josef

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#1
Flugplatz Ebergassing

Antwort auf eine Anfrage von @Mathias:
Gab es in Ebergassing auch einen Flugplatz?
Ja! => siehe auch :

http://www.turbo.at/geheimprojekte/t_eberga.html


zuerst Segelflugplatz der NSFK-Reichsschule Motorsport, später Verlagerungswerk der WNF!

Lt. WNF-Verlagerungsliste v. 15.11.44:

Nr. 11 - Fertigmontage auf 5.000 m², am Segelflugplatz
Nr. 15 - Flächenteilebau auf 5.800 m², 297 Beschäftigte, Fa. Ph.Haas & Söhne, Tarnname Tuchfabrik Ges.m.b.H.

Auch in Götzendorf befand sich ein Fliegerhorst:

http://www.turbo.at/geheimprojekte/luftwaffe/l_goet.html

lg
josef
 
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vandork

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#4
Es gibt ein Fehler - de Flugplatz bis Sommer 1946 benutzt war (155. Gardeschlachtfliegergeschwader)

KAroly Vandor
Author des bücher "Legiero tarsberletben" über Sowj. Fliegerkrtaefte im Österreich un Ungarn.
 

josef

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#5
Ehemaliger Flugplatz Ebergassing

Es gibt ein Fehler - de Flugplatz bis Sommer 1946 benutzt war (155. Gardeschlachtfliegergeschwader)
Hallo Karoly,
zuerst einmal ein herzliches Willkommen im Forum und besten Dank für deine Ausführungen über die Belegung der Flugplätze rund um Wien durch die Sowjetluftwaffe :bravo:

Die Angaben auf der Bildtafel im Museum Zeltweg sind tatsächlich falsch! Laut Heimatbuch der Gemeinde Götzendorf-Pischelsdorf (auf deren Gebiet sich der Flugplatz Ebergassing ja befand), wurde der Platz erst 1946 an die Republik Österreich übergeben! Dazu ein kurzer Textauszug:
Nach Kriegsende kam das Areal unter russische Verwaltung. Mit deren Zustimmung konnten die Objekte am Segelflugplatz zum Teil nach und nach von Zivilpersonen zur Baumaterialgewinnung und Wiederverwertung abgetragen werden. Das ging vom normalen Mauerziegel bis zum Betoneisen...

Am 27.10.1946 übergaben in Gramatneusiedl Oberst Evdokimoff und Kapitän Malkin im Namen der Sowjetarmee den von den russischen Streitkräften bis dahin verwendeten Flugplatz (-> russische Bezeichnung "Gramatneusiedl") im Ausmaß von rund 60 ha an die Republik Österreich...

Ausgenommen war das verbaute Gelände, das eingezäunt war. Bei den übergebenen Flächen ging es offensichtlich nur um die landwirtschaftlich zu nutzenden Flächen...

1947/48 führte die Abbruchfirma Anton Hein aus Wien auf dem Segelfluggelände Demoöierungsarbeiten durch...
Auf dem weit größeren und wichtigeren Flugplatz Götzendorf in nur rund 2 km Entfernung vom Platz Ebergassing waren bis 1953 ebenfalls sowjetische Fliegerkräfte stationiert...

lg
josef
 
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