNF Fischamend":
Die Objekte entstanden alle noch in der Monarchie, Fischamend mit seiner "Aeronautischen Anstalt" war ein Zentrum der K.u.k.-Fliegertruppen! Teile der weitläufigen Anlagen mussten auf Befehl der alliierten Siegermächte nach 1918 geschliffen/demontiert werden. Darunter auch die Produktionseinrichtungen und der Prüfstand für Luftschrauben (-> Propeller).

Erst zu Beginn des WKII adaptierte die WNF ca. 12.000 m² alte Hallenflächen zum Werk III für die Fertigung und Reparatur von Tragflächen. Propeller wurden von den WNF dort keine hergestellt.

Verbrachte heute einige Stunden in Wiener Neustadt und besuchte auch das "Flugmuseum Aviaticum" am Flugplatz Ost (-> ehemaliger Werksflugplatz der WNF). Dort fotografierte ich auch einige Bildtafeln der ehemaligen K.u.k. Anlagen aus Fischamend. Die Aufarbeitung der Fotos wird aber länger dauern, habe vorläufig einmal 1 Bild herausgenommen:

Es zeigt einen Ausschnitt der Fischamender Anlagen aus 1916. Die Hallen in Bildmitte ohne den Objekten um die Schornsteine "überlebten" die alliierte Demobilisierungskommission nach 1918 und wurden nach 1938/39 zum Werk III der WNF. Die Wohnhäuser im Vordergrund sind sehr gut auf den Bildern 1 u. 2, Beitrag #8, zu erkennen!

Link zum Flugmuseum Aviaticum: http://www.aviaticum.at/avia/
 

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Harald 41

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#37
Hallo Josef;
Auch:danke für die Ergänzung und den Plan,wass wann und wo gemacht wurde hatte ich nur von dem Herrn erfahren, und so wiedergegeben.

LG Harry
 

josef

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#38
FISCHAMEND
Bomben-Inferno jährt sich zum 75. Mal
Er ging als einer der schlimmsten Tage in der Geschichte Fischamends ein: der 12. April 1944. Es war der Tag an dem 172 Bomben-Flieger der US-Air Force 1.700 Sprengköpfe über der Fischastadt abwarfen.
NÖN-Ausgabe Schwechat, von Gerald Burggraf.


Eine der 250 Kilogramm schweren Bomben - in diesem Fall aber ein Blindgänger.


Fischamend im Bombenhagel.


Die Zerstörung aus Blickrichtung vom Turm in Richtung Hainburgerstraße.


Die Kreuzung Grimmgasse-Gregerstraße-Fehrgasse.


Die Bahnkreuzung Gregerstraße.




Eine Zugsgarnitur in der Klein-Neusiedlerstraße.


Das ehemalige Wohnhaus 202 der Militär-Aeronautischen Station.
Alle Fotos aus dem Heimatmusem Fischamend

Das Donnern der 172 Bomber war schon vor deren Eintreffen unüberhörbar. Angsterfüllt flüchtete die Fischamender Bevölkerung am 12. April 1944 in die Luftschutzkeller oder in den Wald. Anfangs hofften die von der NS-Führung völlig im Dunkeln gelassenen Bürger noch, das Geschwader der US-Air Force könnte Fischamend am Weg nach Wien nur überfliegen - ein fataler Irrtum.
Als die "Fliegenden Festungen" der Amerikaner über der heutigen Stadt angekommen war, wurden aus 6.200 bis 7.800 Metern Höhe insgesamt 1.700 Bomben abgeworfen. Deren Zerstörungskraft war verheerend. Fischamend sollte sich noch lange nach dem Angriff, der vor allem das Flugzeugwerk zum Ziel hatte, nicht erholen.
Bomben-Inferno jährt sich zum 75. Mal
 
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