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Granate mit Auto zur Polizei gebracht
Ein Bauarbeiter eine „scharfe“ Gewehrgranate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden – und sie mit dem Auto zu einer Polizeiinspektion nach Wien-Penzig gebracht. Der Entminungsdienst des Bundesheeres transportiert die Granate ab.
Online seit heute, 11.33 Uhr
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Der Polier einer Baufirma machte gegen 18.30 Uhr den gefährlichen Fund zwischen Holzbalken eines Dachstuhls. Der 33-Jährige packte die Granate in ein Einkaufssackerl und brachte sie zur Polizeiinspektion Leyserstraße. Eine sehr gefährliche Aktion: „Zum Glück hat er sie im Auto gelassen“, erzählte Polizeisprecher Markus Dittrich.

Als der 33-Jährige den Beamten eröffnete, dass er vermutlich eine Granate im Auto habe, wiesen sie ihn an, diese auch dort zu belassen und verständigten einen sprengstoffkundigen Kollegen.


LPD Wien
Eine „scharfe“ Gewehrgranate aus dem Zweiten Weltkrieg

Notruf wählen bei Sprengstoff-Fund
Die Wiener Polizei nahm diese Fund – und auch den Umgang des Finders damit – zum Anlass, um auf das richtige Verhalten in so einer Situation aufmerksam zu machen: Wenn man sprengstoffverdächtige Gegenstände oder Kriegsmaterial auffindet, dann soll man sich den Auffindungsort merken und in eine sichere Distanz begeben.

Anschließend soll sofort der Notruf 133 gewählt werden. Und noch ein ganz wichtiger Hinweis: Sprengstoffverdächtige Gegenstände und Kriegsmaterial dürfen nicht bewegt oder manipuliert werden.
05.04.2022, red, wien.ORF.at/Agenturen

Granate mit Auto zur Polizei gebracht
 

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Worte im Dunkel
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Evakuierung: Fliegerbombe am Gelände der voestalpine Linz

Areal wurde im Umkreis von 200 Metern evakuiert. Entminungsdienst des Bundesheeres ist vor Ort.
von Michael Pekovics

Großeinsatz am Gelände der voestalpine in Linz. Am Gelände des Konzerns wurde um 11.20 Uhr eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe gefunden.
Sofort nach der Alarmierung machte sich der Entminungsdienstes des Bundesheeres auf den Weg zum Stahlwerk, um die Bombe zu bergen.

Der Bereich wurde großräumig abgesperrt, die Totalevakuierung umfasst einen Umkreis von 200 Metern. Außerdem ist sowohl die vorbeiführende Umfahrungsstraße als auch ein Gleisabschnitt der ÖBB vorübergehend gesperrt.
Wie lange der Einsatz dauern wird, stand vorerst nicht fest.
Quelle: Evakuierung: Fliegerbombe am Gelände der voestalpine Linz

Nachtrag: Sie wurde entschärft -> Evakuierung: Fliegerbombe am Gelände der voestalpine Linz entschärft
 
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Kufstein: Handgranate beim Aufräumen gefunden
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Einen gefährlichen Fund machte am Samstag um 11.30 Uhr eine 54-jährige Frau aus Kufstein. Sie räumte die Garage ihres verstorbenen Vaters auf und fand dabei eine Granate und auch Munition. Die Frau verständigte sofort die Polizei, der Entminungsdienst rückte an.
Online seit heute, 9.38 Uhr
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Als die Frau die Sprenggranate und die Munition entdeckte, war völlig unklar, ob das Kriegsrelikt noch scharf war oder nicht. Ein Entminungsdienst der Polizei wurde angefordert. Er entfernte die Granate aus der Garage, sie wurde dann für eine kontrollierte Sprengung fachgerecht abtransportiert.
Im Einsatz waren neben einer Streife der Polizeiinspektion Kufstein, ein Sprengstoffsachkundiger der Polizei in St. Johann und zwei Beamte des Entschärfungsdienstes West.
24.04.2022, red, tirol.ORF.at
Kufstein: Sprenggranate beim Aufräumen gefunden
 
Die 250 kg Bombe befand in einer ungünstigen Lage, weshalb die Art der Zünder nicht gleich bestimmt werden konnte. Absperrmaßnahmen im Umkreis von 250 Meter wurden durchgeführt. Der Entminungsdienst konnte nach einer eingehenden Untersuchung der Abwurfmunition zunächst einmal Entwarnung in Bezug einer Bezünderung mit einem Langzeitzünder geben. Die endgültige Entschärfung ging dann rasch von statten.

Fotos: eigene Aufnahmen
 

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Da stellt man sich allerdings schon die Frage, wie diese Bombe direkt IN den Unterbau der Straße kommt, und noch dazu eine Leitung direkt darüber verlaufen kann, ohne dass sie bisher aufgefallen ist.
 

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Wien-Liesing: Bub fand Zünder von Flak-Geschoß
Ein Bub hat bei einem Spaziergang mit seiner Mutter am Sonntagvormittag in einem Wald in Liesing den Sprengkopfzünder eines Flak-Geschoßes gefunden und einige Meter mit sich herumgetragen. Zum Glück befand sich kein Sprengstoff mehr im Geschoß.
Online seit heute, 12.54 Uhr
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„Aus diesem Grund war die Situation zum Glück ungefährlich“, so Polizeisprecherin Barbara Gass. Das Kriegsrelikt gegen 10.15 Uhr im Bereich Maurer Lange Gasse entdeckt. Es war bereits stark verwittert. Der Minderjährige legte den Zünder wieder ab, seine Mutter verständigte die Polizei. Ein sprengstoffkundiges Organ der Polizei sicherte den Zünder und übergab ihn dem Entminungsdienst des Bundesheeres.


LPD Wien
Bei dem Kriegsgeschoß handelt es sich um einen Sprengkopfzünder eines Flak-Geschoßes aus dem Zweiten Weltkrieg

Notrufnummern 133 oder 112 wählen
Auch wenn es in diesem Fall glimpflich ausging, warnte die Polizei davor, dass sprengstoffverdächtige Gegenstände und Kriegsmaterial nicht bewegt oder manipuliert werden dürfen. Geraten wurde, beim Fund solcher Gegenstände sich den Auffindungsort zu merken, sich in sichere Entfernung zu begeben sowie sofort die Notrufnummern 133 oder 112 anzurufen.
02.05.2022, red, wien.ORF.at/Agenturen
Bub fand Zünder von Flak-Geschoß
 

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Oberösterreich: Immer wieder Funde von Kriegsrelikten
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Immer wieder tauchen Kriegsrelikte auf. In Stadl-Paura (Bezirk Wels-Land) haben Kinder beim Spielen im Wald zuletzt verrostete Kriegsmunition gefunden und nach wie vor gibt es Fliegerbomben, die unter der Oberfläche liegen.
Online seit heute, 12.31 Uhr
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Auch Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkriegs tauchen Relikte aus den Bombardements auf oder auch Munition. In Stadl-Paura haben Kinder beim Spielen im Wald zylinderförmige und verrostete Gegenstände gefunden und ihren Eltern gebracht. Diese verständigten die Polizei. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass es sich vermutlich um Kriegsmunition handelt, diese wurde dem Entminungsdienst des Bundesheeres übergeben.

Sprengkopf und Fliegerbombe gefunden
Ein Kriegsrelikt wurde zuletzt auch in Lengau im Bezirk Braunau gefunden. Ein Bagger hatte auf einer Baustelle einen amerikanischen Sprengkopf aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt. Der Entmienungsdienst hat ihn abtransportiert. Für Aufsehen hat Mitte April auch eine Fliegerbombe in Linz am Gelände der Voest gesorgt, die nach umfangreichen Absperrungen entschärft werden konnte.
05.05.2022, red, ooe.ORF.at
Immer wieder Funde von Kriegsrelikten
 

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Panzerabwehrmine entschärft

Eine Mine aus dem Zweiten Weltkrieg zur Abwehr von Panzern hat der Eigentümer eines Grundstücks am Donnerstagnachmittag im Salzburger Stadtteil Josefiau gefunden. Die Polizei sperrte das Gebiet großräumig ab. Nach der Entschärfung wurde es wieder freigegeben.

Anrainer mussten in ihren Häusern bleiben bzw. durften nicht hinein, bis ein Sprengstoff-Fachmann nach einer genauen Erkundung und Bergung des Reliktes die Wege wieder freigab.

Genaue Erkundung

Der Sprengkörper tauchte offenbar bei privaten Aushubarbeiten auf. Solche Panzerminen aus Beständen von Hitlers „Wehrmacht“ haben ca. 30 Zentimeter Durchmesser. Sie wiegen jeweils zehn bis zwölf Kilogramm.

ORF/Arnold Klement

ORF/Arnold Klement


ORF/Arnold Klement

Zerstörung des Fahrwerks als Ziel

Der Zünder reagiert auf Druck- bzw. Gewichtskräfte. Diese müssen meistens größer sein als ca. hundert Kilogramm bzw. tausend Newton, weil solche Minen für die Bekämpfung von tonnenschweren Kampfpanzern konstruiert wurden. Sie sollten nicht durch Einzelpersonen ausgelöst werden.

Diese Waffe soll das Fahrwerk bzw. die Panzerketten zerstören und den Kampfwagen manövrierunfähig machen. Der Sprengstoff reicht nicht, um ihn komplett zu zerstören. Das gelingt nur durch weiteren Beschuss mit entsprechenden Panzer-Granaten, Raketen oder der Zündung einer so genannten Hohlladung.

red, salzburg.ORF.at
Quelle: Panzerabwehrmine entschärft
 
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