Raffinerie Vösendorf u. Salzgitter-Bunker Triesterstraße

josef

Administrator
Mitarbeiter
#2
Gute Gelegenheit um offiziell auf das Gelände der MA48 zu kommen und das eine oder andere Foto zu schießen!
:danke für den Hinweis!

Für ALLE, die mit der Örtlichkeit nichts anzufangen wissen:

Der Lagerplatz der Wiener Magistratsabteilung 48 befindet sich am Gelände der ehemaligen Raffinerie Vösendorf und es ist noch ein LS-Bunker der Bauart "Salzgitter" vorhanden.

http://www.geheimprojekte.at/firma_raffinerie-erdoel_voesendorf.html

lg
josef
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
#3
Raffinerie Vösendorf - Salzgitter Bk.

Noch was zur Übersicht:

1. Lubi nach Bombardierung am 08.07.1944: Rechts ist die Triester Straße zu erkennen. Anlieferung des Rohöles und Abfuhr der Fertigprodukte erfolgte mittels Kesselwagen über die "Badner Bahn". Der Gleisanschluss ist in der rechten oberen Ecke zu erkennen.
Bildquelle: Banny Leopold; "Der Krieg im Burgenland, warten auf den Feuersturm"; Eisenstadt 1983; S. 155

2. Übersicht der Lage des ehem. Raffineriegeländes (GE): Begrenzung im O durch die Triester Straße und im S durch die Außenringautobahn A21. Parallel zur A21 (Landesgrenze Wien/NÖ.) ist das Wiener Tierschutzhaus zu erkennen. Am erst wenige Jahre alten Neubau traten grobe Baumängel auf, die angeblich auf instabilen, kontaminierten Boden des ehemaligen Raffinerie-Grundes zurückzuführen sind.

3. Salzgitter-Bunker am Gelände des MA48-Platzes (GE)
 

Anhänge

#4
Bunker

Frage in die Runde....war der eine Bunker, der noch steht der Einzige?
Wenn ja, wars sicher eng da drinnen bei Luftangriffen! Oder wurden andere Bunker geprengt?

Weis da wer was?
 
#5
@ettoresottsass

Es war der einzige Bunker in dieser Raffinerie. Eng ist relativ. Kommt immer drauf an wieviele Leute rein mußten (durften, wollten).
Innenmaß: 7,5x4m

lg

Cerberus9
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
#6
Altlastenproblem...

Keine Lösung für Tierschutzhaus
Der Wiener Tierschutzverein wartet weiter auf ein neues Gebäude. Altlasten einer ehemaligen Raffinierie bereiten Probleme. Eine Lösung hätte es schon geben sollen - doch zwischen Stadt und Verein herrscht derzeit Eiszeit.
Schon bald wird es am Gelände des Wiener Tierschutzverein in Vösendorf wieder ziemlich zu stinken beginnen. Denn mit der Frühlingswärme beginnen auch die Altlasten der ehemaligen Raffinerie im Boden wieder zu arbeiten, sagt Madeleine Petrovic, Präsidentin des Tierschutzvereins: „Dann wird dieser Teer dickflüssig und dann passiert das, was bei einer Tube passiert, die irgendwo ein Loch hat, es quetscht den Teer irgendwo heraus und das passiert am Gelände an mehreren Stellen.“


ORF

Tierschutzverein will Ersatz für Gebäude
Das Problem ist schon seit gut einem Jahrzehnt bekannt. Die Stadt Wien hat bereits vor zwei Jahren einen neuen Grund angeboten, ebenfalls in Vösendorf. Die damit verbundenen Auflagen waren für den Tierschutzverein aber unvereinbar, meint Petrovic: „Wir müssten dann - in einem für Planungszeiträume sehr kurzem Zeitraum - hier alle Rechte aufgeben und das ohne Ersatz.“ Das Haus hätte in der Errichtung über 200 Millionen Schilling gekostet und „das hat natürlich noch einen Restwert in unserer Buchhaltung. Das heißt ich kann ganz einfach auch buchhalterisch nicht sagen, das ist nichts mehr wert.“

Neuen Grund schenken und für bestehendes bezahlen war für die Stadt Wien aber kein Thema, sagt die zuständige Stadträtin Ulli Sima: „Wir haben natürlich schon eine Bedingung daran geknüpft. Nämlich, dass wir das Grundstück, das sie jetzt haben, dann nach einer bestimmten Zeit - acht Jahre, zehn Jahre - zurückbekommen.“ Eine Lösung lässt aber weiter auf sich warten.

Derzeit keine Gespräche
Der Tierschutzverein sieht die Verantwortung bei der Stadt Wien: „Das Grundstück gehört ja der Stadt Wien und klar ist, dass natürlich die Eigentümerin verantwortlich ist, was in Folge der Altlast hier passiert.“ Die würden sich jedoch nicht melden, sagt Petrovic: „die sind auf Tauchstation.“ Ähnliches hört man auf Nachfrage aber auch bei der Stadt. Sima bekräftigt, dass man für Gespräche offen sei, aber „für Gespräche braucht’s halt immer auch zwei.“

Link:
Publiziert am 10.04.2018





Alle Fotos ORF

http://wien.orf.at/news/stories/2905955/
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
#8
Einige Bilder vom ehemaligen Raffineriegelände in Vösendorf:

1. Ansichtskarte der "Danubia-Raffinerie" aus ca. 1925-30 noch vor dem Ausbau ab 1938. Unten rechts B 17 "Triester Straße" und darunter die "Badner Bahn".
2. NARA-Lubi nach Angriff 22.03.1945. Links unten erkennt man die Trasse der Reichsautobahnbaustelle mit Brückentorso über die Triester Straße (heute Bereich "Knoten Vösendorf A2/A21/S1).
3. GE-Bild (Aufnahmed. 2016) Blickrichtung Süden. Oben quer übers Bild A21, darunter Tierschutzheim und ehem . Raffineriegelände. Links schräg nach oben die B17 "Triester-Str." und die "Badner Bahn". Linke obere Ecke AB-Knoten Vösendorf.
4. - 6. Weitere GE-Bilder (2016) mit "Salzgitter-Bunker".
 

Anhänge

Oben