Festung "Hohen Salzburg"

josef

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#22
Standseilbahnen zur Festung

Als Ergänzung ein historisches Foto (Datum unbekannt) mit dem Antriebsraum und dem Wagen
Wolfgang :danke für das historische Foto!

Bilder zur "Festungsbahn" für Personentransporte sind hier zu finden!


Google-maps Bild mit der Lage von

Reißzug (Materialbeförderung) => ROT
Festungsbahn (Personenbeförderung) => GELB
 

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josef

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#23
Fürstenzimmer und Festungsmuseum

Ein kleiner Überblick der im „Hohen Stock“ befindlichen Fürstenzimmer und den Schaustücken des dort etablierten Festungsmuseums:

Teil 1:

1. Vorhalle und Aufgang zu den Ausstellungsräumen.
2. Modelle zur Baugeschichte…
3. …und der frühen Festungsbauten.
4. Decken- und Wanddetails aus der „Goldenen Stube“, den Privatgemächern des Landesfürsten.
5. Der aus 1501 stammende Kachelofen in der „Goldenen Stube“
6. …und ein Möbelstück.
 

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#24
Festungsmuseum - Teil 2

Teil 2:

7. Vitrinen mit Geschirr und Trinkgefäßen
8. Kleiner Ausschnitt eines 1997 unter dem Boden der „Silberkammer“ im „Hohen Stock“ gemachten Fundes von 78 Goldmünzen aus Ende 14., Beginn 15. Jahrh.
9. – 11. Verschiedene Waffen
12. Aber auch die moderne Kunst ist in den Gewölben der Festung vertreten…
 

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josef

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#25
Folterkammer und Werkzeuge der mittelalterlichen Gerichtsbarkeit

Im Festungsmuseum sowie in einem der Ecktürme sind Einrichtungen und Foltergeräte der mittelalterlichen Gerichtsbarkeit und des Strafvollzuges zu sehen:

Teil 1:

1. In diesem Eckturm ist eine Folterkammer mit Zugangsschacht zum Festungsverlies zu bestaunen.
2. – 5. Eine Auswahl an Foltergeräten…
6. Unter der eisernen Schachtabdeckung, dem "Angstloch", befindet sich das Verlies:
Ein Burgverlies besteht aus einem tief im Gebäude liegenden Raum, zu dem man nur durch ein sogenanntes Angstloch in der Decke Zugang hat. (Das Wort »Angst« kommt von lat. angustiae und bedeutete ursprünglich »Enge«.) Haben in diesen düsteren Räumen nun wirklich Gefangene bis zu ihrem erbärmlichen Tod vor sich hin vegetieren müssen?

Moderne Historiker glauben nicht daran. In kaum einer Burg finden sich Belege dafür, dass das Verlies tatsächlich als Gefängniszelle gedient hätte; die Unterbringung von Gefangenen überließen die Ritter lieber anderen – außerhalb der Burg. Wahrscheinlich dienten die Verliese schlicht als Vorrats- oder Waffenlager.
(Quelle: P.M. Magazin: History, Fragen&Antworten, Rätsel, Biografie - Die Welt des Wissens im Abo)
 

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#26
Folterwerkzeuge - Teil 2

Teil 2:

7. Schandgeige
8. Verhörstuhl
Wenn jemand verdächtigt wurde, nach damaligem Recht eine Straftat begangen zu haben, dann wurde er vom Richter befragt. Die Beschuldigten mussten sich in einen Stuhl setzen, der komplett mit spitzen Dornen ausgestattet war. Auch die Fesseln, mit denen die Angeklagten festgebunden wurden, hatten an den Innenseiten spitze Stacheln.
Die meisten Menschen konnten solche Schmerzen nicht lange ertragen und haben dann ein Geständnis abgelegt. Häufig kam es auch zu Geständnissen obwohl die Beschuldigten gar nichts mit der Tat zu tun hatten.
9. Daumenschrauben
10. Richtrad zur Hinrichtung durch „Rädern“
11. Schandmaske
12. Keuschheitsgürtel werden ebenfalls gemeinsam mit Foltergeräten ausgestellt. War sicher eine Folter, wenn sich des Ritters Weib keinen „Zweitschlüssel“ besorgen konnte :D
 

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#27
Hornwerk "Salzburger Stier"

In einem Holzanbau des sogenannten "Krautturmes" der Festung ist eine riesige Pfeifenorgel (-> Hornwerk) mit über 200 Pfeifen untergebracht.
Diese 1502 von Erzbischof Leonhard von Keutschach errichtete Walzenorgelanlage wird als "Salzburger Stier" bezeichnet.

Vom Palmsonntag bis zum 31. Oktober brüllt der „Salzburger Stier“ täglich jeweils um 7, 11 und 18 Uhr. Er leitet damit das Spiel des Glockenspiels am Residenzplatz ein und beendet es auch wieder.

Aufnahmen v. Juni 2014
 

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#28
Hinweis auf Album

Hier in einem Album gibt es weitere 50 Fotos zum Thema "Festung Hohensalzburg" :)

lg
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Achtung: Album seit Forum- Softwareumstellung nicht mehr vorhanden! Wird bei Zeiten neu erstellt,
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#29
Sanierung der Fürstenzimmer auf Hohensalzburg

Fürstenzimmer saniert, aber noch nicht ganz

Die prachtvollen Fürstenzimmer in der Festung Hohensalzburg sind jetzt um 2,6 Millionen Euro saniert worden. Doch um die komplette, prachtvolle Ausstattung aus der Zeit um 1500 zu sichern, sind noch weitere Arbeiten „dringend“ nötig.

Die Festung Hohensalzburg ist Europas größte Burganlage aus dem 11. Jahrhundert und der Haupt-Touristenmagnet der Stadt Salzburg. Ein Prunkstück sind die Fürstenzimmer mit der Goldenen Stube, die um 1500 unter Fürsterzbischof Leonhard von Keutschach ihre heutige Form erhielten.

Neue Beleuchtung, mechanisches Theater
Diese Fürstenzimmer wurden jetzt gesichert und für die Besucher modernisiert. So gibt es nun gleich im Eingangsbereich eine Attraktion: Ein mechanisches Theater samt Videoprojektion führt das Publikum mit einer multimedialen Show zurück in die Vergangenheit: „Wir wollten den Besuchern, bevor sie die Fürstenzimmer betreten, einen Überblick über das Leben von Leonhard von Keutschach und über seine Zeit geben - die Zeit, in der er die Fürstenzimmer erbaut hat. Mit diesem mechanischen Theater ist das - glaube ich - auf sehr feine Art gelungen“, sagt Maximilian Brunner von den Salzburger Burgen und Schlössern. Auch ein neuer Besuchersteg führt in den Goldenen Saal.

2,6 Millionen Euro mussten in die Sicherung der prachtvollen spätgotischen Ausstattung gesteckt werden: In Brandschutzanlagen und Temperaturfühler, die für eine konstante Raumtemperatur sorgen. Die vergoldeten Holzschnitzarbeiten müssen nämlich vor Wärme und Feuchtigkeit geschützt werden: „Man hat hier ein ganz neues Lichtsystem eingeführt und kann jetzt sehr, sehr viel von dieser Pracht der Ausstattung vermitteln“, sagt Landeskonservatorin Eva Hody.

Restaurierung der Wände „sehr, sehr dringend“
Allerdings ist die Sanierung der prachtvollen Schnitzereien im Fürstenzimmer noch lange nicht abgeschlossen, erinnert Hody: „An den Wänden ist bisher bis auf eine Entstaubung so gut wie gar nichts passiert. Hier wäre es sehr, sehr dringend, dass man bald mit einer konservierenden Restaurierung beginnt. Denn wir haben doch relativ viele Schäden an der Farbfassung. Das sollte wieder gesichert werden.“

Land will Festung übernehmen
Etliche Millionen Euro werden also auch in den kommenden Jahren benötigt, damit die prachtvollen Details des Fürstenzimmers sorgfältig restauriert werden können. Doch die Festung ist Eigentum des Bundes. Seit Jahrzehnten verhandelt das Land Salzburg mit dem Bund, um sie wie andere ehemalige Besitztümer zurück zu bekommen: „Bei der Festung sind die Chancen relativ groß, denke ich“, sagt Landeshauptmann Wilfried Haslauer. „Aber die Festung ist ja nur ein Teil eines großen Gesamtkomplexes. Das gehört jetzt endlich einmal erledigt - da wird seit Jahrzehnten ohne Aussicht auf Erfolg herumverhandelt. Das ist jetzt ein großes politisches Vorhaben für das Jahr 2016.“

Doch wenn es ums Geld für Sanierungen geht, sieht die Sache wieder etwas anders aus - zumindest nach Meinung des Landesfinanzreferenten Christian Stöckl : „Jetzt nur die Festung alleine rückzuführen, hätte keine Sinn. Die Festung zu erhalten, kostet sehr viel Geld. Und da ist es aus meiner Sicht gut, dass der Bund mit im Boot ist. Wir arbeiten sehr gut zusammen - und die Festung kann man uns sowieso nicht wegtragen.“

Festungsbahn-Talstation umgebaut
Viel Geld wurde auch in einen neuen Kassenbereich bei der Festungsbahn investiert. So sollen die Besucherströme künftig in überschaubare Bahnen gelenkt werden. Denn zwei Drittel der Festungsbesucher benützen die Bahn, um in möglichst kurzer Zeit möglichst viel auf der Festung besichtigen zu können.
Text u. Foto: http://salzburg.orf.at/news/stories/2762075/
 

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#30
"Reißzug" wird saniert:

Siehe dazu auch Berichte #19 - 21!
Lastenaufzug zur Festung wird saniert
Es ist eine Bahn, die wohl nicht viele kennen und mit der noch weniger jemals mitgefahren sind, doch ist sie Salzburgs älteste Standseilbahn: Der Reißzug vom Stift Nonnberg hinauf zur Festung Hohensalzburg. Er muss nun saniert werden.

Am Dienstag nach Ostern beginnen die Sanierungsarbeiten an Salzburgs ältester Standseilbahn. Das Land Salzburg als Eigentümer investiert 250.000 Euro in diese Arbeiten. Seit mehr als 500 Jahren wird mit dem Reißzug hinter dem Stift Nonnberg die Festung mit dem Notwendigsten versorgt wie Baumaterialien, Getränken und Lebensmitteln.

Zehn bis 15 Mal pro Woche wird der Lastenaufzug derzeit gebraucht - im Winter öfter, weil dann die Festung bei Schnee und Eis manchmal mit dem Auto nicht versorgt werden kann.

Bahn stammt aus der Zeit Leonhard von Keutschachs
Die Standseilbahn geht auf die Zeit von Fürsterzbischof Leonhard von Keutschach zurück. Damals - etwa um das Jahr 1460 - zog man auf dieser Strecke zwei Kufenschlitten im Gegenverkehr. Später wurde eine Holzbahn gebaut. Der Wagen wurde mit einem 300 Meter langen Hanfseil hinauf zur Festung gezogen. Pferde und Ochsen trieben eine Winde an, teilweise mussten auch Häftlinge den Wagen ziehen.

Im Jahr 1910 wurde erstmals ein Motor mit elektrischer Winde eingebaut. Die Streckenlänge von 180 Metern und der Höhenunterschied von 80 Metern werden auch beim neuen Aufzug bestehen bleiben, der neue Reißzug wird dann eine Nutzlast von 2,5 Tonnen ziehen können. Die Sanierungsarbeiten sollen bis Ende Mai abgeschlossen sein.

Publiziert am 15.04.2017
http://salzburg.orf.at/news/stories/2837340/
 

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#31
Neue Löschwassertanks auf dem Festungsgelände

Heikler Hubschraubereinsatz über Festung
In der Stadt Salzburg fand Donnerstagfrüh ein heikler Hubschraubereinsatz statt: Ein Schwerlast-Helikopter flog die neuen Löschwassertanks auf die Festung Hohensalzburg, das Wahrzeichen der Landeshauptstadt.
Für den Einbau der beiden Tanks hatten im Hof der Burg seit Wochen Sprengarbeiten stattgefunden. Donnerstagfrüh brachte der Hubschrauber dann die Tanks in mehreren Teilen auf die Festung. Die beiden Behälter fassen je 80 Kubikmeter Wasser und machen schnelles Reagieren bei einem Brand möglich. Bisher mussten bis zum Eintreffen der Feuerwehr die Trinkwasservorräte der alten Gebäude ja für die Brandbekämpfung ausreichen.



ORF

Im Zuge der Bauarbeiten für die neuen Tanks, die seit September laufen, wurde auch die morsche 200 Jahre alte Festungslinde gefällt. Hier soll auch noch ein Ersatz per Hubschrauber auf die Festung gebracht werden.

Links:
Publiziert am 09.11.2017









Alle Fotos ORF

http://salzburg.orf.at/news/stories/2877063/

 

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#32
Neue Löschwassertanks auf dem Festungsgelände



Hohensalzburg: Letzte Sprengung im Burghof
Auf der Festung haben am Montag die Sprengmeister der Baustelle im Burghof die Arbeit erfolgreich beendet. Im Jänner sollen dort dann zwei Löschwassertanks sowie eine kleine Fahrzeugremise fertiggestellt werden.
Seit Anfang September haben sich Mineure mit mehr als 320 Sprengladungen bis zu sieben Meter tief in den Burgfelsen gegraben. Insgesamt 700 Kilogramm Sprengstoff waren dazu nötig, schildert Sprengmeister Gerald Ragginger. Vor allem die vielen denkmalgeschützten Bauteile sowie minimale Abstände zu bestehenden Gebäuden und den Burgmauern waren eine enorme Herausforderung, so Ragginger.


ORF
Bohrungen für die letzte Sprengung

Burgbewohner und Besucher sind erleichtert
Aus Sicherheitsgründen konnten sämtliche Sprengladungen nur abgeschirmt durch ein robustes Baustellenvlies gezündet werden. „So kann nichts passieren. Denn wenn ein Schuss ausfährt, fliegen die Steine auch bis zu hundert Meter weit“, sagt Ragginger.

„Wir sind froh, dass es jetzt vorbei ist“, sagt Burgverwalter Bernhard Heil zum Lärm der Sprengungen und Schremmarbbeiten im Felsen. „Wir haben gleich daneben das Bürogebäude. Das ist wie wenn man in einem Geigenkasten sitzt“, sagt Heil.


ORF
Bis zu sieben Meter tief wurde der Fels ausgehöhlt

Historisches Zeughaus erweitert Museumsfläche
Ab 8. Jänner sollen die Arbeiten wieder fortgesetzt werden. „Dann werden die Grundplatte und die Seitenwände betoniert“, so Heil. Neben zwei neuen jeweils 40 Kubikmeter fassenden Trink- und Löschwassertanks wird unter dem Burghof auch eine kleine Tiefgarage für den Hof-Lader sowie den Schneeräum-Traktor gebaut. Die zwei Fahrzeuge der Burgverwaltung sollen das historische Zeughaus nicht länger als Garage belegen, sagt Heil. Damit soll das Zeughaus in Zukunft dem Burgmuseum als Ausstellungsfläche zur Verfügung stehen.

Link:
Publiziert am 18.12.2017
http://salzburg.orf.at/news/stories/2884722/
 

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#33


Festungsmuseum nach Neukonzipierung wieder eröffnet
Am Mittwoch ist das Museum in der Festung Hohensalzburg nach der Umgestaltung offiziell wieder eröffnet worden. Zwei Jahre lang wurde die Ausstellung neu konzipiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Geschichte des Mittelalters.
Rund 700.000 Besucher kommen jährlich in das Mittelalter-Museum auf der Festung. Die Geschichten in den einzelnen Räumen erzählen zum Beispiel der Mönch von Salzburg oder Paracelsus. Stadt und Land förderten die Weiterentwicklung des rund 70 Jahre alten Museums mit insgesamt 750.000 Euro. Die Neugestaltung wurde vor allem zur logistischen Herausforderung - neben dem Transport der Exponate auf die Festung musste Umgestaltung des Museum während des laufenden Betriebes stattfinden.


ORF
Ausstellungsschwerpunkt ist die Geschichte des Mittelalters

Touristen sind Hauptbesucher-Gruppe
Von den jährlich rund 700.000 Besuchern sind der Großteil Touristen. Das wurde auch bei der Planung der neuen Ausstellung mitbedacht. So wurde ein neues Sprachenkonzept eingeführt, neben Deutsch und Englisch in einfacher Sprache, werden die Beschreibungen auch auf Mandarin angeboten.


ORF
Durch Text-Info und nonverbale Aufbereitung werden den Besuchern die Inhalte erklärt

„Unter unseren Besuchern sind viele Familien, da gilt es auch, dass man ohne große Worte etwas versteht. Hier haben wir die nonverbale Vermittlungsarbeit überdacht. Die Texte sind auf große Touristen-Gruppen ausgerichtet. Dabei haben wir uns für die Sprachen Deutsch, Englisch, Italienisch und Mandarin entschieden, das sind die stärksten Gruppen, die wir derzeit auf der Festung begrüßen können“, sagte der Direktor des Salzburg Museum, Martin Hochleitner.

Publiziert am 05.06.2019
Festungsmuseum wieder eröffnet
 

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#34
Neues Festungsdach fast fertiggestellt

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Gut ein Jahr nach dem schweren Sturm, der die Dächer des Zeughauses und des Schüttkastens der Festung Hohensalzburg schwer beschädigt hat, schließen Dachdecker noch diese Woche ihre Arbeiten ab. 1.800 Quadratmeter Dachfläche galt es hoch über der Stadt Salzburg zu erneuern.
Ein Dachdecker erledigt derzeit noch letzte Arbeiten am Dach der sogenannten Höllenpforte. Die restlichen Mannschaften sind bereits abgezogen. Nach den schweren Sturmschäden vom Oktober 2018 wurde zunächst ein provisorisches Dach für den Winter errichtet. Seit Juli 2019 waren drei Salzburger Firmen mit der Erneuerung des Daches beschäftigt. Rund 80.000 Eternitschindeln und fünf Tonnen Kupferblech mussten verlegt werden. „Für Salzburger Dachdeckerfirmen ist das schon eine Prestigearbeit, weil wer hat schon die Möglichkeit, dass er auf seinem Wahrzeichen arbeiten kann? Wer kann sagen, die Festung haben wir nach dem großen Sturm wieder in Stand gesetzt“, sagte Dachdeckermeister Heinz Ebner.

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Blick vom neuen Festungsdach Richtung Salzburg-Nonntal

Mit historischem Holz den Dachstuhl verstärkt
Bei den Arbeiten wurde auch die Statik des Dachstuhles verbessert. Das Bundesdenkmalamt legte auch großen Wert auf die Verwendung von historischem Altholz. „Bei den Dächern, die durch den Sturm geöffnet wurden, wussten wir, dass die aus dem 19. Jahrhundert sind, und da galt es, die wesentlichen Bestandteile zu sichern und alles Erforderliche zu tun, dass wieder eine gute Dachdeckung draufkommt“, sagte Landeskonservatorin Eva Hody vom Bundesdenkmalamt.
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Blick zur renovierten Südseite der Festung mit Gerüst

Fassadenrenovierung und Steinschlagschutznetze
Das Gerüst auf der Südseite der Festung wurde auch gleich zur Sanierung der Fassade genutzt. Insgesamt betrugen die Kosten für die Reparaturen an Dach und Fassade rund zwei Millionen Euro. Jetzt haben am Fußweg zur Festung Arbeiten zur Montage von Steinfangnetzen begonnen. „Wir haben immer wieder größere Steine auf dem Weg gefunden und der Fußweg ist sehr stark von Besuchern frequentiert. Da geht es schlichtweg um die Sicherheit der Gäste“, sagte Maximilian Brunner von der Burgen- und Schlösserverwaltung. „Die Steinschlagschutznetze sind so angeordnet, dass sie die meisten Blöcke abhalten“, sagte die Geologin Katharina Brandner. Die Kosten für rund 400 Quadratmeter Stahlnetzfläche betragen 200.000 Euro. Die Arbeiten sollen bis Ende November dauern.


Links:
Chronik: Neues Festungsdach fast fertiggestellt
 
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