Ostwall - Burgenland

#1
Hallo Leute,


wohne ziemlich nah entlang des ehemaligen Ostwalls in NÖ, - entlange der Burgenländischen Grenze.

Schnüffle dort öfter herum, - dort gibt es viele Interessante Verteidigungsstellungen noch aus dem 2. WK.

Suche aber nach einem intakten Eingang.
Etliche Bunker, - auch Klapptüren, - durch die grosse Betonstiegen einfach in den Untergrund führen.

Wieso bitte gibt es auf freiem Felde, einfach ein grosse Eisentür im Boden, - in der Stiegen abwärts führen.
Leider jedoch, - schon teilweise eingestürzt.

Wer kann mir mehr über diesen ehem. Ostwall sagen, - gibt es noch Karten? Bzw. weiß jemand von euch, - in welche Bereiche dieser aufgeteilt war?

Denke, - es gibt dort noch vieles zu finden, -- jedoch wo soll ich Anfangen.

Die grossen "Wehrmachtsbunker", - jedoch enden irgendwann!
Bin aber davon überzeugt, - daß es unterirdische Verbindungsgänge usw. noch geben muss.

Wer von euch weiß mehr?


vielen Dank

lg
Tom
 
M

Matthias

Guest
#2
hallo,

hier gibt es einen eigenen thread unter "Projekt Suedostwall" mit eine superer beiträgen von josef. schau dir den mal an der ist echt gut!

grüße
matthias
 
#3
Danke!

Danke Mathias,

jedoch, - artet diese SOW Disk. in eine Kugelbunker Disk. aus ;-)

Wer von euch weiß welchen Verwendungszweck diese Befestigungsanlagen zwischen Bruck/Leitha und Eisenstadt hatten.

Da gibts ne Menge von unterirdischen Gängen, alten Bunkeranlagen, - jedoch hab ich weder die Ausrüstung, - noch genug Ahnung wo ich am besten anfangen sollte.

Gibt es dazu noch Karten? oder ähnliches?

Weiss von meiner Oma, - daß damals auch schon die SS fachspezifisch am TÜPL im WW2 ausgebildet wurde.

Auch bei turbo.at ist von Geheimwaffenentwicklung die Rede!

Deto! Parndorf! - gibt es auch noch einiges unter Erdhaufen verschüttet.

Wie gesagt, - z.B. eine Treppe geschützt von einem Stahltor, - mitten auf einer Wiese, - die in den Boden verschwindet.

Jedoch nachdem ich die Geländeform. abging, - konnte ich immer wieder Einbruchstellen sehen, - und ein Bogenförmiger Gang.

Als wäre dieses mit Metallfertigteilen, in die Erde gesetzt worden.

Jedoch wo soll solch ein Gang hinführen?

Ich denke ja, - daß Teile des gesamten Leithagebirges des ehem. Ostwalls, - unterkellert sind oder waren.

Muss nur noch einen Eingang finden!

Da gab es mal eine Doku auf ARD?3Sat? über den Ostwall, bei Bruck /Leitha NÖ!
Schon einige Jahre alt, - jedoch maschierte da ein ganzes Kamerateam durch die teilweise vom OBH noch erhaltenen Stollen.
Kennt jemand von euch diese Doku?

Manschaftsräume, Unterkünfte usw....

Weiß auch, - daß diese Abschnitte schon vor einigen Jahren auch vom ÖBH aufgegeben wurden.

Kaisersteinbruch - Steinbruch, - dürfte anno dazu. auch ein Arbeitsplatz für Häftlinge gewesen sein.

Einige Baraken unter der Erde kann mann noch finden.

Jedoch gibt es mit Sicherheit, auf der Route BL,Kaisersteinbruch,Breitenbrunn,Jois,Winden usw....
einiges an Unterwelt, - in der vielleicht schon 50 Jahre niemand mehr war.

Freue mich über jeden Hinweis!

lg
Tom

Auf der Suche nach dem Nazigold! ;-))
 
M

Matthias

Guest
#4
jaja, die kugelbunkerdiskussion :D , das klingt interessant was du so erzählst, bin schon auf josefs meinung gespannt.

gruß
matthias
 
#5
Hallo,

das ist eine unendliche Diskussion... :D
Ausser den Anlagen des Tüpls, den "Selma"- Ruinen und den Bundesheeranlagen hab ich allerdings noch nichts Verwertbares gefunden => bisher nur Gerüchte.

LG,
Markus
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
#6
SOW

Hallo,

schließe mich da der Meinung von Markus an => wird sicher eine "Endlosdiskussion":)

Melde mich etwas später mit Varianten und Vermutungen:confused:

lg
josef
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
#7
Hallo!

Ich möchte keine neuerliche Diskussion über Kugelbunker und sonstige großartigen Bunkeranlagen entfachen! Dazu siehe Beiträge im Thread über SOW weiter unten.

Lt. den vorhandenen Quellen und der Literatur der Historiker und profunden Kenner der Materie, Dr.Manfried Rauchensteiner, Leopold Banny usw. waren auf dem Gebiet der heutigen Republik Österreich im Verlauf des SOW (fast) keine Verteidigungsbunker a la Atlantikwall, Westwall usw.! Sicher ist, dass in einigen Bereichen noch Reste der Panzergräben, Laufgräben usw. zu erkennen sind.


Nun zu den Bunkern und Anlagen:

Tüpl Bruck:
Am Tüpl Bruck sind bzw. waren für Übungszwecke von der Wehrmacht errichtete Betonbunker, die auch in der gleichen Bauweise noch am Tüpl Allentsteig (Döllersheim) anzutreffen sind. In den Kriegsjahren wurde das Tüpl-Gelände beträchtlich erweitert und reichte bis zur heutigen Wallensteinkaserne bei Götzendorf. Die Orte Kaisersteinbruch und Sommerein waren ausgesiedelt. Auf den Feldern zwischen den Orten standen bis vor ein paar Jahren ebenfalls solche Übungsbunker, ob sie derzeit noch vorhanden sind, kann ich nicht sagen, war schon längere Zeit nicht dort. Genausowenig ist bekannt, ob diese Betonklötze in die zur B-Linie des SOW errichtete Sehnenstellung von Bruck Richtung Mannersdorf integriert waren.

Geheimwaffenfertigung im Gebiet Leithagebirge:
Bericht in www.geheimprojekte.at:
http://www.turbo.at/geheimprojekte/t_leitha.html

wie Markus schon berichtete => alles nur Gerüchte!

Flugplatz Parndorf:
Wenn Du die Schutthügel am nördlichen Platzrand meinst, die haben nichts zu verbergen, es sind nur gesprengte Muni-Bunker!

Kaisersteinbruch:
Da war das Stalag XVIIA mit vielen Baracken.

TV-Doku in ARD oder 3sat:
Dazu ist mir nichts bekannt, nehme an, dass ist eine örtliche Verwechslung mit den großen Anlagen des “Ostwalls bzw. Oder-Warthe-Bogen“ im heutigen Polen! Siehe dazu Berichte von Team-Delta unter http://team-delta.de/ Objekte in Polen.

ÖBH-Befestigungen:
Im Raum Bruck an der Leitha entstanden bald nach Abzug der sowjetischen Besatzungstruppen die ersten Befestigungsanlagen des Bundesheeres zur Sicherung der „Brucker Pforte“. Schwerpunkt waren Anlagen im Sperrgebiet des Tüpl – jahrelang die strengsten Geheimnisse des BH. Viele Jahre vor dem Ausbau der „Festen Anlagen“ der Schlüssel- und Raumsicherungszonen im gesamten Bundesgebiet wurde von der Donau südwärts bis zum Rosaliengebirge („Wiener Neustädter Pforte“) eine Verteidigungslinie aufgebaut. Nach Fall des „Eisernen Vorhanges“ und Auflösung des Warschauer Paktes fiel die „Bedrohung aus dem Osten“ weg und die Anlagen wurden größtenteils deaktiviert. Da führt sicher noch so manche „Stiege abwärts zu einem verschütteten Eingang“...

Ich nehme an, Du wirst da sicher keinen „großen Eingang“ in die Unterwelt finden und wenn, dann wird es die große Überraschung...

lg
josef
 
#9
Parndorf!

Hallo Josef!

Ortskundig wie ich sehe! ;-)

Parndorf soll ja mal ein Fliegerhorst gewesen sein.

Wenn du von Bruck/Leihta Bundesstrasse RIchtung Parndorf, - am Ende von B/L, - bei der ehem. BP Tankstelle, - links rein!

Entlang dieses Güterwegesn nach Parndorf, - hast du gleich zu deiner Rechten auf einem Hügel einen ehem. Bunker? Betriebsgebäude?

Ist eingezäunt, - dürfte einem Bauern gehören, - der dort seinen Weingarten hat.

Fand dort 2 Kuppeln, - mit Unterständen?
ehem. Antenne Befestigungen?
Damals gabs doch noch kein Radar?
Sieht mir nicht nach MG Ständen oder ähnlichem aus.

Jedoch, - nach dem Mauerwerk zu beurteilen, - dürfte da etwas unter dem Hügel sein.
Kann aber bis auf Sackgassen nichts finden.

Stelle mir die Frage, - ob es sich dabei um eine Nachkriegsobjekt handelt das daß ÖBH aufgegeben hat? oder noch ein Teil des SOW?ehem Flugfeld?

Kennst du dieses ?

Oder Rohrau? ehem. Union? grosses Fabriksgebäude am äusseren Rand von Rohrau.
Lt. Bekanntem der seinerzeit bei der HJ, dieses Gebäude bewachen musste, - wurden im Keller dieses Gebäudes die V-Sprengzünder getestet!
Da der Keller offensichtlich endlos lang ist!

Jedoch!
1. alles unter Wasser!
Taucher bräuchte man!

2. Privagrund!
bis heute nicht abgerissen??
warum wohl.........
wurde gleich nach Ende des Krieges von einem Bauern aus Rohrau erworben!

Auch ehem. Arbeitsunterkünfte, die jedoch zu Wochenendhäusern umfunktioniert wurden.

Wenn du über die Wiese in RIchtung Objekt gehst, - kannst du etliche Löcher im Boden sehen, - durch die du in den mit Wasser befüllten Keller sehen kannst.
SP Rollen kann man im trüben Wasser noch erkennen.

Aber Achtung ist Privatgrund.


lg

Tom
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
#10
Flugplatz Parndorf

Hallo Tom,

ja, in Parndorf war ein Flugplatz, siehe dazu bei www.geheimprojekte.at , Datenbank-Burgenland folgenden Beitrag:

http://www.geheimprojekte.at/flugplatz_parndorf.html

Beschriebene Anlage bei BL kenne ich nicht, wenn eingezäunt (Metallsteher, Maschendraht mit Stacheldrahtverstärkung usw.) könnte es eine alte BH-Anlage sein. Von der Örtlichkeit her lag der Flugplatz Parndorf nicht an diesem Güterweg. Der Platz war östlich des Ortes, links der Ostbahn beim Pioneer-Saatgutwerk Richtung Drahtwalzwerk.

Auch den Betrieb "Union" in Rohrau kenne ich nicht, was meinst Du mit V-Sprengzünder => Verzögerungssprengzünder?

lg
josef
 
Zuletzt bearbeitet:
#11
V-Zünder

Hallo Josef,


meinte damit die Zünder für V2?V3?
Beharre aber auf diese Aussage, da dieser Mann selbst in dieser Zeit bei der HJ war, - und dieses Gebäude bewachen musst.

Übrigens! - Josef, - dürftest ein Lexikon des WW2 sein? ;-)

Was sagst du eigentlich zu der Thematik - VRIL Entwicklung- Absetzplan 45! - Neuschwabenland! - Verschwundene U-Boote usw.....

Du weisst worauf ich hinaus will, - gibt es für dich an dieser Theorie etwas glaubhaftes?

Ist es wirklich möglich? Sind wirklich soviele Truppen+Gerät bis heute einfach aus unerklärten Umständen verschwunden??
UFO Sichtungen -> VRIL?

Habe da etwas von 350.000 Norwegern+Deutsche gehört,- Techniker,Offiziere,Frauen?

Was ist dran am Neuschwabenland?
Bzw. am 90° Breitengrad?


lg
Thorsten
 
#12
Na da wären wir doch endlich beim Thema :D

Warum hat es diesmal 11 Postings gebraucht, bis wir vom Leithagebirge im Neuschwabenland waren... :hau


LG,
Markus
 
Zuletzt bearbeitet:

josef

Administrator
Mitarbeiter
#13
Hallo Tom,

da ich darauf angesprochen wurde, möchte ich nur sagen, habe mit "Neuschwabenland, Flugscheiben...grünen (untergetauchten ex braunen-) Männchen usw." nichts am Hut!

lg
josef
 
#14
Flugscheiben

Hallo Männer,

Wirklich mir entlockt es auch ein Lächeln,

wie Markus@ schon anspricht!

Hat ja interessant begonnen aber nun!

:suff :suff :suff :suff :suff :suff :suff


Servus Mario


Tom vielleicht findest DU hier mehr: forum

oder das hier dürfte dan dazu passen! :

Forum 2
 
C

Charly

Guest
#15
Flugfeld Parndorf

Zum Flugplatz Parndorf
War letztes Jahr im Herbst mal aus anderen Gründen in der Gegend und hatte einen ortskundigen Führer dabei. Von der 'B 10 kommend aus Wien vor Parndorf rechts abbiegen (dort ist ein Schotterwerk oder ähnliches) ist ein Fahrverbot, fahren nur LKW's dort. An diesem Werk vorbeifahren und nach ca. 1 km schlechter Strasse kommt man dann in Weingärten. Dies ist von den öffentlichen Straßen im Umfeld nicht einzusehen. Reste einer holprigen Betonpiste zwischen den Rebenstöcken entlockten mir die Frage ob das was mit dem 3. Reich zu tun hatte. Mein Begleiter sagte, das war ein alter Jägerflugplatz zur Verteidigung Wiens. Die kleinen künstlichen Hügeln rundherum waren die getarnten Hangars für die Me 109. Leider hatten wir keine Zeit uns näher umzusehen, mich hätte es sehr interessiert.

Irrtum, Ergänzung, war nicht Parndorf, war vor Schwadorf. Hab die Ortschaften verwechselt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

josef

Administrator
Mitarbeiter
#18
Jägerflugplatz ?

Hallo,

nach Deiner Beschreibung ist mir dort bei Schwadorf kein Flugplatz bekannt. Aber ich kenne auch nicht alles...

lg
josef

Nachstehend eine Karte mit den mir dort bekannten Plätzen:

1 Schwechat
2 Fischamend
3 Götzendorf/Ebergassing
4 Münchendorf
5 Zwölfaxing
 

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Lixx_1

Guest
#19
union

Hallo Tom,

ja, in Parndorf war ein Flugplatz, siehe dazu bei www.geheimprojekte.at , Datenbank-Burgenland folgenden Beitrag:

http://www.turbo.at/geheimprojekte/t_parn.html

Beschriebene Anlage bei BL kenne ich nicht, wenn eingezäunt (Metallsteher, Maschendraht mit Stacheldrahtverstärkung usw.) könnte es eine alte BH-Anlage sein. Von der Örtlichkeit her lag der Flugplatz Parndorf nicht an diesem Güterweg. Der Platz war östlich des Ortes, links der Ostbahn beim Pioneer-Saatgutwerk Richtung Drahtwalzwerk.

Auch den Betrieb "Union" in Rohrau kenne ich nicht, was meinst Du mit V-Sprengzünder => Verzögerungssprengzünder?



josef
Die "Union" wie die Gebäude im Volksmund heißen wahren während des Krieges ein Umspannwerk. Die betonierten bezw. gemauerten Wasserwannen wurden zum kühlen der Trafos benutzt.
Hoffe, dir damit weitergeholfen zu haben.
 
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Lixx_1

Guest
#20
nochmal Union

Hallo Josef!

Ortskundig wie ich sehe! ;-)

Parndorf soll ja mal ein Fliegerhorst gewesen sein.

Wenn du von Bruck/Leihta Bundesstrasse RIchtung Parndorf, - am Ende von B/L, - bei der ehem. BP Tankstelle, - links rein!

Entlang dieses Güterwegesn nach Parndorf, - hast du gleich zu deiner Rechten auf einem Hügel einen ehem. Bunker? Betriebsgebäude?

Ist eingezäunt, - dürfte einem Bauern gehören, - der dort seinen Weingarten hat.

Fand dort 2 Kuppeln, - mit Unterständen?
ehem. Antenne Befestigungen?
Damals gabs doch noch kein Radar?
Sieht mir nicht nach MG Ständen oder ähnlichem aus.

Jedoch, - nach dem Mauerwerk zu beurteilen, - dürfte da etwas unter dem Hügel sein.
Kann aber bis auf Sackgassen nichts finden.

Stelle mir die Frage, - ob es sich dabei um eine Nachkriegsobjekt handelt das daß ÖBH aufgegeben hat? oder noch ein Teil des SOW?ehem Flugfeld?

Kennst du dieses ?

Oder Rohrau? ehem. Union? grosses Fabriksgebäude am äusseren Rand von Rohrau.
Lt. Bekanntem der seinerzeit bei der HJ, dieses Gebäude bewachen musste, - wurden im Keller dieses Gebäudes die V-Sprengzünder getestet!
Da der Keller offensichtlich endlos lang ist!

Jedoch!
1. alles unter Wasser!
Taucher bräuchte man!

2. Privagrund!
bis heute nicht abgerissen??
warum wohl.........
wurde gleich nach Ende des Krieges von einem Bauern aus Rohrau erworben!

Auch ehem. Arbeitsunterkünfte, die jedoch zu Wochenendhäusern umfunktioniert wurden.

Wenn du über die Wiese in RIchtung Objekt gehst, - kannst du etliche Löcher im Boden sehen, - durch die du in den mit Wasser befüllten Keller sehen kannst.
SP Rollen kann man im trüben Wasser noch erkennen.

Aber Achtung ist Privatgrund.


lg

Tom
Die "Union" wie die Gebäude im Volksmund heißen wahren während des Krieges ein Umspannwerk. Die betonierten bezw. gemauerten Wasserwannen wurden zum kühlen der Trafos benutzt.
Hoffe, dir damit weitergeholfen zu haben.
 
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