Aggregat 4, V2 Triebwerksprüfstand "Schlier" in Zipf, Oberösterreich

A

ARGE SCHLIER

Guest
#1
Guten Abend,

wir wollten kurz einmal bekannt geben, dass es seit einiger Zeit die ARGE Schlier zum Thema V2 Rüstungsbetrieb "Schlier" in Zipf, Oberösterreich gibt.
Schaut doch einmal auf unsere Homepage, wir würden uns freuen.

mfg

ARGE SCHLIER

www.schlier.at
 

josef

Administrator
Mitarbeiter
#2
Zuerst einmal ein herzliches Willkommen im Forum!

Gratulation zur gelungenen Homepage!

Weiters wünsche ich der ARGE viel Erfolg und Glück bei der sicherlich nicht immer leichten Arbeit zur Umsetzung und Erreichung der gesteckten Ziele!

Betreffend Forum erhoffe ich eine beidseitige gute Zusammenarbeit mit sachlich fundierten und konstruktiven Fragen, Antworten, Beiträgen, Diskussionen...

lg
josef
 
#4
Nette Seite, wobei ich dort noch ein Minimum eines Impressums mit Namentlicher Angabe des Betreibers der Webseite und eventuell Name einer Kontaktperson vermisse !
Schön währe auch eine Info über das Verhältnis der ARGE Schlier zum Eigentümer der Anlage.
Grundsätzlich finde ich es super das es nun vor Ort einen Ansprechpartner gibt. Eventuell bietet sich da nun die Möglichkeit die Reste des Prüfstands in technischer Hinsicht zu untersuchen und zu Dokumentieren.

Und wie Josef schon Schreibt :
„Betreffend Forum erhoffe ich eine beidseitige gute Zusammenarbeit mit sachlich fundierten und konstruktiven Fragen, Antworten, Beiträgen, Diskussionen...“

Gruß Henry

PS : Liebe Arbeitsgemeinschaft ? ( ARGE ) Schlier, ich bin vermutlich weltweit eine der kritischten Vertreter aus der Zunft derjenigen die sich mit der Geschichte um das A4 befassen.
Das dis notwendig ist hat sich des öfteren bestätigt und das war sicherlich gut so ! Das soll aber keine abschrecken, daher auch von mir ein herzliches willkommen !
 
#6
Jetzt hab ich mal nachgeschaut was wir über Zipf eigentlich wissen und musste feststellen das es reichlich wenig ist ! Die Ursache für den bau der Prüfanlage, ist in der Bomben sicheren Verlagerung zu finden, aber was geschah nun tatsächlich seit dem ?
In einer Aktennotiz über eine Besprechung vom 11.9.1943 wird von ein Generalauftrag über 900 A4 an das Mittelwerk berichtet. Festgestellt wird , das die Prüfstände Vorwerk Mitte ( Lee ) nur 450 Heizbehälter prüfen können, so das für die restlichen 450 Heizbehälter ein neuer Platz gesucht werden muss. Wahrscheinlich begann ab dem 11.9.1943 die Suche nach einem geeigneten Standort für eine Triebwerksprüfanlage. Allgemein bekannt ist nun :
Das KZ Baulager Schlier bestand vom 11. Oktober 1943 bis zum 3. Mai 1945.
In meinem Archiv hab ich nun in der „Niederschrift über die erste Lagebesprechung am Montag , d. 1.11.1943“ Folgende Notiz gefunden : Vorwerk Schlier ist im Ausbau für 5 O2 Aggregate vorgesehen Es können ab 26.12.1943 100 Tuben / Monat und ab 30.12.1943 150 Tuben / Monat gebrannt werden. In einem anderem Schreiben vom 10 November wird der Beginn des Prüfbetriebes auf den Januar 1944 verschoben. Allgemein bekannt ist dann wieder das für den 29. Februar 1944 eine schwere Explosion notiert wird und es am 29. August 1944 nochmals einen Schweren Umfall gab. Das war dann das Ende der Tests .
Jetzt wäre es schön wenn man da noch ein paar Daten mit entsprechendem Quellennachweis einfügen könnte !

Gruß Henry
 
A

ARGE SCHLIER

Guest
#7
Grundsätzlich zur ARGE - INFOMATERIAL als PDF unter www.schlier.at

Guten Abend,

freue mich, dass so schnell auf unsere erste Info reagiert wurde. Herzlichen Dank für die nette Begrüßung!
Wir haben jedenfalls das Ziel, so Objektiv wie möglich diesem Thema und der Geschichte der an diesem Ort ermordeten und ausgenutzen KZ-Häftlingen gerecht zu werden.
Die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Schlier besteht derzeit aus 9 Personen, die sich um die auf der HP genannten Ziele bemühen.
Da wir derzeit jedoch keine Rechtspersönlichkeit haben, sondern ein mehr oder minder lockerer Zusammenschluss von Interessierten sind, gibt es kein spezielles Impressum. Die HP und die Zusammenstellung wurde (in Absprache mit allen Mitgliedern) von mir erstellt.

Bezüglich zusätzlicher Infos: Bitte einfach einmal (ab 17.9. NEU überarbeitet) die Zusammenstellung unter Infomaterial (4 DinA4 Seiten zum Thema, geschichtlicher Abriss) nachsehen, denn da ist einiges in Kurzform zusammengestellt. Wir arbeiten aber an einer genaueren und umfassenderen Zusammenstellung!

Soweit dazu.

Momentan versuchen wir in Abstimmung mit der Brauerei Zipf, die die Besitzerin der Liegenschafen ist, geordnete Besichtigungstermine für die interessierte Öffentlichkeit zu organisieren. Derzeit haben wir eine Ausgebuchte Führung vereinbart, an der in vier Partien am 27.9. rund 180-200Personen die Anlagen nach einem 20-Minuten-Vortrag besichtigen können.

Bezüglich Unterlagen:

ZITAT Henry:
"In meinem Archiv hab ich nun in der „Niederschrift über die erste Lagebesprechung am Montag , d. 1.11.1943“ Folgende Notiz gefunden : Vorwerk Schlier ist im Ausbau für 5 O2 Aggregate vorgesehen Es können ab 26.12.1943 100 Tuben / Monat und ab 30.12.1943 150 Tuben / Monat gebrannt werden. In einem anderem Schreiben vom 10 November wird der Beginn des Prüfbetriebes auf den Januar 1944 verschoben."

Solche Niederschriften und Aktennotitzen würden uns in Kopie natürlich sehr weiterhelfen!? ;-)

Herzliche Grüße

Hannes Koch
für die ARGE Schlier

www.schlier.at
 
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#8
Bezüglich zusätzlicher Infos: Bitte einfach einmal (ab 17.9. NEU überarbeitet) die Zusammenstellung unter Infomaterial (4 DinA4 Seiten zum Thema, geschichtlicher Abriss) nachsehen, denn da ist einiges in Kurzform zusammengestellt. Wir arbeiten aber an einer genaueren und umfassenderen Zusammenstellung!

Hannes Koch
für die ARGE Schlier

www.schlier.at
Dann gehe ich recht in der Annahme das Ihr im Grunde erst am Anfang einer recht großen Aufgabe steht und was die historische Aufarbeitung betrifft du zur zeit noch auf vorhandene Literatur zurück greifen musst !? Wenn Ihr das für die Zukunft bleibend konsequent durchziehen möchtet, dann kann ich euch sicherlich etwas unter die Arme greifen !
Ich hoffe nur das du in deiner Dissertation zur NS-Gewaltherrschaft in Oberösterreich
nicht in dem Umfang auf Sekundärliteratur zurück greifst wie es in deiner „Kurzfassung“ der Fall ist ! Insbesondere was das zitieren von Texten meines „Freundes“ Florian Freund betrifft, für meinen Geschmack hat er in seiner Dissertation, zu einem auch hier behandelten Thema zufiel interpretiert. Was nachfolgend immense Auswirkungen auf den Tatsachengehalt nachfolgender Literatur, Berichte, Radio und TV Sendungen u.s.w. hatte !

http://www.unterirdisch-forum.de/forum/showthread.php?t=5013&highlight=florian

Hier eine Kurzfassung :

http://www.v2werk-oberraderach.de/Irrtuemer/5-I.htm

Ich habe in endsprechend formuliert, darauf hingewiesen das er da einen „Schmarren“ zusammen geschrieben hat ! Wolfgag Quatember wiederum habe ich gebeten meine Angaben zu überprüfen und dann das was auf der Webseite von Ebensee geschrieben steht endsprechend zu korrigieren. Warum sich da bisher keiner bemüht möchte ich nun nicht kommentieren !

Gruß Henry
 
A

ARGE SCHLIER

Guest
#9
Quellen bzw. Literatur zum KZ-Nebenlager Redl-Zipf bzw. "Betrieb Schlier"

Guten Tag!

In meiner Dissertation geht es nicht vorrangig um das KZ-Redl-Zipf bzw. den "Betrieb Schlier", ich sehe in meiner Arbeit auch nicht die Aufgabe, eine Geschichte des "Betriebes Schlier" bzw. des KZ-Redl-Zipf neu zu erstellen. Dies haben schon andere teilweise versucht. Schlier ist in meiner Arbeit nur ein kleines Kapitel. Meine Arbeit hat einen viel weitläufigeren Hintergrund, den ich gerne an gegebener Stelle ausführlicher darstellen. Aber ich kann beruhigen, meine Arbeit ist keine "Literaturstudie", obwohl diese darin selbstverständlich den entsprechenden Platz eingeräumt bekommt.
Zu "Schlier" alleine ließen sich sicherlich einige Dissertationen schreiben!!!

Die auf der HP veröffentlichten Seiten sind auf jeden Fall von uns mehrmals überprüft und alle vorhandenen Quellen, die uns zugänglich sind, wurden darin aufgenommen soweit dies für nützlich angesehen wurde. Diese Zusammenstellung ist als kompakte Information für Interessierte gedacht, die sich nicht gleich speziellen "Studien" zum "Betrieb Schlier" und seiner Geschichte stürzen möchten.
Die Betriebsunterlagen des "Betriebes Schlier" wurden im Mai 1945 zur Gänze vernichtet, daher kann man nur auf zusätzliche "Glücksfunde" bezüglich Unterlagen hoffen.

Wenn jedoch irgendwo Material erreichbar ist, dass wir für die Dokumentation, die im Zuge der ARGE Schlier erstellt wird, verwenden können, sind wir natürlich über jeden Hinweis dankbar. (Diese Dokumentation wird auch viel genauer sein und es arbeiten schon unabhängig zwei unserer Mitglieder an genaueren Darstellungen, die wir in der Zukunft zusammenführen möchten, überprüft und erweitert veröffentlichen werden.

Bezüglich Hinweis: Sollte jemand zu der Kurzzusammenstellung inhaltlich etwas zu bemängeln haben, freue ich mich über jeden Hinweis um diesen in die Arbeit eingehen zu lassen.

Bezüglich der Interpretation von Freund: "Amerikarakete"
Unser Interesse gilt der "objektiven" Darstellung der Ereignisse, sollte etwas nicht plausiebel sein, wird zuerst intern darüber diskutiert und anschließend versucht, eine vertretbare und auch argumentierbare Aussage darüber getroffen, die wir alle vertreten können. Aber dies bedeutet bei vielen "Experten" viele verschiedene Meinungen und der wissenschaftliche Diskurs ist einfach eine sehr wichtige Sache. Es gibt keinen der die Weisheit für sich alleine gepachtet hat.

Somit nochmal die Aufforderung, sollte jemand Kritik zu unseren Informationen haben, bitten wir um eine Nachricht, damit wir uns damit auseinandersetzen können und etwaige Unstimmigkeiten beseitigen können?

Frage an Henry direkt:
Bist Du als Experte auf etwas gestoßen, dass bei unseren derzeitigen Kurzinfos nicht stimmig ist? Falls ja, bitte um Deine Kritik! Wir freuen uns über jeden Diskurs!
"Für die Zukunft bleibend durchziehen!" Ja das wollen wir, darum haben wir uns ja ehrenamtlich zusammengetan, dass diese Geschichte der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird und der Nachwelt erhalten bleibt. Somit laden wir Dich auch ein, uns etwas unter die Arme zu greifen.

Soweit in Kürze, herzliche Grüße

Hannes Koch
für die ARGE Schlier


Nochmals der Aufruf:
Wir freuen uns über jeden Hinweis, und sind dankbar über jedes Dokument, jegliche Information bezüglich dem KZ-Nebenlager Redl-Zipf und dem "Betrieb Schlier"!
 
#10
Auch von mir erstmal ein Herzlich Willkommen!
Finde es super das es solche "Individualisten" bei uns noch gibt.

Wie klappt eigentlich die Zusammenarbeit mit dem "Hausherrn" dort?
Es ist ja nicht jeder gleich begeistert wenn man in "seiner (3.Reich-)Vergangenheit herumrührt", oder steht er dieser Geschichtsaufarbeitung auch positiv gegenüber?
Wenn du schreibst, das alle Unterlagen 1945 vernichtet wurden, dann habt ihr wohl schon mit den zuständigen Herrn im Werk selber gesprochen?
 
A

ARGE SCHLIER

Guest
#11
Gute Kontakte zur Brauerei Zipf - ARGE Schlier

Guten Tag!

Ja, mit der Brauerei haben wir einen sehr konstruktiven Kontakt. Selbstverständlich steht für die Brauerei das Bierbrauen im Mittelpunkt, jedoch wird die historische Verantwortung immer mehr wahrgenommen. Wobei jedoch Verantwortung nicht mit Schuld gleichgesetzt werden darf. Die Keller der Brauerei wurden einfach beschlagnahmt, die konnten sich dabei nicht zur Wehr setzen.
Mit der Direktion in Zipf haben wir einen gute Verbindung und bei der Vereinbarung der Besuchstermine werden wir sehr zuvorkommend unterstützt.
Es geht ja nur, wenn wir gemeinsam Lösungen suchen.

Der "Betrieb Schlier", war soweit dies möglich war auch organisatorisch von der Brauerei getrennt. So zusagen ein Betrieb im Betrieb. Vielleicht gibt es da und dort noch ein Dokument aus dem Schriftverkehr der "Besetzer" und der Brauerei. Ob jedoch daraus wirklich etwas inhaltliches abzulesen ist, lässt sich derzeit aufgrund unserer Erfahrungen bisher eher minimal einschätzen.

Soweit in Kürze,

viele Grüße

Hannes Koch
ARGE Schlier
 
#12
Hallo Hannes

Nur so allgemein, im Forum ist es üblich sich bei dem Vornahme oder Nick zu nennen und das „du“ wird auch selbstverständlich genutzt, ich nehme an das du damit ebenfalls einverstanden bist !? Nun zur Kritik, nein ich habe bisher noch nichts gefunden das direkt in das Auge stechen würde . Mein Einwand war eher allgemeiner Natur da sich mein Blick in ein Quellenverzeichnis steht’s zuerst nach Archiv Signaturen richtet . Das ergibt sich alleine schon aus der Tatsache das es wie du schon bemerkt hast es kaum greifbare Dokumente zu z.B. Schlier gibt . Es ist natürlich auch aufwendig Sekundärquellen auf ihre korrekte Widergabe zitierter Inhalte zu überprüfen. Zitiert man Florian Freund sollte man aber keinesfalls auf eine Prüfung verzichten ! Da dein Dissertationsthema breit gefächert ist, somit Schlier nur ein kleiner Baustein des gesamten ist, weis ich nicht wie weit du in das Thema der A4 Rüstungsverlagerung eingetaucht bist. Es gibt da zwei Dinge um die ihr nicht herum kommt, das ist zum einen das Militärarchiv in Freiburg und als weiteres das Archiv des Deutschen Museum in München ! Letzteres ist leider schlecht sortiert, auch wenn Dr. Füßl anderer Meinung ist. Die Vernichtung der Betriebsunterlagen des "Betriebes Schlier" bedeutet nicht das der Inhalt diese Dokumente verloren gegangen ist. Ähnliches habe ich bei meinen Recherchen zur A4 Serienfertigung bei Zeppelin und dem Prüfwerk bei Raderach erfahren. Bei Zeppelin waren keine Dokumente vorhanden, aber im Bundesarchiv wie im Deutschen Museum fanden sich Durchschläge dieser verloren Dokumente. Mit ein bisschen Geduld, denke ich wird sich das eine oder andere sicher aufstöbern lassen ! Da Schlier ein Prüfwerk für Serien- Öfen war, folglich zur Entabnahme gehörte müssten sich in den RH 8 Beständen etwas finden lassen. Die zwei von mir benannten Dokumente haben mehrere Seiten, sobald ich die durch den Scanner gezogen habe schicke ich dir ein Mail !

Gruß Henry
 
A

ARGE SCHLIER

Guest
#13
Thema Schlier - Auf der Suche....

Hallo Henry,

freut mich für unser Vorhaben, hier so konstruktive Kontakte zu finden. In München hat schon einer von uns die ganzen Ordner mit den Bildern zur V2durchgesehen, ob es einen Bezug zu Schlier gibt. Leider hat er da nichts gefunden. Die Hinweise von Dir sind sehr wertvoll für uns, denn wenn man hinweise bekommt, dass da eventuell doch noch etwas da ist, zb. in Durchschlägen dann ist es ja etwas ganz spannendes.

Derzeit sind wir in Kontakt mit den Amerikanern, da erhoffen wir uns ein Luftbild aus dem Sommer 1944, das sehr genau sein soll. So könnten wir die oberirdischen Anlagen inklusive KZ dokumentieren, da sind wir schon sehr gespannt....

Derzeit haben wir auch einen Zeitzeugenbericht gefunden, von einem Mitglied des "Kommandos Bernhard" die gegen Kriegsende für ein paar Wochen in Zipf untergebracht waren....

Da bin ich recht froh, dass wir doch einige recht engagierte und interessierte sind, die sich derzeit die Arbeit teilen.

Über die verschiedenen Archivangaben von Dir sind wir sehr dankbar,... besonders der Lichtblick, dass da eventuell noch Durchschläge existieren könnten, freut mich jetzt einmal besonders.

Soweit für Heute, vielen lieben Dank für die Infos und die Zusage bezüglich der Scans der Dokumente!!!

freue mich schon, wenn ich etwas zu unseren neuen "Funden" sagen kann

Hannes
ARGE Schlier

Auf jeden Fall werden wir diese Archive berücksichtigen:
Militärarchiv in Freiburg
Archiv des Deutschen Museum in München
Bundesarchiv
(RH 8 Beständen)
 

SuR

... wie immer keine Zeit ...
Mitarbeiter
#14
Servus Hannes,

nach meinen Informationen hat die AFHRA Infos zu Redl-Zipf - und zwar eine Target Analysis der Alliierten von Ende 1944.
Es müsste sich um die Microfilm Reel 25177, fol 940-963 handeln.


Das könnt Ihr aber am besten selber :) abklären unter
http://www.afhra.af.mil/main/contactus.asp

Schreibt die einfach mal an. Die Antwort dauert erfahrungsgemäß etwa ein bis zwei Wochen, eine Bestellung etwa vier bis sechs Wochen.

Noch ein Tipp: in USA bei Anfragen Redl-Zipf nicht wie bei uns zusammen schreiben, sondern in getrennten Wörtern.
 
A

ARGE SCHLIER

Guest
#17
Danke für die Grüße Markus!

Auch wir hoffen, bald mal neue Funde präsentieren zu können... (die Euch dann auch eventuell interessieren)

lg

Hannes
 
#18
Hallo Hannes

Ich hab dir mal das erste Dokument mit 8 Seiten und eine Seite aus der Entstehungsgeschichte Peenemünde an die ARGE Mailadresse geschickt, ich hoffe das alles angekommen ist !

Gruß Henry
 

Anhänge

A

ARGE SCHLIER

Guest
#19
Super interessant, bestätigt unser Vermutungen!!!

Hallo Henry,

in Kürze:
Vielen lieben Dank vorab für Deine Hilfe... (ich hab Dir etwas näher im eMail geantwortet) Ich bin echt sehr freudig Überrascht, somit macht die Arbeit für die ARGE sofort wieder mehr Spaß.

Danke

Hannes
 
#20
Ja der Bericht zu 247 wäre sicher sehr interessant, aber wie das so ist fehlt immer genau das was man gerne hätte ! Ich habe die komplette „Entstehungsgeschichte Fertigungsstelle Peenemünde Band 5 u. 6 vom 2.1.1943 bis 22.2.1944. in Bearbeitung, was heißt das ich den Bestand mit der Signatur RH 8 1210 oder FE 833 digitalisiert habe . Leider fehlen die Berichte ab 8.9.1943 bis zum 18.12.1943 ! Das sind rund 50 Berichte die sich wahrscheinlich in einem zweiten Ordner befinden und aus dem Zusammenhang gerissen sich an einem anderen Ort befinden. Tatsächlich befinden sich z.B. zusammengehörende Dokumente teilweise in Freiburg und teilweise in München ! Das soll uns aber nicht von dem Vergnügen abbringen solch zerpflügte Dokumente wieder zusammen zu fügen, ich mach das schon seit ein paar Jahren und es ist immer noch Spannend wie am ersten Tag ! :D:lol1:

Gruß Henry
 
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