Brücken

Bunker Ratte

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#81
Ehemalige Fußwegbrücke über die Franz-Josefs-Bahn in Eggenburg:
Bei meinem Besuch des Kalvarienberges in Eggenburg bin ich des Weges auf die Überreste bzw. Brückenpfeiler einer alten verlorenen Fusswegbrücke über die Franz Josefs Bahn gestossen.
Nach schriftlicher Anfrage im
Eisenbahn-und Heimatmuseum Grafenberg, erhielt ich von Herrn Prokop eine aufschlussreiche Antwort! Ein herzliches Dankeschön an die Familie Prokop!

Vor über 300 Jahren wurde in Eggenburg der Kapellenweg von der Grafenberger Straße auf den Kalvarienberg angelegt. Mit dem Bau der FJB wurde dieser durchschnitten (ein Einschnitt wurde gegraben) und die kleine Fußwegbrücke errichtet.
Einige Meter weiter Richtung Eggenburg wurde die heute noch bestehende große Brücke auch für Fuhrwerke, heute KFZ, errichtet - sie war am Anfang noch aus Holz. Diese diente dann auch einige Zeit als Umweg für den Kapellenweg.
Die kleine Brücke (in den 1930ern noch intensiv verwendet - das ist belegt) wurde vermutlich in den 1960ern zeitgleich mit der Abtragung des zweiten Streckengleises auch abgerissen, um Erhaltungskosten zu sparen - weil ja wenige Meter weiter ohnehin die große Fahrzeugbrücke über die FJB führt. Ob die kleine Brücke auch aus Holz war, ist unbekannt - leider. Auch DER Eggenburger Heimatforscher hat leider kein Bilddokument.


ein Blick von der Strassenbrücke auf einen der Brückenpfeiler: am Ende des sichtbaren Gleises (ca. mitte des Bildes) bei Vergrösserung erkennbar!
110.jpg

es war einmal:
111.jpg

117.jpg
 

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HF130C

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#82
Danke für den interessanten Bericht!

Spätestens sollte die Brücke 1984 anlässlich der Elektrifizierung abgetragen worden sein, man erkennt an den Bildern gut, dass die Fahrleitung das Übergangsniveau ziemlich überragt.
 
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josef

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#84
Linz: Bypassbrücke auf A7 über die Donau, besser bekannt als "Voestbrücke", für den Verkehr freigegeben

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Zweite Bypassbrücke auf A7 offen
In Linz auf der Mühlkreisautobahn wurde die zweite Bypassbrücke der Voestbrücke feierlich für den Verkehr freigegeben. Seit 11.00 Uhr rollen dort die ersten Autos Richtung Norden.

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Die Zusatzbrücke auf der anderen Seite ist bereits seit Anfang Juni befahrbar. Mehr als 100.000 Fahrzeuge überqueren die Donau jeden Tag über diese Verbindung. Acht Fahrspuren führen jetzt über die Voestbrücke. Auf der Hauptbrücke sind es in jede Richtung zwei.

18 Auf- und Abfahrten neu
Es sind dort auch Pannenstreifen errichtet worden, die die Sicherheit erhöhen sollen. Auf den Bypassbrücken gibt es ebenso jeweils zwei Fahrspuren und außen einen Geh- und Radweg. Im Zuge des Großprojekts sind 18 Auf- und Abfahrten adaptiert und neu errichtet worden.

fotokerschi.at
Der Verkehr Richtung Norden rollt

2023 Fertigstellung
Zum Startschuss ins Wochenende rollt nur noch der Durchzugsverkehr auf der Hauptbrücke. Alle Lenker, die im Bereich der Donau auf- oder abfahren, fahren nun über eine der neuen Zusatzbrücken. Der Autobahnbetreiber Asfinag erwartet sich dadurch mehr Verkehrssicherheit und weniger Stau. Für die Brücken wurden laut Asfinag 7.800 Tonnen Stahl verbaut – das sei mehr als im Eiffelturm (7.300 Tonnen).

ORF/Roland Huber
Rund 200 Millionen Euro hat die Erweiterung gekostet

Jeder Strompfeiler steht auf 25 Pfählen, die 14 Meter in den Boden unter der Donau reichen. Insgesamt 720 Pfähle aus Beton und Eisen wurden eingebracht. Rund 200 Millionen Euro hat die Erweiterung gekostet. 2022 steht die Sanierung der Hauptbrücke an, die im Herbst 2023 abgeschlossen sein soll.
28,08,2020, red, ooe.ORF.at
Zweite Bypassbrücke auf A7 offen
 

josef

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#85
Baufortschritt beim Brückenbau - ("Eisenbahnbrücke") in Linz
Die Arbeiten an der neuen Linzer Donaubrücke gehen auch in der kalten Jahreszeit voran. Derzeit erhalten die Brückenteile ihren endgültigen Anstrich.
Online seit heute, 16.57 Uhr
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Es handelt sich dabei um die letzte Deckschicht von insgesamt vier Farbschichten, die das Brückenbauwerk dauerhaft schützen und witterungsbeständig machen. Die Speziallackierung wird von geschulten Fachkräften unter beheizten Planen aufgesprüht. Diese Kabinen, die wie auf einer Perlenschnur entlang des Brückenbogens aufgereiht sind, ermöglichen das Weiterarbeiten auch bei ungünstigen Wetterbedingungen.

Stadt Linz
Die hellgraue Farbe soll durch ein spezielles Beleuchtungskonzept später besonders in der Nacht zur Geltung kommen.

Für Bürgermeister Klaus Luger und Vizebürgermeister Markus Hein sind der Brückenbau und die weiteren aktuellen Großbaustellen im Stadtgebiet Zeichen der Stabilität und Kontinuität auch in Krisenzeiten. Dieser Aspekt liege auch den zusätzlichen Investitionen im Rahmen des „Pakts für Linz“ zugrunde, die in der kommenden Gemeinderatssitzung beschlossen werden sollen, so Luger und Hein.
09.12.2020, red, ooe.ORF.at
Baufortschritt beim Brückenbau in Linz
 

josef

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#86
"Eisenbahnbrücke" Linz: Tragwerke kommen per Schiff
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Spektakuläre Bauarbeiten stehen in den kommenden Wochen in Linz an: Am 23. und 24. Februar sowie am 3. und 4. März werden die zwei je 2.800 Tonnen schweren Tragwerke der neuen Donaubrücke mit Spezialschiffen an ihre Position gebracht und auf den Brückenpfeilern abgesetzt.
Online seit heute, 13.21 Uhr
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Die Donau wird an diesen Tagen in dem Bereich für den Schiffsverkehr gesperrt. Schaulustige können das Einschwimmen
via Livestream (vimeo.com ) mitverfolgen.

Die beiden je 900 PS starken Schubschiffe „Geertruida van der Wees“ und „Nicolaas van der Wees“, die von Rotterdam über den Rhein-Main-Donaukanal nach Linz gekommen sind, haben zwei riesige Pontons mitgebracht. Spezialfahrzeuge, die wegen ihrer je 30 einzeln angesteuerten Achsen „Tausendfüßler“ genannt werden, sollen die Tragwerke mit hydraulischen Pressen aufbocken und auf die Pontonschiffe laden. Nach dem Einschwimmen und der Platzierung der Brückentragwerke müssen die Teile noch verschweißt und der Korrosionsschutz ergänzt werden. Dann wird die Fahrbahn betoniert, Beleuchtung und Geländer werden montiert sowie die Straßenanschlüsse an die Linke Brückenstraße und an die Hafenstraße hergestellt.

90,2 Millionen Euro Kosten
400 Meter lang, bis zu 33,7 Meter breit, 13.000 Kubikmeter Beton, 2.500 Tonnen Bewehrungsstahl, zwei Fahrspuren für den Individualverkehr, eine Busspur, die dereinst einer Stadtbahn weichen soll, Geh- und Radwege auf jeder Seite – soweit die technischen Eckdaten der Brücke. Entwurf und die Ausschreibungsplanung stammen vom Pariser Architekturbüro Marc Mimram, den Bau erledigt eine Arbeitsgemeinschaft der Firmen MCE GmbH, Porr Bau GmbH und Strabag AG. Für die von der MCE gefertigten Brückenbögen – je 120 Meter lang, bis zu 34 Meter breit und am Bogenscheitel 17 Meter hoch – lieferte die voestalpine etwa 8.400 Tonnen Stahlblech. Die Kosten der Brücke – 90,2 Mio. Euro – tragen die Stadt Linz und das Land Oberösterreich.

Verzögerungen in der Vergangenheit
Die Geschichte der Brücke ist allerdings holprig verlaufen: Nach jahrelangen Diskussionen und einer Volksabstimmung 2015 war die marode Eisenbahnbrücke abgerissen worden, was den Linzern große Umwege im Stadtverkehr bescherte. Bei der neuen Brücke, die architektonisch eine Reminiszenz an ihre Vorgängerin sein soll, gab es immer wieder Verzögerungen und Kostensteigerungen – nicht nur durch einen vorübergehenden Corona-bedingten Baustopp, auch durch Planungsmängel. So waren bei der Stahlkonstruktion 500 Tonnen Stahl zu wenig eingerechnet worden. Nun scheint man aber in die Zielgerade eingebogen zu sein. Die Verkehrsfreigabe soll im Spätherbst erfolgen.
17.02.2021, red, ooe.ORF.at/Agenturen

Donaubrücke: Tragwerke kommen per Schiff
 

josef

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#88
Linzer Donaubrücke wird in Position gebracht
Dienstagfrüh ist mit dem Einschwimmen der Tragwerke für die neue Linzer Donaubrücke begonnen worden, gegen Mittag legte der erste der beiden je 2.800 Tonnen schweren Bauteile vom Ufer ab.
Online seit heute, 14.43 Uhr
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Am Mittwoch sowie 3. und 4. März sollen die Tragwerke mit Spezialschiffen an ihre Position gebracht und auf den Brückenpfeilern abgesetzt werden. Nach dem Einschwimmen und der Platzierung der Brückentragwerke müssen die Teile noch verschweißt und der Korrosionsschutz ergänzt werden. Dann wird die Fahrbahn betoniert, Beleuchtung und Geländer werden montiert sowie die Straßenanschlüsse an die Linke Brückenstraße und an die Hafenstraße hergestellt. Die Verkehrsfreigabe der Brücke soll im Spätherbst erfolgen.

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Team Fotokerschi
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Donau vier Tage für Schiffsverkehr gesperrt
Die Donau ist an den vier Tagen des Einschwimmens in dem Bereich für den Schiffsverkehr gesperrt. Die beiden je 900 PS starken Schubschiffe „Geertruida van der Wees“ und „Nicolaas van der Wees“, die von Rotterdam über den Rhein-Main-Donaukanal nach Linz gekommen sind, haben zwei riesige Pontons mitgebracht. Spezialfahrzeuge, die wegen ihrer je 30 einzeln angesteuerten Achsen „Tausendfüßler“ genannt werden, bocken die Tragwerke mit hydraulischen Pressen auf und laden sie auf die Pontonschiffe.
23.02.2021, red, ooe.ORF.at/Agenturen

Links:
Linzer Donaubrücke wird in Position gebracht
 

josef

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#90
Planung für Donaubrücke Mauthausen vergeben
Während in Linz die neue Donaubrücke zusammenwächst, schreiten auch die Vorbereitungen für die neue Donaubrücke bei Mauthausen voran. Jetzt wurden die Planungsarbeiten für die neue Donauquerung an Ziviltechnikerbüros vergeben.

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Oberösterreichs Landesrat für Infrastruktur Günther Steinkellner und Landesrat Ludwig Schleritzko, der in Niederösterreich für Finanzen und Mobilität zuständig ist, haben am Freitag in einer gemeinsamen Aussendung die Fortschritte bei der Vergabe der Planungsleistungen für die Brückenplanungen der „Neuen Donaubrücke Mauthausen“ und der „Vorlandbrücke Niederösterreich“ bekanntgegeben.
Daniel Kauder
Niederösterreichs Landesrat Ludwig Schleritzko und Oberösterreichs Landesrat Günther Steinkellner

Die beiden Bundesländer führten ein gemeinsames EU-weites und zweisstufiges Vergabeverfahrens durch, an dem insgesamt sieben Bewerber bzw. Bieter teilgenommen haben. Eine Bietergemeinschaft aus zwei österreichischen Ziviltechnikerbüros ging daraus als Bestbieter hervor. Die Bietergemeinschaft, die mit der Planung der Neuen Donaubrücke Mauthausen und dem Vorlandtragwerk Niederösterreich beauftragt wird, setzt sich aus den renommierten Büros FCP Fritsch, Chiari & Partner ZT GmbH (Wien) und Schimetta Consult ZT GmbH (Linz) zusammen.

Land OÖ

Gesamtkosten 137 Millionen Euro
Die geschätzten Gesamtkosten einschließlich einer Sanierung der bestehenden Donaubrücke Mauthausen betragen 137 Millionen Euro und werden zwischen den Bundesländern Ober- und Niederösterreich im Verhältnis 55 zu 45 Prozent aufgeteilt. Ab dem Jahr 2027 soll der Verkehr dann über beide Brücken fließen, 2024 soll mit dem Bau begonnen werden. Bevor es so weit ist, müssen allerdings noch Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren und die notwendigen Grundeinlösungen abgeschlossen werden.
26.02.2021, red, ooe.ORF.at

Link:
Planung für Donaubrücke Mauthausen vergeben
 
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