Es gab keinen Atomversuch auf dem TÜP !!

SuR

... wie immer keine Zeit ...
Mitarbeiter
Hallo Blindschleichl,

WHVA = Wirtschaftsverwaltungshauptamt

Generalisiert ist Deine Bitte ein bissl viel verlangt. Mit ein bißchen googeln bekommst Du solche Sachen aber schnell selber raus. ;-)
 
Hallo miteinander,
da ich schon seit längeren das Forum als stiller Leser besuche und ich mich mit dem Thema Jonastal und deutsche Atomforschung im III Reich "laienhaft " befasse, möchte ich mal von den Spezis wissen, wie man über die Bücher von Autor TM denken sollte. Er kam ja in der Reportage am 27.11.02 auch zu Wort.
Lesen lassen sie sich ja ganz spannend aber wie ist es mit dem Wahrheitsgehalt seiner angeblichen Informanten?

Und was kann dem Laien und Einsteiger in diese Materie als Literatur empfohlen werden, die auch gut recherchiert ist.

Elmar
 
Zuletzt bearbeitet:
Als Bücher empfehle ich Dir Remdt/ Wermusch "Rätsel Jonastal"
H.Fäth mit seinen zwei Büchern. Auch die Bücher von Brunzel sind lesenswert.
T.M. ist ganz schnell erklärt -einfach unglaubwürdig, schlecht recherchiert und keine Theorie ist durch ihn bewiesen. uwe
 
B

Burion

Guest
@Harry
Ich denke mal, das ist eher normal, dass die Zugänge zu unterirdischen Labors durch diese "Türen" gesichert sind. Ich erinnere mich dunkel an derartige Türen in der Uni MZ zu einem Raum, in dem "nur" flüssiges Helium gelagert war. Leider steht das Gebäude wohl nicht mehr, um nachzusehen.
Also eher nichts Ungewöhnliches.

Aber! Was hast Du für 'ne Idee dazu?

HerzlGrüße
Jürgen
 
H

Harry

Guest
M.L. hat das schon richtig gesehen... zwischen SCHOTT und TÜR ist ein Meilenweiter Unterschied, und das ist ein SCHOTT... Wieso? Ein Schott dient der hermetischen Abriegelung. Und die würde bei sowas eigentlich keinen Sinn machen, es sei denn man dachte es könne DOCH zu einer Reaktion kommen.

Buri: In der Höchst AG habe ich während meiner Ausbildung (Chemielaborfachwerker) etliche Lager für Gase etc. gesehen. SO war keins davon.
 

SuR

... wie immer keine Zeit ...
Mitarbeiter
Original geschrieben von Harry
... Ein Schott dient der hermetischen Abriegelung.
Ach was. Wozu meinst Du eigentlich, dass Luftschutzkeller und ihre Türen :D da waren?
... und die würde bei sowas eigentlich keinen Sinn machen, es sei denn man dachte es könne DOCH zu einer Reaktion kommen.
Harry, das ist das Bild des unterirdischen Laborraums im ehem. KWI für Biologie in der Boltzmannstraße in Berlin-Dahlem, Stand 1945. Hast Du schon mal ein Chemie- ode Physiklabor gesehen, bei dem man NICHT damit gerechnet hat, dass es da mal zu einer Reaktion kommt?
 
Was´n los SuR?

quote:Original geschrieben von Harry
... Ein Schott dient der hermetischen Abriegelung.


Ach was. Wozu meinst Du eigentlich, dass Luftschutzkeller und ihre Türen da waren?
Eine Luftschutztüre läßt sich nicht hermetrisch abschliessen. Das hängt allein schon mit der Verriegelung zusammen. Und dann hat die auch noch einen Spion oder "Luftloch" drin und keine gasdichte Dichtung.

Harry, das ist das Bild des unterirdischen Laborraums im ehem. KWI für Biologie in der Boltzmannstraße in Berlin-Dahlem, Stand 1945. Hast Du schon mal ein Chemie- ode Physiklabor gesehen, bei dem man NICHT damit gerechnet hat, dass es da mal zu einer Reaktion kommt?
Die Frage ist nicht ob es zu einer Reaktion kommt, sondern zu was für einer Reaktion! Wenn´s denn kommt ;) !

Gruß

Boris
 
Es herrscht hier zwar schon seit 10 Jahren große Stille, trotzdem hab ich mich in den letzten Tagen sehr mit dem Thema der Deutschen Bombe auseinandergesetzt.
Um die Auswirkungen einer Detonation zu verdeutlichen habe ich einige Werte erläutert.


Druckschäden bei einer Bodendetonation


Schaden (alle schwer) 0,5 KT 1 KT 1,5 KT
Unterstände 140 m 180 m 200 m
Lunge 190 m 230 m 370 m
Verletzte in Kampfdeckung 200 m 260 m 300 m
Ziegelhäuser 300 m 390 m 450 m
Trommelfell 400 m 500 m 600 m
Fertigteilhäuser 470 m 600 m 700 m

Mit schweren Schäden sind unter anderem gemeint: Lungenriss, Einsturz von Gebäuden, usw....


Durchmesser des Kraters bei Bodendetonation

0,5 KT 1 KT 1,5 KT
Trockener Boden 15 m 20 m 22 m
Feuchter Boden 26 m 34 m 38 m


Schadensradien für die Entzündung von Waldboden und grobes Gras (dieses Dreieck ist ja von Nadelwald umgeben)

0,5 KT 1 KT 1,5 KT
Trockene Nadeln, Grobes Gras 250 m 350 m 400 m


Durchmesser des Feuerballs

0,5 KT 1 KT 1,5 KT
84 m 110 m 126 m


Höhe der Pilzwolke

0,5 KT 1 KT 1,5 KT
2,3 km 2,9 km 3,8 km

Durchmesser der Pilzwolke

0,5 KT 1 KT 1,5 KT
1,3 km 1,8 km 2,1 km

Mitteilung an den Diensthabenden NSA- Mitarbeiter.... NEIN, ich baue diese Dinger nicht selbst.... ich bestell sie bei AMAZO. :hopp
 
aus aktuellem anlaß ein kurzer beitrag zum im technikforum erneut diskutierten thema "atombombe" und eines möglichen nukleartest`s auf dem TÜP:

dieter schrieb ja bereits eine sehr gute abhandlung zu der unmöglichkeit eines atomwaffenversuches auf dem truppenübungsplatz ohrdruf. nachzulesen auf der TD-Seite www.team-delta.de unter Index / Märchenstunde / Atomversuche.

zur veranschaulichung: bei der hiroshima-atombombe (nukleare ladung ca. 50kg U-235) wurden in einer milliardstel sekunde lediglich 1,38% aller U-235-atome gespalten! der rest des spaltbaren materials verdampfte. bei der kernspaltung wurde dabei eine energie freigesetzt, die bei der explosion von ca. 15 000 tonnen konventionellen TNT`s entstehen würde. wie gesagt, nur 1,38% wurde gespalten, der rest wurde in der atmosphäre verteilt und regnete mit der zeit großflächig ab. derartige spuren von U-235 und anderer spaltprodukte müßten demzufolge auch im bereich des platzes nachweisbar sein!!

im juni 2001 nahm ich zur endgültigen klärung im bereich des in einigen büchern als testgelände postulierten dreieckes innerhalb des TÜP zwei bodenproben von je ca. 1 kg masse. eine bodenprobe wurde auf der freifläche dieses hypothetischen testbereiches aus einer tiefe von ca. 50 cm geborgen. die andere bodenprobe entnahm ich aus ähnlicher tiefe innerhalb des angrenzenden waldes unmittelbar an einem alten baum, der bereits während des krieges existierte. damit wollte ich eventuelle künstlich hervorgerufene geländeveränderungen der freifläche zur dekontamination nach einem test berücksichtigen.

diese bodenproben wurden freundlicherweise von guten bekannten und ingenieuren im reaktorlabor einer hochschule, die ich aus verständlichen gründen hier nicht nennen möchte, mit einem präzisionsgammaspektrometer (ca. 100 000 DM teuer) über einen zeitraum von ca. 2,5 tagen analysiert. man wählte die hohe torzeit des gerätes, um bei den WENIGEN ZU ERWARTENDEN isotopen aussagekräftige peaks zu erzielen. die meßergebnisse wurden danach von einem ebenfalls interessierten prof. entsprechend bewertet und interpretiert.

das resultat der experten: auf dem platz ist NICHTS, ABSOLUT NICHTS ATOMARES passiert !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

das in geringen spuren detektierte Cäsium-Isotop 137 stammt dagegen aus den weltweiten obertägigen kernwaffentests, die NACH dem krieg durchgeführt wurden, sowie aus dem fallout des reaktorunfalls von tschernobyl 1986 !!!!!!!!!!!!!!!

untenstehend noch ein kurzer auszug aus den vielen ausgedruckten blättern mit den gewonnenen meßergebnissen. WICHTIG: untenstehend veröffentlichte daten sind nicht vollständig und dienen nur zur veranschaulichung!

viele grüße

PeMü
@PeMü gut gebrüllt Löwe aber mehr auch nicht.Tipp,einfach mal bei Prof.Winterberg nachlesen(Diebner war sein Chef),der hat eine völlig andere Meinung dazu und weiß sicherlich wovon er spricht.Geheimnisvolle Analysen ohne Quelle kann jeder gemacht haben.Damit eigentlich wertlos als Beweis.
 
B

Burion

Guest
Messwerte sind Messwerte. Daran gibt es nicht zu deuteln.
Aber es gibt halt immer noch Unverbesserliche, die weder Messungen noch andere Tatsachen hinnehmen können.

HerzlGrüße
Jürgen
 

Varga

Mann aus den Bergen
Mitarbeiter
@PeMü gut gebrüllt Löwe aber mehr auch nicht.Tipp,einfach mal bei Prof.Winterberg nachlesen(Diebner war sein Chef),der hat eine völlig andere Meinung dazu und weiß sicherlich wovon er spricht.Geheimnisvolle Analysen ohne Quelle kann jeder gemacht haben.Damit eigentlich wertlos als Beweis.
Ich bitte dich, die Forumregeln durchzulesen, und dich vorzustellen. Deine Ausdrucksweise kann ich nicht tolerieren. Sie zeigt mir, dass du dich nicht in das Thema eingelesen hast.

Gruss
Varga
 
Oben