Kaiserwald

Falls es Löschteiche sind.
Die Brunnen wurden auch zum Betonieren benötigt.
Es waren dort 3 "Teiche", der nördlichste wurde bereits zugeschüttet, war dort als Kind immer Eislaufen.
Die eingezeichneten Wasserflächen von GIS müssen nicht bedeuten dass es geplante Teiche waren.
Nachdem das Projekt Muna nie fertiggestellt wurde, wurden aufgrund mangelnder Abflüsse diese Trassen zu Teichen.
Wir haben selbst vor 20 Jahren den "Teich" zugeschüttet der bis zu unserem Haus ging.(Verbindung bis zur Betonhalle,)
Im Vergleich dazu funktioniert die Entwässerung unserer Zufahrtsstraße bis heute perfekt und so wurde diese Weg nie zum Teich.

Erwähnenswert ist, dass dieser Wald so dicht bewachsen wie er heute ist zur Zeit der Muna nicht war.
Man kann das auf dem unten angehängten Bild aus den Ende 60ern erkennen.

Meine Großmutter sagte immer man konnte bis Dietersdorf runterschauen (1947 in den Kaiserwald gezogen)

Lg Dominik
 

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Hallo Sebastian,
Du hast den Teich falsch eingezeichnet.
Der war durchgehend bis zur Betonhalle, war nicht tiefer als der Bogen bei der Trasse neben der Halle. Wo unser Haus jetzt ist war der Graben nicht fertig, jedoch weiter südlich kann man ihn zum Teil erkennen, dann ist wieder ein Teil zugeschüttet usw.
Die Gräben waren der "Teichüberlauf" wahrscheinlich waren die auch schon vorhanden als die Trasse gegraben wurde. Wir haben hier Lehmboden und bei Regen hat man sofort einen See und irgendwie mussten die damals ja auch arbeiten :)
Die Gräben sind heute noch zur Oberflächenentwässerung.
Wenn ich vom Teich spreche ist das die ehemalige Trasse, bis zum Haus.
 

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Habe noch einen kleinen Beitrag und Ergänzung zum Brunnenthema:

War heute den Brunnen von #182 absichern, das Loch stand momentan ziemlich offen und ist wirklich nicht ohne.
Die richtige Bezeichnung ist natürlich Bohrbrunnen nicht Schlagbrunnen. Mundart ist bei uns halt alles ein Schlagbrunnen in dieser Form - bei 20 Meter geht ohne Unterwasserpumpe nix mehr (siehe Hr. Bernoulli) - deshalb Bohrbrunnen.
Rohr ist doch keines mehr drinnen, er ist trotzdem gut erhalten. (mein Vater kann sich noch erinnern als die Rohre aus diesen Brunnen gezogen wurden)
20200216_135317.jpg
Bitte in dem Bereich einfach aufpassen und die Absicherung nicht entfernen.
Position markiert in #182
20200216_135757.jpg


Unser Hausbrunnen:

Lage im Wald:
Brunnen3.jpg
Durchmesser/Tiefe: ca. 1,8/20 m

Zuerst war er als Zugbrunnen ausgeführt, so wurde er auch anfangs von meinen Großeltern genutzt.
Als sie ins Haus Nr. 48 (Bj. Anfang 50) zogen (das war Mitte 60) wurde der Brunnen renoviert (gereinigt, nachgegraben, dort lag einiges an Kriegsmaterial auf Grund (Granaten....), es kam der Betondeckel drauf und wurde mit Strom, Pumpe und Wasserleitung an unser Haus angeschlossen.
Fotor_158184424875041.jpg
Blickrichtung Bahntrasse:
Fotor_158184426585217.jpg

In der Kaiserwaldsiedlung wurde derselbe Brunnen gebaut.
Dieser versorgte bis zum Anschluss an das Wassernetz Zettling alle Häuser in der Siedlung.
Dieser Brunnen ist heute auch noch vorhanden.

Weitere Beiträge werden folgen, muss das nur einigermaßen verständlich (mit alten Fotos) aufarbeiten.

Schönen Abend,
Lg Dominik
 
Danke Sebastian, dass du mir dieses Orthofoto von 1994 gezeigt hast.
Ich habe mir gerade den östlichen Bereich angesehen und man kann hier den weiteren geplanten Verlauf der Trassen erkennen, der auf keiner der Relief Karten ersichtlich ist. (dachte immer rechts wäre es Richtung Kalsdorf zum MunLager weitergegangen)
Ein nicht aufgeforsteter Waldbestand benötigt einige Jahre um sich zu erholen, scheinbar war das hier der Fall.
Es wäre interessant diese ganzen vermuteten Trassen in einer Karte einzuzeichnen.

Irgendwie entdeckt man immer was neues, auch wenn man mittendrin wohnt. Diese Karten und Luftbilder machen heute sehr vieles möglich.

LG Dominik
 

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Man kann alte und neu Karten überblenden bzw. übereinanderlegen und die Deckkraft nach Bedarf einstellen.

Wie im vorherigen Beitrag erwähnt: die Aufnahme von 1994 zeigt rechts einen Waldlosen Verlauf der Trasse – die Trasse wäre dann bogenförmig weitergegangen oder vielleicht war das nur eine Zufahrtsstraße, die zum Bau der östlichen Tunnel benötigt wurde. Die 3 Tunnel der Ostseite: Unterirdisch Link zur Seite 8

Auf der linken Seite sieht man einen zusätzlichen Waldlosen Kreisbogen – für Links ist der Bahndamm mit dem Wasserdurchlauf fertiggestellt – dieser Bereich war betriebsbereit.

Die Betonarbeiten sind alle fertiggestellt man hätte "nur" noch die Gräben aufschütten brauchen.
 

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Wenn wir gerade im östlichen Bereich sind:
Beitrag #173:
Das sind definitiv Bombentrichter und keine Wasserbecken.
Fotor_158179909258537.jpg
Ob die auch vom 16. Oktober 1944 stammen kann man nicht sagen.
Aufgrund der Nähe zu Graz, dem Sender Dobl, Thalerhof und dem MunLager Kalsdorf kann der Abwurf auch ein anderer Zeitpunkt gewesen sein.

LG Dominik
 

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Heute hat der Nachbarsbub in Hausnähe eine Wurfgranate gefunden.
Der Entminungsdienst kommt noch heute.

Ich hätte eine große Bitte:
Falls jemand im Kaiserwald oder egal wo, Kriegsmaterial findet - SOFORT die 133 rufen und den Fund melden.
Nicht berühren und schon gar nicht mitnehmen.

Das gilt besonders für Sondler unter euch:
Wenn ihr etwas findet, reicht es nicht Laub oder Äste drauflegen, oder den Fund in einen Graben zu legen und verheimlichen - SOFORT MELDEN.
Wenn ihr euch nicht traut, klopft bei mir und dann hole ich die Polizei.

Ich habe echt keinen Bock beim Schwammerlsuchen auf irgend sowas zu steigen was an der Oberfläche liegt.

Das gefundene Objekt dürfte eine Wurfgranate 34 sein. Lag nur ein paar cm unter Laub.

Lg Dominik
 

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Geist

Worte im Dunkel
Mitarbeiter
Heute hat der Nachbarsbub in Hausnähe eine Wurfgranate gefunden.
Der Entminungsdienst kommt noch heute.

Ich hätte eine große Bitte:
Falls jemand im Kaiserwald oder egal wo, Kriegsmaterial findet - SOFORT die 133 rufen und den Fund melden.
Nicht berühren und schon gar nicht mitnehmen.

Das gilt besonders für Sondler unter euch:
Wenn ihr etwas findet, reicht es nicht Laub oder Äste drauflegen, oder den Fund in einen Graben zu legen und verheimlichen - SOFORT MELDEN.
Wenn ihr euch nicht traut, klopft bei mir und dann hole ich die Polizei.

Ich habe echt keinen Bock beim Schwammerlsuchen auf irgend sowas zu steigen was an der Oberfläche liegt.

Das gefundene Objekt dürfte eine Wurfgranate 34 sein. Lag nur ein paar cm unter Laub.

Lg Dominik
Das kann ich nur bekräftigen, siehe auch Gefährlichkeit von Fundmunition
 
Betreffend des Vorherigen Beitrags
Das sind definitiv Bombentrichter und keine Wasserbecken.

meiner Meinung nach:
Dieser Bereich könnte damals neben der Fahrbahn für die Kontrollierten Sprengungen verwendet worden sein.

wie in Wikipedia beschrieben:
Mit einem LKW wurde die Munition vorschriftsgemäß auf eine Lichtung im Wald gekarrt und von einem 300 m entfernten Bunker aus per Zündung zur Detonation gebracht. Die Bewohner der umliegenden Dörfer wurden zuvor durch eine Sirene gewarnt. Die andauernden Sprengungen hatten eine ausgesprochene Jungwaldvegetation ohne Unterholz zur Folge. Durch glühende Sprengstücke oder Brandsätze brannte das Gras schnell ab und nahm eine dürre, gelbliche Form an, sodass die Lichtung in Kombination mit den großen Sprengkratern einer „Mondlandschaft“ glich. Aufgrund der hohen Brandgefahr konnten die Operationen nur im Winter stattfinden. Im Sommer waren Räumtrupps unterwegs, die Minen und andere geborgene Sprengmittel stapelten. Bis Februar 1949 konnten auf diese Weise 140 Tonnen Kriegsmaterial im Kaiserwald entschärft werden.
 

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Häuser im Kaiserwald Teil 1:

Wie bereits erwähnt sind meine Großeltern 1947 in den Kaiserwald gezogen.
Was bis dahin bereits entfernt und geräumt wurde kann man heute nicht mehr sagen, es gibt keine Zeitzeugen mehr und an den ganzen Gerüchten und Erzählungen entspricht wahrscheinlich kaum etwas der Wahrheit.

Ich hoffe ich bin nicht Offtopic mit den Fotos nach 1945, weil das Thema unter „Zeitgeschichte von 1938 bis Kriegsende 1945“ ist, aber denke mir es passt noch, da die Bautätigkeiten im Kaiserwald in diesem Zeitraum stattfanden.

Das ganze Gebiet im Kaiserwald war damals eingezäunt.
Für den Zaun gab es Betonsäulen und Eisensäulen (ein Bauer in Zwaring hat solche Betonsäulen noch zu Hause im Einsatz und eine Eisensäule liegt noch bei meinem Nachbarn).
Damit das einmal dokumentiert ist, werde ich davon noch Fotos machen und hier einstellen.

Hier die Position der 3 „Kommandantenhäuser“:

Häuser1.JPG

Das Haus am Waldrand war jenes in dem meine Großeltern lebten und 1948 mein Vater geboren wurde.
Ob es bis 1945 noch mehrere von diesen Häusern gab kann man heute nicht mehr sagen.
Die Ausführung vom Haus meiner Großeltern war etwas besser als die der anderen beiden, hatte auch eine Hütte daneben.
Alle anderen Häuser die es dort heute gibt wurden erst in der Nachkriegszeit gebaut.

Der markierte Steg wurde von meinem Großvater angelegt, mit einer Brücke, damit man über den „Teich“ kam und nicht rundherum gehen musste. Das Wasser in der Trasse sammelte sich im Laufe der Jahre und so entstand der Teich.
Auf den Orthofotos von 1994 kann man den Teich noch sehen, wurde später zugeschüttet

Häuser2.JPG

LG Dominik
 
Im Bereich der Westseite des Kaiserwaldes steht heute noch teilweise an ein paar stellen ein alter einfacher Zaun. Es liegen auch noch Betonverankerungen für Strom/Telefonmasten im Wald herum und die Trasse ist an einer Stelle mit Abzäunungspfosten zugeschüttet worden - ob dies 40 oder 75 Jahre alt ist weiß ich nicht.

meiner Meinung nach:
Es wird ausschließlich nur das fertiggestellte Munitionslager eingezäunt worden sein. Der nicht fertiggestellte Bereich für eine Erweiterung bzw. den Ausbau wird offen gewesen sein. Das Restliche Kaiserwald Übungsgebiet war ohne Zaun.
 

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Häuser im Kaiserwald Teil 2:

Hier einige Fotos mit dem „Kommandantenhaus“ im Hintergrund.

20200215_130456.jpg

Lage eingezeichnet:

20200221_075732.jpg 20200221_075845.jpg Haus1.JPG

Haus von der Südseite, vorne mein Vater. Die Bäume im Hintergrund waren noch sehr niedrig.
(der Teich befindet sich links)

20200215_131131.jpg 20200215_130544.jpg 20200215_130324.jpg

Blick vom Haus auf die Hütte, am Boden kann man Granitsteine erkennen.
Meine Großmutter hat immer erzählt, dass die Zufahrtsstraßen von der Siedlung herab damit ausgelegt waren, Bauern und Anrainer haben diese Pflastersteine nach und nach entfernt.

20200215_130431.jpg


Ebenso ein Foto Blickrichtung Hütte, leider nicht viel zu erkennen.

20200215_131035.jpg

Ein Foto vom gesamten Haus gibt es nicht, man kann es sich aber ungefähr vorstellen wie es ausgesehen hat.

Nach dem Krieg waren die Briten als Besatzungsmacht im Kaiserwald.
Mein Vater kann sich noch gut an diese Zeit erinnern – positiv in Erinnerung blieb, als die Briten von ihren Fahrzeugen aus Schokolade den Kindern gaben.

LG Dominik
 

Sebastian__

Well-Known Member
Land Steiermark - Historische Fundstelle:
Graben Schießstätte - im Kaiserwald

Der einfach wirkende Graben wird bei der historischen Fundstellen Suche als ''Graben Schießstätte'' bezeichnet. Dieser ist hunderte Meter von der tatsächlichen Schießstätte Kaiserwald entfernt, mitten im Wald an einer leicht erhöhten Stelle. Die Grabentiefe beträgt heute ca. 0,4 bis 1,5 Meter und die Länge misst 140 Meter.

Weitere Infos sind mir nicht bekannt.

Beispielfoto von Heute -> Link
 

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Ist thematisch jetzt vermutlich ein grober "Schlitzer" - tut mir leid. Aber wo parkt ihr, wenn ihr in den Kaiserwald geht? War bislang noch nicht dort und würde gern mal zur Schießstätte und zur "Munitionshalle" - hab aber keine Ahnung, wo ich dort parken kann und darf... war ein Mal in der Gegend und dort fielen mir nicht wirklich Möglichkeiten auf.

Danke schon mal für die Antworten!
 

Sebastian__

Well-Known Member
Fundstellen aus desm Raum Kaiserwald
Ich habe weitere Screenshots von den Historischen Fundstellen des GIS (Geographisches Informationssystem) Land Steiermark eingefügt. Laut Wikipdeia beträgt die Größe des Kaiserwaldes 30 km². Für weitere Erkundungen fehlt mir die Zeit…
 

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Habe mir diesen Thread nun von Beitrag 1 bis Beitrag 196 durchgelesen. Fazit: sehr Interessant..!

Mir war der Kaiserwald und dessen WW Vergangenheit natürlich auch schon Jahre ein Begriff, aber nicht so Detailiert.

Würde dort auch gerne mal hingehen, wenn jemand erfahrener von euch mal Unterwegs ist und mich mitnehmen würde bitte melden, vielleicht passt es ja.
MFG Martin
 

Sebastian__

Well-Known Member
Weitere Trasse
Restbestand einer weiteren Trasse - daneben ist heute eine Forststraße - dicht aufgeforstet
Fotos vom Frühling – im Sommer wächst alles komplett zu
 

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Detailinfos zur
Kaiserwaldsiedlung

Google Maps Street View - Link

Bezugsquelle: Landesarchiv Steiermark 18.11.1953
2. Mündlicher Bericht des Finanzausschusses über die Regierungsvorlage, Einl.-Zl. 65, betref-fend die Übernahme der Landesbürgschaft für einen Liegenschaftserwerb des Siedlungswerkes „Heimat Österreich", Berichterstatter ist Abg. Hirsch. Ich erteile ihm das Wort. Berichterstatter Abg. Hirsch: Hohes Haus! Im sogenannten Kaiserwald befinden sich sieben im Rohbau fertige Häuser, die aus dem Deutschen Eigentum stammen. Das Siedlungswerk „Heimat Österreich" hat diese Rohbauten erworben und könnte nun 100 Wohnungseinheiten für zirka 400 bis 500 Heimatvertriebene fertigstellen. Dazu benötigt es dringend ein entsprechendes Darlehen. Die Landesregierung hat sich mit diesem Fall beschäftigt und mit Rücksicht auf den sozialen Zweck ein solches Darlehen bzw. die Übernahme der Haftung für ein solches Darlehen vorgeschlagen, vorbehaltlich der Genehmigung durch den Steiermärkischen Landtag. Der Finanzausschuß stellt nun folgenden Antrag: „Der Hohe Landtag wolle beschließen: Der Bericht der Steiermärkischen Landesregierung über die Übernahme der Haftung des Landes als Bürge und Zahler für einen Betrag von 1,300.000 S, den das Siedlungswerk „Heimat Österreich" dem Hypothekar- und Kreditinstitut aus dem Meistbot für die Ersteigerung der Kaiserwaldsiedlung schuldet, wird zur Kenntnis genommen und genehmigt."


Bezugsquelle: Österreichische Militärbibliothek - Verfasser: BMLV/MilKdoST
Ort, Verlag, Jahr: Graz, BMLV, 1995, Unter dem folgenden Verweis steht Ihnen der Volltext zum Herunterladen zur Verfügung: https://bibisdata.bmlv.gv.at/198109.pdf 25,7 MB

1943 wurde zwar von der Deutschen Wehrmacht ein Großmunitionslager im Bereich des Kaiserwaldes südlich von Graz geplant. Es sollte als Nachschublager für den ganzen südosteuropäischen Raum dienen und hatte eigene Geleisanlagen vorgesehen. Mit Ausnahme einiger Verwaltungsgebäude kam dies aber nicht zur Durchführung. So musste auf das Provisorium in Zettling zurückgegriffen werden.


Bezugsquelle: Findbuch - 24 Seiten
Tätigkeitsbericht des Feldzeugkommandos 1944 Teil II: 1.7.-31.12.1944
…ist nun H.N.Ma. Graz besonders belastet. Mun. muß dort in Freistapeln gelagert werden…Deutsche Mun.in beschränkten Mengen zum H.N.Za.Graz (H.N.Ma.Kalsdorf) in großen Mengen zum H.Ma.Großmittel….Durch OKH/Fz ist befohlen, daß Gelände der geplanten H.Muna Premstätten unter Heranziehung der bereits im Rohbau fertigen Gebäude für ein größeres Mun.-Lager herzurichten...
 
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über die "Heimat Österreich"

Auszug davon:
Die Heimat Österreich wurde durch den damaligen Leiter des Priesterseminars und späteren Salzburger Erzbischof DDr. Karl Berg († 1997) gegründet, um nach dem Zweiten Weltkrieg für die vielen Heimatlosen den dringend benötigten Wohnraum zu schaffen.
Gemeinsam mit dem Caritasverband der Erzdiözese Salzburg, der Caritas der Erzdiözese Wien, dem Römisch-Katholischen Bistum St.Pölten und der Caritas der Diözese Linz wurde das Unternehmen 1951 gegründet.
In den Anfangsjahren war das Ziel der Heimat Österreich nicht nur einfache "Behausungen" zu bauen, sondern funktionsfähige Siedlungen mit Schulen, Kinderspielplätzen, Geschäften und Gasthäusern zu errichten. Bei der Auswahl der Standorte wurde besonderer Wert darauf gelegt, dass ein Anschluss an bereits bestehende Siedlungen gegeben war.
Die Anforderungen änderten sich im Laufe der Jahre und Großsiedlungen mit 100 oder mehr Wohnungen waren nicht mehr zeitgemäß. Immer mehr trat der Bedarf an kleineren und überschaubareren Siedlungen mit Ruhezonen in den Vordergrund und die Heimat Österreich richtete ihre Bauvorhaben dementsprechend aus.

Eigentümer:
Die Heimat Österreich ist stark mit der Kirche verbunden. Dies spiegelt sich auch in unserer Gesellschafterstruktur wider.
Unsere Gesellschafter sind:
Caritasverband Salzburg (25,20 %)
Caritas Wien (18,15 %)
Caritasverband Oberösterreich (16,65 %)
Bistum St. Pölten (15 %)
Raiffeisenverband Salzburg eGen (25 %)
 
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