Grazer Schloßbergstollen

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Luther

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#2
Schlossbergstollen - Eingang im Bereich Weldenstraße (2)

Schlossbergstollen Graz - Eingang im Bereich Weldenstraße (2). Februar 2004.
 

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Luther

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#3
Im Schlossbergstollen (öffentlicher Bereich) - Gang Richtung Lift zum Uhrturm

Im Schlossbergstollen (öffentlicher Bereich) - Gang in Richtung Lift zum Uhrturm-Plateau.
 

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Luther

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#4
Im Schlossbergstollen, Ausstellungsbereich "Berg der Erinnerungen"

Im Schlossbergstollen, Ausstellungsbereich "Berg der Erinnerungen" im Rahmen des Kulturhauptstadt-Jahres 2003.
(http://www.berg03.at/)
 

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josef

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#6
Schlossbergstollen Graz

@Luther, Danke für die Super-Fotos!

Ein kleiner Bericht über den Schlossbergstollen von Dr. Barbara Stelzl-Marx:
Barbara Stelzl-Marx - Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung

DER GRAZER SCHLOSSBERGSTOLLEN


Ein historischer Überblick

Märchengrottenbahn, Feldbahnmuseum, „Events“ im modän gestalteten „Dom im Berg“, ein Panoramalift zum Uhrturm lassen allzu gerne die ursprüngliche Funktion des Grazer Schlossbergstollens vergessen, der während des Zweiten Weltkrieges als wichtigster Zufluchtort der Stadt bei feindlichen Luftangriffen diente. In über einer Million Arbeitsstunden errichteten Wehrmachtsangehörige, einheimische Bauarbeiter und ausländische Zwangsarbeiter von 1943 bis 1945 ein weitverzweigtes, unterirdisches Stollensystem, wovon heute nur mehr ein Bruchteil öffentlich zugänglich beziehungsweise sichtbar ist. Im folgenden soll ein kurzer historischer Überblick Entstehung und Aufgabe des Grazer Schlossbergstollens in der NS-Zeit rekonstruieren, wohin bei Fliegeralarm bis zu 40.000 Personen fliehen konnten.

Graz im alliierten Luftkrieg

Seit der 1943 erfolgten Kapitulation der deutschen Truppen in Nordafrika und der alliierten Landung in Italien änderte sich die strategische Position Österreichs: aus dem durch Entfernung und Alpen geschützten „Luftschutzkeller des Reiches“ wurde ein Angriffsziel für die alliierten Bombenverbände. Am 13. August 1943 erfolgte der erste Luftangriff der Alliierten auf Wiener Neustadt, gefolgt von weiteren Angriffen auf Industrieanlagen und Verkehrsknotenpunkte im Raum Wien/Wiener Neustadt. Die Steiermark, die bis zur Eröffnung der zweiten anglo-amerikanischen Luftfront im Sommer 1943 vor Bombenangriffen weitestgehend verschont geblieben war, entwickelte sich fortan zu einem ständigen Überflugsgebiet für die alliierten Bombenverbände.

Obwohl Graz mehrmals von Bombengeschwadern überflogen wurde, erfolgte der erste Luftangriff auf die steirische Hauptstadt erst am 25. Februar 1944. Bei den insgesamt 56 Luftangriffen auf Graz mit 28.000 abgeworfenen Bomben (davon über ein Drittel Brandbomben) wurden mehr als 7.800 Gebäude und etwa 20.000 Wohnungen zerstört. Neben rund 2.000 Verletzten kamen 1.980 Menschen ums Leben. Besonders schwer waren die Angriffe zu Allerheiligen 1944 (382 Tote), der Nachtangriff am Karsamstag, dem 31. März 1945, und der folgende Angriff am Ostermontag mit 95 Toten. Zu den wichtigsten strategischen Zielen gehörten sämtliche Bahnanlagen von Graz, die Simmering-Graz-Pauker AG, die Steyr-Daimler-Puch AG Werke in Graz-Thondorf und Graz-Puntigam, der Flugplatz Graz-Thalerhof sowie die SS-Kaserne Graz-Wetzelsdorf (heute Belgierkaserne).

Entstehung und Funktion des Schlossbergstollens 1943-1945


Die nackten Zahlen und Fakten können jedoch keinesfalls das Ausmaß an persönlichem Leid und Elend wiedergeben, das der „Krieg aus der Luft“ unter der Zivilbevölkerung auslöste. Abgesehen von den zahlreichen Toten und Verletzten verloren Tausende ihr Dach überm Kopf, litten unter der starken nervlichen Belastung sowie der erschwerten Versorgung. Immer wieder mussten sie – zum Teil auch bei Fehlalarm – Zuflucht in Luftschutzkellern beziehungsweise den Luftschutzstollen des Kalvarienberges, Plabutsch, Buchkogels unter dem Schloss St. Martin oder des Grazer Schlossberges suchen, die insgesamt Raum für über 100.000 Personen boten. Im Stollen selbst, der bei Fliegeralarm mit Menschen und deren wichtigsten Utensilien in Koffern oder Rucksäcken vollgepackt war herrschte „banges Warten im Berginneren, schweigend, strickend, bei Fadenspielen, hustend in überfüllten Kavernen, bei knapp werdender Luft, mit Ohnmachtsanfällen und Geburtswehen. – Draußen das Rumpeln der niedergehenden Bomben.“

In Graz stellte der Schlossbergstollen die wichtigste dieser Einrichtungen dar, wohin mehr als 40.000 Menschen vor den Luftangriffen flüchten konnten. Mit dem Bau des Stollens wurde erst am 9. August 1943 begonnen, unmittelbar vor den ersten Luftangriffen der Alliierten auf die „Ostmark“. Allerdings hatte der Luftschutz-Reviergruppenführer des 1. Bezirkes, Major Noltsch, bereits im Jahre 1939 auf die Notwendigkeit hingewiesen, im Schlossberg eine Stollenanlage zu errichten. Sein Plan, der einen Hauptstollen von der Sackstraße aus unter Einbeziehung des 1938 begonnenen Luftschutzstollens zum Jahndenkmal mit mehreren Querstollen vorsah, war jedoch abgelehnt worden. Wegen der geringen Gefahr an Luftangriffen herrschte auf dem Gebiet des heutigen Österreich generell bis Anfang August 1943 ein Bauverbot für öffentliche Stollen.

Nach der Aufhebung dieses Verbotes ordnete das Luftgaukommando XVII in Wien im Rahmen des Luftschutzführerprogrammes den Schlossbergstollenbau an und übertrug die oberste Bauleitung dem Reichsverteidigungskommissar in der Steiermark als Sonderbeauftragten für Luftschutzmaßnahmen. Projektant was das Stadtbauamt Graz, das auch die örtliche Bauleitung überhatte. Die nötigen Geldmittel stellte der Grazer Polizeipräsident aus Reichsgeldern zur Verfügung, wobei von den 4,6 Millionen Reichsmark Baukosten schlussendlich 850.000 unbezahlt blieben. Neben den Grazer Firmen Mayreder, Keil, List & Co, Asdag-Förster und der Universalen Baugesellschaft waren J. Wahler aus München sowie Wagner aus Essen an den Bauarbeiten beschäftigt, die rund zwei Monate vor Kriegsende, am 10. März 1945, wegen Arbeitskräftemangels eingestellt wurden. In über einer Million Arbeitsstunden führten einheimische Bauarbeiter (440.500 Stunden), britische Kriegsgefangene (348.700 Stunden), Wehrmachtsangehörige (110.000 Stunden), zivile sowjetische Zwangsarbeiter (72.000 Stunden), Häftlinge der Strafanstalt Karlau (61.950 Stunden), Luftschutzpolizei und ukrainische Polizei (46.300 Stunden) sowie polnische und italienische Zivilarbeiter (28.000 Stunden) die Arbeiten am Stollenbau durch.

In diesen 82 Wochen wurden im Grazer Schlossberg 6.300 Meter Stollenlänge mit 20 verschiedenen Eingängen aufgebrochen, wovon der Zivilbevölkerung 17 Stolleneingänge zum Aufsuchen der Anlage zur Verfügung standen. Die in der folgenden Tabelle erwähnten vier Eingänge zu den Stollen C, R, X und Y wurden geplant, jedoch nicht ausgebaut. Die nutzbare Bodenfläche betrug 12.500 Quadratmeter mit einem Luftraum von etwa 70.000 Kubikmeter, weswegen die Stollenanlage den Schutzraumbestimmungen zufolge maximal 20.000 Personen aufnehmen hätte dürfen. Insgesamt 105.000 Kubikmeter Ausbruchsmenge wurde zunächst mit Lastwagen zum Straßenbau abtransportiert, in der Folge aber wegen des zunehmenden Treibstoffmangels mittels Loktransport in die Mur gestürzt oder im Stadtpark gelagert. Gleichfalls aufgrund des Treibstoffmangels mussten die Bohrhämmer elektrisch betrieben werden.

Übersicht über die Eingänge des Schlossbergstollens


Bezeichnung des Stollens
Lage des Eingangs und Funktion
1. A-Stollen Neben dem Haus Wickenburggasse 7 beim Beginn der Schlossbergauffahrt; für Kleinst- und Kleinkinder, auch für Kinderwagen
2. B-Stollen Gegenüber dem Haus Wickenburggasse 24
3. T-Stollen Gegenüber dem Haus Wickenburggasse 30
4. C-Stollen Zwischen Wickenburggasse 9 und 11; als Sanitätsstelle und Entgiftungsraum vorgesehen; von innen heraus vorgetrieben, aber nicht durchgebrochen
5. D-Stollen Franz Josef-Kai 66
6. E-Stollen Zwischen den Häusern Franz Josef-Kai 54 und 56
7. F-Stollen Franz Josef-Kai 38 (Schlossbergbahn)
8. G-Stollen Sackstraße 40
9. H-Stollen Schlossbergplatz (alter Stollen); für Klein- und Kleinstkinder
10. J-Stollen Schlossbergplatz; für Schüler, Körperbehinderte; Maschinenraum
11. L-Stollen Sackstraße 18
12. M-Stollen Sackstraße 12 (Krebsenkeller)
13. N-Stollen Sporgasse 13 a
14. O-Stollen Sporgasse 21 (Stiegenkirche)
15. R-Stollen Sporgasse 25 (Palais Saurau); nicht ausgebaut
16. S-Stollen Sporgasse 29 b
17. U-Stollen Am Fuße des Schlossberges (Verbindung mit J-Stollen)
18. V-Stollen Am Fuße des Schloss Schlossberges, vorgesehen als Krankenhaus und Rettungsstelle
19. X-Stollen Paulustrogasse 5, nicht ausgebaut
20. W-Stollen Paulustorgasse 13 a (Volkskundemuseum)
21. Q-Stollen Paulustorgasse 17 und 19. Zugänge zu: Befehlsstelle der örtlichen Luftschutz-Leitung, Warnkommando, Flugnachrichtenkommando, Flak, Kreisleitung, Befehlsstelle des Gaueinsatzstabes und Maschinenräume
22. P-Stollen Paulustorgasse 19
23. K-Stollen Jahndenkmal
24. Y-Stollen Am Weg zum Schweizerhaus. Als Zugang zur Wehrmachtsbefehlsstelle und Sanitätsraum geplant, jedoch nicht ausgebaut

Wie die Tabelle deutlich macht, befand und befindet sich bis heute ein weitverzweigtes, beinahe labyrinthähnliches Stollensystem im Schlossberg, das während des Zweiten Weltkrieges Tausenden von Menschen Schutz bot und vielen das Leben rettete. Als Hauptstollen diente der am 23. Oktober 1943 mit dem U-Stollen am Fuße des Schlossberges verbundene J-Stollen am Schlossbergplatz, der als einziger Stollen seit 1997 beziehungsweise seit der Landesausstellung ab Mai 2000 wieder frei zugänglich ist. Sämtliche Stollen, mit Ausnahme des G-Stollens in der Sackstraße 40, waren untereinander verbunden und hatten zur Vergrößerung des Fassungsraumes mehrere Quer- und Parallelstollen. Zur Verhinderung des Eindringens eines Detonationsstoßes in die Stollen bei nahen Bombenexplosionen wurden Luftstoßsicherungen in die Eingänge eingebaut, bei einigen zusätzlich Splitterschutzmauern aufgestellt. Gasdichte Abschlüsse gab es hingegen nirgends.

Für die Aufrechterhaltung der Ordnung in den bei Fliegeralarm buchstäblich gestürmten Stollen, Erste-Hilfe-Betreuung bei Unfällen und die Freihaltung der Stolleneingänge sorgten Angehörige der Ordnungspolizei, der Luftschutzpolizei, Stadtwacht und Stollenwache in der Gesamtstärke von 75 Mann. Sie hatten in „höflich-zuvorkommender aber entschiedener Weise darauf einzuwirken, dass die Füllung der Stollen von rückwärts nach vorne zum Stolleneingang sich vollzieht und ein Herumstehen bei den Stolleneingängen verhindert wird.“ Da sich viele Frauen bereits vormittags in die Luftschutzstollen begaben und mit ihren mitgebrachten Sitzgelegenheiten in unmittelbarer Nähe der Eingänge im Alarmfalle Stauungen verursachten, befahl der Kommandeur der Schutzpolizei den als Ordner eingeteilten Organen darauf zu achten, „dass Volksgenossen, die vor dem Alarme die Stollen aufsuchen, sich mit ihren Sitzgelegenheiten ganz in das Innere der Stollen begeben.“

Wie wichtig diese Einrichtungen waren zeigt weiters der tragische Zwischenfall beim Nachtangriff am 5. März 1945, als die Schutz suchenden Menschen durch der dröhnende Lärm der tief operierenden Bomberverbände, das grelle Licht der Leuchtbomben und das starke Flakfeuer vor den Stolleneingängen in Panik gerieten. Wegen eines umgestürzten Kinderwagens und eines zu Boden gefallenen Radioapparats kamen mehrere Personen vor den Eingängen der Stollen A und T zu Sturz und wurden im allgemeinen Gedränge zu Tode getreten. Sieben Erwachsene und ein Kind verloren dabei ihr Leben. Leichtsinniges Verhalten hingegen kostete zwei Personen am 31. Jänner 1945 das Leben, die sich – entgegen den Luftschutzbestimmungen – vor dem Eingang des Schlossbergstollens U am Fuße des Schlossbergs aufhielten, um die Flugzeuge zu beobachten. Sie wurden durch Detonation einer Bombe in unmittelbarer Nähe des Stolleneingangs getötet, einige weitere „Schaulustige“ verletzt.

Ausländische Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene


Beinahe die Hälfte der Bauarbeiten am Schlossbergstollen führten ausländische Zwangsarbeiter durch, allen voran britische Kriegsgefangene gefolgt von den als „Ostarbeitern“ bezeichneten sowjetischen Zivilarbeitern. Ein ehemaliger Kriegsgefangener aus Neuseeland berichtete etwa, dass er gemeinsam mit seinen Kameraden das Aushubmaterial in große, metallene Förderkörbe zu füllen und diese in die Mur zu leeren hatte. Als der heute 83-jährige während eines Luftangriffes Zuflucht im Schlossbergstollen suchte, lernte er eine junge Grazerin kennen, die er nach Kriegsende heiratete.

Allerdings war es keinesfalls selbstverständlich, dass Kriegsgefangene, polnische Zwangsarbeiter oder „Ostarbeiter“ die öffentlichen Bunker betreten durften, die sie zum Teil sogar selbst gebaut hatten. Mit dem Argument, eine Überfüllung der Stollen zu verhindern, wurden sie mitunter mit einem dezidierten Stollenverbot belegt und sollten einen „angemessenen Schutz außerhalb der Stollen“, etwa in Splittergräben oder in nahegelegenen Wäldern suchen. Auch ein amerikanischer Kriegsgefangener, der zu Aufräumungsarbeiten am Grazer Bahnhof herangezogen wurde, erinnert sich, dass ihn das Wachpersonal daran hinderte, bei Luftangriffen in die Schutzräume flüchten. Er musste einfach unter Bäumen Schutz suchen. Als Ausweg ließen ihn mehrmals bei Bombenalarm einheimische Frauen ihre Kinder tragen, weswegen er in diesen Fällen in einem für Frauen und Kinder vorgesehenen Trakt des Schlossbergstollens fliehen konnte. Als Gegenleistung verschenkte er seine in den Kriegsjahren äußerst seltene und wertvolle Schokolade aus Hilfspakten des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz.

Wie der folgende Bericht eines weiteren, dem Stalag XVIII A Wolfsberg unterstellten Kriegsgefangenen aus Neuseeland zeigt, wussten die ausländischen Arbeiter zum Teil vor den ersten Luftangriffen auf Graz nichts von der tatsächlichen Funktion des Schlossbergstollens: „I had asked to be transferred to a farming kommando but was instead employed excavating a tunnel under your Schlossberg. The Arbeitskommando in Graz was quite large with perhaps up to 100 prisoners. We worked in gangs of 10 or 12 at one time with work continuing 24 hours a day. This tunnel project employed a lot of people including Poles, Yugoslavs and also Austrian civilian workers. We never discovered what the tunnel was for.”

Schlussbemerkungen

Wenngleich der Bau der Schlossberganlage um ein bis zwei Jahre zu spät begonnen wurde und aufgrund zunehmenden Mangels an Arbeitskräften, Material sowie Transportmittel schlussendlich unvollendet blieb, bot der Schlossbergstollen während des Zweiten Weltkrieges Tausenden von Menschen Schutz und rettete unzähligen das Leben. Viele Grazer nächtigten im Stollen, Ausgebombte fanden hier ein Notquartier. Selbst heute noch könnte das Stollensystem im Schlossberg bei herkömmlichen Bombenangriffen eine gewisse Rolle als Schutzraum spielen, obwohl er nicht die aktuellen Anforderungen an Zivilschutzräume etwa hinsichtlich eines Strahlenschutzes erfüllt. Märchengrottenbahn, „Dom im Berg“, Feldbahnmuseum und „Lift im Berg“ tun dabei nichts zur Sache.
http://werkstadt.mur.at/schlossbergstollen/arbeit.html
 
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ltweme

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#7
Hallo erst mal, da ich ja neu hier bin. Hätte auch gleich meine ersten Fragen:

Weiß jemand genaueres über die Grazer Schloßbergstollen? Wieviele, wo genau, Pläne, Photos...

Kann man, außer in die öffentlich zugänglichen, da irgendwie reinkommen?

mfG
 

SuR

... wie immer keine Zeit ...
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#8
Hallo und Willkommen im Forum!
ltweme hat geschrieben:
...Kann man, außer in die öffentlich zugänglichen, da irgendwie reinkommen?
Wenn das gehen sollte (habe keine Ahnung von Graz), dann steht das garantiert nicht hier im Forum.
 
F

Frankenhuenchen

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#9
Ein Teil der Stollen ist eine Grottenbahn Zugang bei der Heimkehrerstiege.
Dort ist auch ein Durchgang durch den Berg im Stollen wo man in die diversen Seitenstollen sehen kann welche als Veranstaltungsstätte verwendet wird.
Vom Durchgangsstollen führt auch ein Aufzug auf den Schloßberg
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
#10
@ltweme, ebenfalls willkommen im Forum. Nachstehend ein "offizieller" Link betreffend Schlossbergstollen Graz von der Historikerin Mag.Dr. Barbara Stelzl-Marx: http://werkstadt.mur.at/schlossbergstollen/arbeit.html

Die in diesem Beitrag angeführten Stolleneingänge sind sicher nicht alle öffentlich zugänglich, d.h. sie führen von Privatgrundstücken in den Berg bzw. sind verschlossen! Im Rahmen des umfangreichen Grazer Kulturprogrammes wirst Du sicher jede Menge an Veranstaltungen in den öffentlich zugänglichen Stollenteilen wie "Dom im Berg" usw. finden!

Hinweise zum
da irgendwie reinkommen?
wirst Du im Forum nicht finden bzw. werden Angaben zu illegalen Handlungen/Befahrungen usw. gelöscht!

lg
josef
 
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ltweme

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#12
Danke für die Hinweise, die öffentlichen Teile kenn ich aber schon.

Hab mir eigentlich auch keine illegalen Zugangsmöglichkeiten erwartet, da es die mitten in der Stadt nicht geben wird, sondern eher Hinweise auf Möglichkeiten legal dort reinzukommen (z.B. muß ja irgendwer für die Erhaltung zuständig sein,...).
 
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melvale

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#13
Danke für die Hinweise, die öffentlichen Teile kenn ich aber schon.

Hab mir eigentlich auch keine illegalen Zugangsmöglichkeiten erwartet, da es die mitten in der Stadt nicht geben wird, sondern eher Hinweise auf Möglichkeiten legal dort reinzukommen (z.B. muß ja irgendwer für die Erhaltung zuständig sein,...).
Zuständig ist prinzipiell die Liegenschaftsverwaltung der Stadt Graz. Die verwalten auch z.B. die Kasematten welche man bei der Stadt für priv. Veranstaltungen/Feiern etc. mieten kann. Auf Nachfrage, mal in die nicht zugänglichen Stollen zu kommen, wurde mir vom Leiter mitgeteilt, dass dies wegen Einsturzgefahr derzeit nicht möglich ist.
Hinter den Eingängen Weldenstrasse bzw. Wickenburggasse befindet sich ein priv. Feldbahnmuseum mit einer Riesenauswahl an Feldbahnen jeder Epoche, größtenteils betriebsbereit. Absolut interessant, nicht nur für Stollen- Eisenbahn- und Gleisbaufans! Kontakt sollte eigentlich über inet zu finden sein, bei Interesse müsste ich Kontakt noch irgendwie finden.
 
#16
Hallo!

Entschuldigt das aufwärmen.
Wie einige vielleicht mitbekommen haben, war dieses Wochenende eine große Übung des Roten Kreuz in der Steiermark.
ich bin bei einer Mobilen Beleuchtungseinheit und hab auch Teilgenommen.
Unsere letzte Übung hat in einem Stollen im Schloßberg statt gefunden. Hat jemand vielleicht einen Plan der Anlage? Ich würde gerne wissen, wo wir da genau drinnen waren. Vermutlich war es Stollen K. Aber bin mir nicht sicher. Wir sind cirka den Kabellängen nach, 200m in den Stollen gerade rein und haben noch 2 Seitenarme beleuchtet.
Fotos durften wir als Übungsteilnehmer leider nicht machen, aber wir bekommen von der Dokustelle mal welche.

Mfg
Andi
 
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